Zyste

Archiv des urbia-Forums Kinderwunsch.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kinderwunsch

Du möchtest schwanger werden? Hier kannst du Kontakte knüpfen und mit anderen über den Zeitpunkt deines Eisprungs diskutieren. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen und Expertenantworten. Neu: unser Kinderwunsch-Newsletter!

Beitrag von evegirl 28.08.07 - 10:26 Uhr

Hallo,

wie entsteht eigentlich eine Zyste? Ist es Gefährlich?

Lg

Beitrag von silkesommer 28.08.07 - 10:38 Uhr

schau mal hier, sehr gut erklärt:

http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_ursachen_297.html

lg

silke

Beitrag von evegirl 28.08.07 - 10:43 Uhr

Danke.

Beitrag von mezzomix85 28.08.07 - 10:41 Uhr

Eine Follikelzyste entsteht durch einen fehlenden ES - meist liegt es an einer Störung des Rückkoppelungsprozesses des Hypophysen-Hypothalamus-Systems - zu Deutsch: Es ist etwas mit der LH-Produktion schief gelaufen und dem Follikel fehlte somit das Signal zum Sprung -> er ist nicht gesprungen - produziert fröhlich weiter Östrogen -> das führt zu einem erhöhten Schleimhautaufbau -> die Mens setzt erst ein, wenn der Follikel sich zurückbildet und somit die Östrogenproduktion einstellt -> oder aber, wenn eine Spätovulation eintritt und eine 2. ZH eingeläutet wird Die andere Möglichkeit, dass die Uterusschleimhaut in dieser verlängerten Produktionszeit so dick aufgebaut wird, dass sie sich nicht mehr halten kann und es so zu einer Blutung kommt:
Ausbleiben des Eisprungs eines sprungreifen Follikels bei normaler Follikelreifung.
Der nicht gesprungene Follikel stimuliert durch andauernde Östrogenproduktion ein übermäßiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. Mit fortschreitender Gewebevermehrung der Gebärmutterschleimhaut kommt es schließlich zu einem Missverhältnis zwischen dem steigenden Östrogenbedarf der Schleimhaut und der Östrogenproduktion durch den Follikel. Es resultiert eine Durchbruchblutung. Dieses Phänomen macht sich bemerkbar durch ein deutlich verlängertes Zeitintervall zwischen zwei Regelblutungen mit einer zunächst einsetzenden Schmierblutung, die sich stetig verstärkt und in eine starke Dauerblutung mit Abgang von Blutkoageln übergeht. Diese Durchbruchblutung im Anschluss an einen Menstruationszyklus, bei dem kein Eisprung stattgefunden hat (Anovulation, Follikelpersistenz) ist also eine Art Abbruchblutung (wie bei der Pille). Hier reicht die vom Körper gebildete Östrogenmenge nicht mehr aus, um die Gebärmutterschleimhaut intakt zu halten (relativer Östrogenmangel).

In beiden Fällen nimmt Frau die Blutung als Mens wahr, sie ist es jedoch nicht und Frau muss annehmen, dass der ES auch während dieser Blutung kommen kann und sie fruchtbar ist.
Es kann auch vorkommen, dass im Laufe des Zyklus so viel Östrogen gebildet wird, dass die Menge die Schwelle erreicht. In diesem Fall kommt es zu einem verspäteten ES und zu einem verlängerten Zyklus.

Was passiert jetzt mit dem gewachsenen Follikel, wenn das Ei nicht gesprungen ist?
Der Follikel wird rasch zurückgebildet, ohne dass es zur Entwicklung eines Gelbkörpers (Corpus luteum) kommt.
oder
Aus dem Follikel wird eine Zyste (sog. Follikelhydrops) gebildet.

Beitrag von evegirl 28.08.07 - 10:45 Uhr

Danke