Job / Studium und Kinder?

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von petra81 27.08.07 - 22:44 Uhr

Hallo ich brauche mal einen Rat.

Ich bin 26 und habe einen Sohn (2,5 Jahre). Grundsätzlich hätte ich gerne noch ein zweites Kind. Ich bin aber auch mit meiner beruflichen Situation unzufrieden und würde gerne noch studieren gehen. (Gehe zur Zeit 2-3 Tage die Woche arbeiten- den Job würde ich natürlich aufgeben.)

Meint ihr ich schaffe ein Studium auch mit zwei Kindern? Möchte ungerne warten bis das zweite dann in den Kindergarten geht, da ich dann wohl schon zu alt bin für ein Studium.Kann mich aber auch nicht gegen ein zweites Kind entscheiden...

Hoffe auf viele Ratschläge... Bin zur Zeit so zwischen diesen Wünschen hin und her gerissen...

Danke im Voraus

Petra

Beitrag von mena25 27.08.07 - 22:52 Uhr

Hallo:-)

Ich finde es schwierig da einen Rat zu geben. Im Prinzip kannst ja nur DU wissen, ob du das schaffen kannst, oder eben nicht#gruebel
Ich kann dir aber sagen, dass ich genau das plane, Studium UND ein zweites Kind#schein Habe auch lange überlegt und glaube einfach, dass ich es unter einen Hut bringen kann#hicks

#blume

lg, Mena

Beitrag von nienie 27.08.07 - 22:52 Uhr

Hallo,
ich glaube nicht das dir deine Frage hier bantwortet werden kann da dich ja hier keiner kennt und man kann ja nicht über dich urteilen.

Im Prinzip wäre es zu schaffen wenn du es durchhälst mit dem Stress aber willst du das auch wirklich??

Ich weiss noch als mein Mann neben seinem Job studiert hat das war Stress ohne ende und wir waren noch nicht einmal in der lage in der du dich befinden würdest.

Du muss selber wissen was du tust,wird ganz sicher aber nicht leicht für dich und für das kleine auch nicht.

Grüßchen Nienie

PS:Wünsche dir aber trotzdem ganz dolle viel Glück,wie auch immer du dich entscheiden magst

Beitrag von trienche 27.08.07 - 22:54 Uhr

Hallo Petra,

also ich glaube hier kann niemand eine Entscheidung für Dich treffen. Die Antwort auf Deine Frage kannst Du nur selbst beantworten!
Du mußt einfach entscheiden was im jetzigen Moment das beste für Dich wäre, woran Dein Herz hängt und natürlich aich wie Dein Mann darüber denkt!
Vieleicht findest Du auch jemanden hier der vir der gleichen Entscheidung gestanden hat wie Du jetzt!

Egal wie Du dich entscheidest, ich wünsche Dir von #herzlich ganz viel #klee und Zufriedenheit für deinen Weg!

LG Vanessa

Beitrag von janna07 28.08.07 - 07:28 Uhr

Generell gibt es für Studierende mit Kind ja schon ein paar Vorteile. Man bekommt leichter einen Krippenplatz und auch Tagesmütter sind günstiger.
Außerdem hat man nirgendwo so viel Freizeit (Semesterferien und co), wie als Student.
Es kommt natürlich auch darauf an, was du studieren möchtest. Ich selber studiere Medizin und das ist zum Teil schon heftig - allerdings hauptsächlich während des Semesters. In den Semesterferien haben wir frei bzw. musste jeweils 1monatige Krankenhauspraktika ableisten.
Trotzdem ist man doch relativ flexibel mit der Zeiteinteilung.
Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ich mich trotzdem bewusst gegen ein Kind während des Studiums entschieden habe, weil zumindest während des Medizinstudiums alle mit Kind ordentlich hinten dranhängen und das kann ich mir nicht leisten, wenn ich so an Studiengebühren und so denke.

Aber wenn ich mir Freunde in geisteswissenschaftlichen Fächern angucke, bei denen ist das alles doch ziemlich locker, die haben wenig Semesterwochenstunden und das meiste morgens, sodass sie nachmittags frei haben.

Ich würde dir empfehlen, dass du dich mal mit beim Studentenwerk erkundigst, oder auch einen Studienberater aufsuchst, die dir genaueres zu dem von dir gewünschten Studium sagen können.

LG
Janna

Beitrag von pueppi142 28.08.07 - 07:41 Uhr

hmm, ich will ja jetzt hier nicht einen auf moral-apostel machen, aber ich kann dieses verallgemeinernde "man hat nie so viel freizeit wie als student" echt nicht mehr hören!!! ich finde es schön, wenn das jemand wirklich von sich sagen kann, weil entweder genug bafög oder genug unterstützung seitens der eltern da ist, und ich gönne das auch jedem!!!
nur: es gibt auch leute, die keinerlei unterstützung bekommen (!!!) und sich komplett selbst finanzieren!!! ich gehöre dazu, und ich kann mich wirklich nicht über zu viel freizeit beschweren! im gegenteil! ich war seit jahren nicht mehr im urlaub und gehe in meiner "freizeit" eben arbeiten!!!
also: bitte vorsicht! man hat als student echt schon mit genug vorurteilen zu kämpfen... da dreht sich mir echt der magen um...
trotzdem alles liebe,
patricia

Beitrag von pueppi142 28.08.07 - 08:00 Uhr

:-[ aaaahhhh, und ja, ich studiere noch dazu geisteswissenschaften, und es ist NICHT locker-flockig!!! MAAAANNNN!!! :-[ es ist ein studium, was man grad mal in regelstudienzeit schaffen KANN, wenn man sich den a... aufreißt und nicht arbeiten muss! auch wir haben zu lernen, müssen ohne ende lesen! bei uns gibt es nicht formeln, die man mal so allgemeingültig auf alles mögliche anwenden kann, wenn man sie einmal gelernt hat! das ist lesen, lesen, lesen... dazu kommt, dass einem ständig (!!) von allen seiten steine in den weg gelegt werden, weil die fächer nicht aufeinander abgestimmt sind; und wenn sich seminare überschneiden, kann man eben nicht beide besuchen, sondern muss sich entscheiden, was dazu führt, dass man ggf. wieder ein semester verliert!!! gleiches gilt für seminare, die am ersten tag der anmeldefrist vollkommen überlaufen sind: entweder, man lässt sich auf lange diskussionen mit irgendwelchen profs ein, oder man kanns knicken!!! und übrigens: auch wir werden aus seminaren ausgeschlossen, wenn wir zu oft fehlen!!!
wissen deine freunde, wie du über sie denkst?!??? das ist echt zum heulen...#heul

Beitrag von janna07 28.08.07 - 19:08 Uhr

Hallo,
dann nenn mir mal einen Job, bei dem man so viel Ferien hat?
Und selbst wenn man was dazuverdienen muss, hat man meistens noch mehr Zeit als andere, die einen geregelten Bürojob machen und 40 Stunden in der Woche arbeiten - es sei denn man haut sein Geld überall raus. Ich kenne keinen Studenten, der sich totarbeiten muss, um über die Runden zu kommen. Kommt halt auf die eigenen Ansprüche an!

Aber wenn jemand schon Kinder hat und der Partner nicht gerade ein Vermögen anschleppt, dann bekommt man als studierende Mutter auf jeden Fall BAföG und man bekommt auch noch andere Fördermittel. Oder vielleicht ist man ja auch gar nicht auf BAföG oder Arbeit angewiesen!?
Letztlich bleibt es dabei, man hat wirklich nirgendwo so viel frei wie als Student - das heißt ja nicht, dass man da nichts machen muss. Lernen ist ja auch nicht nichts, aber man ist immerhin Zuhause und kann sich seine Zeit frei einteilen.

Beitrag von pueppi142 28.08.07 - 07:50 Uhr

hej petra,
tja, entscheiden kann ich, wie auch alle anderen hier, das leider nicht für dich... ich, seit jahren zwischen studium und arbeit hin und her gerissen, rate eigentlich jedem davon ab, der studieren will, weil ich dieses hin und her einfach jedem ersparen möchte, doch das muss ja jeder selber wissen...
ich kann dir aber sagen, dass es gerade in köln schon viele möglichkeiten für studierende eltern gibt, unter anderem diverse kitas etc. auch gibt es bezüglich der studiengebühren für mamis einen gewissen "welpenschutz"! ich kann dir nur echt empfehlen, mal zum studierendenwerk (universitätsstraße 16) zu gehen und dich dort mal unverbindlich zu erkundigen! adresse und telefonnummern findest du im internet, irgendwo auf http://www.uni-koeln.de (irgendwo gibts da nen punkt "studieren mit kind" oder so)! es gibt glaub ich auch wirklich jemanden, der sich für studierende mit kind(ern) verantwortlich zeichnet!
studieren mit kind ist also in köln alles andere als unmöglich; kenne ein paar, die das locker geschafft haben!!!
viel erfolg und alles liebe,
patricia

Beitrag von talisker73 28.08.07 - 08:24 Uhr

Guten Morgen Petra,

Studieren mit Kind ist möglich, klar. Warum auch nicht. Das hängt ja davon ab, wie Eure Kinder sind, wie die Betreuung geregelt ist, wieviel Dein Mann beitragen kann und letztendlich wie diszipliniert Du bist und wie Du Dich organisierst.

Schau Dir das Studium Deiner Wahl genau an, schnuppere vielleicht schon mal in eine Vorlesung rein und (Wie Patrizia schon schrieb) lass Dich intensiv vom Studienberater beraten.

Dann wirst Du schon die für Dich richtige Entscheidung treffen.

Viel Spass und Erfolg!

Sonja, ET+6
...die nächstes Jahr ins Referendariat geht.