An erfahrende Hundehalter . . . bräuchte mal euren Rat.

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von babsi1785 25.08.07 - 21:36 Uhr

Hallo,

Kurz Vorgeschichte:
also ich selber bin mit 2 Hunden 2 Katzen und vielen Vögeln aufgewachsen.

Mein Mann ist leider ohne Tiere aufgewachsen . . . daher kam es auch das wir bisher keine Hausteire hatten.

Unsere Kinder sind 3,5 Jahre und fast 1 Jahr alt. Chiara (die älteste) hatte einmal eine schlechte erfahrung mit einem Hund, der auf dem Spielplatz auf sie zugerannt kam und ihr in den unterarm gebissen hat. (Besitzer wurde angezeigt, Chaira hat zum Glück keine bleibende schäden) Seid dem war Chiara immer sehr ängstlich gegenüber Hunden.

Nun aber, spielt sie gegenüber sehr viel mit Freunden auf dem Spielplatz. Da war heute ein (Labrador glaube ich) Chiara spielte mit ihm (Stöckchen werfen, gestreichelt) Ich habe dies sehr verwundert beobachtet und mich mit dem besitzer unterhalten. Der erzählte mir, das der Hund sehr Kinderlieb ist da er seid anfang an mit Kindern in Kontakt war (haben selber 4 stück *G*)

Habe heute mit meinem Mann darüber gesprochen, er selber denkt das jetzt der richtige Zeitpunkt dafür wäre, da ich die nächsten Jahre zuhause wäre, wir in ein Hausziehen mit Garten usw.

Habe mich heute auch schon über Tierheime in der Umgebung schlau gemacht. Will diese Entscheidung aufkeinen Fall zu schnell fällen, da es ja ein Lebewesen ist und kein Möbelstück.
Aber was ich mich frage, lieber ein älterer Hund aus dem Tierheim wo das Tierheim "sagt" das er Kinderlieb ist, oder eher einen Welpen? Und was für eine Rasse denkt ihr? Welche Erfahrung habt ihr denn da so gemacht?

Gruß

Babsi

Beitrag von winni80 25.08.07 - 21:55 Uhr

Meine ehrliche Meinung? Ein Welpe. Wir hatten ein 7 Jahre alten hund aufgenommen, sehr Kinderlieb. War er auch wirklich, nur kann Dir keiner die vorgeschichte wirklich sagen. Blacky ist auch Kinderlieb gewsen, jedoch war sie auch mit Kindern nicht eine Minute allene. Das Kind macht was, der Hund hat schlechte Erfahrung-schnappt zu...... Was nun #schock Er lässt sich von einem Kind Knuddeln, kämmen etc. aber wenn es eine Bewegung macht, dass dem Hund nicht passt.... ich weiß nicht recht....

Ein Welpen erzieht ihr. Chaira wächst zusammen mit dem Hund auf. Der Hund kenn sie von seinem Welpenalter an.....
Da würde ich wirklich einen Welpen bevorzugen....

Wir haben eben die Erfahrung mit einem älteren Hund und die Angst, dass er vor irgendetwas angst hat lebt mit.....

Kinderlieb ist nicht gleich Kinderlieb ;-)

Beitrag von winni80 25.08.07 - 22:14 Uhr

sorry. Mir ist ein Fehler unterlaufen#schock Chiara meinte ich natürlich. #herzlich

Beitrag von coolmum 25.08.07 - 22:17 Uhr

hallo!

ich würd auch auf alle fälle einen welpen holen. bei nem welpen bist du selbst verantwortlich was er gut findet und was nicht (zumindest größenteils). du weißt nie was einem älteren hund passiert ist und was er für macken hat.

aber: im grunde hast du dann ein drittes kind wenn du dir einen welpen holst. der hund muss genauso erzogen werden und braucht wirklich viel aufmerksamkeit!

wir haben einen sohn mit jetzt dann zwei jahren und vier hunde. der letzte rüde war als welpe sehr anstrengend... hat viel blödsinn gemacht und ich bin eigentlich nur zwischen kind und welpe hin und her gerannt um unglücke zu vermeiden.

aber dieser hund liebt unseren sohn abgöttisch. er darf wirklich alles mit ihm machen. patrick war damals 10 monate alt als wir den hund geholt haben. von dem her war joker einfach von anfang an alles gewöhnt was unser kleiner chaot gemacht hat mit ihm.

liebe grüße
#coolmum

Beitrag von babsi1785 25.08.07 - 22:33 Uhr

Hallo

was ist das den für eine Hunderasse die du da hast? (kenne mich leider damit gar nicht aus . . . .)

Babsi

Beitrag von winni80 25.08.07 - 22:59 Uhr

das war ein Mischling. Neufundländer/Labradormix. Eine wirklich sehr liebe(Bis auf andere Hunde) Aber sie war eben schon 7 Jshre alt.

Blacky mußte leider im Alter von 11 Jahren wegen Krebs eingeschläfert werden #heul#heul#heul#heul

Prinzipell gillt. Traue NIEMAL ein Hund 100% Ein Hund ist und bleibt IMMER unberechenbar.

Als Familienhund kann ich Dir z.B. folgende Rassen empfehlen

Golden Retreiver, Labrador, Bernersennen, Neufundländer, Pyrenäenberghunde (wunderschöne Hunde) einen Pyrenäenberghund haben wir jetzt und sind absolut begeistert. #freu



das sind so die typischen Familienhunde. Mir fallen da noch etliche ein....

kann Die auf anhieb noch einige Aufzählen, die ich mit einem Kind auf keinen Fall halten würde.

Ich habe sehr viel Erfahrung mit Hunden. Ich bin wie Du uch mit Hunden groß geworden. Lese sehr viele Hundebücher, kenne von sehr sehr vielen Hunde die typischen Rasse merkmale, selbst von "seltenden" Rassen.

Wenn Du noch Fragen hast. Dann melde Dich auf meine VK, würde mich freuen.

Viele liebe Grüße
Winni

Beitrag von sozauberhaft 25.08.07 - 23:11 Uhr

Ihr macht mich noch fertig mit Euren verschiedenen Nicknamen! Wieso schreibst Du hier unter 2 Namen???Naja, Du mußt es wissen, aber ich find es schon etwas anstrengend (ist ja auch nicht mein erster Nick, aber ich schreib nicht mit 2 gleichzeitig und schon gar NICHT IM SELBEN THREAD!!!!! Da "meint" man jemanden zu kennen...#schmoll! Witzig ist, wenn sogar der Schreibstil geändert wird;-)! Naja, muß ich ja auch nicht verstehen, aber für die Fragestellerin finde ich es nicht so schön, wenn sie denkt, sie hätte 2 verschiedene Antworten bekommen;-) !

Beitrag von sozauberhaft 25.08.07 - 23:25 Uhr

Wau! Wenn man die VKs vergleicht, dann ist ja echt ALLES erlogen#schock#kratz#schock!!!Wau, das ist ja noch ne größere Granate#schock!!!
Da sag ich nur:
Cool....mum#schock#augen#schock!!!!Ich wußte es! Traue NIEMANDEM im I-NET#heul!!!

Beitrag von winni80 26.08.07 - 11:49 Uhr

Wer schreibt denn auf 2 Namen????? Ich bin nur 1x angemeldet und schreibe auch nur unter einem Namen.

Beitrag von sozauberhaft 26.08.07 - 12:18 Uhr

Ach so! Deshalb antwortest auch Du, anstatt coolmum#aha, um welche Rasse es sich gehandelt hat#aha! Mir soll es egal sein#cool!

Beitrag von winni80 27.08.07 - 09:43 Uhr

Ich weiß zwar nicht, was Du für ein Problem hast, aber soll ja Deins sein.

Anstelle hier irgendwelche Vermutungen oder behauptungen aufzustellen, würde ich mal lieber eine Antwort schreiben, oder gar nichts!!!

Also manche Leute habe echt Probleme, man die hätte ich auch gern
;-)

Kümmere Dich mal lieber um wichtige Sachen. Anhand der VK siehst Du ja schon, dass ich nur einen namen habe, oder sind die VK identisch!

Beitrag von sozauberhaft 25.08.07 - 22:35 Uhr

Hallo Babsi!
Ich kann mich nur der ersten Vorschreiberin anschließen! Wir hatten auch ganz bewußt Welpen, da unsere Kinder noch klein sind! Mir war es zu unsicher einen Hund aus dem Tierheim zu holen, wobei man da natürlich auch Glück haben kann! Auf das "Glück" wollte ich mich aber nicht verlassen, denn meistens erfährt man leider nichts oder zu wenig über die Vorgeschichte des Hundes! Außerdem könnte es sogar sein, dass Du keinen Hund aus dem Tierheim bekommst mit 2 so kleinen Kindern! Die "Rücklaufquote" ist leider ziemlich hoch, so dass einige Tierheime keine Hunde an Familien mit kleinen Kindern abgeben, was ich nur zum Teil verstehen kann!

Solltet ihr Euch für einen Welpen entscheiden, dann mußt Du natürlich trotzdem wissen, dass gerade die Anfangszeit ziemlich stressig wird, wenn Du noch ein 1-jähriges Kind da hast, aber es ist locker zu schaffen, wenn Du mit #herzlichdrangehst;-)!!! Welche Rasse? Das liegt an Eurem Geschmack...! Man kann nie generell sagen, der Hund ist immer familientauglich und der nicht! Oft liegt es daran, wie der Hund "Familie" erlebt und wie Du ihn integrierst und weniger daran, was in der Wesensbeschreibung steht! Natürlich kann man sagen, dass viele Labradore "familienfreundlich" sind...! Am Ende muß aber der Hund zu Euch einfach passen (in der Größe, im Aussehen...)! Da würde ich einfach mal mit der Familie verschiedene Leute besuchen, die Hunde abzugeben haben, die Euch persönlich gefallen;-)! Dort kannst Du dann auch direkt sehen, wie die Welpen aufgewachsen sind (da gibt es erhebliche Unterschiede), in wieweit man Erbkrankheiten usw. "eher" ausschließen kann...!

Ich finde es echt schön, dass ihr die Angst vor Hunden wegen des Zwischenfalls nicht weiter schürt (wie sooooooo viele Eltern, die selbst Angst haben), sondern Eurem Kind helft, ein positives Gefühl für "andere" Lebewesen zu bekommen und als Folge damit helft ein stabiles Sozialverhalten aufzubauen#freu!

LG
sozauberhaft

Beitrag von glu 25.08.07 - 22:51 Uhr

wie wäre es mit einem hund aus einer pflegestelle?

es gibt ja nicht nur tierheime, sondern auch tierschutzvereine die tiere aufnehmen, viele diese vereine machen das über pflegestellen, d.h. die hunde kommen zu einer familie, direkt nach hause...die können dann in der zeit schon sehen was der hund für macken hat!

meist weiß man auch dort eher was der hund hinter sich hat...

lg glu

Beitrag von kerstin7t9 26.08.07 - 00:23 Uhr

Hallo Babsi!

Nachdem unser erster Hund (ein Schäfer-Collie-Mischling) gestorben war, hatten wir ziemlich bald wieder den Wunsch nach einem "Nachfolger".

Wir haben uns diesmal für einen Rassehund entschieden, weil wir uns einfach bestimmte Charaktermerkmale wünschten: gutmütig, kinderlieb, leicht zu führen usw. So haben wir einen kleinen Labrador Retriever-Welpen zu uns genommen, ein Weibchen. Damals (im Januar) war mein Großer 6 und meine Kleine 17 Monate. Die Kinder und der Welpe waren von Anfang an unzertrennlich, das war so süß anzusehen. Sie wachsen richtig miteinander auf. #freu Der Hund wird so von Anfang an an die Kinder gewöhnt. Und unsere Luna ist wirklich ein Familienhund mit einem Herz aus Gold. Sie nimmt den Kindern nichts krumm und sucht immer ihre Gesellschaft.

Die andere Seite ist, dass ein Welpe am Anfang eine Wahnsinnsarbeit macht, fast wie ein Menschenbaby. Ich kann gar nicht zählen, wie oft sie uns ins Haus gemacht hat (Gott sei Dank haben wir Fliesenboden...). Und durch ihr rassebedingtes schnelles Wachstum hat sie schnell große Kraft entwickelt, was sich in Verbindung mit ihrer Tollpatschigkeit darin äußert, dass sie manchmal die Kinder einfach umrennt in ihrer Begeisterung. #schock Da muss man aufpassen.

Aber wenn ihr einen Welpen nehmt, wird er nur von euch geprägt und ihr habt es in der Hand, ihn so zu erziehen, wie ihr wollt.

Außer Labrador Retrievern sind auch noch Golden Retriever bekannte Familienhunde.

LG Kerstin #blume

Beitrag von sanftmaus 26.08.07 - 03:15 Uhr

... bin "problemhundeberaterin", was allerdings meist eher das verständnis der menschen für tiere erhellen bedeutet.

sei vorsichtig bei hunden aus dem tierheim!

tierheime an sich sagen oft nicht alles, was sie über den hund wissen - das kommt nicht von mir, sondern von kunden, die sich später an anderen stellen wie aus dem impfpass gelesenen tierärzten über die hunde erkundigt haben, welche ach soooo kinderlieb sein sollten. einige waren echt harte brocken, und wurden von tierheimen als lieb deklariert, obwohl sie breits aggressiv gewesen waren. tierärzte kennen auch zur genüge solche fälle - nur wo tierheim draufsteht, ist nicht immer zuverlässigkeit drin.

schaut eventuell mal in dhd24.de oder markt.de unter hunde, dort werden teils auch erwachsene tiere verkauft - nicht wegen aggression etc., wenn es kein kleiner welpe mehr sein soll?

einen welpen zieht ihr euch sicher am besten.

wenn ein erwachsener hund, dann einer aus ner familie mit kindern, und schaut euch genau an, wie der hund sich in seiner herkunftsfamilie aufführt!

heime sind ........

Beitrag von lillymarleen201 26.08.07 - 21:44 Uhr

Ich habe einen jungen Hund aus dem Tierheim geholt.
Shiva war damals 4 Monate alt.

Ich würde es immer wieder tun, denn sie ist der beste Familienhund der Welt.

Sie wäre ein guter Anfängerhund für deine Tochter;-)



Ich würde euch einen jüngeren Hund empfehlen.