probleme mit sohn(11)...sehr lang....

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von alarabiata 27.08.07 - 23:51 Uhr

hallo an alle erfahrenen;-)

ich habe ein grundsätzliches problem im umgang mit meinem sohn:

er ist 12 jahre alt und hat einen 14jährigen bruder(mit anderem vater)und eine elfjährige schwester sowie einen fast 3jährigen bruder und bald noch einen bruder.

es werden also in nächster zeit 5 kinder sein, die sich in unterschiedlichen konstellationen bei mir sehen und wohnen.

ich bin seit 2000 von seinem vater getrennt und wir hatten lange das "wechselmodell", soll heissen, er und seine schwester wohnten einen woche beim vater und eine woche bei mir.
da mir das zu unruhig für ihn war(er hat diagnostizierte ADS) beharrte ich vor 1,5 jahren darauf, dass er nur noch einen festen wohnsitz hat, den anderen elternteil aber nach belieben sehen kann. ich hoffte, er würde zu mir kommen aber der vater bestand darauf, dass er zu ihm zieht. da ich seine loyalitätskonflikte kenne, gab ich nach und hoffte, alles würde scih entspannen.

was es in der ganzen zeit nie tat. der vater ist total unstrukturiert und überfordert(leider nicht genug um handhabe zu erlangen die situation zu ändern) zudem nimmt mein sohn ihn immer in schutz! somit ist er zu alt, um ihn mit "gewalt" oder einem richterlichen verfahren zu mir zu holen.

ich habe also die ganze zeit versucht dass wir als eltern beratungen in anspruch nehmen um unseren sohn zu stabilisieren. nichts passierte...der vater machte einfach nicht mit. die konsequenzen ertragen wir hier an den wochenenden oder unter der woche wenn er da ist. er kann das ganze familienleben unter sich begraben ...ein abendessen zu hölle machen....und jegliches miteinander torpedieren, so dass keiner mehr spass hat. dazu ist er sehr gross...sehr laut....und wenn er wütend ist, knallen türen, tritt er gegen bett fenster oder ähnliches.
ich stehe immer wiederkehrend fassungslos davor und frage mich warum wir ihm nicht helfen können. er ist in erster linie nicht destruktiv, es wirkt eher total verzweifelt.!!!!

leider hat er aus raummangel ein zimmer mit seinem 14jährigen bruder gemeinsam, der ihm im intellekt und argumentationsvermögen weit überlegen ist, was ihn wiederum so provoziert, dass es zu unmöglichen szenen kommt.

ich ertrage diese zustände zusehends weniger und bin immer kurz davor meinen sohn hier nicht mehr zu nehmen, sollte sich der vater weiter weigern an den problemen zu arbeiten. da diese konsequenz wiederum aber meinen sohn trifft bin ich davon abgekommen und versuche nun in zukunft die wochenenden so zu legen, dass er nicht zeitgleich mit seinem älteren bruder hier ist, so dass er das zimmer für sich als rückzugsort hat.

nun äusserte er sich heute dahingehend, dass er gerne ein halbes jahr bei mir wohnen möchte, weil er denkt, dass sein vater überfordert ist und es ihm auch gut täte mal ohne sohn zu sein um einige sachen auf die reihe zu bekommen. von seinen beweggründen hat er nichts erzählt.

nun bin ich etwas überfordert. im prinzip wünsche ich mir nichts sehnlicher als das, andererseits denke ich , vielleicht wäre es für ihn besser, er bliebe vorerst beim vater und wir versuchen die probleme gemeinsam anzugehen...?!?!? wenn er sich von seinem vater wünscht, dinge zu verändern, vielleicht wäre das ein weg...wo es doch durch mein zutun schon nichts bringt?!?!?

die situation ist sehr verwirrend, ..die familienverhältnisse auch...

letztendlich geht es ja auch eigentlich nur um die frage:

kennt das jemand?
ein kind das sich selbst nicht wertschätzt..durch neg. verhalten auffällt, sich immer wieder durch ausbrüche selbst bestätigen muss, dass es weniger liebenswert ist als andere???

ich möchte ihn ungern zu noch einer massnahme schicken(er macht seit 4 jahren therapie...hat ergotherapie gemacht, institut für kindesentwicklung undundund...)

ich hoffe es war für irgendjemanden verständlich...es ist für mich gerade sehr belastend.

LG

bianca

Beitrag von alarabiata 28.08.07 - 00:01 Uhr

...blödsinn...er ist 12...nicht elf;-)

Beitrag von silkstockings 28.08.07 - 11:43 Uhr

Bei meinem 13 jährigen ist es ähnlich. Allerdings ist die Situation anders. Die Kinder leben komplett bei mir, ihr Vater hat sich ins Ausland abgesetzt. Tim hatte als einziger noch Kontakt zum Vater. Er vermisst ihn und hasst ihn gleichzeitig (weil er uns derart im Stich gelassen hat).
Er baucht unendlich viel Aufmerksamkeit und sei es negative Aufmerksamkeit.

Er weiß genau, wie er seine Geschwister zur Weißglut bringen kann und tut das auch regelmässig.

Ich versuche immer wieder Ruhe in die Situation zu bringen und ihm zu zeigen, dass er liebenswert ist.

Gruß

Silk

Beitrag von alarabiata 28.08.07 - 12:47 Uhr

hallo silk..

ja, das versuche ich auch...aber ich denke es reicht nicht. dazu ist mein "einfluss" zu gering.

ich sehe etwas die zeit davon laufen...er wird älter und älter und rutscht uns immer mehr weg.

ich habe angst, dass es irgendwann zu spät ist. deshalb möchte ich gerne etwas tun um unser band im positiven sinne zu festigen.

er brauch m.E. mehr struktur, so bewegt er sich in luftleerem raum und schlägt oft die hände über dem kopf zusammen mit den worten, dass er überfordert sei.

er braucht einfach mehr unterstützung und ich weiss nicht, was in diesem fall "richtiges handeln " wäre.

ist es wirklcih gut, wenn er zu mir kommt??? oder ist es mein ego, das ihn haben will? muss er sich nicht vielleicht mit seinem vater auseinandersetzen???
muss ich mehr los lassen???

fragen über fragen....?!?!?!?

LG

bianca

Beitrag von silkstockings 28.08.07 - 14:09 Uhr

Ich würd ihn zu mir holen. Er ist damit überfordert sich mit seinem Vater auseinander zu setzen und kann diese Verantwortung doch gar nicht tragen.

Beitrag von alarabiata 28.08.07 - 17:48 Uhr

nein die kann er nicht tragen....aber ich kann ihn mit 12 nicht gegen seinen willen zu mir holen. die zeit ist vorbei. ich muss mit ihm reden und wenn ich merke dass es ihm ernst ist, dann unterstütze ich das sehr gerne.....

LG

bianca

Beitrag von bambolina 28.08.07 - 11:45 Uhr

Hallo alarabiata,

hm, aber du hast doch schon oft vergebens probiert, die Probleme zu lösen, solange er beim Vater wohnt...

Meiner Freundin ihr Sohn ist auch mit 16 zum Vater gezogen, weil daheim alles so besch...eiden war. Er dachte halt, so ein Wochenendpapa ohne Regeln und Pflichten ist er immer.

Rede doch mal mit deinem Sohn.
Oftmals stellen es sich die Kinder beim anderen Elternteil viel leichter vor. Erklär ihm, dass du ihn gerne nehmen würdest, aber es (wie für alle) auch für ihn Regeln und Pflichten gibt. Dass er mit seinem großen Bruder in einem Zimmer wohnen und sich mit diesem arrangieren müsste.
Im Gegenzug versuchst du sein fehlendes Selbsbewußtsein zu stärken, indem du ihn lobst, wenn er was gut macht.

Ich würde ihn an deiner Stelle zu mir nehmen - du hast nichts zu verlieren.

lg bambolina

Beitrag von alarabiata 28.08.07 - 12:41 Uhr

hallo

ich denke in der tat auch, dass wir alle vorher genau besprechen müssten, was ihn hier erwartet. dass ich "strenger" bin als sein vater, bzw. mehr wert darauf lege, dass vereinbarungen eingehalten werden usw. er also letztlich mehr gefordert wird, das weiss er schon.
er ist ja nicht nur jedes zweite WE bei mir, sondern kommt auch meistens(mind. 3mal die woche) nach der schule zu mir und geht dann erst abends zu seinem vater.

ich denke aber das ein umzug nur dann möglich ist, wenn wir uns da alle einig sind und es auf einen versuch ankommen lassen. sollte alles scheitern wäre das vermutlich noch schlechter für ihn, als hätten wir es gar nicht versucht.

mein exfreund ist (was die kinder betrifft) noch sehr auf der beziehungsebene und es ist kaum möglich, sachlich dinge auseinander zu nehmen und zu diskutieren,da er schnell versagensgefühle bekommt und die dann versucht durch macht zu kompensieren.

ich werde mich aber auf jeden fall weiter mit dem gedanken auseinandersetzen, denn eigentlich ist es das, was ich so gerne möchte. dass er hier ist.

LG

bianca

Beitrag von 3_3 28.08.07 - 15:13 Uhr

Hallo Bianca,

Deine Frage, ob jemand folgendes kennt " ....ein kind das sich selbst nicht wertschätzt..durch neg. verhalten auffällt, sich immer wieder durch ausbrüche selbst bestätigen muss, dass es weniger liebenswert ist als andere??? " kann ich mit ja beantworten, denn auch unser Sohn (7) leidet unter mangelndem Selbstbewußtsein und zeigt die aufgezählten Symtome.
Wirklich eine sehr schwierige Situation in der du da steckst, denn es braucht natürlich extrem viel Geduld, Nerven, Konsequenz und Aufbauhilfe, wie du ja gut weißt. Auch wir stoßen oft an unsere Grenzen, obwohl wir seit meinem Besuc h bei einer Erziehungsberatung viele Veränderungen bewirken konnten. Trotz allem fordert er unendlich viel Aufmerksamkeit, Lob und alles was es sonst noch so gibt.
Hast du schon mal darüber nachgedacht, eine Familienberatung mit einzubeziehen, die vielleicht auch in gewissem Maß die Konversation mit dem Vater übernimmt (könnte wirklich was bringen!) und in schwierigen Situationen einfach immer mal wieder beiseite steht. Also eher begleitend für euch alle und nicht nur für den Bub. Vielleicht könnte man so gemeinsame Regeln und Rituale festlegen, die Alltag und Umgang miteinander vereinfachen?
Wie ist denn die Therapie die er jetzt schon länger macht? Welche Ziele werden dort verfolgt? Würde mich mal persönlich interessieren, wegen unseres Sohnes ...
Macht es deinem 14-jährigen eigentlich was aus, dauerhaft das Zimmer zu teilen?
Echt nicht so einfach, dass Ganze. Schade das dein Ex nicht freiwillig mitzieht, denn ich finde es toll, wie du das Problem erkennst und damit umzugehen versuchst. Schade das er nicht erkennt, wie wichtig seine Mitarbeit ist!! Aber wie gesagt, manchmal schaffen es solche Institutionen (nach Anfänglicher Entrüstung des Mannes) doch, hier eine Brücke zu bauen.

Erstmal alles Gute für Dich und Deine Familie
Liebe Grüße
Simone

Beitrag von alarabiata 28.08.07 - 17:46 Uhr

hallo simone...

wir haben leider schon etliche beratungen gemacht. wenn ich versuche sie zu zählen, dann ......(warte mal*überleg*)

also 2mal mediation beim jugendamt, jeweils über mind. 1/2 jahr. eine davon hat von sich aus aufgegeben. sie hat sich meinem ex und seinen zornesausbrüchen glaube ich nicht gewachsen gefühlt, stand immer hilflos mit dem rücken zur wand.....

2 mal hatten wir erziehungsberatung bei der diakonie...auch längere zeit...dann beratungen am institut für kindesentwicklung...regelmässige gespräche mit der ergotherapeutin..mit lehrern und mit der therapeutin meines sohnes. dazu kommen beratungsgespräche mit ADS spezialisten und ich habe bestimmt noch einiges vergessen....

das ganze machen wir seit 1998....und es ist traurig hier das resumée ziehen zu müssen, dass es alles (und ich meine wirklcih alles) nichts gebracht hat, ausser vielleicht noch mehr verwirrung für unseren sohn. deshalb habe ich jetzt auch keine lust mehr irgendwas zu tun, wo er mit drin hängt. ich denke nun ist echte elternzeit angesagt.
da aber nur ich will und bereit bin zeit dafür zu "opfern" bringt das natürlich nichts.

meine erfahrungen in den jeweiligen beratungsstellen war, dass sie erstens die situation nicht richtig erfasst haben, da wir eltern als einzelne personen ja recht vernünftig wirken.
wenn wir da also mit unseren argumenten sassen und die dinge darstellten, so waren sie garantiert nicht so wirklichkeitsgetreu wie es nun mal war.
wer gesteht sich schon gerne als eltern ein zu versagen...sich zu überfordern....usw.???

von seiten der schule, usw. wurde und werde ich immer unterstützt. die problematik wird gesehen, aber nichts gemacht.
ich kam mir in all diesen beratungen immer als überhysterisch vor. und ich habe leider den eindruck bekommen, dass, solange das kind nicht sex. missbraucht oder geschlagen wird,kein grund gesehen wird, eine veränderung herbei zu führen.
ich wollte immer mal eine betreuung, die im haus anwesend ist. die 1zu 1 sieht, wie der alltag abläuft und dass das insbesondere für unseren sohn absolutes gift ist. andere kinder kämen vielleicht damit klar, aber er nun eben nicht.

unterstützung bekam ich lediglich in worthülsen aber nichts an die hand, was veränderungen herbeiführen könnte. letztendlich hat der vater sein ding immer wieder durchgezogen. und damit blieb alles beim alten.
ich finde es unglaublich frustrierend und es macht mich müde!

die therapeutin zu der er geht war früher in seiner grundschule angestellt und kinder durften zu ihr, die auffälligkeiten zeigten. als er die grundschule verliess, durfte er weiter zu ihr gehen und so sind es nun gut 4 jahre, die sie zusammen verbringen.
ich kann nicht ermessen, was es ihm bringt, aber er geht supergerne hin und das alleine freut mich schon.

in gesprächen finde ich sie auch bagatellisierend und wenig stellung beziehend. sei weiss wie der vater ist, und findet auch ,dass es nicht gut für nino sei, aber sie schwebt mehr auf der linie, dies als das schicksal des kindes anzusehen, der seinen vater so beschützt und selber merken muss, dass dies nicht der weg sein kann....?!?!

also von beratungen und therapien im allg. bin ich zur zeit ziemlich kuriert.
ich hätte nur gerne eine übergeordnete strategie, damit er eine orientierung erhält, solange er sie noch annehmen kann.

jeden dienstag(also heute) ist meine tochter(11) bei ihrem vater(derselbe wie der vater meines sohnes) es vergeht nicht ein dienstag an dem sie nicht 1000mal mit mir telefoniert, weil sie nicht weiss wo er ist....er nicht ans tel. geht(er hat nur ein handy und das ist meistens aus...)...undundund...

der vater liebt seine kinder und will nur das beste...aber dieses komplette chaos im innen und aussen macht mich selbst jetzt immer noch wahnsinnig, wo ich doch nicht mal mehr eine partnerschaft mit ihm führe...

...hätte ich das auch nur im entferntesten geahnt!!!!!!

was du von deinem sohn schreibst klingt in den ansätzen erstmal ähnlich...aber wie ist es denn bei euch?? seid ihr noch ein wirkliches elternPAAR???? ich denke, dann kann eine beratung sehr sinnvoll sein...aber bei ehemaligen gehört schon viel dazu!

mit dem vater meines grossen sohnes verstehe ich mich sehr gut, auch wenn wir völlig unterschiedliche charaktere sind. das wesentliche funktioniert einfach!

aber im fall meiner beiden mittleren kinder! *puh*#kratz da fällt mir oft nichts mehr zu ein:-(

Beitrag von 3_3 30.08.07 - 11:52 Uhr

hallo bianca,

uijuiui, da habt ihr ja wirklich schon einiges hinter euch, puh!! wirklich schade, dass nichts wirklich gefruchtet hat und ich stimme dir zu, dass weitere therapien deinen jungen höchstens noch mehr verwirren und ihm umso mehr das gefühl geben, anders als alle anderen zu sein. vor allem das gefühl, so akzeptiert und geliebt zu werden wie er ist geht da schnell verloren.
hätte auch nie gedacht, dass das mit der erziehung so schwierig ist, wo wir uns doch so gefreut und alles getan haben und trotzdem waren wir ruckzuck in der "ich bin überfordert Spirale" drin. seit ich bei der erziehungsberatung war, ist zwar endlich der Groschen gefallen, aber die fehler die man gemacht hat, machen einem im nachhinein ganz schön das leben schwer. irgendwie bin ich ein wandelndes schlechtes gewissen. hat mich teilweise ganz schön depressiv gemacht, was ja nun auch kein mensch braucht. mir ist aber in den letzten beiden jahren klar geworden, dass es so schwierig ist, weil man so viel von sich selbst reinpackt. wenn man einigermaßen selbstbewußt und mit sich im reinen ist, hat man denke ich viel mehr enthusiasmus, kraft und vor allem humor. damit hätte man viele situationen entspannen können. sich selbst zu mögen und zu akzeptieren ist wahrscheinlich der erste schritt zum glück.
meine schwester sagt immer, es wäre doch schon mal das wichtigste das man die probleme erkennt und ausspricht und nicht unter den teppich kehrt oder wie es früher oft üblich war, einfach ignoriert oder mit gewalt in den griff zu bekommen versucht.
im fall deines ex-mannes ist es mit sicherheit auch so, dass er unbedingt selbst eine therapie bräuchte, aber welcher mann ist dazu schon bereit und selbst wenn, dauert es natürlich jahre bis sich da wirklich was verändert ....
ich frag´ mich echt wie du das alles überhaupt meisterst mit so vielen kids und den enttäuschungen dazu. ich wäre bestimmt schon längst kollabiert.
Bei uns war es so, dass mein mann unbedingt einen teil des erziehungsurlaubs übernehmen wollte (obwohl mir das nicht so recht war, da ich lieber noch zu hause geblieben wäre). manchmal ist er ganz schön am stock gegangen; so anstrengend hatte er sich die kind-betreuung dann doch nicht vorgestellt;-)#schwitzDanach wurde er leider arbeitslos (firma hat standort aufgelöst) und ist seitdem nie mehr durchgehend irgendwo beschäftigt gewesen.
dadurch arbeite ich,seit fin 1 1/2 jahre alt ist, wieder vollzeit, was natürlich auch nicht gerade meiner vorstellung entspricht. ich hätte mich gerne mehr um fin gekümmert und ein zweites kind gehabt, anstatt dieser umgekehrten rollenverteilung, aber so ist jetzt nunmal.
ein zweites kind hätte ich immer noch gerne, fühle mich aber oft zu müde und ausgelaugt um das nochmal zu schaffen und bedauere den großen altersunterschied den wir dann bei den kids hätten. ich weiß, ist quatsch, aber .... naja, mal sehen, vielleicht klappt´s ja doch noch.
Heiko kümmert sich gut und viel um fin und lässt im allgemeinen gut mit sich reden. ich bin eher die, die schnell beleidigt und eingeschnappt und wenig kritikfähig ist, aber mit dem alter wird´s besser ;-)

so, mache erstmal schluss bevor unendlich wird, hi#sonne
lg simone