Jetzt schon verzogen? Wie krieg ich ihn wieder normal?

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Beitrag von uggl 26.08.07 - 19:35 Uhr

Hallo erstmal ;-)

ich hab folgendes Problem.
Tobias wollte von Anfang an kaum schlafen und immer beschäftigt werden. Ich hab ihn mit der Zeit dazu gebracht dass er sich zwischendrin immer mal wieder ne halbe Stunde selbst beschäftigt.
Wie spielen zusammen und danach spielt er selber ein bisschen. Stopft sich alles in den Schnabel was er findet ;-) Schopft die Katzen wenn er mal eine erwischt, guckt die Fische an, redet mit der Lampe oder oder oder.
Tja immer wenn er beim Papa war ist er unausstehlich. Und diesmal ist es besonders schlimm :-[
Der Papa hat ihn gestern abgeholt und heute mittag wieder gebracht. Jetzt mag der kleine nur noch beschäftigt werden. Er kann keine Sekunde alleine wo liegen, ich kann nicht mal was trinken sonst schreit er das ganze Haus zusammen. Geb ich ihm ein Spielzeug dann wird es untersucht und ist nach fünf Minuten blöd und er will was neues. Spiel ich mit ihm ist es das gleiche, paar Minuten ist es interessant und schon muss was neues her. Vorher war mein Glas mit Eiswürfeln interessant. Also hab ichs ihm hingehalten dass er es anfassen kann und drauf rumhauen kann #augen
Er war happy. Bevor die Eiswürfel schmelzen wollt ich mir aber was zum trinken einschenken, und schon hat er geschrien als das Glas weg war :-[
Und so geht es heute schon den ganzen Tag. Geschlafen hat er grade mal 10 Minuten dann wars ihm scheinbar zu blöd in seinem Bett #augen

Was soll ich ´von dem Verhalten denn denken? Kann es sein dass er so ist weil sein Papa ständig den Clown spielt und sich ständig nur mit ihm beschäftigt und ihm ständig was neues zeig?
Bisher war Tobias immer ziemlich nervig wenn er vom Papa kam, aber heute ist es echt extrem.


uggl & tobias 4 monate alt

Beitrag von bibabutzefrau 26.08.07 - 19:44 Uhr

Nein er ist bestimmt nicht verzogen.Nur durcheinander.So ein plötzlciher Wechesel bringt selbst das glücklichste Baby aus dem Konzept.

Er will einfach nur Sicherheit und ganz viel Mama.

Geb ihm das.

Ole hat zur Zeit auch so ne Phase -er meckert sobald ich aus seinem Sichtfeld gehe.Bin ich wieder da kann er seinem Hobbie weiter nach gehen:Mama anlachen!

LG Tina

Beitrag von chanty80 26.08.07 - 19:48 Uhr

Hallo!

Vielleicht ist es seine Art, mit dem Wechsel der Bezugsperson und der Umgebung fertig zu werden? Beim Papa ist ja alles anders, auch der Ablauf, Kleinigkeiten halt...
Wie oft ist er denn beim Papa?
Ich finde ehrlich gesagt, du verlangst etwas viel von einem vier Monate alten Kind. Dass er sich sooo alleine beschäftigen soll? Ich find es verständlich, dass er nach jeder "Trennung" mehr Zuwendung braucht. Wenn er mal krabbeln kann, kannst du auch keine Sekunde wo alleine sein, weil er dir dann hinterher kommt... ;-)

Und "verzogen" ist er garantiert nicht!!

Gruss

Beitrag von uggl 26.08.07 - 19:53 Uhr

er ist eigentlich immer einmal die woche beim papa. meisstens von samstag auf sonntag.
ich verlange ja nicht dass er sich ewig beschäftigen soll, aber mal ein paar minuten. das hat er ja sonst auch immer gemacht, und sogar gerne. ganz gespannt hat er in seinem stoffbuch "gelesen" oder sein stofftier untersucht. und wenn ich am saugen oder so war hat er interessiert zugesehen, aber sobald ich jetzt auch nur von der couch aufstehe geht der terror los #schmoll

Beitrag von chanty80 26.08.07 - 20:03 Uhr

Vielleicht hat es sich ja morgen schon wieder etwas gelegt. Je älter er wird, desto mehr bekommt er die Umstellung ja immer mit, vielleicht hat er Angst, dass die Mama wieder "weg" ist, wenn du den Raum verlässt, denn so fühlt es sich ja für ihn an. War der Papa von Anfang an nur selten präsent? Versuch dich in den Kleinen einzufühlen und versuche ihm, wenn er vom Papa zurück kommt, ne Portion Extra-Geborgenheit zu geben.
Ich kann mir vorstellen, wie anstrengend es ist, nicht mal einen Schritt machen zu können! Versuch durch zu halten! Oder hast du ein Tragetuch? Es ist bei Babys oft so, dass sie von heute auf morgen "anders ticken". Oder ihr verkürzt die Papa-Besuche?

Beitrag von cathrin1979 26.08.07 - 19:56 Uhr

Hallo !

Also ehrlich gesagt bin ich der gleichen Meinung wie Chanty ... ich glaub, Du verlangst schon ein bisschen arg viel von Deinem Kleinen #kratz

Ich bin der Meinung, dass man Kinder nich verziehen kann. Jedenfalls noch nich so arg wie Du meinst. Die brauchen uns doch noch bei jeder Kleinigkeit. Klar, wir als Erwachsene werden oft schon ungeduldig, aber WIR können das ja auch schon alles. Und die Kleinen müssen alles noch LERNEN !
Das geht aber nur mit Mama und Papa.

Und Dein Tobias muss sich auch noch damit abfinden, dass er Mama und Papa nicht ständig gemeinsam um sich hat :-(
Das müssen ältere Kinder erstmal verarbeiten und haben ganz schön dran zu knabbern. Und nur, weil Tobias noch so klein ist, oder grade WEIL er noch so klein ist ist er bestimmt auch verwirrt.

Regelmäßigkeit und Routine sind bei Lukas total wichtig. Wenn mal ein Tag dabei ist an dem es anders läuft, dann schlag ich drei Kreuze wenn der Tag vorbei ist #schein

Gib Tobias doch das was er braucht: MAMA MAMA MAMA !

Lukas hat heute noch solche Phasen, dass mein Mann depri ist und meint die LP (das is ne Schallplatte liebes Jungvolk hier :-p) ist wieder hängengeblieben #hicks


LG

Cat & Lukas (* 26.09.2006)
http://engellukas.de.tl/


PS: Und wenn er erstmal mobil wird, DANN hast Du keine Minute mehr ! Es gibt nicht wenige Tage an denen ich abens um 20 Uhr das erste Mal was esse #gruebel

Beitrag von thiui 26.08.07 - 21:44 Uhr

ach gott, der kleine ist doch nur 4 monate alt und soll nicht ein bißchen kirre sein, wenn er das wochenende über von seiner mama getrennt war und mit 2 unterschiedlichen wohnungen, erziehungsarten und bezugspersonen klarkommen soll....

der kleine hat dich vermisst und hat jetzt angst, daß du wieder für ein paar tage nicht auftauchst, wenn er dich nicht immer ganz nah bei sich dran hat. für so ein baby ist das ganz hart.

ích lebe zwar mit meinem mann zusammen, aber er ist aufgrund seiner arbeit meißt nur 2 tage die woche zu hause. das ist jedes mal chaos für unsere tochter, weil sie ja nciht versteht, wieso er sie immer wieder tagelang verläßt und wieso papa nicht immer da sein kann. da muß man ein bisschen geduld und vorallem mitleid mit den kleinen haben, die wollen einen ja nicht ärgern, sie sind halt unsicher und können das nciht richtig verarbeiten.

macht ihr denn zusammen sachen mti eurem kind? die zeit zu dritt würde ihm bestimmt gut tun, da dann nicht mehr 2 total getrennte welten auf ihn treffen. das könnte auf dauer echt helfen.

lg, siiri!

Beitrag von alinashayenne 27.08.07 - 07:11 Uhr

Vielleicht ist es nur Zufall, dass er sich grade so geändert hat, als er beim Papa war. Jamie ist nämlich im Moment genau so. Er ist noch nicht ganz 10 MOnate alt und in letzter Zeit hab ich so oft das Gefühl, er wär jetzt schon verzogen, verwöhnt und weiß ich was. Aber die Kleinen wollen einfach mehr entdecken. Dinge die an einem Tag lustig waren, sind am nächsten uninteressant und manchmal wollen sie auch gar nichts alleine machen.

Liebe Grüße
Nina mit Jamie (*01.11.2006) - der schon seit 2 Monaten sogar mit aufs Klo kommt...