Beruf und Asthma

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von phantasyy 28.08.07 - 08:55 Uhr

Hallo,

ich hoffe ich bin hier richtig. Bei mir wurde vor 2 Wochen Asthma diagnostiziert. Noch bis Ende des Jahres arbeite ich im Home Office da ist es eh egal. Dann muss ich weitersehen, weil die Firma ins Ausland umsiedelt und alle Stellen hier streicht.
Wenn ich dann nicht gleich neuen Anschluss finde, muss ich mich wohl arbeitslos melden. Nun sagte ein Bekannter, wenn ich dies täte, wäre ich durch das Asthma ein sogenannter Rehafall. Stimmt das denn? Bin ich überhaupt gezwungen das zu melden? Ich mein mir geht es körperlich ganz gut und für die Anfälle hab ich ein Spray.
Wär schön wenn mich jemand aufklären könnte.

Vielen Dank und viele Grüße,

Phantasyy

Beitrag von klau_die 28.08.07 - 09:58 Uhr

Warum solltest Du irgendein Sonderfall sein - Du bist ja nicht beeinträchtigt in Deinem Job durch das Asthma.

Mich behindert es im Büro zumindest nicht.

Gruß,

Andrea

Beitrag von mariella70 28.08.07 - 17:58 Uhr

Hi Phantasyy,
Unsinn - solange dich dein Asthma nicht in der Berufstätigkeit einschränkt (schwerste körperl. Arbeit, Aufenthalt in stark belasteter Luft, Tragen von Gasmaske etc.) bist du ganz normal vermittelbar und musst das Amt nicht über deine Erkrankung aufklären. Auch den Arbeitgeber geht das nichts an, es sei denn, du musst in einem bes. gefährdeten Bereich arbeiten und es wird explizit darauf hingewiesen (Lackierei, verqualmte Kneipe, Feuerwehr)
Du darfst es nur bei Lebens- und Krankenversicherung nicht verschweigen, sonst erlischt der Schutz im Bedarfsfall.
Ich habe seit 89 diese Diagnose und hatte noch nie Probleme deswegen: Im Gegenteil - ich laufe Langstrecken, mache viel für mein Lungenvolumen, gehe auf 4000er Gipfel, meide Quarzer und lebe etwas gesünder als die sog. Gesunden. Bei meiner Arbeit komme ich viel rum, das einzige was ich mal ablehnen musste, war das Tragen einer Gasmaske, weshalb ich einen Auftrag nicht ausführen konnte.
Liebe Grüße
Mariella