Krankschreiben

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von boxer77 26.08.07 - 16:10 Uhr

Hallo,,da ich am Mittwoch Abned eine leichte Blutung hatte(8SSW nach ICSI),wurde ich von meiner Gynäkologien bis einschl.heute krankgeschrieben,da ich morgen sowieso frei habe+ich am Dienstag Nachmittag den nächsten Termin bei ihr habe.Meine frage ist soll/kann ich am Dinstag morgen arbeiten gehen ohne vorher bei ihr gewesen zusein oder soll ich mich lieber für Dienstag noch krankmelden+die Unterschung am Nachmittag abwarten?Habe keine Blutung mehr,nur weiterhin ein ziehen im Bauch.Beim US am Donnerstag war alles in ordnung,sie meinte die Blutung könnte durch stress+zu schwer heben aufgetreten sein.Ich bin Krankenschwester+es ist momentan auf Station sehr stressig.Meine Leitung meinte am Telefon das sei ich ja selber schuld,sollte mich auf der arbeit étwas zurück nehmen,aber wie soll man so etwas machen,wenn man nur zu 2Pflegekräfte auf einer grossen operativen Station ist?
Danke
Liebe Grüsse

Beitrag von mzoran 26.08.07 - 16:23 Uhr

Hallo,

also ich würde mich vorsichtigerweise mal krankschreiben lassen... wenn du doch wie deine Leitung meinte selber schuld bist dann würde ich mich lieber 1 Tag zu viel als 1 Tag zu wenig krankschreiben lassen...
denke einfach an dein Baby... nachher dankt dir auch keiner wenn irgendwas passiert... dann wird es heißen: selber schuld, hättest etwas mehr aufpassen sollen...

liebe grüße

Marina + #ei SSW 13+3

Beitrag von sonnenblume_14 26.08.07 - 16:48 Uhr

Hallo, ich bin auch Krankenschwester und hab ganz am Anfang auch so gedacht wie Du, nämlich daß man ja gar nicht weniger machen kann und "die armen Kollegen",...#kratz

Wir waren auf ner interdiziplinären onkologischen Station ( Innere und Chirurgie) mir 42 Betten bis vor kurzen 3 #augen Schwangere gewesen, die eine Kollegin ist jetzt in Mutterschutz.

Hab dann in einem Sätdienst mit meiner liebsten Kollegin und Freundin einen wirklich nicht schwere Patientein hochgezogen mir der Folge, daß ich zu Hause umgehend Blutungen hatte.#schock

Dem Kinds gings super, aber der Warnschuß hat gesessen.

Nachdem ich dann nochmal mit den mir wirklich wichtigen Kollegen gesprochen hab und die mir alle gesagt haben, daß sie sich auch verpflichet fühlen würden auf mein Wohlergehen zu achten und es aber auch ne Belastung für sie wäre, wenn ich ständig um Hilfe bitten würde, was man ja automatisch tut ( Chemos, Mobilisation, Betten, Infektionen, usw.)...kurz und gut, ihnen wäre es lieber, wenn ich nur noch Schreibtischdienst machen würde.

Hab dann mit der Leitung und auch mit der Pflegedienstleitung gesprochen und ganz klar gesagt, daß ich so nicht arbeiten kann und will ( eben zum Wohle des Kindes), und bin echt nur auf Verständnis gestoßen. Der Dienstplan wurde sofort geändert und seitdem ( ca.8.SSW) arbeite ich nur noch von Montags bis Freitags von 7:30 bis 15:45.

Ich bin zufriedener, weil ich keine Hilfe mehr brauche, die Kollegen und Ärzte auch, weil immer ein fester Ansprechpartner da ist und sie nicht mehr ständig Rücksicht auf mich nehmen müssen. Die haben sogar schon gefragt, ob ich nicht eher wiederkommen möchte als nach zwei Jahren , das könnte ich doch sicher auch mit den Kindergartenzeiten vereinbaren...

Was ich Dir damit sagen will, niemand ist es wert, daß Du mit unserem Beruf, die Gesundheit Deines Kindes aufs Spiel setzt, aber ich glaube, man muß schon selber klar machen, wo die Grenzen sind. Jeder Schwangerschaft ist anders, jede Station ist anders, aber wenn man nichts sagt, können die Vorgetzten auch nichts ändern.Und auch die Patienten haben meistens Verständnis, man muß es (#schwanger) nur sagen.

Ich würd an Deiner Stelle Dienstag zur Arbeit gehen, aber umgehend das Gespräch mit Leitung und PDL suchen und denen ganz klar sagen , daß es so nicht weitergeht.

Dann haben die auch die Möglichkeit zu überlegen, was denen wichtiger ist, einen Arbeitsplatz für Dich zu schaffen und Du bist da, oder immer wieder Ausfälle nachzubesetzen.

Ich wünsch Dir viel Glück für das Gespräch und Du kannst Dich ja mal melden...


Bis dann

Sonnenblume_14 (21.SSW=