Danke ...und: WUT!

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von kaczuszka75 26.08.07 - 14:36 Uhr

Hallo Ihr, danke #danke möchte ich sagen für euren netten Zuspruch.

Mittlerweile bin ich wirklich absolut wütend. Ich war heute noch mal zur Nachbehandlung im KH und wurde dieses Mal (wie sensibel!!!) eine Stunde lang vor dem Neugeborenen-Zimmer zum Warten abgestellt. Der Chefarzt meinte dann bei der Behandlung, er hätte jetzt auch ÜBERHAUPT KEINE LUST , sich mit mir darüber zu unterhalten, er wäre der Meinung, dass 1. die 11.SSw überhaupt nicht spät wäre, 2. fast jede Frau mindestens eine FG hätte (frei nach dem Motto, das ist nicht nur normal, das gehört sogar zum guten Ton, sein wörtlicher Vergleich: "Es lassen sich ja auch Leute scheiden, obwohl das nicht schön ist, so ist halt das Leben") und dass ich 3. ja auch dummerweise keinen Abstand hätte, ich würde das schon in einiger Zeit einsehen, dass das kein Drama ist.

Ich frag mal so vorsichtig: Ist so eine Behandlung normal???

Ich bin wirklich STINKESAUER!!! Ich habe mein Kind verloren und man tut, als hätte ich mir nur mal in den Finger geschnitten!

Natürlich passieren solche Dinge eben, aber für den Betroffenen ist es doch nicht alltäglich!

Euch, Ihr Lieben 'liebdrueck ich ganz feste und wünsche allen, dass es bald wieder besser geht.

Kaczuszka

Beitrag von babsie81 26.08.07 - 14:41 Uhr

#liebdrueck#liebdrueck#liebdrueckder spinnt doch....da fällt mir nichts mehr zu ein...die einzige Erklärung für mich wäre, dass der so dermaßen abgestumpft ist und überhaupt kein Mitgleid mehr empfinden kann....unmöglich!!!!:-[oder war der mal Viehdoktor????
Ich wünsche dir alles alles Gute!!!!#herzlich

Beitrag von mitra84 26.08.07 - 14:55 Uhr

das ist ja echt unfassbar!!!!!!!!!

habe vorhin schon deinen beitrag gelesen und habe wut im bauch bekommen.... aber es ist nicht mehr normal!!!!

An deiner Stelle würde ich einen gewaltigen Beschwerdebrief an die oberste Stelle im Krankenhaus schreiben!! Notfalls, wenn du Kontakte hast, sogar mit der Presse drohen!

Es tut mir so unendlich leid!! Zu allererst natürlich, weil du dein Baby verloren hast!! Habe meins vor ca. 3 Wochen in der 6./7.Woche verloren, allerdings habe ich im gegensatz zu dir, (leider)das herzchen noch nicht schlagen gesehen!
Des Weiteren tut es mir sehr leid, dass du so unverschämt behandelt wurdest!!! Platze gleich vor Wut!

Ich wünsche dir weiter noch viel Trost von lieben Menschen!!! Mir hat reden sehr geholfen!!!

Unendlich viel Kraft wünsch ich dir ebenfalls noch!!
Wir hier alle sind für dich da, wenn du uns brauchst und reden willst!!!

In Gedanken bei dir
Mitra

Beitrag von katharina_19 26.08.07 - 15:04 Uhr

Ich kenn das nur zu gut und wenn ich dran denke werde ich wieder ziemlich wütend über diese Menschen.
Ich hatte zwei spät aborte 18+3ssw und 16+0ssw und kein verständniss nichts. Man liegt dort muss das Kind normal zur Welt bringen und die Menschen gehen null auf jemanden ein.
Ich kann verstehen das du wütend bist aber das sind Menschen den das nie wiederfahren ist oder die kein Kind wollen.
alles liebe katha

Beitrag von sternchen150807 04.09.07 - 19:21 Uhr

Am 15.08. hörte das Herz unseres Krümels (18+5 SSW) auf zu schlagen und am 16.08. (am 15. bekam ich die erste Tablette ) war dann alles vorbei.
Wie bist du über die FG´n hinweg gekommen? Ich weiß nicht wie ich das schaffen soll.
Mein FA meint ich sollte irgendwo einen Baum pflanzen, wo ich immer hinkann, wenn mir danach ist. Aber das wiederstrebt mir. Was wenn der Baum eingeht? Meine Psychotharepeutin sagt auch, ich soll mir ein Ritual suchen. Aber ich weiß nicht was.
Vieleiecht hast du ein paar Tipps.

Eine #kerze für deine #stern chen.

Beitrag von kaczuszka75 26.08.07 - 16:32 Uhr

Danke euch für eure Antworten.

Ich kann nur sagen, es tut sehr gut und cih bin auch froh, dass es dieses Forum gibt. Jeder hier versteht, was die andere durchmacht.

Und ich weiß nicht, ob ihr das auch so seht, aber mir geht es so, dass ich es auf eine spezielle Art und Weise besser ertragen kann, von euch Mitgefühl zu bekommen, als von Außenstehenden. Das nimmt mich viel mehr mit, und hier ist es so, dass mir klar ist, dass ihr es wirklich VERSTEHT.

#danke #danke #danke noch einmal.

#liebdrueck und weiter alles gute. Es tut gut, sich hier ausheulen zu können!

Kaczuszka

Beitrag von darksteffi81 26.08.07 - 16:41 Uhr

Ich kann Dich verstehen ich wurde bei meiner ersten AS auch so behandelt, die Ärzte waren voll unfreundlichen und von der Nachtschwester will ich mal garnicht erst anfangen, man hätte meinen können sie wäre Aufseherin in einem Frauenknast gewesen. Ich war auch froh,als dies vorbei war.

Ich wünsche Dir trotzdem alles gute und lass dern KOpf nicht hängen.#liebdrueck

Beitrag von kja1985 26.08.07 - 16:58 Uhr

Wahnsinn, das ist schlimm :-( Nein, ich wurde nicht so behandelt. Die Krankenschwestern haben sehr viel Mitgefühl gezeigt und versucht mich zu trösten und die beiden behandelnden Ärzte hatten wohl sowieso Angst irgendwas Falsches zu sagen, weil ich nur am Heulen war...Und ich war erst in der 8ten Woche.

Natürlich ist es ein Drama für mich gewesen. Ich hab auf dieses Kind gewartet und mich danach gesehnt, dann wurde es mir endlich versprochen und nach vier Wochen einfach entrissen. Das war furchtbar grausam für mich. Und ich hasse es, wenn die Leute dann auch noch mit Vergleichen kommen a la "war doch besser jetzt, als wenn es nach der Geburt gestorben wäre" oder so ähnlich. Natürlich wars so besser, aber am besten wäre gewesen wenns überhaupt nicht gestorben wäre.

Für mich wars ein kleiner Weltuntergang, auch wenn ich mich nach vier Wochen einigermassen erholen und mich von meinem Baby verabschieden konnte.

Beitrag von unicorn1984 26.08.07 - 18:59 Uhr

oh man das ist ja wahnsinnig boah da würd ich auch flippen.

Als ich wegen drohender FG ins KH gegangen bin, wurde ich wenigstens nicht zu den glücklichen Mamas gesteckt sondern wo anders hin :D

Dann als es zu spät war und mich die sprechstundenhilfe fragte "und?" schüttelte ich nur den Kopf und sagte "das es gestern nacht abgegangen ist, jedenfalls bin ich der Meinung" beim FA hab ich es genau so gesagt und er konnte es mir nur bestätigen.

Und sagte ich solle mir nicht die Schuld gegen, weil ich nach Hause gegangen bin usw. und das er das mit seiner ersten Frau 3 mal durchmachen musste.

Hat auch gut getan, aber so wie der Arzt oh mein gott ich hätte den echt in nen Sack gesteckt und drauf gehauen. Lass dich mal knuddeln

Beitrag von 221170 26.08.07 - 19:30 Uhr

Hallo,
du brauchst nicht vorsichtig fragen, du kannst laut schreien und brüllen.
Das ist nicht normal!
Das ist das allerletzte!
Der Knaller ist der Chefarzt, der keine Lust hat sich mit dir zu unterhalten. Dieser Mann ist absolut fehl in seinem Beruf. Du hast keinen Grund, überhaupt keinen, dich zu fragen ob das normal ist oder du empfindlich.
Solche Leute gehören nicht in einen solchen Beruf, sollten zumindest nicht in solch schwierigen Situationen arbeiten wenn sie ihre Menschlichkeit und ihr Mitgefühl dermaßen vergessen haben.

Ich wünsche dir.... ach, weiß nicht was ich sagen soll, Kraft und Stärke deine Trauer zu verarbeiten. Ich wünsche dir das du nicht immer dann wenn du an dein Sternchen denkst auch an diesen Schwachkopf denken mußt.

LG
22

Beitrag von monstermama5 26.08.07 - 22:40 Uhr

hallo
kaczuszka

ich kann dich gut verstehen.wir haben unser sternchen 05 gehen lassen müßen.ich habe tage vorher unterleibchmerzen bekommen.hatte davor schon 3 ss hinter mir die total normal verlaufen sind.dann blutungen im KH wurde mir dann gesagt das es kein baby mehr giebt und ich am nächsten morgen zur AS kommen sollte,bin mit dem taxi nach hause und mein mann und ich waren nur am weinen.
ich wollte den schmerz einfach nur betäuben.und aus der wohnung raus.wir sind in unsere stammkneipe und ich habe ( sorry muß ich zu meine schande zugeben ) mich betruken.war bestimmt nicht der unbedingt richtige weg aber ich wollte es einfach nicht war haben was da passiert ist.woran wir nicht gedacht haben alk verdünnt das blut.habe geblutet wie ein schwein.freude und mein mann notarzt gerufen und ab ins KH.
die haben mich die nacht über da behalten.und am nächsten morgen war dann wie geplant die AS.
als ich im Auwachraum wach wurde war mehr hundeelent.die schwester meinte nur" sie wissen doch genau warum es ihnen so schlecht geht."
am nachmittag hat mein mann mich dann abgeholt und wir sind nach hause gefahren.
ich hatte das große glück das ich 2 wochen nach der AS schon wieder ss war.alles ging gut unsere maus ist mitlerweile 1 jahr alt und har vor 4 wochen sogar noch einen kleinen bruder bekommen.
aber ganz bestimmt nicht in dem KH.

laßt den kopf nicht hängen nach dem größten regen kommt auch irgentwann wieder die sonne.
auch wenn man das in dem moment nicht glauben will der schwerz wird weniger aber vergessen tut man die sternchen NIE

lg maike

Beitrag von binci1977 27.08.07 - 00:49 Uhr

Hi!

Oh mann, warst du in meiner Klinik?

Schau mal, was mir passiert ist:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=834445&pid=5349404&bid=2

Der zweite Link beschreibt es genauer:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=2&tid=834445&pid=5364160

Es tut mir sehr leid für dich.

Aber solche Ärzte sollte man echt der Ärztekammer melden.

Das kann man nicht bringen.

Alles Gute dennoch.

LG Bianca

Beitrag von binci1977 27.08.07 - 01:21 Uhr

Ich bins nochmal:


Bei meinem anderm Spätabort(16. ssw) im September 2006 war es auch so schlimm.

Die geburt wurde eingeleitet, ich sag, mir ist Fruchtblase geplatzt und die schwester rennt mit der Vorlage weg. STUNDEN (echte stunden, nicht gefühlte) später war immer noch niemand da und ich mußte aufs Klo zum Wasserlassen.

Und dabei ist mein Kleiner Schatz einfach so mit rausgerutscht(zwar in eine bettpfanne, aber trotzdem im Klo).

Ich saß da zitternd auf dieser toilette und wußte gar nicht, was ich machen sollte, somal die plazenta noch nicht nachkam und die Nabelschnur dranhing.

Dann habe ich ne schwester rangeläutet und sie holte di hebammme(endlich). Sie nabelte uns ab und dann kam ich in den OP zur Ausscharbung.

Am nächsten Morgen fragte ich nach Frühstück und die schwester meinte: Können sie laufen? Ich: Ja.

Darauf sagt sie: Dann gehen sie mal ins Frühstückszimmer.

Ich also dahin und da kam dann natürlich prompt eine mit frisch geborenen Zwillingen rein.

Nachdem ich dann ne Weile heulend da saß, fiel es den schwestern auch endlich auf, dass man so etwas ja nicht bringen kann.

Unser Krankenhaus hat 2 sozialarbeiter und einen seelsorger, aber niemand, nicht einmal eine Hebi(die aus der nacht hatte Feierabend, sonst wäre sie gekommen) kam da zu mir.

Ich dachte, ich müßte gleich platzen, wenn ich nicht sofort jemanden zum reden habe.

Ich habe dann meine freundin angerufen und sie kam auch schnell.

Also in dieses KH geh ich so schnell nicht mehr, auch wenn ich bis ins Nächste 25 km fahren muß( wenn ich hoffentlich irgendwann nochmal ss werde).

na ja, also ich war auch echt drauf und dran, dieses KH der ärztekammer zu melden.

Da gehen Dinge ab...unglaublich.

LG Bianca

Beitrag von browneyesgirl 27.08.07 - 07:07 Uhr

Leider gibt es das immer wieder das das Pflegepersonal,Ärzte aber auch die Umwelt gar die Familie so reagiert.Eigentlich sollten die im medizinischen Dienst sind regelmäßig geschult werden das so etwas unsenibles nicht mehr vorkommt.Aber das ist leider noch weit verbreitet auch das die Eltern nicht aufgeklärt sind und werden,kein Infomaterial bekommen usw. Es tut mir leid das Du das auch mitmachen mußtest.Schau doch mal bei meiner SHG nach da stehen interessante Dinge die man wissen sollte. (steht auf meiner VK)

Beitrag von jutzi29 27.08.07 - 17:00 Uhr

Liebe Kaczuszka ,

es tut mir schrecklich leid, was Dir passiert ist. Anfangs der schock, als es ein Eckenhocker war. Ich hatte Dir doch noch Mut gtemacht und nun das. Es tut mir ganz ganz ganz doll leid für Euch.

Meine AS liegt nun gut 5 Wochen zurück, nach 32 Tagen habe ich meine Mens bekommen...

Zu dem Arzt kann ich nur sagen: das ALLERLETZTE. Bei mir waren alle total nett, für die Ärzte zwar Routine, aber dennoch alle supernett und höflich, mit allen möglichen Angeboten auch für psychologische Betreuung...

Es wird wieder besser!

LG
#liebdrueck

jutzi

Beitrag von mimi1410 28.08.07 - 12:19 Uhr

Hallo Jana,

Lass dich drücken, es ist schlimm, wenn man ein Sternchen gehen lassen muss (ich hatte dieses Jahr schon 2 FG (1x 6. uns 1 x 11 SSW, Gottseidank hatte ich immer sehr freundliche und verständnisvolle Ärzte).
Aber bitte steinige mich nicht, wenn ich das jetzt sage. Ich denke wirklich, für die Ärzte auf der GYN ist das "Alltag", so schrecklich es für uns Betroffene ist. Die haben immer mit mehreren FG am Tag zu tun, und irgendwie müssen sie sich doch auch selbst abschotten. Die andere Sache ist natürlich, dass dein Arzt dir gegenüber sicherlich nicht den richtigen Ton angeschlagen hat - etwas sensibler hätte er schon sein können!

Lass den Kopf nicht hängen, liebe Grüße

Mimi, mit Bene und Resa an der Hand und #stern#stern

Beitrag von kaczuszka75 28.08.07 - 13:38 Uhr

Hallo Mimi,

na klar weiß ich doch, dass das für die das "täglich Brot" ist- aber alles in allem fand ich das schon mehr als grobklotzig. Ein bisschen Rücksicht ist doch auch einfach nur menschlich. Ich hab ja auch noch gar nicht mal alles aufgeschrieben, z.B. dass unser Kind, das ja "nur ein Klumpen" war auch mit einem Blinddarm vom Arzt verglichen wurde und er mir sagte, er wüsste auch nicht,weshalb das eingeschickt würde, wohl deshalb, weil man es nicht sofort in den Mülleimer werfen dürfe, was er ja aber nicht verstehen könnte, das könnte man seiner Meinung nach ruhig machen.


Ich finde, das geht schon ein bisschen weit. Aber natürlich ist es richtig, dass die sich jetzt nicht mit jedem Schicksal persönlich identifizieren. Wie gesagt, das hab ich auch nicht erwartet!

Lg und lass du auch den Kopf nicht hängen,

Jana

Beitrag von mimi1410 28.08.07 - 20:43 Uhr

Hallo Jana,

in so einem Fall würd ich aber auch sowohl den Arzt als auch die Klinikleitung informieren! Schreib ihm doch einen Brief mit Kopie an die Klinikleitung!

Liebe Grüße Mimi

Beitrag von alpenbaby711 28.08.07 - 19:51 Uhr

Meine FG ist zwar schon 2003 gewesen und somit einige Zeit her aber an eine tolle Ärztin im Krankenhaus -Kempten erinnere ich mich heute noch. Sowas hat die ( das weiß ich von ner Freundin die auch zur Ausschabung dort war) öfters gebracht.
Ich hätte vielleicht noch Glück gehabt und es wäre gut gegangen, aber die alte lief so neben mir her und meinte das wäre eh nichts geworden und die nächsten Tage wäre das eh abgegangen zu nem Zeitpunkt wo das noch gar nicht sicher war. Lauter so Sprüche. Sowas gehört mit Sicherheit nicht in ein KH

Ela

Beitrag von blume87 28.08.07 - 21:24 Uhr

Hallo,

ähnliches ist mir auch passiert!! Ich bin am 19.07.2007 ins Krankenhaus eingeliefert worden, weil mein Muttermund schon auf 3cm offen war. Da war ich gerade mal 23+5. Die Oberärztin hat mich dann untersucht und auch gleich rundheraus ohne jedes gefühl klar gemacht das ich mein kind höchstwahrscheinlich verlieren würde. Ich solle mir nichts draus machen, ich wäre jung und könnte jederzeit wieder schwanger werden!! Sie hat mir auch unterstellt den Vater zu dem Kind nicht zu kennen, worauf ich ziemlich wütend geantwortet habe das ich verheiratet bin und mein mann draußen wartet!! Ich war am Boden zerstört, hab geheult wie ein Schloßhund, zum Glück war mein Mann und auch meine Eltern da die mir beistanden. Ich habe strengste Bettruhe verordnet bekommen, durfte nicht mal aufstehen um auf die Toilette zu gehen oder mich zu waschen. Zehn tage schien alles gut auszusehen, ich hatte keine Wehen und mir gings richtig gut! Dann am vom 28. auf den 29. in der Nacht haben die Wehen eingsetzt und mein Mädchen wurde geboren. Sie hat 17 Stunden gelebt und ist dann zu den Engeln gegangen!!!

Ich weiß das hat jetzt nicht wirklich mehr was mit dem Thema zu tun gehabt aber es gehört einfach mit zur Geschichte!!

lg

Blume87

Beitrag von kaczuszka75 29.08.07 - 09:06 Uhr

Hallo Blume,

das tut mir wahnsinnig leid für dich! Ich hoffe, dir geht es bald wieder etwas besser. Vergessen kann man so etwas nie und wie sollte man auch je das eigene Kind vergessen, aber ich wünsche dir viel Kraft, um die schwere Zeit zu überstehen.

Eine #kerze für dein #stern chen


LG; Kaczuszka

Beitrag von alpenbaby711 29.08.07 - 14:52 Uhr

Also bei sowas bleibt mir echt die Spucke weg. Ne ne. Ich meine nicht jeder hat Einfühlungsvermögen abe ich hatte damals einfach nicht die Kraft ihr zu sagen das sowas daneben ist. Irgendwann werde ich es vielleicht mal tun. Bei meiner Freundin die ware im selben Jahr nur ca. 3 oder 4 Monate früher drin hatte dieselbe Ärztin zu ihr gesagt ".... wissen sie Frau H... sie können ja eh keine Kinder kriegen mit Endometriose" als ob sie sich nicht so anstellen sollte. Hahhaaaaaaaaaaaaa sag ich nur im selben Jahr im Dezember bekam sie eine Tochter die heute im Dezember wird!!!
Das du dein Kind doch verloren hast tut mir sehr leid. Ich weine heute noch manchmal eine Träne nach unserem Kind weil sowas vergißt man nie. Es war ein Teil von einem und gehört noch immer zum Leben dazu.

Ela

Beitrag von elfenprinzessin 29.08.07 - 09:35 Uhr

hallo Kaczuszka


erstmal #liebdrueck#liebdrueck

ich glaube das ist sehr unterschiedlich von person zu person wie frau in solch situationen behandelt werden...

ich hatte am 14.8 in der 17 ssw zum 2ten mal eine fehlgeburt bei der ersten im januar.05 war ich in der 16 ssw und hatte den umständen entsprechend eine (wunderbare) - ich weiß das hört sich doof an - geburt die hebamme war sehr nett und rücksichtsvoll auch der oberazt der gyn total toll.

jetzt bei der zweiten lang ich auf dem zimmer neben dem neugeborenenzimmer , hab die ganze zeit die babys weinen gehört , als ich mitten in den wehnen lag kam die putze rein und hat erst mal die bude sauber gemacht#schock und meinen toten sohn mußte ich diesmal über ner bettpfanne gebären fand ich irgendwie fürchterlich . der oberarzt der gyn (ein neuer) munterte mich direkt auf mit sätzen wie beim nächsten kind klappts und sie warten jetzt 3 monate und dann bekommen sie das nächste und so weiter ....
oder ne schwester kam rein und meinte als sie sah das ich geweinte hatte - na ist das denn alles so schlimm? oder sind sie so unter stress? mir fiel nix ein was ich ihr hätte erwiedern können / müssen hab mich später bei meiner nachbetreuenden hebamme drüber beschwert aber ich glaube nicht das soetwas was bringt


lg elfen