Liebe ich mein Baby nicht richtig??? (Sorry, länger)

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Beitrag von dummeslieschen 27.08.07 - 21:42 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich hätte da mal was auf dem Herzen, was mich seit eingen Tagen beschäftigt:

Ich frage mich, ob andere Mütter ihre Baby´s mehr lieben als ich.
Also, Nils ist morgen 10 Wochen alt und wirklich ein süßer kleiner , meist zufriedener Mann.

Am Anfang konnte ich mich an ihm kaum satt sehen. Aber mittlerweile hat mich schon die Normalität wieder eingeholt. Ich mache den Haushalt, wasche die Wäsche, gehe Einkaufen und natürlich sind da die Besuche bei den Großeltern.

Zusätzlich machen wir Montags Pekip und Dienstags Massage.

So, dass zur Sache an sich. Jetzt geht es mir also so, dass ich nicht mehr 24Stunden am Tag nur vor meinem Baby hocke und die ganze Zeit begeistert bin. Nein, wenn er seine weinerlichen Phasen hat und die ganze Zeit bei Mama sein will, dann finde ich das sogar anstrengend (ging mir die ersten 9Wochen überhaupt nicht so)

Ich bin auch froh, dass er jetzt in seinem Bettchen liegt und schläft, denn die letzten Beiden Tage war er besonders anstrengend.

Wenn er seine Wachphasen hat, dann spiele ich auch mit ihm und freu mich wenn er mich anlächelt, aber mein Herz macht nicht bei jedem lächeln vor Freude einen Sprung. Ist das normal? oder muß eine frische Mama rund um die Uhr vor Freude strahlen und die ganze Zeit die Rührung in den Augen stehen haben?

Ach ich weiß nicht, ich hab so Angst ihm nicht gerecht zu werden und bin eben auch kaputt!

Und ich kann mein Kind auch abgeben! Meine Tante zum Beispiel war letztens ne Stunde mit ihm im Kinderwagen spazieren und ich hab mich zum Schlafen hingelegt. Ich konnte sehr gut schlafen und war nicht unruhig. Ich vertraue ihr halt....

Alles in allem bin ich im Moment nicht so emotional. Weder beim lachen noch beim weinen. Ich erschrecke auch nicht wenn Nils sich verschluckt oder so.... Ich hab nciht rund um die Uhr Angst davor, dass ihm was schlimmes passiert, ich glaub einfach, dass es ihm schon gut gehen wird und nichts passiert..

Aber ich bin stolz wenn er was neues kann und bin auch immer um sein Wohl bemüht und informiere mich viel. Ich stille voll und finde das eben total normal. Ich sehe ihn dabei nicht die ganze Zeit an und denke die ganze Zeit "wie wundervoll"

Ich bin dann auch mal froh, dass ich beim stillen im Bett liegen kann und gehe meinen Gedanken nach.

Soooo, das war jetzt lang, sorry, aber es mußte mal raus!!

Beitrag von katile 27.08.07 - 21:52 Uhr

huhuuuuuuuu :-)

ich würde sagen,du bist eine supertolle mama,machst alles total richtig und kannst stolz auf dich sein.ist doch normal,dass irgendwann der alltag ein wenig zurückkehrt und man nicht nur rund um die uhr sein baby anschaut(das man aber trotzdem abgöttisch liebt)
mach weiter so und vertrau auf dich!
allerbeste grüsse
kati +louisa *05.04.2007

Beitrag von shakira0619 27.08.07 - 21:59 Uhr

Hallo!

Mach Dir keinen Kopf!!
Ich hatte die ersten 4 Monate das Problem, daß mir alles zu anstrengend war. Ich hatte dolle Schmerzen vom Kaiserschnitt und auch nicht das Erlebnis der spontanen Geburt. Ich hatte auch keine Muttergefühle. Das kam alles erst nach 3-4 Monaten bei mir.

Kann Dich voll verstehen und mit zu wenig Mutterliebe hat das meiner Meinung nach nichts zu tun.

Liebe Grüße, Shakira0619

Beitrag von anyca 27.08.07 - 22:14 Uhr

Schraub mal Deine Erwartungen an Dich selber etwas runter. Es wäre ja nicht auszuhalten, wochenlang nur noch auf rosaroten Wolken zu schweben - und selbstverständlich ist frau als Mama auch öfter mal einfach nur müde und dann heilfroh wenn das Gör endlich pennt!;-)

Ich selber habe die ersten Wochen zwar als sehr intensiv erlebt, aber die LIEBE, die ich jetzt zu meiner Tochter (1 Jahr) habe, war so nicht von Anfang an da. Auch das eigene Kind muß man erst mal kennenlernen.

Mach Dir keine Gedanken, Du bist völlig normal und bestimmt eine prima Mutter!:-)

Beitrag von lara0805 27.08.07 - 22:16 Uhr

Nein ganz bestimmt liebst Du Dein Baby, gar keine Frage sonst würdest Du Dir darüber keine Gedanken machen ;-)

Ich hab jetzt mein 2tes Kind und geniese es in vollen Zügen. Muss sagen das ich bei meiner Tochter die Babyphase beschränkt geniesen durfte.... ( mein Mann hat damals noch studiert ) und habe es zu tiefst bereuut.

Ich mache auch meinen Haushalt, bin ein Pingel was mein
"Reich" angeht, aber gern lasse ich im Moment auch was liegen.Noah ist in meinem Leben jetzt der wichtigste "Mann" ;-)

Ich wünsche DIr und Deinem Baby alles Gute

Lorena & Lara 5 & Noah 9 Wochen

Beitrag von cathrin1979 27.08.07 - 22:18 Uhr

Und ob Du eine gute Mami bist :-)

Und soll ich Dir mal sagen warum. Gut, Du wolltest es ja so:

Du hast Angst, Angst Deinem Kind nicht genug zu geben. Angst, Deinem Kind nicht gerecht zu werden.

Und das ist eine gute Mami ! Das ist es was uns Mamis dazu antreibt immer wieder und jeden Tag das Beste zu geben.
Jeden Tag für unser Kind dazusein !
Ihm alles geben und bieten wollen !
Ihm alles beibringen wollen !
Ihm die Welt zeigen !

Und glaub mir, jede Mami ist mal fertig mit der Welt. Grade am Anfang muss sich doch alles einspielen.

Erst letzte Woche hab ich nach dem Kassenbon für Lukas gesucht weil ich ihn umtauschen wollte #hicks
Es gibt immer mal wieder solche Phasen !

LG

Cat & Lukas (* 26.09.2006) den ich aber nie umtauschen würde wenn es soweit wäre *grins*
http://engellukas.de.tl/

Beitrag von lara0805 27.08.07 - 22:36 Uhr

Hi Cat,

das mit dem Kassenbon ist ja auch gut #pro

Meine Tochter hat anfangs gesagt: " Mama , kannst Du Noah bitte ausschalten!!? " Jetzt frag ich Sie manchmal wenn der Kleine brüllt, Lara ich finde den Knopf nicht > Hilfe!!

Tja, solche Phasen haben wir wohl alle.

Lg Lorena

Beitrag von susi412 27.08.07 - 22:23 Uhr

Wiieeee kannst du nur??Du bist ja sooo schlecht!!!Nein, spass bei Seite.Du bist eine Wundervolle Mutti und ne klasse Hausfrau.Denn den Haushalt sollte man ja auch nicht vernachlässigen.Geht mir auch manchmal so.Ich denke, da kommt auch wieder der Mutterinstinkt,wenn man zb das Kind einer anderen Person gibt.Und dass du gut schlafen konntst, ist doch nur ein Zeichen dafür, dass dieser Mutterinstinkt bei dir super funktioniert, sonst hättest du dein Kind ja nicht zu deiner Tante gegeben!Schraub einfach deine Erwartungen an dich selbst etwas herunter.Und stell dir nicht selber immer solche Fragen!Denn das mache ich auch oft!!Ist nicht gut.
Alles Gute :-)

Beitrag von nityanandi 27.08.07 - 22:34 Uhr

hallo,

ich finde, wie du dich und deine gefühle beschreibst, klingt erfrischend normal.
ich fang auch nicht jedesmal vor rührung an zu weinen, wenn meine tochter mich anlächelt, und ich bin auch froh, sie mal abgeben zu können. und finde es wichtig, sie anderen anvertrauen zu können.
übertriebene bindung oder krankhafte sorge sind NICHT liebe.

du machst das gut!
gina

Beitrag von svenja 27.08.07 - 23:33 Uhr

Danke. Endlich jemand, der die Frage stellt, die auch ich mir schon gestellt habe. Ich empfinde genauso. Es gibt immer mal Momente da weiß ich, dass ich ihn liebe und dann denke ich, wie gern ich wieder zurück zur Arbeit gehen würde. Aber ich denke, irgendwann denke ich zurück an diese Zeit und weiß, dass ich alles richtig gemacht habe.

Beitrag von bruja2005 28.08.07 - 04:27 Uhr

Also fuer mich klingt dies nach einer total normalen Mama die mit beiden Beinen im Leben steht. Ich habe es genauso gemacht und habe meinen bereits frueh bei Oma gelassen um mal ne Stunde zu schlafen ! Das tat mir gut und dem Kleinen Mann ging es gut.

Auch bei der Rueckbildung war ich die Einzige die ohne Baby kam ;-) ! Habe zwar auch gestillt, jedoch pumpte ich die Milch dann ab und somit hatte ich 2-3 Stunden frei und es hat mir seeeehhhrrr gut getan !!! Ausserdem konnte ich als einzige Mama meine Gymnastik immer problemlos durchziehen :-p !

Komischerweise hatte ich anfangs nie Probleme gehabt Ihn wegzugeben, jetzt wo der Pimpf ueber ein Jahr ist faellt es mir sehr viel schwerer nicht immer fuer Ihn dasein zu koennen (muss voll arbeiten 8-16 Uhr) #heul! Ich bin mir jedoch sicher ich leide mehr als er #augen

Keep cool, wenn Du entspannt bist profitiert jeder davon !

LG