Taufgespräch

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Beitrag von claul1983 27.08.07 - 07:59 Uhr

Guten Morgen ihr Lieben!

Da wir am Sonntag die Taufe von Leonie feiern, kommt uns heute abend der Herr Pfarrer nach Hause besuchen um mit uns und der Taufpatin ein Taufgespräch zu führen.

Weiß denn vielleicht jemand, was mich da erwartet?

Was antwortet man auf die Frage: WARUM wollen Sie ihr Kind taufen lassen???#hicks

Außerdem bin ich aus der Kirche ausgetreten. Muss ich ihm das begründen?

Vielen lieben Dank für Antworten!

LG Claudia

Beitrag von fraukef 27.08.07 - 08:02 Uhr

Hi

ja klar wird er euch das fragen *lach* - vor allem wenn du ausgetreten bist!

Das könnte übrigens noch zu einem Problem werden - ist dein Mann denn noch in der Kirche? Die Patin?

Lass die Frage nach dem WARUM am Besten Deinen Mann beantworten - das könnte glaubhafter wirken ;-)

Und WARUM wollt ihr Leonie denn taufen lassen? Wenn der Grund nicht grad ist, dass man das halt so macht, oder dass ihr ne schöne Feier haben wollt, dann sagt doch einfach die Wahrheit! ;-)

LG
Frauke mit Judith, die in 2 Wochen getauft wird

Beitrag von claul1983 27.08.07 - 08:09 Uhr

Also mein Freund und die Taufpatin sind beide bei der Kirche.

Aber ich denke mir, wenn ich sage, dass ich aus privaten Gründen ausgetreten bin, muss ihm das doch reichen, oder?

Es ist doch meine Entscheidung.

Danke für deine Antwort!#danke

LG Claudia!

Beitrag von fraukef 27.08.07 - 08:17 Uhr

Natürlich ist es Deine Entscheidung!

Ich würde es so machen, dass Dein Mann sagt, dass es ihm halt wichtig ist, dass das Kind getauft wird, ... Wenn Du das sagst, wäre es nicht so glaubhaft - da würde dann logischerweise die Frage kommen, warum du ausgetreten bist...

Ich weiss dass unser Pfarrer hier nicht tauft, wenn die Eltern aus der Kirche ausgetreten sind - ob nur einer oder beide weiss ich nicht - mein Mann und ich sind beide noch in der Kirche. Allerdings wird Judith auch katholisch getauft - und ich bin evangelisch - das war kein Problem. (Zitat: "Nun ja - das ist ja in Hannover nun mal so - da kann man ja nichts machen" - also jedes Wort darfst du auch da nicht auf die Goldwaage legen...)

LG
Frauke

Beitrag von anyca 27.08.07 - 09:02 Uhr

Und, warum willst Du es taufen lassen? Immerhin tritt Dein Kind damit "unfreiwillig" in eine Gruppe ein, der Du nicht mehr angehören willst!

Aber wenn Dein Mann in der Kirche ist, kann er ja diese Fragen beantworten.

Beitrag von claul1983 27.08.07 - 09:30 Uhr

Puh, ihr macht mir echt Angst mit euren Fragen!#schwitz

Also: Auch wenn ich dieser Gruppe nicht mehr angehören will (obwohl das jetzt nicht heißt, dass ich nicht gläubig bin) möchte ich meiner Tochter nicht die Möglichkeit nehmen ihr anzugehören. Ob sie dabeibleiben will, ist später ihre eigene Entscheidung. Doch ich möchte ihr die Chance geben!

Beitrag von cheeky77 27.08.07 - 09:42 Uhr

Guten Morgen...
na dann begründe es doch genau so ;-).
Ich bin auch nicht kirchlich (allerdings noch nie gewesen #schein), dennoch soll unsere Kleine irgendwann getauft werden. Mein Freund ist katholisch und wir haben vereinbart, dass sie getauft wird, später aber allein entscheiden darf, ob sie in der Kirche bleibt oder nicht. Bei uns gar kein Problem. Der Pfarrer meinte zu mir, man feiere schließlich auch durch die Taufe die Geburt ansich und nicht nur die Aufnahme in die Kirche #aha#pro. Hat mich irgendwie überzeugt, denn ich hatte (zugegebener Maßen) schon ein wenig Bauchschmerzen, unsere Tochter taufen zu lassen. Aber nach dem Gespräch gings mir besser.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Gespräch und vor allem eine wunderschöne Taufe!

LG
Cheeky (mit #baby Nele im Bauchi)

Beitrag von claul1983 27.08.07 - 09:47 Uhr

Danke!

Also ich muss schon sagen, da habt ihr wirklich einen tollen Pfarrer, da könnt ihr echt froh sein!

Ich hoffe, unser Pfarrer ist auch so!

LG und Danke!

Claudia

Beitrag von anyca 27.08.07 - 10:02 Uhr

Naja, das ist aber ne sehr "kreative" Interpretation. Die Taufe stellt sehr wohl die Aufnahme in die christliche Gemeinschaft dar - anfangs wurden ja nur Erwachsene getauft, erst später auch Kinder. Mit der Feier der Geburt hat die Taufe theologisch erst mal nichts zu tun, man hat nur irgendwann angefangen die Kinder möglichst als Säuglinge zu taufen wegen der hohen Kindersterblichkeit früher.

Unsere Tochter soll mit ca. 6 Jahren getauft werden, so daß sie sich auch später dran erinnern kann. Wenn man "nur" die Geburt feiern will, kann man in unserer Gemeinde das Kind auch erst mal segnen lassen, ohne daß gleich getauft wird.