beginn beikost

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von suzannez 27.08.07 - 18:18 Uhr

hallo

womit habt ihr mit der beikost angefangen? wieviel nehmt ihr davon und wann gebt ihr den brei?
wie wird es zubereitet?
wann ersetzt ihr die 2.mahlzeit?

sorry,für so viele fragen, aber ich will alles richtig machen


lg
suzanne & fenia 19 wochen

Beitrag von sissi80 27.08.07 - 19:44 Uhr

Hallo,

ich hab heute mit Karotten begonnen! Louis hatte Spaß am essen!
Er hat zwar nur ca. 2 Löffel voll gegessen aber das wird bestimmt täglich mehr werden! Die Karotten werden nur gekocht und dann mit etwas Kochwasser fein püriert!

Ich möchte ihm jetzt einige Tage zu Mittag (ca.11 uhr vor dem Mittagsflascherl) Karotten geben, werde dann zu Karotten-Kartoffeln wechseln und dann mit Karotten-Kartoffeln-Fleisch weiter machen.

Dann gibt es mal am Vormittag oder am Nachmittag Obst und dann später am Abend einen Brei.

LG Andrea und Louis 24.4.07 #baby

Beitrag von darkblue6 27.08.07 - 20:02 Uhr

Hallo!

Als erstes möchte ich Dir ans Herz legen, mit der Beikost ruhig noch ein bischen zu warten.

Die WHO empfiehlt, Beikost erst mit 6 Monaten einzuführen. Vorher erhöht sich das Allergierisiko und außerdem ist der Verdauungstrakt oft noch nicht reif genug, um feste Kost richtig zu verwerten. Im schlimmsten Fall kommt es zu heftigen Verdauungsproblemen, die aber oft nicht sofort, sondern auch erst in ein paar Monaten oder sogar Jahren auftreten können...Die Kleinen brauchen in der Regel in den ersten 6 Monaten nichts außer Milch; ein früher Beikostbeginn bringt für's Baby also keine Vorteile, sondern eher Nachteile in Form von o.g. Risiken.

Wenn es denn soweit ist, suchst Du Dir ein geeignetes Startgemüse. Karotte und Pastinake wirken bei vielen Babys extrem stopfend; Kürbis und Zucchini wirken eher stuhllockernd.

Am Anfang bekommt das Baby wirklich nur 3-4 Löffel (wenn überhaupt), danach darf es sich mit Milch satt trinken.

Wenn das Baby mag, kann man dann jeden Tag ein bischen mehr Brei füttern; wenn das Baby nach dem Brei keine Milch mehr will und vom Brei satt ist, gilt die Mahlzeit als ersetzt.

Es ist außerdem wichtig, immer nur 1 neues Lebensmittel pro Woche einzuführen damit sich der Körper langsam an die neue Nahrung gewöhnen kann und man eventuelle Unverträglichkeiten besser erkennen kann.

Ein Essensplan könnte dann so aussehen:

1. Woche: Startgemüse
2. Woche: Startgemüse + Kartoffeln
3. Woche: Startgemüse + Kartoffeln + etwas Vitamin-C-Haltiges (z.B. Saft oder Obstmus; immer die gleiche Sorte!)
4. Woche: wie 3. Woche + Fleisch an ein paar Tagen

Das VitaminC in der 3. Woche ist wichtig, da Vitamin C die Eisenaufnahme für den Körper erheblich erleichtert.

Außerdem solltest Du immer etwas Öl an den Brei machen; Rapsöl ist z.B. ideal in der Zusammensetzung.

Wenn soweit alles gut läuft, kann man dann nach ca. 4 Wochen die zweite Mahlzeit ersetzen; oft wird dann abends ein Milch-Getreide-Brei gefüttert.

LG,
darkblue + sarah (*7.10.06)

Beitrag von kuhlie 27.08.07 - 22:47 Uhr

"Die WHO empfiehlt, Beikost erst mit 6 Monaten einzuführen. Vorher erhöht sich das Allergierisiko und außerdem ist der Verdauungstrakt oft noch nicht reif genug, um feste Kost richtig zu verwerten."

Mein Gott, denkt hier auch mal jmd selbst nach? Nur weil eine Institution eine Behauptung in den Raum stellt, muss man ihr nicht immer gleich glauben!
Jeder Mensch den ich kenne, hat früher in den neuen Bundesländern schon mit drei Monaten Brei bekommen, es gab keine Probleme mit der Verdauung und Allergien gab es im Vergleich zu heute so gut wie nie!!!
Allergien sind neumodische Krankheiten, die besonders durch die zalhreichen Umweltgifte oder übervorsichtige Eltern ausgelöst werden (Hilfe, lass mein Kind ja NIE im Dreck spielen...).

Jedes Kind ist anders und man kann sie keinesfalls über einen Kamm scheren! Man muss nur mal auf sein eigenes Kind achten und die Signale deuten können! Meine Kleine ist jetzt 3,5 Monate alt und bekommt seit 2 Wochen jeden Tag etwas Brei, den sie übrigens sehr gerne mag!

Beitrag von raleigh 27.08.07 - 22:55 Uhr

>>Jeder Mensch den ich kenne, hat früher in den neuen Bundesländern schon mit drei Monaten Brei bekommen, es gab keine Probleme mit der Verdauung und Allergien gab es im Vergleich zu heute so gut wie nie!!!<<
-hust- Na sowas, ich kenne in meiner Altersgruppe kaum jemanden, der nicht an irgendwas leidet. Blöd, dass sich Allergien erst später äußern, ne? :)

Beitrag von 6woche.1 27.08.07 - 23:05 Uhr

Hallo


Ich habe bestimmt auch früh Beikost bekommen ( habe meine Mama aber nie danach gefragt) ich habe keinelei Allergien.Ich habe als Kleinkind aber auch alles in denn Mund gestopf was mir in die Hände kam ( in der Natur)#hicks vor dem 5 Monat finde ich auch zu früh.Aber das muss nunmal jede Mama für sich selber endtscheiden ab welchem Alter sie Beikost einführen möchte.Janic bekam seinen ersten selbstgekochten Brei ein paar Tage bevor er 5 Monate alt war ich habe ihn soviel essen lassen wie er wolte,danach bekam er seine Milch und ich habe es auch nicht nach einem Buch gemacht.Denn man kann nicht seine Kinder nach Buch erziehn etc. Ich habe in die Breie immer etwas Öl gemacht.Oder isst du dien gemüse mit Saft? #kratz Aber viele Mütter sind wirklich überforsichtig die Kinder dürfen nicht im Sand spielen oder sich mal was in denn Mund stecken.Janic darf sich drausen schmutzig machen und darf auch sachen in denn Mund nehmen er spuckt es dan schon wieder heraus wenn es nicht schmeckt was es mit Sicherheit nicht tut ;-) Ausserdem ist es für das Inmunsystem gut wenn Kinder sachen in denn Mund nehmen klar keien Zigarettenstummel etc.Aber Dreck,Sand etc ist nicht schlimm auch wenn wir Erwachsenen sich davor ekeln.






Lg Andrea mit Janic 23.11.05 und Joel 4.8.07

Beitrag von kuhlie 28.08.07 - 20:28 Uhr

#pro

#pro

#pro

Beitrag von kuhlie 28.08.07 - 20:33 Uhr

Ich jedenfalls kenne niemanden mit einer Allergie!

Dass aber heute jeder an etwas leidet hängt nicht mit dem frühen Beginn der Beikost zusammen- wie auch? Was soll denn da für ein Zusammenhang bestehen?
Entweder ich bin allergisch, oder eben nicht! Völlig egal, wann ich mit dem Brei anfange!

Aber die ganzen Leiden, die heute Jeder so hat, hängen mit was ganz Anderem zusammen... Umweltgifte, falsche Ernährung, gefährliche Inhaltsstoffe im Essen, der Kosmetik und und und...

Beitrag von honeymaus73 30.08.07 - 13:43 Uhr

Genau meine Meinung - Du sprichst mir aus dem Herzen. Man kennt sein Kind schließlich am Besten - und wenn man sich entschließt mit der Beikost früher anzufangen, wird man sich ja wohl dabei etwas gedacht haben.
Unsere Maus hat mit 4 Monaten Karotte, dann eine Woche Karotte mit Kartoffeln und ab dann verschiedene Sachen, wie Zucchini bekommen. Es schmeckt ihr gut und es geht ihr gut. Sie bekommt Nachmittags auch Obst und Abends etwas Reisflocken in Form von Brei. Der schmeckt ihr übrigens besonders gut - und sie schläft danach einfach himmlich.
Bin deswegen auch bereits von anderen Mamas komisch angeguckt worden - stört mich aber überhaupt nicht. Das wichtigste ist, dass es der Kleinen gut geht.

Beitrag von susi412 27.08.07 - 20:17 Uhr

Habe mit 4 Monaten angefangen.Hab mit Karotten angefangen, jetzt gebe ich ihr Karotte-Kartoffel.Abends Kriegt Mausi auch schon Brei, aber erst seit 3 Tagen.Es schmeckt ihr einfach.Du musst langsam anfangen, gucken, wie dein Kind den Brei verträgt und wieviel sie essen möchte.Lass einfach dein Kind entscheiden.Die Kinder müssen sich auch erstmal an den Löffel gewöhnen.
LG SUSI