Mamis die vollzeit arbeiten! Frage? Hilf kann mich nicht entscheiden!!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von aneta1808 28.08.07 - 12:49 Uhr

Hallo Liebe Mamis

Ich versuche mich ganz kurz zu fassen!!

ich kann keine Entscheidung treffen und zwar
Ich arbeite im Moment in einem Geschäft als Bereichleiterin auf 400€ was mir auch großen Spaß macht und nun gestern würde ich gefragt ob ich auch bereit wäre eine Vollzeitstele als Teamleiterin zu übernehmen.
Freue mich riesig!!

und nun überlege ich ob ja oder nein

Habe ja zwei Kinder Lukas ist 21mon und Dennis 3mon der noch vollgestillt wird.

Jetzt frage ich mich ob wenn ich diese stelle nehmen würde ob ich dann doch nicht zu einer Rabenmutter werde.

Aber so eine Chance bekommt man nur einmal!

Wie würdet ihr euch entscheiden, ist man wirklich eine Rabenmutter wenn man arbeitet???

Würde mich sehr über eure antworten freuen!
sage schon mal #danke

LG

Aneta1808+lukas21mon +#babydennis 3mon

Beitrag von liz 28.08.07 - 12:53 Uhr

hallo!

du willst arbeiten. deshalb bist du noch lange keine rabenmutter. wenn du das willst, und mit dir vereinbaren kannst, dann tu es. was andere darüber denken oder sagen sollte dir bei einem ohr rein, und beim anderen raus gehen.

ich selber könnte es nicht. aber ich bin halt auch ein anderer typ. du kannst es. das ist auch super.

liebe grüße
liz

Beitrag von dori1972 28.08.07 - 12:56 Uhr

Hallo !

Oh Mann, ja das ist eine schwierige Entscheidung. Ich denke, für Deinen grösseren wäre es mit fast zwei im Kindergarten ok. Dein Baby ist natürlich noch sehr klein. Aber ehrlich gesagt, ich weiss es nicht. Ich denke es hängt auch sehr stark davon ab, wie Deine Kinder sind und ob Du auch ihnen das zutraust und das kannst letztendlich nur Du entscheiden.

Ich stehe auch gerade vor der Entscheidung, wieviel ich nach drei Jahren Elternzeit arbeiten soll und schon da kann ich mich nicht entscheiden (20,25,30 oder mehr Wochenstunden). Ich möchte nämlich auch gerne noch mit meiner Tochter was zusammen machen (MUKI Turnen usw.).

Ja, irgendwie ist das Posting nun sinnlos, denn wirklich helfen kann ich Dir nicht, ausser so ein Bauchgefühl, dass ich Dein Baby für eine Vollzeitstelle noch sehr jung finde.

LG
Dori

Beitrag von kleineute1975 28.08.07 - 12:56 Uhr

Hi,

wenn du deinen Job liebst dann bist du keine Rabenmutter ..ich gehe selber 2,5 Tage die Woche arbeiten seitdem Jonas geboren worden ist (er ist jetzt 2 Jahre) klar es ist nicht immer leicht, man hat ein schlechtes Gewissen, gerade wenn er morgens nicht ausn Quark kommt oder ihn sogar wecken muss...aber ich finde man sieht was anderes, wird gefordert aufne andere Weise, sieht andere Leute, man kann sich über andere Sachen unterhalten außer Pampers ;-)...und natürlich muss die Unterstützung vom Mann da sein, denn alleine schafft man das nicht. Mein Mann hat seine Aufgaben im Haushalt, sonst klappt es nicht und man ist genervt...

wenn du es willlst mal abgesehen von den Kindern, dann mach es wenn nicht...dann nicht..

wie sieht es mit deinem Mann aus, kann er evtl. etwas weniger arbeiten

LG Ute

Beitrag von regeane 28.08.07 - 13:19 Uhr

Hi Du!

Egal, ob Du Dich dafür oder dagegen entscheidest, Hauptsache ist, Du empfindest die Entscheidung als richtig. Wenn es Dir gut geht, dann haben Deine Kinder viel mehr davon, als wenn Dir die Decke auf den Kopf fällt und Du Dir ständig ins Knie beißen könntest, weil Du die Stelle Nicht angenommen hast.

Ich persönlich würde, außer ich wäre finanziell wirklich auf dieses Geld angewiesen, es mit einem 3monatigen Baby nicht tun.
Ronja ist in der Krippe seit sie 19 Monate ist und sie liebt es! (Bis ich einen Job habe geht sie nur bis 14.30 Uhr, später bis max. 17.00 Uhr, es geht leider nicht anders.) Allerdings ist da auch ein kleiner Junge, der dort die ersten Worte gesprochen hat und die ersten Schritte gemacht hat. Und, ganz ehrlich, mir würde das Herz bluten, wenn es bei Ronja so gewesen wäre.
Vielleicht könnten ja beide erst einmal gemeinsam in eine Krippe, da ist der Betreuungsschlüssel deutlich niedriger (bei uns 4 Kinder pro Erzieherin bzw. Kinderpflegerin) und sie könnten noch ein Jahr zusammen bleiben, auch wenn es teurer ist.

Überlege Dir, was für Dich wichtig ist. Wie fühlst Du Dich bei dem Gedanken voll zu arbeiten? Wie fühlst Du Dich bei dem Gedanken vor allem Dein Baby abzugeben? Wie wichtig ist es Dir? Wie stehen die Chancen, in nem Jahr noch ne Vollzeitstelle dort zu bekommen? Und... und... und... Mir hilft bei so etwas immer eine Liste!

Übrigens, Raben sind eigentlich verdammt gute Eltern... nur daß sie ihre Jungen eben aus dem Nest schmeißen, wenn sie flügge, also erwachsen sind, weshalb der Begriff negativ verwendet wird ;-)

Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung,
Regeane mit Ronja (22 Monate)

Beitrag von amania1979 28.08.07 - 14:36 Uhr

Ich finde auch, dass dies ganz allein deine Entscheidung ist! Ne Rabenmutter bist du da noch lange nicht! Und wenns dir Spaß macht und die Kinder nicht darunter leiden, warum nicht?

Ich selbst würde es vielleicht nicht tun... Ich arbeite seit Juni 40 h / Woche - also auch vollzeit und finde es mehr als anstrengend... Meine Tochter ist jetzt 20 Monate und geht schon seit letzten Nov. in die Krippe... Anfangs habe ich noch 30h/Woche gearbeitet und dies war echt angenehmer. Mir blieb einfach mehr Zeit für die alltäglichen Besorgungen. Jetzt Hetze ich von A nach B und zurück.... Vielleicht empfinde ich es auch momentan so stressig, da ich schwanger bin (16 SSW). Wenn Kind Nr. 2 auf der Welt ist und ich wieder mit arbeiten beginne (also nach einem Jahr Erziehungsurlaub), dann werde ich sicher vorerst nur 30h / Woche arbeiten gehen. Anders würde ich es sicher nicht durchhalten....

Wünsche dir aber ganz viel Glück und Erfolg. - Hast dich ja schon so gut wie entschieden ;-)

LG Amania

Beitrag von kuschelgirl 28.08.07 - 19:35 Uhr

Hallo Aneta,
ich arbeite Vollzeit im Außendienst seitdem unser Sohn 12 Monate alt. Auf den Gedanken, dass ich dadurche eine Rabenmutter sein könnte bin ich nie gekommen. Erstmals ist mir der Zusammenhang hier im Forum aufgefallen. Ich finde es muß jedes Elternpaar für sich entscheiden was das Beste für alle Beteiligten ist. Zum einen gibt es Eltern wo einfach aus finanziellen Aspekten beide arbeiten müssen, dann gibt es sicherlich auch die Mütter wie ich eine bin, die ihr Kind über alles liebt aber auch eine andere Aufgabe braucht. Mein Job ist sehr anspruchsvoll, ich arbeite viel auch abends wenn der Kleine 17 Monate alt schläft, Hausarbeit mache ich eben abends oder vor der Arbeit..... Man muß halt viel Organisieren. Unser Sohn geht in eine Krippe und fühlt sich pudelwohl, ich weiß er ist in guten Händen und somit habe ich den Kopf frei für die Arbeit. Wenn ich dann Feierabend habe bin ich zu 100% nur Mama, alles andere bleibt liegen und wird abends oder am WE erledigt. Da ich im Außendienst bin, habe ich auch mal den ein oder anderen Tag wo ich eher zurück bin. Muß ich auswärts übernachten was ich möglichst vermeide gibt es ja noch meinen Mann und Oma und Opa. Ich habe festgestellt man muß sich so ein kleines Netzwerk aufbauen, so dass man notfalls immer jemanden hat der mal einspringen kann. Ich weiß, dass ich diesen Job mit zwei Kindern nicht mehr schaffen würde. Somit genieße ich die Arbeit bis sich hoffentlich irgendwann Baby Nr. 2 dazugesellt in vollen Zügen und werde dann in der Firma meines Mannes ein wenig im Büro arbeiten. Nur zu Hause reicht mir nicht und ich bin deshalb keine schlechtere Mutter. Was nutzt der Familie es wenn die Mama den ganzen Tag zu Hause ist und schlechte Laune hat?

Ich habe aber immer gesagt ich würde sofort aufhören zu arbeiten wenn ich das Gefühl hätte, unser Sohn leidet darunter. Zum Glück liebt er seine Krippe über alles, das macht natürlich alles viel leichter.

Hör einfach auf Dein Gefühl und lass Dir von niemandem ein schlechtes Gewissen einreden.
LG
Claudia

Beitrag von fleur75 28.08.07 - 19:47 Uhr

Huhu,

eine Rabenmutter bist Du ganz sicher nicht :-). Ich habe bei beiden Kindern (4 und 2) nach 5 bzw. 14 Monaten wieder angefangen zu arbeiten, allerdings nur 2 volle Tage in der Woche.
Mir persönlich wäre eine Vollzeitstelle zu viel, ich käme aber nie auf die Idee, eine Mutter als Rabenmutter zu titulieren, weil sie Vollzeit arbeitet. Hauptsache ist, dass eine gute Betreuung vorhanden ist und ein soziales Netzwerk, das einspringen kann, wenn mal ein Kind krank ist.

Fleur #blume

Beitrag von jujpod 28.08.07 - 22:47 Uhr

Hallo,

nein, man ist keine Rabenmutter, wenn man vollzeit arbeiten geht.

Man ist auch keine Rabenmutter, wenn man daheim bleibt.

Man ist vor allem eine gute Mutter, wenn man sich selber gut fühlt, sich selber nicht vergißt und glücklich und ausgeglichen ist --> das merken die Zwerge.

Besser eine entspannte Mutter für 4 Stunden am Tage als eine genervte für 12 Stunden.
Und anderherum, wenn das arbeiten stresst und man dann die verbleibende Zeit genervt ist, hat man da auch nix von.

Tu, was DIR guttut.

Julia

(die 14 Wochen nach der ersten Geburt wieder vollzeit arbeiten gegangen ist und diesmal nach 8 Wochen wieder anfangen wird)