Gespräch mit Chef,er will Aufhebungsvertrag...bissle lang..

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von blumenfee2 27.08.07 - 12:53 Uhr

Hallo,
zur Zeit bin ich im Erziehungsurlaub noch bin 31.3.2008.
Vorher hab ich ganztags im Verkauf gearbeitet.
Jetzt hatte ich gerade ein Gespräch mit der Geschäftsleitung,weil ich wieder ganztags nach dem EU arbeiten möchte.
Auf jedenfall ist es jetzt so dass er mir den Vorschlag gemacht hat mit dem Aufhebungsvertrag und will mir eine Abfindung zahlen.
(Bin seit 1.3.2002 in diesem Betrieb.)
Sollte ich dies nicht wollen muss er mich halt wieder nehmen.(So seine Aussage)

Worauf hin ich sagte:Was mir dass bringt wenn ich darauf bestehe auf meinen Arbeitsplatz und dann nach 6 Wochen (meine Kündigungsfrist) doch gehen kann.

Was soll ich den jetzt machen,zum Anwalt?
Wie hoch ist den normalerweise eine Abfindung?

Bin mal gespannt was mein Mann heut abend sagt.

Lg Steffi

Beitrag von martina129 27.08.07 - 13:02 Uhr

Hallo Steffi,

wenn du einen Aufhebungsvertrag unterschreibst bringt dir das ein Sperrfrist beim Arbeitsamt von 12 Woche, die dir auch von der Länge des Leistungsbezuges komplett gestrichen werden. Das heißt, du bekommst statt der 52 Wochen nur 40 Wochen Arbeitslosengeld.

Ich würde nicht unterschreiben.

Gruß Tina

Beitrag von blumenfee2 27.08.07 - 13:21 Uhr

#danke für deine antwort.
Wie ist das den wenn er micht kündigt kann ich dann trotzdem eine Abfindung raushandeln??#gruebel

Vielleicht weiß du ja darüber auch bescheid..;-)#schein

Beitrag von sissy1981 27.08.07 - 15:05 Uhr

Wenn er dich kündigt, dann brauch er einen Grund dafür (hat er den denn?). Im Einzelfall kann auch dann eine Abfindung gezahlt werden, kommt immer auf den Einzelfall an. Im übrigen werden die natürlich noch versteuert.

Beitrag von rudi333 27.08.07 - 13:34 Uhr

Was besser ist, kann man schwer abschätzen, so hättest Du die Abfindung + Sperrzeit sicher.

Andersrum, wenn er Dich nach den 6 Wochen kündigt, muss er keine Abfindung zahlen, Du könntest zwar gegen die Kündigung klagen etc.., aber das kostet Zeit, Geld und Nerven.

Eine Abfindung richtet sich i.d.R. nach der Betriebszugehörigkeit, pro Jahr 1/2 Monatsbruttogehalt, wären dann 3 Monatsgehälter. Wird aber auch versteuert.

Beitrag von manavgat 27.08.07 - 14:33 Uhr

Natürlich musst Du zu einer Anwältin (oder zu einem Anwalt....).

Du willst doch sicherlich eine rechtssichere Aussage.

Gruß

Manavgat

Beitrag von maus152449 27.08.07 - 15:52 Uhr

Hallo Steffi,

wollte Dir gerade Informationen über die VK schicken, aber die Mails kommen als unzustellbar zurück. Bitte nimm mal kurz Kontakt zu mir auf, #danke

LG Petra

Beitrag von blumenfee2 27.08.07 - 18:00 Uhr

Hallo Petra,
sorry das ich mich erst jetzt melde.
War den mittag über unterwegs.
Gerne kannst du mir info geben bin über alles dankbar.
warum allerdings die mails als unzustellbar zurückkommen weiß ich net..#gruebel#kratz
Gruß Steffi

Beitrag von janamausi 27.08.07 - 19:21 Uhr

Hallo!

Ich war genau in der gleichen Situation und hab mich auch beim Arbeitsamt erkundigt. Die haben mir dringendst davon abgeraten mit Aufhebungsvertrag zu gehen! Du wirst danach ganz schwer einen Job finden. Gerade nach der Elternzeit ist es schwer, einen Job zu finden und wenn man dann noch mit Aufhebungsvertrag geht, kommt das überhaupt nicht gut.

Geh am Besten zum Arbeitsamt und lass dich beraten und unterschreib auf keinen Fall vorschnell den Aufhebungsvertrag!

LG janamausi