Sind meine Eltern jetzt unterhaltspflichtig???? Studium? Kind?

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Beitrag von friendlyfire 25.08.07 - 20:51 Uhr

Hallo Ihr,

ich muss mich jetzt mal mit ner verzwickten Sache an euch wenden.
Also, ich habe eine Ausbildung zur Buchhändlerin gemacht. Danach gleich angefangen zu studieren. 2005 bekam ich ein Kind. Habe danach ein Semester pausiert und weitergemacht.

So, nun meinte mein Vater, aufgrund des Kindes seien sie nicht mehr unterhaltspflichtig. Für Bafög verdient er zu gut, aber warum wird sein gehalt da mitangerechnet, wenn er gar nicht mehr unterhaltspflichtig ist?

Es geht darum, dass ich jetzt in den letzten zwei Semestern einen kleinen Engpass habe und da ich schnell fertig werden will, überlege, wie ich mir das am besten finanziere. Ich denke auch über einen Kredit nach.

Aber heute kam mir jetzt eben die Frage, warum es einerseits heisst, mit Kind sind die Eltern nicht mehr unterhaltspflichtig, aber andererseits wird das Bafög danach berechnet.

Keine Sorge, ich will hier nichts abzocken, es ist nur grad aufgrund einiger Zusatzausgaben (mein Laptop hat schlapp gemacht ect.) ETWAS knapp.
Und da ich eben jetzt zügig zum Ende kommen will, brauch ich nen Studienkredit.
....
Eigentlich übel, jetzt rechtfertige ich mich hier schon, bevor ich angegriffen werde.
By the way, wenn jemand Tips für gute Studienkredite hat, her damit. Wenn jemand Erfahrungen mit diesem Bildungskredit von der KfW bank hat, wäre ich auch dankbar.

Beste Grüße

ff, die sich aufgrund einer Frage gleich als Schmarotzer fühlt und sich schon fragt, wann der erste Vorwurf kommt. Ach ja, ich habe auch nicht vor meine Eltern zu verklagen oder auf Kosten des Staates zu leben...

Beitrag von kja1985 25.08.07 - 21:05 Uhr

Das Kind hat nichts damit zu tun, das ist egal. Ich hab auch ein Kind und wenn ich studieren würde, müssten meine Eltern Unterhalt zahlen. Soweit ich mich informieren konnte hängt es vom Alter ab und davon, ob es deine Erstausbildung ist. Da du aber Bafög beziehst dürften deine Eltern raus ausm Schneider sein.

Ich schlage vor du fragst deine Eltern einfach lieb, damit komm ich bei meinen immer am besten weiter ;-) Aber ich denke nicht, dass sie verpflichtet wären, dich zu unterstützen.

Beitrag von friendlyfire 25.08.07 - 21:21 Uhr

Hallo Du,

ich beziehe kein bafög. Das war wohl etwas missverständlich ausgedrückt.
Also meine Eltern geben mir einen kleinen Betrag und bezahlen eh meine private KK. So, jetzt muss ich mich, bevor es gleich wieder zu missverständnissen kommt, nackig machen (manchmal nervt urbia echt ;-)): Also, mein Papa ist Beamter, und als ich anfing zu studieren, bin ich zurück in seine private KK und hab einen Freistellungsauftrag unterschrieben, der besagt, dass ich, solange ich immatrikuliert bin, nicht in ne gesetzliche kann. Is so, is doof is aber so!

Nun, es ging mir jetzt auch eher um die Sachlage, als darum von ihnen Geld zu kriegen.

Mein Gedankenproblem ist folgendes:

These: Wenn ich ein Kind habe, sind meine Eltern nicht mehr Unterhaltspflichtig.

Fragen: Wieso wird beim Bafög dann aber weiterhin das Gehalt meines Vaters angerechnet?
Gibts da ne Begründung?
Wo liegt mein Denkfehler? Oder ist es ein Informationsfehler?

Und ganz privat:
Meine Eltern haben ein eigenes Haus, bezahlen noch ab (wird beim Bafög nicht so berücksichtigt) mussten jetzt vieles im Haus renovieren und wie gesagt, unterstützen mich aber eh schon.
Mein Mann verdient nicht so viel, ist jetzt auch noch krank geschrieben und laboriert an einer schlimmen OP (im Mai), d.h. Geld ist weniger wir nagen nicht am Hungertuch, aber ich bräuchte ne Finanzspritze.
D.h. Kosten bleiben, Polster werden weniger, Erz.Geld weniger, neues Semester beginnt (Bücher!!!), mein Laptop gibt den Geist auf, ich brauch alle Kraft für die letzten Arbeiten und dann für die Magisterarbeit.

Meine Eltern würden evtl. vielleicht sogar mehr für mich zahlen, aber ich hab diese Diskussionen satt. Wir haben uns eigentlich schon für nen Kredit entschieden, nur noch nicht für welchen!
Darum meine anderen Fragen zum Thema KfW ect.

LG und schönen Abend ff

Beitrag von lollorosso71 25.08.07 - 22:17 Uhr

gegenthese: bis ein "kind" 25 jahre alt ist hat es keinen eigenen anspruch auf alg II, sondern die eltern müssen es unterhalten (sofern sie es können). bekommt das kind jedoch ein kind, hat es einen eigenen anspruch und die eltern müssen nicht mehr ran (selbst wenn sie könnten). sicher, dass beim bafög weiterhin das einkommen deines vaters angerechnet wird? würde mich wundern.

was ist mit dem kindsvater, der müsste doch für dich zahlen!

gruß, lollo

Beitrag von friendlyfire 25.08.07 - 22:26 Uhr

Hallo Du,

also beim Bafög wird das Gehalt meines Vaters angerechnet. Ich mag jetzt hier nicht meine Einkommensverhältnisse breit treten. Der Kindsvater ist vorhanden und zahlt. Aber es ist bei uns so, dass ich ein Jobangebot für Herbst 08 habe, darum muss ich jetzt fertig werden, und zwar schnell. Darum ist es mit Nebenjob grad auch mau! Nun würde ich gerne einen Kredit aufnehmen, dann habe ich auf der HP des einen Kreditinstitutes gelesen, man solle erst prüfen ob man Anrecht auf Bafög hat, und da, liebe lollo, kam diese Frage auf.
Hätte ich das Jobangebot nicht, hätte ich bei Wegfall des Erz.Geldes einen Nebenjob angenommen und eben 1 oder 2 Sem. länger gemacht!

Nochmal: Ich werde einen Studienkredit für Studienabschlüsse aufnehmen, wie viiiiieeeeele andere Studenten vor und nach mir, und dann ist das alles prima.
Ich möchte, wie im Ausgangsthread schon erwähnt, einfach nur wissen ob das was ich erfahren habe (Unterhalt) so ist, und ob jemand weiss warum das beim Bafög dann anders ist...

Mir ging es um den WIDERSPRUCH an sich! Oder darum, dass ich evtl. was falsch verstanden habe...

Eben wegen der Gegenthese bin ich auch stutzig geworden.


LG ff, die sich grad ärgert, dass man sich hier immer nackig machen muss, wegen ner Frage!

Beitrag von lollorosso71 25.08.07 - 22:36 Uhr

unter www.bafoeg-aktuell.de ist zu lesen, dass die UNTERHALTSPFLICHT der eltern beim einkommen berücksichtigt wird. da jedoch deine eltern nicht mehr unterhaltspflichtig sind, spätestens durch deine eheschließung ist dem definitiv so, wird auch ihr einkommen nicht mehr angerechnet. so versteh ich das zumindest.

Beitrag von friendlyfire 25.08.07 - 22:42 Uhr

Huhu nochmal,

ich war beim Bafögamt schon nach der Geburt und das wird angerechnet. Zumindest in Bayern und nochmal:

Ich habe leider missverständlich von Mann gesprochen (wie sich hier zeigt, eine etwas blöde Angewohnheit) obwohl wir nicht verh. sind, nochmals: tut mir leid.

Ich habe auch heute nochmal geschaut, wer elternUNabhängien Bafög bekommt und da steht nichts von wegen Studentinnen mit Kind.
ProFamilia und Sozialberatung an Uni haben ebenfalls bestätigt, dass es weiter angerechnet wird.
WÄREN wir verh., so würde Vaters gehalt und Mannes Gehalt beides angerechnet.

LG ff.

PS: Ziemlich verzwickt, aber immerhin gibts ja Studienkredite!

Beitrag von lollorosso71 25.08.07 - 22:25 Uhr

entschuldige mal: dein mann??? du bist verheiratet und fragst nun, ob deine eltern noch unterhaltspflichtig sind??

sorry, aber bei deiner theorie mit dem bafög stimmt was nicht. es würde mich wirklich sehr wundern, wenn das einkommen des vaters der verheirateten studierenden irgendeine rolle spielt #kratz. das einkommen deines mannes schon eher.

Beitrag von friendlyfire 25.08.07 - 22:27 Uhr

Hallo,

ich sag immer Mann aber wir sind nicht verheiratet. Mea culpa!

Im Übrigen, wenn ich verheiratet wäre, dann würde Vater plus Mann reingerechnet. Ist Fakt, frag nach! Ich habs getan!

Und wegen Mann, das ist missverständlich, tut mir leid.

LG ff

Beitrag von ca2005 25.08.07 - 21:15 Uhr

Hallo,
Ich weiß nicht ob es auch bei euch zutreffend ist, aber bei uns ist es so dass man nach einer abgeschlossenen Ausbildung nicht mehr unterhaltspflichtig ist.
Lg CA

Beitrag von lollorosso71 25.08.07 - 22:13 Uhr

1. sind deine eltern dir gegenüber tatsächlich nicht mehr unterhaltspflichtig, wenn du ein kind bekommst, dafür ist dann der vater des kindes zuständig und
2. sind sie eh nicht mehr dir gegenüber unterhaltspflichtig, weil du bereits eine ausbildung hast.

hilft nix, da musst du, wie jede andere erwachsene, ohne mama und papa durch!

gruß, lollo

Beitrag von friendlyfire 25.08.07 - 22:18 Uhr

Hallo Lollo,

aber wieso wird dann immernoch das Gehalt meines Vaters auf bafög angerechnet?

Meine Eltern unterstützen mich eh (siehe meine zweite Antwort unter Kia) und ich erwarte, wie ich oben geschrieben habe auch gar nicht mehr Geld von ihnen. Wir haben ja schon einen Lösung --> Studienkredit.

Nur meine Frage beantwortet es nicht!

LG ff, sicher nicht von Beruf Tochter ist...#augen

Beitrag von lollorosso71 25.08.07 - 22:22 Uhr

wenn du gar kein bafög beziehst, wieso weißt du dann so sicher, dass das einkommen deines vaters immer noch angerechnet wird? und nochmal: was ist mit dem kindsvater?

Beitrag von friendlyfire 25.08.07 - 22:31 Uhr

Liebe lollo,

weil ich nachgefragt habe!

Der Kindsvater zahlt die Miete und fürs Kind und leider leider haben wir zu dritt einfach nicht mehr Geld und es wird knapp ohne das Erz. Geld... Verstehst Du? Und da ich Ende 2008 eh fertig bin: Studienkredit. Nur welcher steht noch nicht fest!

Das waren aber 2 Fragen die unabhängig sind. Einmal diese Bafög Sache und einmal Finanzspritze.

Und nochmal: Auf der Seite des Kreditinstitutes stand, dass man erst schauen soll ob man Bafög kriegen kann. Und da kam mir die o.g. Ungereimtheit!

LG ff

Beitrag von lollorosso71 25.08.07 - 22:43 Uhr

autsch, unglaublich, aber es ist tatsächlich so:


"Um überhaupt den BAföG-Bedarf zu ermitteln, wird das eigene Einkommen des Antragstellers, (falls vorhanden) des Ehegatten und zu guter Letzt der Eltern angerechnet. Hierbei ist darauf zu achten, dass für den Antragsteller das aktuelle Einkommen zu Grunde gelegt wird, bei dem Ehegatten und den Eltern aber das Einkommen des vorletzten Veranlagungszeitraumes vor dem Bafög-Antrag."

fiese sache. alg II bekommt man als studierende schon nicht und bafög nun auch nicht. stellt sich tatsächlich die frage, wovon man als studierende mit kind dann leben soll #kratz

aber hilft alles nichts, deine eltern sind trotzdem nicht mehr unterhaltspflichtig. 1. wegen ausbindlung und 2. wegen kind.

gruß, lollo, deren papa glücklicherweise die letzten 3 semester trotz kind weiter unterhalt gezahlt hat :-) und dann bekam ich erstmal sozi. weil eben das einkommen des vaters dabei nicht mehr berücksichtigt wurde, weil ich ja ein kind hatte...

Beitrag von friendlyfire 25.08.07 - 22:49 Uhr

Ja, so isses, wa!

Wir haben hier grad nebenbei heisse Diskussionen, und wir werden die letzten 15 Monate jetzt mit diesem KfW-Kredit überbrücken, das sind monatlich bis 300 Euro. D.h. ich werde ab Okt. 100 Euro im Mon. und ab März dann 300 Euro beantragen (da fällt Landeserziehungsgeld weg). Und dann zahle ich nachm Studium wenn ich das arbeiten anfange monatlich 120 Euro zurück, ca. 3 Jahre lang.
Das ist ok, denke ich! Bafög wäre halt wg der nicht vorhandenen Zinsen und der sozialverträglichen Rückzahlung (man muss erst zahlen, wenn man genug verdient) gut gewesen...

Mann, Mann, konnte ja keiner wissen, dass mein Freund (ich schreib nicht mehr Mann ;) ) wegen nem Radlunfall so nen Mist hat und Verdienstausfall...

Naja, so ist das Leben. Sei froh, dass du so nen Papi hattest, wobei meiner ja auch was zahlt, was aber eben nicht reicht :(

LG und schönen Abend, ff

Beitrag von pati_78 25.08.07 - 23:29 Uhr

Bekommst Du Einkommensabhaengiges oder Einkommensunabhaengiges Bafoeg?

Darin koennte naemlich der Unterschied liegen....

Beitrag von friendlyfire 26.08.07 - 08:36 Uhr

Ich bekomme gar kein Bafög!

Beitrag von pati_78 25.08.07 - 23:27 Uhr

Hallo!
Ich meine, Kind hin oder her. Wenn Deine Eltern nicht zahlen koennten, haettest Du weiterhin Bafoeg bekommen. Da Du anscheinend einen Nullbescheid hast, sind Deine Eltern nun Mal dazu verpflichtet, Dein Studium zu finanzieren.

Mein Mann hat auch fuer das letzte Semester das Bildungskredit bei KfW beantragt. Ich weiss nicht, ob das unter selben Voraussetzungen bezahlt wird, wie Bafoeg (einkommensabhaengig). Im Gegensatz zu Bafoeg muss man es voll abzahlren und es handelt sich dabei auch nicht um ein zinsloses Darlehen. Der Beginn der Rueckzahlung ist auh nicht 5 Jahre nach dem Studium, sondern 3 Monate und ich meine auch, dass die Raten ein wenig hoeher sind.

Erkundige Dich Mal, ob es in Deinem Fall nicht eine "Studienabschlusshilfe" gibt, ansontest koenntest Du einen Antrag auf Haertefall stellen.

Viel Glueck und liebe Gruesse!
Pati

Beitrag von kati543 26.08.07 - 02:57 Uhr

Dein Vater hat schon recht. Er ist nicht mehr unterhaltspflichtig. Er hat dir schon eine Ausbildung finanziert und das gilt bei dir nun als zweiter Bildungsweg - hast du dich mal informiert, ob der überhaupt unter BAFÖG fällt? Als zweites hast du nun natürlich auch noch ein Kind und damit eine eigene Familie.

Beitrag von friendlyfire 26.08.07 - 08:40 Uhr

Hm, das sieht das Bafögamt anscheinend nicht so!
Die erste Ausbildung hat mir ein Lehrgehalt finanziert! Da hatte mein Vater keine Kosten.
Du kriegst zB auch Bafög, wenn du nach der Lehre 3 jahre gearbeitet hast! Hm? Und ich war ja am Anfang vom Studium im Bafögamt wg der Sache, ich hätte Bafög bekommen, wenn mein Vater nicht so viel verdient hätte!
Das Studium nach ner Ausbildung wird schon vom Bafög finanziert, wenn du davor keine Leistungen angefordert hast.

Meine Frage beantwortet das aber auch nicht!

Beitrag von bi_di 26.08.07 - 10:41 Uhr

Obacht, meine Erfahrungen zu dem Thema liegen schon 10 Jahre zurück, aber ich hatte auch mal versucht elternunabhängiges Bafög zu bekommen.

Ergebnis:
Es ist nicht unbedingt so, das Eltern durch die Finanzierung EINER Ausbildung aus dem Schneider sind. Mein Antrag wurde abgelehnt, weil mein Realschulabschluss so gut war, das er mich zu Hochschulreife und Studium befähigt hatte. Da war es auch egal, das meine Eltern mich während meiner Erstausbildung unterhalten haben. Sie hätten ja gefälligst davon ausgehen können, das ich eh noch mal ein Studium anfange...

Auch mit einer Eheschliessung landet man noch nicht im elternunabhängigen Bafög. Wenn die Eltern unterhaltspflichtig wegen Ausbildung sind, sind sie das auch dann noch.
Das gleiche gilt für eventuelle Kinder.

Tipps:
Wohngeld beantragen
Studien-Stiftungen abklappern und versuchen ein Stipendium zu bekommen.
Bei der Sozialberatung des AStA-/Studierendenwerk vorsprechen. Die kennen sich i.d.R. bestens aus - auch mit Studienkrediten.

Grüsse
BiDi

Beitrag von sittichgirl 26.08.07 - 14:38 Uhr

Hallo

Erstmal viel Glück mit dem Studienabschluß. Du hat Familie und daher sollte zunächtst erstmal der Vater des Kindes für euch Unterhaltspflichtig sein. Warum er nichts verdient wenn er krank ist ist für mich etwas unlogisch. Normalerweise zahlt doch die Krankenkasse wenn der Arbeitgeber nicht mehr zahlen muss?! Aber das ist bei deiner Frage auch nebensächlich.

Würde versuchen bei der Uni nach Förderung für Mütter mit Kind im letzten Studienjahr zu fragen. An meiner Uni gab es sowas.

Wenn du dann dein Studium geschafft hast, kannst du ja gut arbeiten gehen und auch notfalls etwas zurückzahlen. Keine Ahnung ob es Kredit war oder komplett Stipendium.

Ansonsten rechnen wieviel Geld wirklich fehlt und dann schauen, ob nicht doch deine Eltern einspringen können. Du kannst ja auch ihnen das Geld nach einem Jahr zurückzahlen. Dann sparst du immerhin Zinsen. Vielleicht kann der Laptop ja auch repariert werden und du für die Zeit ins Haus deiner Eltern ziehen wenn das Geld wirklich knapp ist.
Würde gut überlegen ob ich Schulden mache solange es eine andere Möglichkeit gibt.

Wenn es nicht geht, frag doch einfach die Banken an und vergleiche selbst welche gute Konditionen bietet.

Wenn garnichts geht versuche für euer Kind ALG II zu beantragen. Du hast als Studentin zwar keinen Anspruch, aber dein Kind schon. So bekommst du zumindest einen Zuschuß zu Wohnung und Lebenskosten. Das kann auch Darlehnsweise sein. Frag doch einfach nach.

Viel Glück

sittichgirl

Beitrag von friendlyfire 26.08.07 - 19:05 Uhr

Hallo sittichgirl,

mein Freund verdient trotz Krankheit natürlich was. Aber weniger. ALG2 Zuschuss geht nicht, da ich studiere und für ihn und unsere Tochter reicht sein Gehalt dicke und ich krieg kein ALG2. Er verdient also nicht soooooo schlecht. Aber der Mietspiegel ist hier auch sehr hoch und Umzug steht nicht zur Disposition für 1 1/2 Jahre, weil wir dann eh umziehen (Arbeitsbedingt)
Es geht einfach darum, dass ich halt einen Ersatz für das Erziehungsgeld möchte. Ursprünglicher Plan war, dass ich dann einfach auf 400 Euro nebenher jobben gehe.
Nun ist es so, dass ich ein Jobangebot habe, um das wahrnehmen zu können, muss ich aber fertig werden, und kann nicht noch nebenher arbeiten, abgesehen davon, dass ich wahrscheinlich eh nur schwer nen Job krieg.
Und das mit meinen Eltern ist gelaufen. Sie unterstützen mich, aber über mehr kann ich nicht mit ihnen reden!
Also es geht also wirklich nur um kurze Zeit und um nen relativ geringen Zuschuss.
Aber das alles ist nicht mein Problem, ich wollte eigentlich nur wissen, wie das mit Unterhalt und Bafög ist.
Mittlerweile habe ich auch schon einen staatlichen Bildungskredit aufgetan und werde mich da mal bewerben...
Aber danke dir!

Lg ff

Beitrag von maritacat 26.08.07 - 20:16 Uhr

den hier?!

http://www.bafoeg.bmbf.de/bildung_default.php

Gruß
MC

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