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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von juliocesar 27.08.07 - 21:47 Uhr

hallo, habe heute positv getestet!!!! somit bekommt saskia auf ihren geburtstag ein geschwisterchen!!!! wir sind noch ganz aus dem häuschen.
wollte als erstes fragen: gibt es jemanden, die trotz schwangerschaft weiterstillt und erfahrungen im tandemstillen hat? bin mir noch nicht sicher ob wir das durchziehen werden. einerseits sucht saskia noch oft die brust und lässt sich so super beruhigen und in den schlaf begleiten. andererseits hat mir mein mann heute gesagt, dass es doch mal an der zeit wäre abzustillen (er hat angst, dass das baby zu kurz kommt und ev. zu wenig närhstoffe kriegt). ausserdem tun mir seit 3 wochen die brüste weh, was mich auch so sicher machte, das ich wieder schwanger bin. wie gesagt, für mich stimmts so mit weiterstillen. ich frag mich nur, wie das ist, wenn das baby da ist und saskia die brust nicht teilen will; fühlt sie sich dann nicht noch mehr ausgeschlossen, als wenn sie jetzt schon abstillen würde?

ansonsten fühl ich mich frischer als bei der letzten schwangerschaft, v.a. hab ich keine übelkeit, nur mehr schlaf brauche ich eindeutig.

lg gabriela, saskia (18.05.06) und ü-#ei

Beitrag von puschok 27.08.07 - 21:51 Uhr

Ich würde auf jedenfall abstillen, immerhin ist deine Kleine jetzt auch schon 1 Jahr und 3 Monate alt. Und dann bekommt dein zweites Baby im Bauch genügend Nährstoffe.



Puschok+#babyLeandra 12 Mon.+#ei11 SSW

Beitrag von juliocesar 27.08.07 - 22:10 Uhr

hallo puschok

danke für deine antwort. wann hat sich denn leandra abgestillt, oder musstest du nachhelfen? ich wollte eben saskia den zeitpunkt selbst überlassen und nichts forcieren. ich denke, ich werde beim ersten termin bei der FA (soviel ich weiss eine ehemalige Langzeitstillerin; auf jeden fall war ein foto mit einem stillenden kleinkind im LLL-wirbelwind mit gleichen zwei nachnamen drin) fragen, was das stillen für konsequenzen für die bestehende schwangerschaft haben kann.

lg gabriela & co

Beitrag von angi.1 27.08.07 - 22:15 Uhr

Hallo Gabriela!

Gebe meiner Vorrednerin Recht. Ich würde auch abstillen...

Wenn ich Dich richtig verstanden habe würdest Du weiterstillen wollen bis das zweite Kind da ist, d. H. dann wäre Deine Saskia schon 2 Jahre.
Meiner Meinung nach ist das zu lang... aber muss ja jeder für sich selbst entscheiden.

Viele Grüße Angela

Beitrag von november07 27.08.07 - 22:37 Uhr

hi
wie bei fast allem, mag ich den kult um gewisse dinge nicht. und stillen wird in meinen augen überbewertet und idealisiert. ich habe zwar selbst gestillt, fand es aber auch schon immer völlig ok wenn jemand nicht stillen wollte.
aber ich fand es schon immer bizzar kinder mit zb 1 jahr zu stillen... find ich furchtbar ... ist meine meinung
6 monate von mir aus, aber dann "essen" sie viel zu gerne und sind so richtig kleine persönlichkeiten ;-) finde ich jedenfalls
lg november07

Beitrag von juliocesar 27.08.07 - 23:08 Uhr

hallo november

jedem das seine, ich sehe das eben anders; mir persönlich wären 6 monate stillen echt zuwenig gewesen (milch ist doch auch im 2. lebenshalbjahr hauptnahrungsmittel, wieso soll ich kuhmilch oder teure pulvermilch geben, wenn ich meine eigene habe?). die wenigsten kinder stillen sich selbst vor dem 1. lebensjahr ab, dh meist wird dieser prozess von der mutter eingeleitet. ich möchte saskia eben den zeitpunkt selbst überlassen. gerade gestillte kleinkinder sind oft sehr unabhängige persönlichkeiten, die vieles versuchen und andere menschen ohne angst akzeptieren. saskia z.b. tankt bei mir auf, wenn sie sich weh getan hat oder unsicher ist, dann aber wagt sie sich weiter von mir weg als andere kinder in ihrem alter; auch braucht sie keinen schnuller oder tuch, um sich festzuhalten; sie macht auf mich einen sehr selbstsicheren und gesunden eindruck.
denn "das kleinkind, das ungezwungen an der brust trinken kann, hat fast keine unerfüllten bedürfnisse nach abhängigkeit mehr und ist so unabhängig, wie es seine persönlichkeit und seine entwicklungsstufe erlauben" (wir stillen noch,n.j. baumgartner).
ich respektiere auch, wenn eine mutter nicht stillen kann oder will oder vorzeitig abstillt. ich find nur schade, dass den langzeitstillenden nicht die gleiche toleranz entgegengebracht wird. ich finds schade z.b. wenn eine mutter in der krabbelgruppe ihr 8 monatiges baby nicht getraut anzudocken - obwohl es weder schoppen noch brei akzeptiert - nur weil die frauen um sie herum bereits brei und schoppen geben.
in anderen kulturen ist langzeitstillen üblich, übrigens nicht nur in entwicklungsländer, in skandinavien ist es ganz normal, ein kleinkind zu stillen, dort gibts auch überall stillecken; im gegensatz zu hier, wo stillende mütter sogar aus dem restaurant geworfen werden dürfen. #schock (ok, nicht die regel, ist aber grad kürzlich passiert)
was genau findest du denn furchtbar am langzeitstillen?

lg gabriela & co