"Rythmus" reinbringen

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Beitrag von mellam 27.08.07 - 11:28 Uhr

Hallo.

Meine Schwester hat mir gerade wieder einen Floh ins Ohr gesetzt. Sie meinte sie hat Ihre Tochter immer zur gleichen Zeit geweckt, und immer zur gleichen Zeit dann wieder gestillt, bzw. später ins Bett gebracht. Bei Ihr hat das wohl wunderbar geklappt. Nach einiger Zeit, hat Amy das dann wohl von alleine so übernommen.
So, bei uns sieht es nämlich so aus, das Annika zwar meist regelmässig alle 4 Stunden Hunger hat. Die Regel bestimmt natürlich die Ausnahme :-). Ich stille also nach Bedarf. Manchmal ist dann auch ein 5 Stunden-Abstand, oder eben manchmal auch nur 3 1/2. Und ganz unterschiedlich ist es, wann sie früh aufwacht, bzw. abends ins Bett geht. Von daher hört es sich natürlich super an, wenn das mit einem festen Rythmus so klappt. Allerdings kann ich mir die Umsetzung nicht so ganz vorstellen. Ich füttere sie ja dann regelmässig wann es die Uhr will, und nicht mein Kind! Ich hab ja auch nicht jeden Tag um die gleicht Zeit Hunger oder bin müde. Annika ist jetzt 5 1/2 Monate alt, wann spielt sich denn ein Rythmus ein. Ich will ab Oktober mit Beikost anfangen, dann wird es wahrscheinlich wieder anders sein.

Habt Ihr feste Zeiten eingeführt, oder lasst Ihr auch eure Mäuse alleine bestimmen, "was Sache ist......."

Liebe Grüße,

Mellam und Annika

Beitrag von anne_loewe 27.08.07 - 12:05 Uhr

Liebe Mellam,

ich habe es wie Deine Schwester gemacht und von Anfang an einen sinnvollen Rhytmus vorgegeben. Das hatte zur Folge, dass mein Baby tatsächlich immer zur gleichen Zeiten Hunnger hatte und stets abends um sieben im Bett war. Er hat sich dadurch auch angewöhnt tagsüber ausreichend zu trinken und war daher früh nicht mehr nachts hungrig. Ich habe immer nach dem aufwachen gestillt und nicht zum einschlafen. Logischer Weise trinken Baby dann mehr, da sie nicht schläfrig sind.
Nun ist mein Kleiner bereits 6,5 Monate und ich handhabe alles etwas flexibler, da er nun auch gut damit klar kommt. Anfangs dachte ich auch: am besten alles vom Kind. Fakt ist doch aber, dass man oft garnicht genau weiss was gerade los ist wenn das Kind quengelt. Hungrig? Oder doch müde? Ein Rhytmus hat den Vorteil dass das Kind sich sehr gut im Tagesablauf auskennt und Kämpfe ums einschlafen beispielsweise wegfallen, da das Kind weiss: nun ist schlafenszeit und entsprechend müde ist. Und Du weiss allein anhand der Uhrzeit, dass das Kind nun eben hungrig oder müde ist.

Ich weiss, dass hier bei Urbia oft bezweifelt wird, dass das funktioniert, doch ich kann aus Erfahrung sagen, dass es tatsächlich funktioniert. Ich glaube, dass mein Kleiner dadurch sehr wenig quengeln musste, da er immer gut ausgeruht war. Wenn er 15Minuten am tag geschrien hat war das echt schon viel. ich glaube, dass viele Baby eigentlich übermüdet sind und deshalb sehr unruhig. Ein fester Rhytmus hilft da.

Ich hoffe ich könnte Dir helfen.
LG Anne

P.S. Wenn Du einen ganz strukturierten Rhytmus hättest und immer zu den gleichen Zeiten essen und schlafen würdest, WÄRST Du garantiert nach kurzer Zeit um die gleichen Zeiten hungrig und müde.
P.S.S- Rhytmus heisst ja nicht, dass das Kind nichts zu essen bekommt, wenn es "ausser der Reihe" hungrig ist ;-)

Beitrag von mutterschaf1974 27.08.07 - 13:29 Uhr

Hallo!

Nur mal eine Frage: Wie hast du das gemacht? Ich habe auch überlegt, wie es bei uns funktionieren kann, dass Lina immer zur gleichen Zeit Mittagsschläfchen macht usw. Da es aber bei uns auch so ist, dass sie mal nach 3,5 Stunden, dann wieder nach 4 Stunden Hunger hat, verschiebt sich das Fläschchen immer ein bisschen.
Dadurch macht Lina mal um 12.00 Uhr ihr Mittagsschläfchen, mal um 13.30 Uhr. Es hat auch keinen Sinn, sie hinzulegen, wenn sie noch nicht müde ist, weil sie sich dann in Rage "meckert" (nicht weint).

Hast Du einen Tip, wie wir einen geregelten Tagesablauf hinbekommen können? Abends schläft Lina immer zwischen 18.00 Uhr und 19.00 Uhr. Dann ist sie hundemüde, bekommt noch ein Märchen und schläft ohne Probleme ein...

Liebe Grüße
Michaela + Lina (21 Wochen)

Beitrag von anne_loewe 28.08.07 - 19:36 Uhr

Liebe Michaela,

ich bin bereits nach vierzehn Tagen immer zur gleichen Zeit mit dem Kleinen ins abgedunkelte Zimmer und habe ihn eine Weile getragen bis er sehr müde wurde.
Je grösser er wird desto weniger "streng" ist unser Rhytmus geworden und er shcläft nun auch nicht mehr punkt zur gleichen Zeit.
Doch so 10Minuten bevor er schlafen soll gehe ich mit ihm ins dunkle Zimmer, wechsle nochmal die Windel und so weiss er schon was kommt und entspannt sich. Die Dunkelheit hilft glaube ich sehr. im Urlaub im Zelt beispielsweise hat er viel länger gebraucht um runterzufahren.
Wenn er dann ein bisschen die Äuglein reibt lege ich ihn ins Bett. Dann ist er meisst so nach zehn Minuten eingeschlafen.

Liebe Grüsse!
Anne

Beitrag von mutterschaf1974 29.08.07 - 09:30 Uhr

Liebe Anne,

vielen Dank für Deine Antwort... Wir werden das jetzt auch mal ausprobieren, da unser Tag keinen wirklichen Rhythmus hat...

Im Moment sind auch die Nächte etwas schwierig, weil unser Linchen plötzlich wieder zweimal ihr Fläschchen möchte (gähn).

Liebe Grüße
Michaela

Beitrag von snoopster 27.08.07 - 12:31 Uhr

Hallo,

ich bin da wie Du seit einiger Zeit am grübeln.
Meine Maus ist aber "erst" vier Monate alt.

Momentan machen wir es so: rausholen tu ich sie nicht in der Früh, sie wacht also auf, wenn sie ausgeschlafen ist, ich werde auch nicht gerne geweckt, wenn ich noch schlafen wollen würde.
Essen tut sie auch, wenn sie will, allerdings hatten wir eben erst Tage, da hat sies einfach vor lauter schauen und spielen "verschlafen" sich zu melden, und dann versuche ich schon, sie anzulegen, da sie sonst in der Nacht nachholt, was sie eben tagsüber nicht bekommen hat.

Abends einschlafen klappt auch prima. Es hat sich einfach so eingependelt, dass sie so gegen acht quengelig wird, dann macht sie mein Mann bettfertig, und ich stille sie noch in den Schlaf oder sie schläft auf meiner Schulter ein. Das hat sie aber selber so bestimmt, da haben wir nix dran gemacht, aber seit sie das mal angefangen hat, versuchen wir schon, das so bei zu behalten.
Ich hätte mal gerne, dass sie auch nen Mittagsschlaf macht zu ner gewissen Zeit, aber das dauert noch, und ich warte einfach mal ab und schau, wie sich das entwickelt.

LG Karin und Paula *30.04.07

Beitrag von baby1997 27.08.07 - 13:16 Uhr

Hallo!

Wir haben nur nachmittags / abends einen festen Rhythmus. Das hängt aber damit zusammen, dass ich dann meine Große abhole und vorher gibt es was zu essen. Dann meist nochmal bevor ich koche (abends) und dann um 20.00 Uhr und danach geht es ins Bett.

Nachts kommt er nach Bedaf und auch vormittags ist es unterschiedlich. Kommt halt darauf an wie viel und lange er schläft. Er ist aber auch erst 8 Wochen.

Wenn ihr damit zufrieden seit, nach Bedarf zu füttern ist das doch voll in Ordnung. Ich hab lieber feste Zeiten (auch was nachher das Schlafen betrifft).
Wenn du mit Beikost bald startest, wird sich eh ein fester Rhythmus ergeben.

Gruß Christiane