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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von angle07 28.08.07 - 10:56 Uhr

hi ihr,

bei mir wurde (wie einige schon wissen) eine gestationsdiabetes festgestellt.
aufgrund vieler dinge habe ich den fa gewechselt.

mein neuer fa hat nun eine sogenannte flowmessung angeordnet die heute im kh meiner wahl stattfindet.
er sagte auch das mir dies mein anderer fa hätte sagen müssen, da es wohl standart wäre diese messung alle 14 tage zu machen.

zu dem sagte er mir das mein baby 2 wochen weiter wäre, er aber nicht wüsste, ob dies auch wirklich stimme, da der andere fa am anfang den ET korrigierte. deswegen muss ich ihm jetzt auch alle ultraschallbilder (habe alle 4 wochen welche bekommen) mitbringen damit er eventuell festellen kann ob sich mein alter fa vielleicht geirrt hat oder ob das kind wirklich zu groß ist.

auch sagte er das mein baby in der 36 ssw spätestens in der 38 ssw geholt werden würde. das alles per einleitung, also wehentropf.
das auch nur weil ich eben diese diabetes habe. das sei so üblich.

ich habe nun aber auch gelesen das diabetikerinnen ganz normal entbunden haben, ohne einleitung.

sollte bei mir wirklich eingeleitet werden müssen, so habe ich mich entschlossen einen wunschkaiserschnitt machen zu lassen.
ich wollte eigentlich eine wassergeburt ohne schmerzmittel, aber mit einem wehentropf werde ich nicht klarkommen ohne schmerzmittel.

ich wollte mir keine geben lassen, da ich auf dieverse narkosen gar nicht reagiere und auf vollnarkosen meist mit einem allerigischen asthma anfall.

da wäre das risiko bei einem kaiserschnitt nicht so hoch und ich wäre gleich richtig betreut.

will ich aber heute alles mit dem chefarzt der klinik absprechen.

wie ging oder geht es euch? was sagt euer fa zu euch?

wäre schön wenn mir einige hier ihre erfahrungen schreiben würden, denn mein mann und ich sind absolut durcheinander und geschockt.

liebe grüße
angi + zwergi 31 ssw

Beitrag von soriso 28.08.07 - 11:04 Uhr

warum willst du dir dann den bauch aufschneiden lassen?

auch ich werde spätestends 37 ssw eingeleitet, weil dann das risiko für die twins zu groß wird, aber deswegen will ich noch lange keinen ks.
sicherlich wird oft und viel behauptet eine iengeleitete geburt sei schlimmer als eine normale, aber seien wir ehrlich, zum einen gibs auch eingeleitete geburten die "schön" waren und normale geburten die die hölle waren.

das du verwirrt bist, verstehe ich gut, aber direkt zu einem ks zu wechseln, erachte ich als übertrieben.
ich kann nur für mich sprechen, aber ich WILL diese kinder nach aller größter möglichkeit normal entbinden, egal wie und eines weiß ich aus erfahrung mit sicherheit, eine pda schlägt bei mir nicht an, will heißen schmerzen sind sicher da und die enorm, aber eh ich mir nochmal dne bauch aufschneiden lasse, wird der mond viereckig und bekommt rosa punkte .

informiere dich gut udn vertrau auf dich und das was dein körper leisten kann.

alles liebe

verena (twins 28ssw)

Beitrag von marionr1 28.08.07 - 11:04 Uhr

Hallo du!

Meine kleine ist noch völlig in der Norm. Werde erst am Samstag (ET) eingeleitet. Ist in meinem KH halt so das man nicht drüber gehen soll.
Eingeleitet wird bei mir mit Zäpfchen. Mir wurde gesagt das mit Tropf nur eingeleitet wenn man Druck nach unten erzeugen will.
Habe am Mittwoch noch einen Termin beim FA und am Freitag noch einen im KH. Mal sehen was die sagen.
Mach dir nicht soviele Gedanken vielleicht kommt dein Zwerg eh freiwillig früher.
Einleitung hört sich schlimmer an als es ist. Habe schon eine hinter mir.

Liebe Grüsse

Marion und Cheyenne 40.SSW

Beitrag von kleinermuck2006 28.08.07 - 11:13 Uhr

Habe auch SS-Diabetes. Ich musste jetzt gestern nochmal zum Diabetologen (von dem ich seit Beginn der Diabetes) betreut werde. Vor 6 Wochen hatte er einen bestimmten Wert bei mir gemessen und gestern auch wieder. Ansonsten hat er mir nur noch Tipps bezgl. des Insulinspritzens gegeben. Musste mich aber noch im KH, wo ich entbinden möchte vorstellen.
Bei mir wird wohl auch eingeleitet. Muss in de 39+0 Woche zum Wehenbelastungstest. Erst hieß es, dass nur bis zum ET gewartet wird, wenn der Wehenbelastungstest unauffällig ist. Aber inzwischen möchte man am gleichen Tag unbedingt einleiten, weil mein Kind wohl unter meiner Diabetes sehr leidet.
Ich könnte es mir aussuchen, wie ich entbinden möchte. Aber ich hatte schon einen KS und ich möchte das nicht mehr freiwillig miterleben. Die Schmerzen und Beschwerden hinterher waren für mich schlimm. Werde also normal entbinden.
Im Bekanntenkreis sagte man mir zwar, dass künstlich eingeleitete Wehen schlimmer sind als normale Wehen, aber da ich Leon per KS entbunden habe weiß ich auch nicht, wie heftig Geburtswehen überhaupt sein können.
Hatte in den letzten Tagen zwar vorzeitige Wehen, aber so richtige Geburtswehen hab ich noch nicht miterlebt insofern kann mich das nicht abschrecken.

Muss heute nachmittag zu meinem FA und dort wird wegen des Wehenbelastungstestes alles geklärt.

Lg.
Melanie, Leon (17 Monate) + Mick 34. SSW

Beitrag von angle07 28.08.07 - 11:14 Uhr

huhu,

meine mutter hatte damals auch wehentropf bei mir. das ende vom lied war das sie ja schon vorher wehen hatte und dann nochmal mit wehentropf 13 stunden lag.
zu dem sunken meine herztöne ab und ich musste mit der zange geholt werden.

eine freundin von mir wurde auch mit wehen eingeleitet. resultat...vom kleinen sunken auch die herztöne ab und sie mussten einen ks machen.

bei mir kommt ja noch dazu das ich seit 2 wochen eine heftige blockade im rücken habe, welche mir große schmerzen bereitet. ich muss jeden tag schmerzmittel nehmen (auch auf anordnung vom doc) und war freitag nacht im krankenhaus weil ich es nicht mehr aushielt.
ich bekam einen tropf und mir wurde gesagt das man nichts machen könne bis mein baby auf der welt ist.
so lange muss ich die schmerzen aushalten.

die blockade kam von meinem husten den ich seit 4 wochen mit mir rumschleppe. hatte eines abends einen heftien hustenanfall und da machte es knacks.
seitdem kann ich weder richtig laufen, noch stehen noch sonst was.
atmen tut auch weh.

mir wurde schon angedroht das wenn es gar nicht mehr geht, das ich stationär aufgenommen werden muss und morphine oder opiate bekomme und das will ich nicht.

mein husten geht langsam endlich mit dem naturmittel weg, aber der rücken ist halt putt.

wenn ich jetzt in dieser lage mein kind normal auf die welt bringen müsste, dann würde ich das glaube ich nicht mehr schaffen.
habe ja jetzt kaum noch kraft und vorallem schlafmangel ohne ende.

dann noch nen wehentropf dazu....nein danke.

ich wollte wie gesagt nie einen ks, aber das muss ich alles auch erstmal mit dem chefarzt heute besprechen, was er dazu sagt und was er mir raten würde....eben aufgrund aller dieser sachen.

gebe die hoffnung ja nicht auf das mein rücken vielleicht doch noch wieder heile wird, aber ich glaube wenn selbst ein arzt die wirbel nicht in stellung bekommt, weil er mich im moment nicht so anpacken darf, dann bekomm ich das schon dreimal nicht hin.

Beitrag von soriso 28.08.07 - 14:01 Uhr

für mich hört es sich so an, als ob du dich eh entschieden hast für einen ks

es ist ja deine entscheidung was du tust, nur wenn du deine entscheidung eigentlich getroffen hast, brauchst du die meinung anderer, vor allem laien ,nicht mehr.
du wirst dein kind so bekommen, wie du willst

hinterher wirst du wissen ob es für dich das beste war.

alles gute

Beitrag von malafe 28.08.07 - 11:20 Uhr

Hallo Angi,

also ich kann dir nur sagen, ich habe 2 Kinder nach ET geboren obwohl ich jedes Mal Schwangerschaftsdiabetes hatte. Und was war? Die große war 2880 gr und 49 cm bei ET+10 und die kleine 2900 gr. und 52 cm bei ET+5!!
Bei der ersten haben sie sogar mit Gel eingeleitet. Das hat sie aber nicht sonderlich interessiert und sie ist gekommen, als sie Lust hatte.
Diesmal habe ich wieder eine gestationsdiabetes und mein Kleiner ist sogar 3,5 Wochen voraus. Dennoch werde ich alles versuchen, daß sie nicht einleiten bzw. ich an einem Kaiserschnitt vorbeikomme. Morgen muß ich ins Krankenhaus und dann regelt es sich. Vielleicht hat die Diät schon was gebracht und er ist nimmer alszuweit voraus.

Und wenn du so bei Narkosen reagierst wie du geschrieben hast, dann versuch es lieber anders!! Ich kann dir sagen, Gel ist ganz in Ordnung und sicher die bessere Alternative zum Kauserschnitt für dich.
Aber warte erstmal ab, was dein neuer FA noch so alles sagt und frag mal deine Hebi. Meist haben die sehr gute Einfälle und Tipps!!!

Grüsse,

Steffi mit Maximilian (35. SSW oder vielleicht doch Ende 38. SSW?)

Beitrag von angle07 28.08.07 - 11:31 Uhr

ich hab zwar diese diabetes, aber spritzen muss ich zum glück nicht.

meine werte sind immer super!..auch wenn ich ganz normal esse.

bei mir wollen sie ja unbedingt wenn dann mit wehentropf einleiten, sagte mein fa. würden die gel oder sonst was anderes nehmen, wär es ja nicht so schlimm.

wie gesagt...ich bin heute eh zu dieser flowmessung beim chefarzt, da kann ich das gleich mit ihm besprechen.
bin mal gespannt was er dazu sagt.

Beitrag von nightwitch 28.08.07 - 11:29 Uhr

Hallo Angi,

ich habe auch SS-Diabetis und wollte dir mal gerne meine Erfahrungen schildern:

Mein FA und auch die Ärztin in dem KH wo ich entbinden möchte, haben mir beide unabhängig von einander gesagt, dass man die Entscheidung über eine Einleitung etc bei mir frühstens in der 36./37. Schwangerschaftswoche macht. Vorausgesetzt natürlich, bis dahin war alles in Ordnung. ich muss aber auch dazu sagen, dass ich super mit Insulin eingestellt bin und meine Maus anscheinend nicht zu gross ist (bin jetzt 36+6).
Am Donnerstag war ich in meinem KH zur Untersuchung, weil sie noch mit dem Kopf oben lag und die Ärztin halt sehen wollte, wie gross und wie schwer die Kleine ist. Sie war (laut meiner Rechnung, die Ärztin hat nur den Oberschenkelknochen ausgemessen) ca 50 cm gross und 2900 g schwer. Also noch völlig im Rahmen.

von einem Kaiserschnitt haben mir übrigens alle abgeraten, wenn dieser nicht medizinisch notwendig wäre. Das Heilfleisch bei Diabetikern ist nicht sehr gut und meine Tante (die arbeitet auf der Neugeborenenstation in dem KH) hat mir erzählt, dass sie schon mal eine Gestationsdiabetikerin 8 Wochen im KH behalten mussten, weil ihre KS-Wunde nicht richtig verheilt ist. Sicherlich sind das Ausnahmen, aber sie meinte auch, durchschnittlich hätten SS-Diabetikerinnen länger gebraucht bis alles gut verheilt ist (natürlich ist sowas Statistik und es kann auch schneller gehen).

Richtig ist allerdings, dass man SS-Diabetispatientinnen nicht oder höchst selten über den Et gehen lässt. Einfach aus dem Grund, dass die Plazenta zum ende hin schneller verkalken kann als bei "gesunden" Schwangeren. Dies hängt halt mit dem Zucker zusammen. Daher werden auch oft Frauen eher eingeleitet, wenn das Baby nicht mehr richtig versorgt wird.

Letztendlich muss du und dein KH aber entscheiden, wie das Kind zur Welt kommen soll. Evtl kommt es ja auch von alleine früher, so dass du dir keinen Stress machen brauchst.
Ruf einfach frühzeitig in dem KH an wo du entbinden magst und dann werden die dir schon sagen, wie sie es handhaben.
Mein KH macht halt nur in Notsituationen und bei medizinischer NOtwendigkeit einen KS. Wunschkaiserschnitte gibt es bei denen überhaupt nicht.
Selbst bei BEL wird versucht spontan zu entbinden und sie haben einen sehr guten Ruf, was das angeht.

Bzgl. des Zuckers muss ich regelmässig meinen Blutzucker messen und da ich Probleme mit dem Nüchternwert habe nur abends Insulin spritzen.
Bist du nur bei deinem FA oder auch bei einem Diabetologen?
Wenn nicht, solltest du dir noch schnell einen suchen. Dein FA gibt dir dann auch eine Überweisung dafür.
Immerhin würdest du ja auch nicht beim Metzger Blumen kaufen ;-) Es gibt viele Ärzte die Erfahrungen mit Diabetis haben, aber am besten kennen sich halt Diabetologen damit aus.

Wenn dein Diabetis gut eingestellt ist, dann besteht für dein Kind eigentlich ein sehr geringes Risiko.
Während der Geburt wird dir evtl ab und an Blut abgenommen um deinen Blutzucker zu messen und evtl wird dir dann Traubenzucker oder Insulin gegeben.
Nach der Geburt wirst du nochmals überprüft, aber bei den meisten bildet sich der Diabetis wieder zurück. Nur dein Zwergi wird nach der Geburt öfters gepieckst um zu verhindern, dass er an Unterzucker leidet, da Babys im Mutterbauch bei einer Diabetis schon soviel Insulin produzieren, dass sie der Mutter sozusagen helfen können. Nach der Geburt brauchen sie die Menge an Insulin nicht und unterzuckern demnach schnell. Das könnte halt gefährlich werden.
Daher solltest du auch ein KH aussuchen, dass entweder gute Erfahrungen mit Diabetikerinnen hat oder eines das gleich eine gute Kinderstation, evtl sogar mit Intensivstation für Kleinkinder hat. Nur so als Vorsichtsmaßnahme, falls was ist.
Wie gesagt, es muss nichts, aber es kann. FÜr mein persönliches Wohlbefinden war es wichtig, dass ich auch weiss, das nach der Geburt mein Kind gut versorgt werden kann,w enn dies notwendig ist.


Im übrigen kann ich einer normalen, spontanen Geburt entgegen sehen. OHne dass ich (bislang) frühzeitig eingeleitet werden muss oder dass mir ein KS "droht". Nur wenn meine Maus nicht eher kommen will, werde ich am ET (19.09.) eingeleitet, sonst passiert nichts. Vorausgesetzt natürlich, es treten keine Komplikationen auf.

Ich drücke dir die daumen dass du die restliche SChwangerschaft gut überstehst und dass dein Zwergi gesund und munter das LIcht der Welt erblickt.

LG
Sandra, 37. Woche

Beitrag von sunny300 28.08.07 - 11:46 Uhr

Hallo!

Ich hatte beim ersten keine SS-Diabetes und wurde wegen einer Präeklamsie die plötzlich auftrat mit Vaginalgel eingeleitet. So probiert man das bei uns aus, ob es vielleicht schon reicht. Und ich brauchte kein Tropf, nur 2 mal Gel und unser Großer war flux da und ich glaube, schlimmer wäre es ohne Gel- Einleitung nicht gewesen.

Bin jetzt auch beim Diabetologen, muß aber vorerst nur Diät halten und schlage mich so durch!

Keine Angst, alles Gute

sunny