Angststörungen und Depressionen ... wer noch?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von noels.mama 25.08.07 - 15:31 Uhr

Huhuuu,

endlich habe ich den Mut gefasst mich in Therapie zu begeben.

Ich leide an Emetophobie (Angst vor dem Erbrechen) und Depressionen.

Seit einigen Wochen kann ich garnixhtmehr oder nur unter shclimmsten Attacken rausgehen, die zwar nach einer halben stunde wieder weg sind, aber das erstmal durchzustehen ist schwer.

Mir ist jeden tag übel ... das liegt an der Angst selbst zu erbrechen oder andere leute zu sehen, die sich gerade übergeben. Jemand der das nicht hat, der kann sich das nicht vorstellen.

Mir is mittlerweile sogar schlecht wenn ich dran denke, gleich was essen zu müssen und hab Angst vorm Essen.

Hab jetzt 10 Kilo abgenommen in 6 monaten.

Jetzt emine Frage:

habt ihr gleich beim ersten Gespräch dann Antidepressiva bekommen? Wann haben dei gewirkt?

LG Mimi

Beitrag von katzeleonie 25.08.07 - 16:39 Uhr

Hallo,

ich habe zwar keine Therapie bekommen, da bei meiner Depression nicht notwendig, aber direkt Medis, die mich wieder auf ein normales Leben können eingestellt haben.

Die Wirkung trat nach ca. 3 Wochen leicht ein, nach ca. 6 Wochen wurde es richtig deutlich besser.

lg

Beitrag von amitola 25.08.07 - 21:29 Uhr

Hi du,

ich leide seit meinem 14 Lebensjahr ständig an Angstzuständen und Depressionen. Auch die Emethophobie kenne ich zur genüge...kann dich sehr sehr sehr gut verstehen. Ich hatte auch Probleme mit dem Essen und auch einen sehr extremen Händewaschzwang! Also ich habe nie irgendwelche Medis genommen. Ich finde es irgendwie schon komisch, dass man beim allerersten Gespräch schon gleich die härtesten Medis angedreht bekommt#kratz. Machst du eine Verhaltenstherapie? das ist der beste Weg zur Heilung!!! Deine Ängste sind irgendwo tief verwurzelt und man muss auf die Ursache kommen! ich wünsche dir viel Kraft und Mut bei deiner Therapie...und halte durch.

Ich fühle mit dir und du schaffst das !!!!!
lg Amitola

Beitrag von katzeleonie 26.08.07 - 10:28 Uhr

Es mag wohl richtig sein, daß bei Eurer Form der Angststörung eine Therapie sinnvoll ist, allerdings ebnen ganz oft erst die Medis den Weg zur Therapie. Bei vielen ist die Therapie ohne vorherige ADs nicht möglich.

lg