Gerichtsverhandlung wegen Vaterschaftsanerkennung/und dann Sorgerecht

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von bergfee76 25.08.07 - 21:32 Uhr

Huhu,
viellleicht kann mir jemand von euch helfen. :-)
Meine Tochter wird im Dezember 2 Jahre. Jetzt habe ich im September Gerichtstermin mit meinem Ex wegen der Vaterschaftsanerkennung. Er ist der Vater und durfte auch die Kleine jetzt schon regelmäßig 1-2mal die Woche sehen (unter Aufsicht).
Jetzt hat er angekündigt nach der Vaterschaftsanerkennung das halbe Sorgerecht einzuklagen.
Was kann ich dagegen tun????? #heul
Nur damit ihr mich nicht falsch versteht, habe mich von ihm getrennt weil er mich geschlagen und bedroht hat, während der Schwangerschaft und auch danach. Außerdem ist er Alkoholiker (zwar gerade aus der Therapie zurück aber ich vertrau ihm kein Stück) und wenn er was trinkt unberechenbar.
Reicht das, damit er das Sorgerecht nicht bekommt????

Ich hätte nix dagegen wenn er die Kleine wie gewohnt wöchentlich unter Aufsicht sieht nur nicht das sie bei ihm allein bleibt oder sogar übernachtet. Und schon gar nicht habe ich Lust darauf das ich ihn wegen jeder Kleinigkeit fragen muss, was die Kleine angeht. Denn die Kleine ist ihm eigentlich völlig egal er will sie immer nur sehen , um mich zu treffen und um mich zu bevormunden.

Wäre über jede Antwort danklbar.

LG Nadine

Beitrag von lollorosso71 25.08.07 - 22:04 Uhr

er hat keine chance, ohne deine unterschrift das gemeinsame sorgerecht zu erhalten. gar keine. sieht das gesetz einfach nicht vor.

umgangsrecht hat er jedoch und wenn er möchte, kann er sie auch über nacht haben und natürlich auch alleine, ob du das gut findest oder nicht. also, wenn er die vaterschaft anerkannt hat, vorher natürlich nicht.

gruß, lollo

Beitrag von jatta 25.08.07 - 23:52 Uhr

Wenn der KV die Kleine bisher nur unter Aufsicht sehen durfte, dann wird das wohl einen Grund haben. Ich denke nicht, dass er sie dann einfach so über Nacht haben kann!

Beitrag von lollorosso71 26.08.07 - 09:00 Uhr

einfach so nicht, aber sie kann es auch einfach so nicht verweigern. der "grund" besteht ja nur darin, dass die mutter es nicht möchte und der grund zählt vor gericht nicht. spätestens wenn ds kind 6 ist steht ihm die übernachtung zu; mit dem kind alleine sein schon von anfang an.

gruß, lollo

Beitrag von bergfee76 26.08.07 - 10:33 Uhr

Ich hab schon einen Grund. Er hat mich geschlagen und bedroht und mich eingesperrt damit ich nicht ins KH bzw. zur Polizei kam und deshalb gab es auch eine Gerichtsverhandlung wo er zu 6 Monaten verknackt wurde. Das Jugendamt hat deshalb gefordert das er die Kleine nur unter Aufsicht sehen darf, wenn ich es überhaupt gestatte.
Bis dahin alles klar.
Nur jetzt will er unbedingt das Sorgerecht bzw. Umgangsrecht (d. h. Besuchsrecht und Übernachtungen der Kleinen) und da hab ich was dagegen weil ich Angst habe das er trinkt und der Kleinen was antut. Und ich wollte wissen ob diese Gründe ausreichen würden um ihm das zu verbieten. Gegen Treffen unter Aufsicht habe ich nichts aber nicht allein.

Beitrag von yoleena 26.08.07 - 11:25 Uhr

Hallo!

Ich denke unter den Umständen hast du gute Chancen auf einen weiterhin betreuten Umgang. Das Sorgerecht kann er nicht einklagen, da kann er sich auf den Kopf stellen. Also mach dir darum schon mal keine Sorgen.

LG Yoli

Beitrag von manavgat 27.08.07 - 10:32 Uhr

Er hat keine Chance und macht nur Terror.

Brems ihn aus. Kontaktsperre zu Dir und Briefwechsel nur noch mit Deinem Anwalt.

Gruß

Manavgat