Hilfe: 40. SSW Kopf nicht im Becken Plazenta verkalkt

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von monaemilia 26.08.07 - 14:53 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe so jemand von Euch kann mir helfen!
Ich warte nun schon seit Wochen, dass sich der Kopf unserer Maus endlich ins Becken senkt, zumal ebenfalls seit Wochen die Plazenta schon 3. Grades verkalkt ist.
Nun meine Frage:
Hat sich bei jemandem von Euch der Kopf vielleicht erst kurz vor oder sogar während der Geburt gesenkt??
Ich muß dazu sagen, dass ich Erstgebärende bin.
Ich mach mir mittlerweile solche Gedanken!
Denn wie soll es endlich losgehen, wenn das Baby noch so weit oben liegt. Und warum???Gibt es dafür wohl einen Grund?
Entwickelt ist es bestens! Es wog vor 3 Tagen schon fast 3600 Gramm, also fertig ist die Maus eigentlich schon längst.
Kann mir jemand etwas Ähnliches berichten, besonders dazu, dass der Kopf noch nicht im Becken ist?

Ich danke Euch und wünsche Euch allen alles Liebe und Gute!!!

Mona

Beitrag von sly1980 26.08.07 - 15:03 Uhr

Huhu ,
will dir ja keine angst machen ..ist bei jedem anders.
Ich war auch schon in der 40+5ssw und es tat sich nichts....
bei mir haben 3 Ärtzte gesagt das mein Baby weil es schon sehr groß war und nicht richtig lag ...wohl nicht mehr ins Becken rutschen wird weil es nicht passt. Köpfchen 36cm über 3900 gramm gewicht .
Bei mir wurde dann ein KS gemacht.

Wünsche dir alles gute LG Sly mit Shawn Aron 10 Tage alt#huepf
würde deinen FA fragen ...er weiss sicher mehr. Mein Becken ist wohl nicht sooo groß .


Beitrag von anarchie 26.08.07 - 15:37 Uhr

Hallo!

meine Tochter(2.Kind) lag nie im Becken...auch unter den Wehen senkte sie sich nicht wirklich...abr dann ganz plötzlich innerhalb von einer Wehe - und 20 Minuten später hatte ich sie im Arm!

Sie hatte einen Grund: die Nabelschnur war um ihren Hals, hätte sie sich früher gesenkt, wäre sie in Schwierigkeiten gekommen - so war der MuMu schon ganz weich und sie konnte schnell geboren werden - es ging ihr die ganze Zeit gut!
Sie kam nach einem Blasensprung und insgesamt nur 3,5 Stunden Wehen zuhause.

Von daher : abwarten und tee trinken und nicht kirre machen lassen!

Mein jetziger Bauchbewohner(ab heute 38.SSW, ca 35oog)macht auch NULL Anstalten sich mal ins Becken zu begeben...kann aber die NS kaum um den hals haben - dreht sich nämlich noch fleissig...

lg

melanie

Beitrag von baby1997 26.08.07 - 18:52 Uhr

Hallo!

Meine Kinder sind auch nicht ins Becken gerutscht und waren auch ganz normale Spontangeburten (Tochter KU 34 cm, 3.610g und Sohn KU 37 cm, 4.045g).
Hatte beide Male sehr stabile Fruchtblasen, mussten beide gesprengt werden, was auch nicht einfach war. Weiß nicht obs vielleicht damit zusammenhing?

Hatte ganz normal irgendwann Wehen bekommen und die Geburten gingen dann relativ schnell.

Also mach dir nicht soviel Gedanken. Wird schon werden.

Gruß Christiane

Beitrag von hexeblondi 26.08.07 - 21:25 Uhr

Hallo Mona
Ich war auch erstgebärende und ich fabde es doof bei jedem Arztermin sagt er mir das Köpfchen liegt noch nicht im Becken und ich toll ist bestimmt ne horror Geburt mit Einleitung uns so ...
Aber 5 Tage vor errechnetem Termin ist meine Fruchtblase in der Nacht geplatzt und wir sind ins Krankenhaus gefahren und nicht mal 4 Stunden später war der kleine Mann da :-)
also das kann schnell gehen :-)
für mich war es das schönste in meinem Leben :-)
geniese es
ich wünsche dir ne super schöne Geburt ohne Komplikationen :-)
Lg kim

Beitrag von kris2008 26.08.07 - 23:59 Uhr

Hallo,
ich habe meine Tochter spontan aus BEL entbunden. Auch sie hat sich bis zuletzt nicht ins Becken gesenkt, sondern saß auf dem Schambein auf. Meine Plazenta war auch nicht in Ordnung, denn ich hatte Vorderwandplazenta mit Verkalkung.

Ich habe mich damals viel mit den Schulmedizinern gestritten, die das immer gleich als besondere Indikation für einen KS sehen und daran ja auch sehr gut verdienen.

Meine Entbindung: um 1:00 Uhr Blasensprung und Wehenbeginn. Wir sind dann 300 km ins Krankenhaus gefahren; dabei habe ich deutlich gespürt, wie sich das Kind ins Becken senkte und ich Wehen hatte. Ankunft im KKH um 2.00 Uhr, Mumu 8 cm eröffnet, um 5:oo Uhr war meine Tochter spontan aus BEL da, ohne Medikamente und ohne Dammverletzung. Eine wunderbare Geburt.

Ich muss dazu sagen, ich war in einer sehr guten anthroposophischen Klinik, weil alle anderen Krankenhäuser KS wollten und ich dagegen war. Ich persönlich fand es sehr angenehm, dass meine Tochter nicht vor der gbeurt ins Becken gerutscht war, denn so konnte ich noch bis zum Entbindungstag joggen gehen und ein paar Stündchen arbeiten.

Dir alles Gute. Lass Dich nicht unterkriegen von den Medizinern und höre auf Dich!

Kris

Beitrag von nadja-1 27.08.07 - 01:15 Uhr

hi du!

bei meiner freundin war das auch so!
ihr baby lag bis zur geburt überhaupt nicht im becken. es hat sich erst während (!!!) der geburt ins becken begeben.

also nur mut! ;)

lg
nadja

Beitrag von magnolie2002 27.08.07 - 23:14 Uhr

Hallo Mona,

also ich habe schon mehrfach gehört, dass sich Babys bis zum Schluss nicht richtig fest gesenkt haben. Sie sind dann im Rahmen der Eröffnungswehen richtig runtergerutscht.

Was ich ein wenig bedenklicher finde, ist die Verkalkung der Placenta. Was sagt denn dein FA dazu, ist das noch o.k.?
Mit dem US- Doppler kann man die Versorgung der Placenta wohl annähernd gut kontrollieren.
Man kann in der Klinik einen "OBT" legen lassen, das ist ein Wehenbelastungstest mit leichterer Dosierung eines Wehenmittels als bei einer Einleitung. Dabei wird ctg geschrieben. Dieser Test hilft festzustellen, ob das Kind noch gut versorgt wird. Die Überweisung muss dein FA schreiben.


Ich hatte in meiner ersten SS bei 40 +4 (auch noch nicht fest im Becken) einen Not KS aufgrund von Placentainsuffizienz und grünem Fruchtwasser (das hat man natürlich erst hinterher festgestellt). Die Herztöne waren bei dem oben von mir beschriebenen Test auf 60 - 70 (also um die Hälfte) heruntergegangen, Wehenhemmer gespritzt und 20 Minuten später OP.
Aber zum Glück ist meine Maus gesund gewesen, hat sich super entwickelt.

Frag doch deinen FA möglichst bald mal zu dem Thema Wehenbelastungstest und teile ihm deine Sorgen mit. Das kann im günstigsten Fall einen kleinen Schubbs geben, dass sich dein Baby von alleine auf den Weg macht!

Alles Gute für dich! #klee
Anne (ET - 23)