Bauchschmerzen, falsche Nahrung oder doch ein Schreikind ????

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Beitrag von julia220182 25.08.07 - 16:19 Uhr

Hallo Ihr lieben !!!

So, ich brauche jetzt mal Euren Rat.;-)
Meine kleine ist heute 7 Wochen alt und seit einer Woche plagen uns bauchschmerzen. Glaub ich jedenfalls.#gruebel
Sie schreit ständig und nuckelt an allem möglichen. Sieht aus als hätte sie hunger, wenn ich ihr dann aber das Fläschchen anbiete schreit sie wie am Spieß. #kratz Also wohl kein hunger.#gruebel Wenn ich Sie auf den arm nehme ist erstmal ruhe und oft schläft sie dann mit einem ziemlich muffigen Gesichtsausdruck ein. Aber wehe ich leg sie dann in ihr Bett dann schreit sie als wird sie abgestochen:-[
Ich reibe ihr Bäuchlein mit Bauchwohlöl von Weleda ein, mache das Fläschchen mit Bauchwohltee von Milupa fertig, mache etwas Gymnastik (Fahrrad fahren) und wenn das auch alles nichts hilft gibt es ein Kirschkernkissen auf den Bauch.:-(
Aber ob das was hilft kann ich nicht richtig beurteilen. Die schreiphasen gehen so plötzlich wie sie gekommen sind.
Wie kann ich denn feststellen ob es wirklich Bauchweh ist ???#schein Manchmal lösen sich dann schon pupse.
Außerdem füttere ich Aptamil 1. Kennt sich damit jemand aus ??? Vielleicht verträgt sie es ja nicht so gut. Oder es ist dafür bekannt das es Blähungen verursacht.
Meint ihr das sind 3mönats Koliken oder hängt das mit der Nahrung zusammen ?? Kann nicht sagen ob das zur gleichen Zeit aufgetreten ist.
Was kann ich noch tun um ihr die Bauchschmerzen zu nehmen ??
Oder glaubt Ihr es ist was anders ???

Vielen lieben #danke an alle

Julia mit Elisa

Beitrag von tigerin73 25.08.07 - 16:37 Uhr

Hallo Julia,

ich tippe mal auf die Drei-Monats-Koliken... Unsere Laura hatte das auch, wir haben alles versucht, auch Sab Simplex und diverse Globuli... sogar bei der Osteopathin waren wir (aber das ist eine üble Geschichte), manches brachte etwas Linderung ("Fliegergriff" ist auch immer gut zum "Pupse lösen"), aber richtig weg ging es damit nicht. Mit exakt 11 Wochen war der Spuk vorbei - ganz plötzlich! Eigentlich ist es ja klar: Im Mutterleib werden die Kleinen "all inclusive" versorgt, das Verdauungssystem hat nicht viel zu tun. Jetzt plötzlich kommt die Nahrung nicht mehr direkt "per Pipeline" in den Bauch, sondern durch Mund, Magen etc. Ist irgendwie loisch, dass sich das Körperchen da erst mal umstellen muss und manche tun sich halt etwas schwerer...
Ich war mit Laura mit 8 Wochen auch bei der KÄ, weil ich sichergehen wollte, dass organisch alles in Ordnung ist. Sie nahm mich nicht für voll und meinte, ich hätte ein Schreikind (völliger Blödsinn - wenn sie gerade kein Bauchweh hat, ist Laura schon immer der reinste Sonnenschein gewesen!).
Langer Rede kurzer Sinn: Ich bin zwar keine Ärztin, aber vermutlich ist in 3-5 Wochen der Spuk vorbei. Du kannst das Ganze lindern mit Kümmelzöpfchen, Sab Simplex, Bäuchlein-Öl, Globuli (Colocynthis D12, Chamomilla D12, Nux Vomica D12 - je nach Symptomatik (guck mal auf www.kinderarzt-augsburg.de oder www.globulissimo.de)), Fliegergriff, "Radfahren" etc, aber ganz weggehen wird es vermutlich auch ohne diese Maßnahmen, wenn die Maus etwa 3 Monate alt ist!

Liebe Grüße und gute Nerven

Jutta mit Laura (11 Monate)

Beitrag von julia220182 25.08.07 - 17:11 Uhr

Danke für die schnelle Antwort.
Elisa ist auch zuckersüß wenn sie mal kein Bauchweh hat. Dann lacht sie immer so schön und ist total zufrieden. Wollen wir mal hoffen das es bald vorbei ist. Kann es denn sein das dieses Bauchweh erst mit 6 Wochen anfängt ???

Beitrag von tigerin73 25.08.07 - 17:51 Uhr

Keine Ahnung, schon möglich. Aber wenn Elisa ansonsten so lieb ist, deutet das schon auf Bauchweh hin - ich glaube jedenfalls nicht, dass sie (deiner Beschreibung nach zu urteilen) ein Schreikind ist. Wenn sie mit 14 oder 15 Wochen immer noch so Bauchweh hat, ist es vielleicht wirklich was anderes. Du kannst zumindest auch mal eine andere Pre-Nahrung ausprobieren. Wir hatten zuerst Humana, da hatte Laura dann fast so was wie Verstopfung, hat sich jedenfalls irre gequält beim "Kaka-Machen". Wir haben dann auf Hipp umgestellt - gleiches Ergebnis. Dann haben wir Hipp HA genommen und plötzlich wars flüssiger! Vielleicht geht es deiner Maus mit einer anderen Nahrung besser?
Liebe Grüße

Jutta

Beitrag von cathie_g 25.08.07 - 18:43 Uhr

wie war das denn mit der Osteopathin (wenn ich fragen darf) - es sind doch sonst alle immer so begeistert (und geben mir eins auf den Deckel wenn ich dagegen spreche).

LG

Catherina

Beitrag von tigerin73 25.08.07 - 20:50 Uhr

Ich habe die (lange) Geschichte mal als Kommentar auf einen Artikel aufgeschrieben... aus Zeitgründen hier der Link:

http://www.urbia.de/topics/article/feedback?aid=9377&fid=19341&page=

Mein jetziger KA (hatte gewechselt, weil ich mich mir meinen Sorgen von der vorherigen KÄ nicht ernst genommen gefühlt habe) hat bestätigt, dass Osteopathen eine echte Hilfe sein können, er sagte aber auch, dass es nur wenige gibt, die ihr "Handwerk" wirklich verstehen. Wie gesagt, bei uns war es ein totales Fiasko, weil die Frau mit allem Unrecht hatte, was sie gesagt hat. Mein Kind ist und war diesbezüglich immer kerngesund! Ich glaube nicht, dass ich das Experiment "Osteopathin" nochmal wiederholen werde...

Hast du auch entsprechende Erfahrungen gemacht? Erzähl doch mal!

Liebe Grüße

Jutta mit Sonnenschein Laura (mittlerweile 11 Monate alt und kerngesund), die schon schläft

Beitrag von _270768_ 25.08.07 - 16:42 Uhr

Hallo Julia,

Antonia (4,5 Monate) bekommt auch die HA 1 von Aptamil und seit ca. 2 Wochen Beikost, als Gemüse, Pasta usw. Sie hatte nie Probleme. Denke also, dass es nicht an der Nahrung liegt, aber jedes Baby ist anders und es kann sein, dass sie Aptamil nicht verträgt.

Liebe Grüße,
Jac

Beitrag von julia220182 25.08.07 - 17:07 Uhr

Hat aber die Aptamil Pre ganz wunderbar vertragen. Würde ja auch mal wechseln aber ich habe Angst das es dadurch noch schlimmer wird.
Danke für die Antwort
Julia

Beitrag von kati543 25.08.07 - 17:10 Uhr

Mein Kleiner hat immer dann gebrüllt, wenn ich ihm die Flasche in den Mund gesteckt habe, wenn er gezahnt hat. Genau so, wie du das beschrieben hast.
Allerdings fing das bei ihm erst mit 7 Monaten an. Aber vielleicht ist deine Kleine ja schneller....

Beitrag von sally18 25.08.07 - 17:13 Uhr

also ich würde auch auf die 3monatkoliken tippen...versuch doch mal carum carvi zäpfchen die sind homöopatisch und helfen echt gut gegen blähungen...hat mein kleiner auch bekommen und es hat geholfen er konnte problemlos schlafen....
lefax und der ganze mist hat bei meinem kleinen null geholfen....er wollte nur mehr davon weils bananengeschmack hatte....

gehmal zumkinderarzt der kann dir die zäpfchen verschreiben oder für 7 euro in der apotheke...
eventuell weiss er ja auch nen besseren tipp


lg sally und etienne(*06.12.2006)

Beitrag von gemeinhardt 25.08.07 - 18:24 Uhr

Hi,

also ich würde Dir raten es mal mit PRE zu versuchen.
Vielleicht ist die 1er Nahrung doch zu viel für Deine Kleine. Ich habe eine Freundin bei der es so war. Sie hat auf PRE umgestellt und ihr Kind war völlig ausgewechselt.
Außerdem kannst Du die nach Bedarf füttern. Wenn sie erstmal gelernt hat dass sie vom Essen kein Bauchweh bekommt wird sie es sicher wieder gerne tun.
Ansonsten: die Kümmelzäpfchen hab ich auch, und Bauchmassieren kann ich auch nur empfehlen.

Wenn es Koliken sind dann wirst Du aber auch echt viel Geduld brauchen.
Trotzdem: versuchs mal mit ner "leichteren" Nahrung - schaden kanns nicht...

Lg, Cora

Beitrag von entichen 25.08.07 - 20:25 Uhr

Hallo,

eigentlich ist jedes Kind ja ein Schreikind.

Aber ich hab mal in einer Babyzeitung gelesen, dass nur 2-5 Prozent aller Babys wirklich 3-Monats-Koliken haben.

Die meisten Kinder schreien einfach wegen der Umstellung von Bauch auf Aussenwelt und weil sie zu ihren Eltern auf den Arm wollen.

Durch das Schreien schlucken die Kinder allerdings Luft, die dann im Bauch Blähungen und dadurch Bauchschmerzen verursachen kann.

Also halte sie so oft es geht auf dem Arm und lass sie bei Dir schlafen.

Je weniger sie schreit, um so weniger Luft schluckt sie.

Ich habe auch gelesen, je weniger die Kinder als Baby schreien "müssen", desto weniger weinen sie auch im Kleinkindalter.

LG entichen

Beitrag von viki73 26.08.07 - 02:13 Uhr

Das kann ich nur unterschreiben!!!!

Wenn es deiner Kleinen bei dir auf dem Arm gut geht, dann hast du doch schon die Loesung.

Wir haben damals das Tragetuch entdeckt. So konnte ich das Kleine tragen und dabei den Haushalt machen. Sehr praktisch das Teil.

Und laut einer Umfrage sind die Koliken gar nich so weit verbreitet. Es sind mehr Naehebeduerfnisse und Ueberreizungen.