2 Jährigen ins Bad sperren

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von mariandl1977 27.08.07 - 08:37 Uhr

Hallo,

eine Freundin von mir, sperrt Ihre Kinder 2 und 4 Jahre ins Bad, wenn sie trotzig, wütend sind, bzw. wenn es nicht nach Ihrem Kopf ging...und sie schreien.
Sie meint, sie sollen sich dann im Bad beruhigen#kratz
Sie schliesst dann auch die Türe ab.

Ich habe es erlebt als ich mit meiner Tochter bei Ihr eingeladen war. Die Tochter wurde ins BAd gesperrt#heul sie hatte sich aber nicht beruhigt, sondern noch mehr gebrüllt#heul:-[

Klar, kann man nicht alles durchlassen bzw. muss durchgreifen,, aber ich finde das keine Lösung#schock
Was meint Ihr dazu#kratz

LG Marion & Alina 8.10.05#blume

Beitrag von bobb 27.08.07 - 08:50 Uhr

geht gar nicht!

wenn sie später nicht zähne putzen,baden o.ä.wollen,soll sie sich nicht wundern.

trotz und wut sind doch normal und müssen die kinder auch erleben und lernen,damit umzugehen.aber sicher nicht so,wie deine freundin das macht.
mal abgesehen davon,was kann im bad passieren,wenn sie eingeschlossen sind.sind alle pflegemittel sicher weggestellt ect.?

hast du mal mit ihr darüber gesprochen?

Beitrag von babsie68 27.08.07 - 08:54 Uhr


Das ist nicht die richtige Erziehungsmethode , das kannst du deiner Freundin ausrichten . Gute Erziehung ist das Schwerste überhaupt und es gibt kein Patentrezept , wie man es sehr gut hinbekommen soll .

Ich kann dir von mir schreiben , mein Sohn ist heute 31 Jahre alt . Er wirft mir heute noch vor , daß ich ihn in seiner Trotzphase , ab und zu ins Klo eingeschlossen habe , bis er sich beruhigte . Er hat sich das gut gemerkt , obwohl er erst 4 Jahre alt war . Negative Sachen merkt man sich besonders gut .

Leider weiß ich auch kein Patentrezept , man kann sich aber gute Bücher kaufen .


LG Babsie

Beitrag von liz 27.08.07 - 08:55 Uhr

hallo!

noch haben wir dieses alter noch nicht. aber meine mum hat das immer so gemacht. sie hat meine schwester (wird 11) geschnappt, ins kinderzimmer gebracht, ihr gesagt sie solle sich jetzt beruhigen und die tür ge- aber nicht verschlossen. wenn ruhe eingekehrt war hat sie sich ins kinderzimmer zu ihr gesetzt und ihr erkärt warum dieses und jenes so nicht geht und warum sie es nicht durfte. meine schwester hat relativ schnell gelernt was sie und was nicht darf und wenn sie einmal nen wutanfall bekam ging sie schon von alleine ins zimmer. *gg*

ich würde dominik auch nie einsperren und schon gar nicht ins bad. ich hoffe, ich kann es mal so machen wie meine mum.

lg liz

Beitrag von dini72 27.08.07 - 09:01 Uhr

#schock

Suuuper Lösung #augen

Dass die Kinder bleibende psychische Schäden davon tragen können und das ganze nicht unbedingt das Vertrauen in die Mutter stärkt, ist Deiner Freundin vermutlich nicht klar oder egal. Traurig! Aber vermutlich kannst Du da (leider) nicht viel ausrichten...

Klar müssen Kindern Grenzen gezeigt werden, manchmal muss man sie auch einfach etwas trotzen lassen - aber einsperren ist keine Lösung! Ich kenne natürlich selber das Problem, und ich bin dann auch schon mal genervt, aber dann muss man eben bis 10 zählen (oder auch bis 1000 ;-)) und da durch. Ich bringe meinen Sohn in solchen Situationen schon mal in sein Bettchen und sage ihm, er könne wiederkommen wenn er sich beruhigt hat. Er ist noch keine 2,5 Jahre - aber es klappt!

Gruss,

Nadine

Beitrag von schnuppilette 27.08.07 - 09:16 Uhr

Hallo Nadine,

das mit dem Bett habe ich mir auch schon mal überlegt.
Was ich mich aber Frage: Wird von dem Kind nicht mit seinem Bett was negatives verbunden?

Ich mache mir Gedanken, ob es so gut ist, denn das Bett soll ja auch was schönes zum Kuscheln und Schlafen sein.

Wie sind da Deine Erfahrungswerte?

Liebe Grüße
Andrea

Beitrag von dini72 27.08.07 - 09:49 Uhr

Hallo Andrea,

Wenn unser Sohn supertrotzig wird, dann fällt das in der Regel zusammen mit Müdigkeit, so dass ich ihm dann auch sage, er solle am Besten etwas schlafen (nur gewöhnt er sich gerade seinen Mittagsschlaf ab - und meist fällt die Nöligkeit in die Mittagszeit...). Und dass er aus seinem Zimmer wieder rauskommen kann, wenn er sich beruhigt hat, was dann meist sehr schnell der Fall ist :-) Ich sage ihm das alles in einem normalen Tonfall, so dass er nicht den Eindruck bekommt, dass Mama böse auf ihn ist. Also von daher kann ich da nichts negatives berichten...

Gruss,

Nadine

Beitrag von sunny22092001 27.08.07 - 09:12 Uhr

Guten Morgen,
also das mit dem Einsperren finde ich persönlich nicht gerade toll. Wir handhaben es so: Wenn Emanuel mal wieder seinen Kopf durchsetzen will, dann schicken wir ihn auf das Bett. Hat er sich beruhigt, gehe ich zu ihm erkläre ihm warum er jetzt aufs Bett mußte und dann umarm ich ihn ganz doll. Er gibt uns dann immer noch ein Küsschen und gut ist es. Mittlerweile geht er sogar oft von selber aufs Bett, wenn er wütend ist. Sobald die Wut verflogen ist kommt er wieder zu uns.
LG Susan und Emanuel Aaron

Beitrag von keks9 27.08.07 - 09:23 Uhr

Also ich finde das unter aller sau !!!!

Da bekommen sie doch Angst ohne Ende !!!

Ich denke damit erreicht sie das Gegenteil.

Ich finde es nur traurig und würde das nie tun denn dafür liebe ich meine kinder zu sehr !!!


Keks

Beitrag von mariandl1977 27.08.07 - 14:15 Uhr

Hallo alle zusammen,

ich bin der gleichen Meinung wie Ihr#pro#pro#pro
Auch ich würde es niemal so machen, meine Eltern haben es zum Glück auch nicht mit mir gemacht.
Ich würde das nicht übers Herz bringen!

Wir haben schon mal zusammen darüber geredet, ich habe Ihr auch gesagt, dass ich es nicht so handhabe. Aber das interessiert sie nicht.#bla Und reinreden will ich Ihr auch nicht. Ausserdem zieht sie eh Ihr Ding durch. Noch dazu ist sie gelernte Erzieherin#schock#schock#schock

Mir tun Ihre Kinder auch leid. Sie hat sehr viele Probleme mit den Kleinen. Ist sogar schon beim Kinderpsychologen#kratz
Ich denke, dass SIe an den meisten Sachen "Schuld"ist, bzw. sie ist das Problem und nicht Ihre Kinder. Sie ist unzufrieden mit Ihrem Leben und die Kinder müssen es büsen.:-[

WOllte nur mal andere Meinungen hören, vielen Dank.#danke

LG Mariandl#herzlich

Beitrag von ayshe 27.08.07 - 21:47 Uhr

naja, wenn sie sich erstmal mit heißem wasser verbrüht haben, im krankenhaus sind,
sind sie vor der schrecklichen mutter sicher, alles kommt raus und die kinder lebenslang entstellt #schock#schock#schock#schock#schock

Beitrag von miss.cj 27.08.07 - 23:16 Uhr

Oh je, sie werden ihr Vertrauen der Mutter gegenüber immer mehr verlieren und danach folgt der Respekt.

Deine freundin ist dabei sich alles selbst zu versauen. Die Kinder haben doch gar nicht die Sicherheit, daß die Mutter immer für sie da ist. Normalerweise sollte eine Mutter ihre Kinder aus jedem Gefängnis befreien und ihnen zur Seite stehen. Dazu gehört auch, ihnen zu helfen mit ihrer Wut umzugehen, Kinder können das nämlich noch nicht allein.

Leider fühlen sich manche Eltern durch diese Wutausbrüche persönlich angegriffen und lassen dann ihre Unwissenheit an den Kindern aus. Dabei ist das ein ganz normaler Entwicklungsschritt!!!!
Kinder müssen lernen mit Wut und Trotz umgehen zu können, aber das lernen sie nicht indem man sie wegsperrt.

Hoffendlich kannst du deiner Freundin die Augen öffnen, sonst werden sich die Kinder spätestens in der Pupertät von ihr abwenden und sie nicht mehr ernst nehmen.

Alles Gute

Conni#blume