so schüchtern. Kinderschwimmen ist nichts...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von winniethepooh 25.08.07 - 12:57 Uhr

Hallo,
meine Tochter ist 3 Jahr alt und wir gehen seit 2 wochen zum Kleinkindschwimmen (Schwimmflügelkurs).

Bis sie 1 Jahr alt war, gingen wir zum Babyschwimmen, das hat ihr viel Spass gemacht...danach allerdings 2 Jahre nicht mehr, weil die Kleine zwischendurch auch längere Zeit krank war.
(Krankenhausaufenthalt).

Jetzt bin ich schon erschrocken, welchen Unterschied es gibt zwischen den Kindern in diesem Kurs und meiner Kleinen.

Die anderen Kinder haben fast alle durchgehend seit dem Babyschwimmen weiter gemacht und sind richtige Wasserratten. So klein wie sie sind, springen sie vom Beckenrand, tauchen mit den Müttern/Vätern, schwimmen alleine (natürlich mit Flügeln), plantschen begeistert mit Händen und füssen....

Meine Tochter krallt sich dagegen fast die ganze Zeit an mir fest. Wenn sie Spritzer ins Gesicht bekommt, wird sie panisch. Übungen wie Tauchen oder vom Beckenrand springen machen wir (noch) gar nicht mit. (gut so !)

Es macht mir persönlich nichts aus, ich weiss, dass sie sich daran gewöhnen wird und hoffentlich bald Spass daran findet, allerdings ist sie vom Charakter her sowieso eher schüchtern und traut sich nicht viel.

Aber es macht mich traurig, sie so zu sehen. Sie schaut sehnsüchtig den anderen Kindern zu aber traut sich selbst nicht, mich los zu lassen.

Ich mache mir selbst solche Vorwürfe, dass soviel Zeit seit dem Babyschwimmen vergangen ist und wir nicht weitergemacht haben....

Gibt es ähnliche Erfahrungen und wie hat es sich entwickelt ??

Lieben Dank
Sylvia

Beitrag von s30480 25.08.07 - 15:30 Uhr

Hi wir hatten auch letztes Jahr so eine Phase, im Winter ist er noch völlig begeistert alleine durchs Becken geschwommen und gesprungen etc. und dann im Sommer und dem darauffolgenden WInter war er voll panisch und man konnte nix mit ihm anfangen zum Schluss sind wir gar nicht mehr schwimmen gegangen weil ich ja noch ein Baby hatte, und jetzt in diesem Sommer - tata - keine Sicht mehr von irgendwelcher Wasserscheu, springen, tauchen rutschen etc. alles was sich so anbietet... keine Ahnung was er letztes Jahr hatte, aber es ist einfach so vorbeigegangen...

Bin mir sicher sie wird die Scheu auch ablegen, vor allem wenn sie die anderen Kinder sieht, und dann mit den anderen mitschwimmen, glaub nicht dass das unbedingt an eurer Schwimmpause gelegen ist..

Viel Spass noch beim plantschen!!

Beitrag von jules0815 25.08.07 - 16:17 Uhr

Hi Sylvia,

ich war auch mit unserem Max zum Babyschwimmen, zudem wohnen wir an der Ostsee, sodass wir von März bis Oktober min. 3x die Woche am Strand sind. Segeln gehen wir 1x in der Woche.

Und seit diesem Sommer spielt er nur noch vorne im flachen Wasser, er mag nicht nass gespritzt werden und geht mir mir auch nicht tiefer rein, geschweige denn mit seinen Freunden. Er ist auch sonst vom Boot ins Wasser gesprungen (mit Schwimmweste), aber das mag er auch nicht mehr.

Hoffe das ändert sich wieder, denn erzwingen kann man es ja nicht.

Also du stehst nicht allein da ;-)


LG

Jule mit Max (fast 4)

Beitrag von magda0107 25.08.07 - 21:51 Uhr

Hallo!

Meine Maus ist auch ein kleiner Angsthase, blieb immer im Wasser an mir "kleben", mit 4 ist es besser geworden und inzwischen geht sie sogar mit Papa (DLRG Schwinnlehrer) zum Training und schafft bestimmt auch bald Ihren Freischwimmer!!!#freu#huepf (sie ist im Juli 5 geworden)

Mein Sohn ist zwei geworden und schwimmt mit seinen Schwimmflügeln nur alleine, bestimmt schon seit einem Jahr, er will nicht festgehalten werden, stößt sich immer wieder von uns ab , er ist auch schon mit 1 Jahr mit Papa die großen Wasserrutschen runter.

Sooo.. unterschiedlich können halt Kinder sein!

Also nur Geduld, es kann nur besser werden;-)

LG Daniela

Beitrag von suameztak 25.08.07 - 23:00 Uhr

kommt mir doch bekannt vor.
beim Babyschwimmen hatte ich eine kleine Wasserratte, danach waren wir regelmäßig so schwimmen.
Und dann kam die Phase, wo immer einer krank war, entweder Kind oder Eltern. Also monatelang kein schwimmen. Als wir dann irgendwann wieder ins Wasser gegangen sind, hatte ich mein Kind nicht mehr wieder erkannt. Angst. Mag nicht nass werden. Am liebsten nur im ganz flachen Plantschbecken.
Daraus haben wir dann gelernt und sind jede Woche zum schwimmen gegangen. Egal, ob einer von uns erkältet war. Dann halt nur kurz und gut abduschen. Da hat gewirkt, wir haben unsere Wasserratte wieder. Lacht sich schlapp, wenn ein Eimer Wasser auf dem Kopf ausgeleert wird.

Beitrag von luzy77 26.08.07 - 17:18 Uhr

Hallo Sylvia,

ich war mit meinem Sohn nie beim Babyschwimmkurs - zeitlich nicht geschafft wg. Arbeit usw, und dennoch springt er vom Beckenrand, rutscht Wasserrutschen, paddelt, planscht und taucht. Er ist es einfach gewohnt. Er ist 3 Jahre alt und ich gehe oft mit ihm schwimmen. Ich habe selber beim DLRG Schwimmunterricht gegeben und auch Wassergewöhnung gemacht, so daß ich auch so wußte wie ich ihn ans Wasser gewöhne. Wenn sie so eine Angst hat, ist ihr das vielleicht auch viel zu viel Trouble mit den vielen Kindern. Geh mal alleine mit ihr ins Schwimmbad, am besten vormittags wenn nicht viel los ist. Geht doch erstmal in das Babybecken, laß sie da spielen, dann kannst Du ihr nach und nach spielerisch ja mehr zumuten. Ein bißchen spritzen, oder du läßt dich von ihr naß spritzen, ein bißchen mit den Beinen im Wasser strampeln. Immer Schritt für Schritt. Du wirst merken, daß ihr das bestimmt viel Spaß macht.

Gruß

Tanja