Hartz4 und Umzug

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Beitrag von haylee_jayne 25.08.07 - 17:08 Uhr

Hallo ...

Ich wohne alleine mit meiner Tochter im Osten Deutschlands in eine Kleinstadt ( in Brandenburg )
Ich bin seit der Schwangerschaft leider Arbeitslos und ich suche schon länger einen Job aber finde hier leider nichts .

Nun habe ich mir überlegt vielleicht Umzuziehen .
Nun aber meine Bedenken ....
Kann ich ohne weiteres mir im Westen Deutschlands ( in irgendeiner Großstadt ) eine Wohnung suchen , dort vorrübergehend Hartz4 anmelden und mir dort etwas suchen oder darf ich ohne weiteres gar nicht Umziehen ???

Kann mir da vielleicht einer Helfen ???

( Bitte keine Dummen Bemerkungen über Hartz4 Empfänger ich finde diese Situation auch nicht schön )

Beitrag von xoxi25 25.08.07 - 17:17 Uhr

Hallo,

glaub um umziehen zu können, musste du Arbeit nachweisen, dann übernimmt das Amt auch teilweise die Kosten! Aber ich würd am besten direkt beim Amt nachfragen, das wird das sicherste sein und lass es dir am besten schriftlich geben!

LG und viel Erfolg!

Beitrag von galeia 25.08.07 - 17:51 Uhr

Um Umzugskosten bewilligt zu bekommen, muss der Umzug erforderlich sein.

Das Argument, dort gibt es mehr Arbeit reicht leider nicht, du wirst dir erst Arbeit suchen müssen, dann ist es auch mit den Umzugskosten kein Problem.

LG H. #klee

Beitrag von juliafranziska 25.08.07 - 17:53 Uhr

Hallo,

umziehen kannst Du wohin Du willst - wir sind immer noch ein freies Land und auch Alg II-Empfänger legen nicht automatisch mit dem Leistungsbezug alle Grundrechte ab!

Allerdings erhälst Du keinerlei finazielle Unterstützungen zum Umzug von der ARGE, wenn der Umzug NICHT notwendig ist.
Du kannst also weder die Mietkaution für eine neue Wohnung, noch Umzugs- und Renovierungskosten, sowie weitere Unterkunftsbeschaffungskosten geltend machen.

Da Du umziehen möchtest, um bessere Chancen am Arbeitsmarkt zu haben, könnte es natürlich sein, dass in einer Einzelfallentscheidung Hilfen möglich sind - für das Thema Umzug an sich ist Deine jetzige ARGE zuständig.

Außerdem musst Du Dich mal in Deinem angepeilten Wohnort nach der angemessenen Mietobergrenze erkundigen, da die überall unterschiedlich sind.
Und mach Dich schlau, ob, auch wenn im neuen Wohnort die Mietobergrenze höher liegt trotzdem nur das bezahlt wird, was Du jetzt an Unterkunftskosten bekommst, da der Umzug ja nicht notwendig ist.

In diesem Sinne,
juliafranziska