Stillen nach Bedarf oder bewußter Rhytmus!?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von anja1311 25.08.07 - 09:45 Uhr

Hallo,
ich habe mal eine Frage:
Stillt ihr Eure Kinder alle nach Bedarf oder versucht ihr bewusst einen gewissen Zeitabstand (z.B 4 Std.) einzuhalten.
Wenn ihr nach Bedarf stillt, aller wieviel Std. möchten Eure Kinder an die Brust?
Mein Sohn ist jetzt 9 Wochen alt. Ich wollte jetzt einen 4 std. Rhytmus einführen. Lt. meiner Mutter und Schwiegermutter kann man die Zeit mit Tee oder Wasser rauszögern. Ich habe es mit Wasser versucht. Das hat 3 Tage gut geklappt (von 7 Mahlzeiten, 3xWasser benötigt zur Überbrückung). Heute morgen habe ich ihm so ca. eine halbe Stunde vor dem Stillen Wasser gegeben. Das tat ihm heute nicht gut. Er musste viel pupsen und kacken;-) Er hat auch relativ viel geweint.
Habt Ihr da Erfahrungen? Sollte ich das lieber lassen? Wie ist es am Besten?
Ich freue mich über Eure Antworten. Danke.
LG Anja + Leon (9Wochen)

Beitrag von alpina 25.08.07 - 09:51 Uhr

Hallo,

unser Anton ist jetzt 10Wochen alt und wird N U R nach Bedarf gestillt,alles andere finde ich zumindest Quatsch!! Wenn er Hunger hat dann hat er eben Hunger oder Durst je nach dem.
Nachts kommt er schon mal alle 1 1/2 - 2Stunden . Tagsüber ganz unterschiedlich.
Ich würde ihm niemals Tee oder Wasser geben !!
DU ALLEIN kannst ihn ernähren,egal ob Durst oder Hunger.
Höhre nicht auf deine Omas.Früher war das so das man alle 4Stunden nur Stillen durfte,totaler Quatsch wenn du mich frägst!!
Ich wünsche dir alles GUTE und schalte bei Omas Ratschläge auf Durchzug!!!!!!!
Liebe Grüsse alpina

Beitrag von dawn79 25.08.07 - 09:54 Uhr

Hallo,
bitte immer nach Bedarf stillen!!
Nur so stellst Du sicher dass Dein Baby genug Milch (Nährstoffe) bekommt. Überbrückst Du mit Wasser, ist der Magen voller, aber nicht mit den notwendigen Nährstoffen. Der 4-Stunden-Rhythmus ist völlig veraltet!!
Du riskierst, dass Dein Baby im Endeffekt weniger trinkt. Wenn er sehr Hunger hat, ist das für ihn ein körperlicher Schmerz, das Schreien sorgt für Stress, er trinkt dadurch hektischer beim nächsten Stillen und dadurch weniger.
Und nur durch Stillen auf Bedarf hast Du genau die Milchmenge die er benötigt! Anlegen auf Bedarf ist das A und O für eine gut funktionierende Milchbildung.
Bitte höre bei solchen Sachen nicht auf Deine Mutter, sondern auf normale Babyratgeber der heutigen Zeit! Da sind sich nämlich fast alle sehr einig inzwischen!

Beitrag von sapf 25.08.07 - 10:42 Uhr

IMMER NACH BEDARF!



Nur weil Eltern/ Schwiegereltern es früher so gemacht haben, ist es heute nicht richtig!!!


Dein Kind hat Hunger und bekommt nix!


Wenn Du Hunger hast, wartest Du doch auch nicht noch ne Stunde und trinkst lieber einen Schluck Tee!?


Der Rythmus pegelt sich noch früh genug ein!


Bei meinem Kleinen hat das etwa 3-4 Monate gedauert und seitdem haben wir diesen festen Rythmus!




LG, sapf mit Emil (*12.10.06)

Beitrag von gemeinhardt 25.08.07 - 11:01 Uhr

Hallo,

das Stillen nach Bedarf ist auch so ne Sache.
Wird hier gerne empfohlen nur dass es Babys gibt, bei denen das auch nicht die richtige Lösung ist, wird immer außer acht gelassen.
Es gibt Babys bei denen kannst Du alle halbe Stunde Stillen. Es gibt Babys - und nicht wenige - die davon Bauchweh bekommen. Denn häufig ist das "suchen" auch nur ein Nuckelbedürfnis oder der Wunsch nach Nähe. Und zum nuckeln ist die Brust nunmal nicht da.
Mein Kleiner hat das nicht vertragen so kurz hintereinander. Ich hab zugesehen, dass ich immer minimun 1 1/2 Std. dazwischen hatte.
Ansonsten würd ich einem Säugling keinen Rythmus "aufzwingen", denn es stimmt schon, dass sie ja auch mal nur kurz Durst haben und nur kurz ranwollen.

Das ist aber völlig individuell und von Baby zu Baby verschieden und muss immer ausprobiert werden, anstatt pauschale Tipps zu geben.

Lg und viel Glück auf der Suche nach "Eurer" Lösung!
Cora

Beitrag von raleigh 25.08.07 - 11:36 Uhr

>>Und zum nuckeln ist die Brust nunmal nicht da.<<
Das kann ja für dich so sein. Allerdings entspricht das nicht dem, was die Natur geplant hat.

Die Brust ist selbstverständlich zum Nuckeln und trösten da.
Was glaubst du, woher die Menschheit die Idee des Nuckels hatte? Der ist nur ein Brustimitat.

Das Stillen nach Bedarf ist für die meisten Frauen die einzige Möglichkeit langfristig voll zu stillen. Es gibt Frauen, die einen eigenen Weg finden und das leicht abwandeln - so wie du. Das kann gut funktionieren, kann aber auch in die Hose gehen.

Erst wenn Mutter und Kind sich eingespielt haben, ist die größte Gefahr gebannt. Vorher ist Stillen-nach-Bedarf voll Selbstvertrauen und ohne Einschränkungen das einzige, was auch über Krisen hinweghilft.

Ohne die Gewissheit, dass man wirklich nach Bedarf stillen kann und das Kind sich holt, was es braucht, gerät man extrem schnell in die Spirale zufüttert und "nicht genug Milch".

Beitrag von gemeinhardt 25.08.07 - 11:43 Uhr

Ist ja meine Rede, dass das individuell zu sehen ist....

Auch mit Stillen-nach-Bedarf kann man beim zufüttern landen - so wie ich. Selbstvertrauen und keine Einschränken hin oder her - manchmal gehts halt einfach nicht. Ich weiß es ist selten, aber es passiert.

Ich sag ja, man kann das Stillen nach Bedarf machen, aber es ist auch nicht die Lösung für jeden.
Ich hatte wunde, blutige Brustwarzen,ich hab die Pausen gebraucht und doch immer wieder öfter angelegt. Trotzdem hat mein Kind abgenommen und ich füttere jetzt zu, weil mein Kind dann satt und glücklich ist.
Das machst Du mir nicht weiß, dass das an 1 1/2 Std. Pausen zwischen dem Stillen lag.
Außerdem bekommen viele Babys Bauchweh davon. Das ist halt auch so...

Es ist nie ein und die selbe Sache die Lösung für alle.
Was anderes wollte ich damit nicht sagen.

Lg, Cora

Beitrag von raleigh 25.08.07 - 12:52 Uhr

Verzögerungen führen bei einigen Frauen zu Störungen in der Milchbildung. Es wird zuwenig Milch produziert, weil nicht genug abgefordert wird. Füttert man dann zu, weil das Kind sich nicht darauf einlässt einen Mindestabstand von 1,5 Stunden zu haben, kommt noch das Problem Saugverwirrung und damit wundgenuckelte Brustwarzen (oder eine Verschlimmerung des Problems).

Das ist prinzipiell kein Drama. Dazu gibt es ja Milch, damit man zufüttern kann, wenn es einem liegt.

Allerdings nimmt man das auch in Kauf. Daher sollte man einer Frau immer klar sagen. Wenn du voll stillen willst, bleibt dir meistens nur nach Bedarf. Wenn du generell stillen willst, aber auch zufüttern okay findest, sieht das anders aus.

Beitrag von gemeinhardt 25.08.07 - 16:00 Uhr

Ist klar, Du hast die Lösung für alle hm?
Kannst Dir einfach nicht vorstellen, dass Stillen- nach Bedarf eben nicht die Lösung für alle ist?
Meine Tochter habe ich 12 Std. am Tag an der Brust gehabt, bin mir ihr sogar aufs Klo.
Sie hat trotzdem abgenommen? Wie erklärst Du Dir das?
Ich hab sie angelegt, wann immer sie wollte und sie ist an meiner Brust schier beinah verhungert. Dann hab ich angefangen mit abpumpen, x verschiedenen Stillstellungen, Brusternährungsset, Tee´s, Tropfen und weiß der Teufel was.

Und es hat alles nicht geholfen. Schlußendlich habe ich mich nach einem ganz arg langen inneren Kampf für die Flasche entschieden.

Diesmal hab ich mir von vornherein nicht so einen Streß gemacht, ich kann einfach mit nem 2jährigen Trotzkopf nicht das selbe Programm nochmal durchziehen.

Überleg doch einfach mal ob es vielleicht doch noch andere Versionen gibt, als die Deine und nicht immer ein und die selbe Lösung auf alle Familien, Frauen und Babys passt.

Gruß,
Cora

Beitrag von raleigh 25.08.07 - 16:07 Uhr

>>Ist klar, Du hast die Lösung für alle hm?<<
Nein, ich gehe von der ganz simplen Grundlage aus, dass eine Frau ein Baby bekommen hat und das gern stillen will. Und da gibt es für den Anfang nur 2 gute Ratschläge:
- still nach Bedarf, hab keine Angst davor
- kümmere dich um gute Stillberatung, die dir bei problemen schnell und kompetent helfen kann

Es steht jedem frei etwaige Probleme mit anderen Methoden in den griff zu bekommen. Aber auf irgendeiner Grundlage muss man die Sache angehen und diese Grundlage lautet Stillen-nach-Bedarf, weil nur so gewährleistet ist, dass die Milchbildung in Gang kommt und genug Milch vorhanden ist. Andernfalls schafft man sich andere Probleme die landläufig unter "wird nicht satt" und "nicht genug Milch bekannt sind".

Gegen die viele Milch die produziert werden könnte, wenn man zu denen gehört, deren Milchproduktion übersprudelt, gibt es wirksame Mittel.

Allgemein ist bekannt, dass Stress Milchstaus auslöst.

Und Verzögerungen. :)

Beitrag von gemeinhardt 25.08.07 - 16:34 Uhr

Und ich sage, dass Deine "simple Grundlage" eben nicht die Lösung für alle ist und bleibe dabei.

Dass Du unterstellst, dass Probleme wie "nicht satt werden" oder "Milch reicht nicht" quasi selbstproduziert sind finde ich, die ich so hart drum gekämpft habe beim 1. Kind verletztend und anmaßen.
Ich HABE nach Bedarft gestillt und ich hatte eine Stillfreundliche Hebamme UND eine profesionelle Stillberarterin. Und es hat doch alles nicht geholfen.

Hätte ich weniger lang "nach Bedarf" gestillt, was mir alle sooo ans Herz gelegt haben, hätte ich sicher eher gemerkt, dass mein Kind abnimmt und hungert, es hätte keinen Brustfrust bekommen und wir hätten das Problem noch lösen können.

Deswegen wehre ich mich gegen so -sorry- "oberschlaue" Frauen wie Dich, die mit einem Kind schon die "Still-Weißheiten" mit Löffel gefressen haben und keine anderen Möglichkeiten mehr zulassen.
Das ist wirklich anmaßend, oder hab ich verpasst dass Du Still- oder Laktationsberaterin bist?

Ich weiß noch wie ich Deine Einstellung hatte - dass man Stillen auf jeden Fall kann und dass es so viele Wege gibt, von wegen "Jede Frau die Stillen kann, kann es auch".
Das mag meistens der Fall sein, aber eben nicht generell, genauso wenig ist "stillen nach Bedarf" generell die richtige Lösung.

Beitrag von ratpanat75 26.08.07 - 00:57 Uhr

<<< Meine Tochter habe ich 12 Std. am Tag an der Brust gehabt, bin mir ihr sogar aufs Klo.
Sie hat trotzdem abgenommen? Wie erklärst Du Dir das?
Ich hab sie angelegt, wann immer sie wollte und sie ist an meiner Brust schier beinah verhungert. >>>

Warst du mal bei einer Stillberatung? Wenn du wunde, blutige Brustwarzen hattest und deine Kleine trotz Dauerstillen nicht zunahm, deutet das sehr stark darauf hin, dass sie nicht richtig angelegt wurde.

Beitrag von gemeinhardt 26.08.07 - 13:02 Uhr

Ja ich hatte eine richtige Still- und laktationsberaterin, die zu mir nach Hause gekommen ist mehrmals...
Eine die mit mir alles ausprobiert hat von verschiedenen Stillstellungen, Brusternährungsset, Homöopathie, Abpumpen usw.
Sie hat natürlich auch geguckt ob ich richtig angelegt habe und es war richtig. Es war halt einfach bei 12 Std. Dauerstillen irgenwann mal zu viel. Die Kleine hat ja auch nicht genuckelt sondern fast dauernd gesaugt, in der Hoffnung es käme was....

Ich möchte Euch auch wirklich nicht angreifen, denn ich bin ein großer Fan vom Stillen, und ich habe richtig darum getrauert, als ich aufgeben musste - meiner Familie zu liebe.

Diesmal kämpfe ich auch, aber nicht mehr in dem Ausmaß.
Ich möchte nur, dass ihr begreift, dass diese Pauschale "still nach Bedarf" Aussage nicht immer passend ist, und dass auch wunde Brustwarzen nicht immer vom falschen anlegen kommt.
Alles was ich hier erreichen will, ist dass man einjede Frau mit Baby individuell betrachtet und nicht mit verallgemeinerungen, denn hier ist keine Frau die wirklich ein Profi ist!
Wir sind alle Laien mit eigenen Erfahrungen die man mitteilen kann, aber Eure Aussagen klingen teils, als wäre man einfach nur selbst Schuld wenns nicht klappt, weil man eben nicht nach Bedarf stillt, oder falsch anlegt usw.
Das ist einfach fies und anmaßend und für - ehrlich gesagt- auch verletzend.

Lg, Cora

Beitrag von ratpanat75 25.08.07 - 15:42 Uhr

Hallo,

>>>Und zum nuckeln ist die Brust nunmal nicht da. <<<

Auch zum Nuckeln hat die Natur uns die Brust gegeben, Babies haben nunmal ein grosses Saugbedürfnis, das mit der Brust gestillt werden kann.
Dass DU das nicht möchtest ist etwas anderes und ist natürlich völlig legitim, aber eigentlich ist die Brust auch dafür gedacht


LG

Beitrag von gemeinhardt 25.08.07 - 16:07 Uhr

Ich hab nicht gesagt, dass ICH das nicht möchte.
Aber das ist absolut undenkbar mit nem 2. Kind, oder mit blutenden Brustwarzen.
Das sieht meine Hebammen im übrigen genauso...
Ich kann doch nicht dem einen den ganzen Tag die Brust in Mund stopfen und das andere darben lassen!

Ich hab mein erstes Kind "nach Bedarf " gestillt, wie man es so schön nennt und lag derbe falsch damit.
Ich wehre mich hier nur gegen diese pauschale Aussage, dass auf JEDES Stillproblem hier still nach Bedarf geschrieben wird.

Es ist NICHT das Nonplusultra und NICHT für JEDEN die Lösung!


Beitrag von ratpanat75 25.08.07 - 17:17 Uhr



und ich wehre mich nur gegen deine Aussage, die Brust wäre nicht zum Nuckeln da.

Beitrag von raleigh 25.08.07 - 11:31 Uhr

Nach Bedarf bis zum Ende der Stillzeit. Verzögerungen ergeben sich von ganz allein und müssen und sollten nicht mutwillig herbeigeführt werden.

Welche Kompetenz haben deine Mutter und Schwiegermutter dir das zu raten? Haben sie gestillt? Wie lange? Und wie lange stellst du dir vor zu stillen?

Beitrag von lilly69 25.08.07 - 11:37 Uhr

ich habe eine gegenfrage... es kann nicht gut oder lieb sein, dem kind wasser oder tee zu geben, wenn es mumi möchte... wieso machst du das? wieso ist der der rhytmus so wichtig? wieso soll ein 9 wochen altes baby funktionieren wie ein stures uhrwerk, wie ein buch, wie ein erwachsener?


du hast dich 10 monate auf dein kind gefreut. es war eine ausnahmesituation, dein körper hat sich umgebaut, du hast nicht geschlafen, dir gedanken gemacht und warst happy... jetzt ist es gerade erst da. wieso muss ein so klitzekleines wesen jetzt auf einmal UNBEDINGT eine angebliche normalität erfüllen?


genieß diese zeit doch einfach. du kannst noch 30, 40 jahre lang leben, ohne dass jemand ständig in deine nähe möchte.


und schick deine familie mit ihren ratschlägen zum teufel. nur, weil sie unsere generation mit diesem mist gequält haben, müssen wir es ja nicht ebenso tun. :-)


lilly

mit leonard, 4 wochen, der wunderbar chaotisch und herrschendes milchmännchen ist.

Beitrag von malis 25.08.07 - 11:44 Uhr

Also, ich habe immer nach Bedarf gestillt, aber dabei bis zur 12. Woche versucht die Abstände nicht unter 2,5 Stunden zu halten, da Emma damals mit Blähungen zu kämpfen hatte. Ich denke jedes Baby ist da anders, manche brauchen etwas mehr und manche weniger. Das pendelt sich dann eh ein. Emma wird neben der Beikost noch immer gestillt (morgens, nachts und abends) und ich musste gar nicht nachhelfen, sie hat von selbst angefangen Stillmahlzeiten wegzulassen.

LG

malis + Emma (10 Monate)

Beitrag von gabue81 25.08.07 - 12:51 Uhr

Hey,

schon interessant dass alle eine ähnliche Meinung haben.
Doch ich muß sagen,ich schließe mich ähnlich der Meinung von "gemeinhardt" an.Sicher,es kann dir niemand vorschreiben was für einen Rhytmus du einhalten sollst, du mußt das für dich entscheiden.
Ich habe auch versucht nach Bedarf zu stillen.Habe es aber schnell sein lassen.tagsüber kam mein Kleiner alle 1,5 Stunden und nachts hat er mich sechs Stunden auf dem Trocknen sitzen lassen.Da half auch kein wecken.Prompt hatte ich nächsten Tag nen Milchstau... und dann hab ich erst richtig Stress.
Also ich vesuch ihn auf drei Stunden Abstand zu halten und das klappt auch.Allerdings nicht mit Tee oder Wasser,sondern mit Spaziergänge.Meißtens deute ich sein schreien falsch,lege ihn an,dabei hat er langeweile oder Bauchweh.
Du muß versuchen Euren Rythmus zu finden,wenn er regelmäßig kommt,egeal ob nacht oder Tagsüber,ist nichts gegen Stillen nach Bedarf einzuwenden.
Höre auf das was dein Körper und dein Knd dir Sagen,dann kannst du nichts falsch machen,egal was Eltern oder sonstwer sagt.

Viel Glück Gabue #liebdrueck

Beitrag von raleigh 25.08.07 - 12:55 Uhr

Von welchem deiner Kinder sprichst du? Dem älteren oder dem jüngeren?

Beitrag von gabue81 25.08.07 - 12:57 Uhr

Dem Jüngerin, mein Großer ist drei.Den hab ich nur bis zu einem Halben Jahr gestillt,dann mußte ich aufhören.

Beitrag von raleigh 25.08.07 - 14:54 Uhr

Hm, aber der ist ja noch sehr sehr jung. Hast du denn schon Erfahrungen gemacht, wie sich das Abstand halten langfristig auswirkt?

Beitrag von gabue81 25.08.07 - 15:19 Uhr

Was,heißt Erfahrungen gemacht.Ich weiß wie es ist einen Milchstau zu haben,und das nicht nur einmal.Bei meinem Großen hatte ich alle zwei Wochen einen.Das ist weder gut für mich, weil es schw... weh tut,noch fürs Kind,weil ich nicht wirklich entspannt bin. Meinen Großen mußte ich auch immer nach meinen Bedürfnissen anlegen,und es hat ihm überhaupt nicht geschadet,fallst du das meinst.Er hat sich völlig normal entwickelt.
Klar ist mein Kleiner noch ziehmlich jung,aber auch ihm bringt es nichts,wenn ich gestreßt bin,weil meine Brüste schmerzen.Das macht alles nur noch schlimmer,vorallem weil er sowieso schon unter Dreimonatskolik leidet,und diese durch Stress verschlimmert werden kann...
Er kommt gut mit dem hinnauszögern Klar.Seit zwei Tagen kommt er alle drei Stunden.
Wenn der Bedarf wieder mehr wird,dann werde ich ihn auch in kürzeren Abständen anlegen.Ich denke dann wird er auch nachts öfter kommen....

Beitrag von valerita 25.08.07 - 14:49 Uhr

ich lenke den rythmus meines kindes - wir stillen nicht nach bedarf.
Gott sei dank hat sie aber seit ihrer Geburt einen guten rythmus. und den hab ich dann an unseren tagesablauf angepasst.
egal ob ich mir hier feinde mache - es geht ihr supergut damit. sie lacht den ganzen tag, und ist fröhlich und ausgeglichen.
tee oder wasser braucht sie trotzdem nciht.
sie ist mit ihrem schnuller zufrieden. und wenn sie wirklich hunger hat, dann bleibt der auch nicht lange drin.

lg
barbara

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