...schade....keine Rötelnimunität..

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von lulou 28.08.07 - 09:44 Uhr

meine FÄ hat gerade angerufen.... leider fehlt mir der Rötelnschutz, ich muss nachgeimpft werden und somit ganze drei MONATE noch einmal verhüten. Das heißt, dass es doch kein Sommerkind werden wird#heul
Naja, dann auf in die drei Monate und dann aber Vollgas..#gruebel

Danke für jetzt schon mal im voraus fürs zuhören....
#danke#danke#danke#danke
lulu

Beitrag von italienfan78 28.08.07 - 10:03 Uhr

Hallo lulou

Habe eben deine Info gelesen.

Tut mir leid für Dich...

WEiß gar nicht ob und wenn wann ich gegen Röteln geimpft worden bin.
Macht diesen Röteltest der Hausarzt auch oder nur der FA?

Fahre jetzt dann für 4 Wochen in Urlaub (Hochzeitsreise) und wenn es da klappen sollte und ich nicht gegen röteln geimpft bin??? Ist das sehr schlimm? Kann man keine Rötelimpfung mehr bekommen wenn man SS ist?

Kenn mich da nicht aus- kannst du mir vielleicht weiterhelfen?

#danke

Lg Andrea

Beitrag von lulou 28.08.07 - 10:26 Uhr

bei mir hat es die FÄ- wärend der SS kann man nicht impfen. und wenn eine Infektion mit Röteln während der SS statt findet, dann kann es zu Missbildungen kommen.
Wenn du dich testen lässt, dann lass auch überprüfen, ob du Windpocken hattest.

Also jetzt im nach hinein bin ich froh, dass es heraus gefunden wurde, dass ich noch geimpft werden muss.

LAss dich lieber noch durch checken.
mfg. lulu

Beitrag von italienfan78 28.08.07 - 13:17 Uhr

Hallo Lulu

vielen Dank für die Infos.

Windpocken hatte ich dass weiß ich 100%-ig denn es war im Urlaub in Italien und ich durfte nur im Schatten sein.
Röteln hatte ich soviel ich weiß noch nicht und ob ich geimpft bin kann mir ja die Ärztin sagen.
Hab im Oktober einen Termin ausgemacht wenn ich wieder aus dem Urlaub zurück bin. Werde Sie dann gleich mal fragen.

Wenn man gegen Röteln geimpft wird darf man dann 3 Monate keinen ungeschützten Sex haben? Warum?

Lg Andrea

Beitrag von birma 28.08.07 - 10:42 Uhr

Hallo Andrea!

Man muss nicht unbedingt gegen Röteln geimpft worden sein, um immun zu sein. Meistens hat man genügend Abwehrstoffe im Körper, wenn man in der Vergangenheit einmal (meist irgendwann in der Kindheit) an Röteln erkrankt war. Der Körper hat dann sozusagen noch genügend Antikörper, die einem lt. meinem FA lebenslänglich erhalten bleiben.

Um also zu wissen, wie es um Dich bestellt ist, musst Du Dich testen lassen, was (in Ö zumindest) von einem Labor, wo man auch sonst seine Blutuntersuchungen machen lässt, gemacht wird (ganz normale Blutabnahme). In Ö muss man das im Normalfall selbst bezahlen (um die 30 Euro), also kann man einfach hingehen, bezahlen und testen lassen. Oder man lässt sich von einem Arzt zuweisen.

Schaden kann es also sicher nicht, wenn Du das abklären lässt. Sollte nämlich rauskommen, dass Du nicht genügend Antikörper (Schutz) hast, kannst Du im Falle einer Schwangerschaft nicht mehr geimpft werden. Dann hilft nur, dass Du Dich möglichst von jeglichen Erkrankten fernhältst, was aber nicht immer so leicht ist, da man zwar die Erkrankung im Normalfalls erkennt, wenn sie bereits ausgebrochen ist, aber wenn es der Erkrankte selbst noch nicht weiß, kann er auch schon zum Überträger werden.

Sicher ist sicher...

lg Birma

Beitrag von italienfan78 28.08.07 - 13:19 Uhr

Hallo Birma

Vielen Dank für Deine Infos.

Habe am 10.10. einen FA-Termin und werde mich dann durchquecken lassen.
Kann mich nicht an Röteln in der Kindheit erinnern aber dass wird mir meine Ärztin sicher sagen können-

Lg Andrea

Beitrag von tinar81 28.08.07 - 10:54 Uhr

Hallo Andrea!

Mal ganz ruhig und keine Panik! Mir gings bei meiner ersten SS auch so. Ich hab erfahren, dass ich schwanger bin und hab dann sofort Panik gekriegt, da ich wusste, dass ich nicht gegen Röteln geimpft bin und sie auch noch nie hatte.

Dann wird ja bei der ersten Blutabnahme der Rötel-Titer bestimmt und der lag bei 16. Es hieß Immunität vorhanden. Mein FA meinte damals, dass es schon mal sein kann, das man nur ganz leicht an Röteln erkrankt und es dann auch gar nicht merkt. Die Immunität ist dann aber trotzdem vorhanden.

Ausserdem hat mir mal jemand gesagt, dass man bei Nichtimmunität am Anfang der SS eine Passiv-Impfung machen kann. Weiss aber nicht ob das stimmt. Würde einfach mal den FA fragen. Das kostet ja nichts. Es stimmt allerdings, dass man bei einer Aktiv-Impfung auf jeden Fall mit dem KiWu pausieren muss, weil da ja aktive Rötel-Erreger gespritzt werden, die dem Kind schaden können. Bei Passiv-Impfungen wird angeblich kein "lebend-erreger" gespritzt und kann daher angeblich auch in der SS gemacht werden. Aber am besten echt Hausarzt oder FA fragen.

LG MArtina

Beitrag von italienfan78 28.08.07 - 13:21 Uhr

Hi Martina.

Vielen Dank für Deine Infos.

lg Andrea

Beitrag von silentrose 28.08.07 - 10:29 Uhr

Hallo,

also mein FA ist während meiner 1.SS bei der Laboruntersuchung in der 12. SSW draufgekommen, dass mein Rötel-Titer zu niedrig war.

Das wurde in meinem Muki-Pass vermerkt u sofort nach der GEburt, wurde ich nachgeimpft. Hab mich natürlich von allen Kranken ferngehalten, ABER bei Röteln is das ja auch ganz einfahc, da manns ja sieht, obs jmd hat oder ned!

Alles Gute!

baba
Christine

Beitrag von magdalena70 28.08.07 - 10:43 Uhr

Auch bei mir wurde damals (Januar 2005) festgestellt, dass meine Rötelnimmunität nicht gegeben war. Ich habe mich so schnell wie möglich impfen lassen und bin vier Wochen später mit unserer dritten Tochter schwanger geworden.
Die Frauenärzte sagen zwar immer, nach einer Rötelnimpfung solle frau drei Monate mit dem Schwangerwerden warten, das ist aber eine reine Vorsichtsmaßnahme von ihrer Seite. Auf Nachfrage hat mir meine Frauenärztin bestätigt, dass stimmt, was ich selbst nachgelesen habe: Es gibt nämlich eine Studie aus den USA an weit mehr als 1000 Frauen, die kurz vor oder ganz zu Beginn einer Schwangerschaft (als die Frauen noch nichts von ihrer Schwangerschaft wussten) gegen Röteln geimpft wurden. In KEINEM Fall gab es eine Behinderung beim Kind oder sonstige Komplikationen aufgrund der Impfung.
http://9monate.qualimedic.de/Roeteln_impfung.html
Unsere Tochter ist völlig gesund und absolut fit.
Viele Grüße
Claudia, die bereits dreimal gegen Röteln geimpft wurde, weil bei mir der Titter immer wieder absinkt.

Beitrag von lulou 28.08.07 - 19:16 Uhr

Leider funktioniert dein Link nicht. Kannst du ihn mir noch einmal schicken,.,,,,, würde mich schon interessieren. JEtzt weiß ich natürlich nicht, wie lange ich nach der Impfung noch warten soll. Am Besten ich lass mich impfen und spreche da dann auch mit meinem Hausarzt, wie er das sieht..
#danke für deine Antwort.
#blume lu

Beitrag von magdalena70 28.08.07 - 20:18 Uhr

Komisch, bei mir funktioniert er... #kratz
Vielleicht gibst Du einfach mal bei google "rötelnimpfung" ein, da erschien dieser link bei mir als erstes (ist quasi eine Zusammenfassung der Studie, von der ich schon einmal umfassender gelesen habe). Jedenfalls wird dort die Zeitspanne von einem Monat Warten genannt, um ganz sicher zu gehen (auf Grundlage der Ergebnisse). Viel Glück diesmal bei der Infosuche #klee
Mit dem Arzt zu reden, ist sicher immer gut. Nur habe ich eben die Erfahrung gemacht, dass sie manchmal zuuu vorsichtig sind. Ich selber habe da eine etwas andere Einstellung zu der Rötelnimpfung vor einer Schwangerschaft. Denn ich dachte und denke mir nach wie vor, sollte der Körper durch die Impfung nicht bereit für eine Schwangerschaft sein, wird es auch nicht geschehen.
Alles Gute Dir
Claudia