Zahnreinigung beim Hund... wie wird das gemacht?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von eifelkind 27.08.07 - 11:16 Uhr

Hallo zusammen!

Unsere Tasmin ist jetzt 4 Jahre alt und hat leider nicht so dolle Zähne. Sie hat schlimmen Zahnbelag, den wir nun durch den Tierarzt entfernen lassen wollen.

Eigentlich seltsam, dass sie diesen heftigen Belag hat. Sie bekommt ausschliesslich Trockenfutter, regelmässig Kauknochen und absolut nichts vom Tisch.

Zähne bürsten haben wir versucht - da unsere Maus aber ein Sensibelchen ist, reagierte sie darauf ziemlich heftig und wir haben es wieder gelassen.

Also was wird bei so einer Reinigung genau gemacht? Bekommt sie eine richtige Narkose oder wird sie nur leicht sediert? Hat noch jemand Tipps, was wir gegen die rasche Neubildung des Zahnsteins machen können?

Liebe Grüsse
Astrid

Beitrag von popcorn 27.08.07 - 12:07 Uhr

hallöchen


ja, eine zahnsteinentfernung wird unter vollnarkose gemacht und die zähne mit einem ultraschallreiniger wie beim zaharzt gereinigt. lockere/kaputte zähne werden gezogen.


danach kannst du versuchen wieder zu putzen, es gibt extra hundzahnbürsten und hundezahnpasta... muss man eben vorsichtig üben


ob trocken oder nassfutetr ist wurscht. das meiste trockenfutter zerbricht wenn druck drauf kommt sofort, hat also keinen zahnreinigenden effect

da bedarf es es speziellen zahnfutters: canine t/d von hills


teuer aber wirkt!!!! das sollte es dann aber ausschließlich sein

Beitrag von eifelkind 27.08.07 - 14:49 Uhr

Hallo popcorn!

Ja muss mal sehen, ob wir dann auf dieses Futter umsteigen werden.

Das Zähneputzen haben wir mit eine Hundebürste und entsprechender Zahncreme versucht... auch sehr behutsam. Leider ging das, selbst nach mehreren Anläufen überhaupt nicht. Vielleicht werden wir es nach der Reinigung nocheinmal probieren.

Danke Dir auf jeden Fall.
Liebe Grüsse
Astrid

Beitrag von winnergirlie 27.08.07 - 14:09 Uhr

Hallo,

wir haben zwei Hunde, die beide das gleiche Futter bekommen. Der eine hat NULL Zahnbeläge und der andere richtig viel, das kommt auf die Speichelzusammensetzung u.a. an. Ich habe unseren "Problemhund" aber mit etwas Geduld ans Zähneputzen gewöhnen können und mitlerweile haben wir das Problem mit konsequenter Pflege ganz gut im Griff.

Der TA entfernt Zahnstein meistens unter Vollnarkose, manche machens aber auf Wunsch (und wenn der Hund ruhig ist) mit einer Sedierung.

Liebe Grüße :-)

Beitrag von eifelkind 27.08.07 - 14:51 Uhr

Hallo winnergirlie!

Ja komisch, unsere alte Lady (9 Jahre) hat so gut wie gar keinen Zahnstein. Das finde ich auch seltsam - aber es wird wohl wirklich an der Speichelzusammensetzung liegen.

Das Zähneputzen hat bei unseren damaligen Versuchen wirklich gar nicht geklappt. Mini wurde richtig panisch - obwohl wir sehr behutsam waren. Vielleicht versuchen wir es nach der Reinigung nochmal.

Danke Dir und liebe Grüsse
Astrid

Beitrag von hope_elmo 27.08.07 - 18:44 Uhr

Hallo Astrid,

wenn sich Dein Hund die Zähne nicht putzen lässt, kann ich Dir nur "HERBAX" empfehlen. Das ist ein Mittel, das man entweder mit dem Finger in die "Backen" des Hundes macht, oder ins Futter gibt. Wirkt hervorragend und beugt dem Neubefall von Belägen sehr gut vor.

Einer meiner Hunde ist auch anfällig dafür. Seit ich Herbax verwende, ist die Neubildung von Zahnstein auf ein Minimum zurückgegangen.

Viele Grüsse
Sabine

Beitrag von eifelkind 28.08.07 - 01:50 Uhr

Hallo Sabine!

Das ist mal ein guter Tipp - vielleicht kann ich meiner Maus so das Zähne putzen doch ersparen. Werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

Vielen Dank Dir!
Liebe Grüsse
Astrid