2 jahre: alleine im garten spielen

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von engelchen28 28.08.07 - 13:11 Uhr

hallo ihr!

sophhie ist 2 1/4 und ich schicke sie jetzt immer öfter mal alleine raus in den garten zum spielen. das grundstück ist natürlich eingezäunt und kindersicher. sie hat im garten eine kleine rutsche (total unattraktiv im moment) und einen schönen sandkasten, in dem sie fleißig herumbuddelt und kuchen backt.

schickt ihr eure kurzen auch alleine in den garten? wie lange mögen sie dort ohne mama spielen?

sophie war heute vormittag ca. 45 min. alleine dort, wir haben ein paarmal miteinander kommuniziert (sie wollte mit gummistiefeln ins wohnzimmer und mir 1 x einen sandkuchen in die küche bringen #liebdrück), ansonsten hat sie im sandkasten gesessen und gebuddelt.

ich habe derweil die zeit genutzt und den kühlschrank mal wieder kräftig ausgewischt. paulina (11 wochen) hat geschlafen.

lg

julia mit sophie und paulina

Beitrag von sunflower.1976 28.08.07 - 13:13 Uhr

Hallo!

Ich lasse André nicht alleine in den Garten.
Der Hauptgrund ist aber, dass wir - oder besser gesagt, meine Schwiegereltern - einen großen Nutzgarten und auch Bienenstöcke haben und somit nicht alles kindersicher gemacht werden kann.
Bei einem kleinen Gärtchen würde ich ihn vielleicht mal kurz draußen spielen lassen, aber immer so, dass ich einen Blick drauf habe und auf jeden Fall hören kann, ob alles okay ist.

LG Silvia

Beitrag von ca2005 28.08.07 - 13:15 Uhr

Hallo,
Nein ich lasse meine Tochter (24 Mo) niemals alleine im Garten. Und ich finde es unverantwortlich es zu tun.
(Meine Tochter spielt auch "alleine" aber ich hab immer ein Aug auf sie)
Ein Garten kann niemals so kindersicher sein wie bspw ein Kinderzimmer.

Lg

Beitrag von kleineute1975 28.08.07 - 13:20 Uhr

HI,

totaler Quatsch im Kindergarten sind die meist auch nicht immer beaufsichtigt...

also ein Kinderzimmer ist gefährlicher, mal abgesehen von den Fenster wo ein Kind auch dran gehen kann (gut wir haben Sicherungen dran, aber das hat ja auch nicht jeder)...man kann sein Kind auch überbehüten und es ist ja auch nicht gemeint, das man sein Kind 1 Std. ganz alleine läßt, man guckt ja immer nach dem Kind

unverantwortlich...naja muss ja jeder selber wissen...

Kinder müssen auch selbständig werden...

mein Sohn darf sogar so auf die Straße, wohnen in einem Neubaugebiet und da ist immer was los, beobachte ihn dann zwar aus der Küche genau, aber etwas vertrauen muss man einem Kind schon geben, wie soll ein Kind sonst groß werden..

LG Ute

Beitrag von engelchen28 28.08.07 - 13:25 Uhr

... natürlich gucke ich ab und zu nach ihr und bin in rufweite...hab' das vielleicht nicht geschrieben, es aber für selbstverständlich gehalten.

Beitrag von kleineute1975 28.08.07 - 13:27 Uhr

tja das ist halt nee Übermütti, so Kinder gibt es auch....

das sind die, die später von Partys immer abgeholt werden, weil sie kein Vertrauen in ihren Kindern haben. Aber Vertrauen ist das A und O einer Erziehung...und das man in Rufweite ist, ist doch klar..mein Gott, wann soll man denn sonst den Haushalt machen, wenn ich mich immer dabei setzen müßte

du machst das schon ganz richtig und brauchst bestimmt kein schlechtes GEwissen zu haben

Beitrag von ca2005 28.08.07 - 13:49 Uhr

Wie gehts denn dir
Entschudlige mal, aber wie kannst du solch einen Vergleich anstellen ? Zwischen Sicherheit und Party abholen?????!???
und nochmals -eine kleine frage- warum sind Kinder im straßenverkehr aus dem VERTRAUNSGRUNDSATZ ausgeschlossen? weil diese regelung von übereltern gemacht wurde? oder weil kinder noch nicht (im prinzip schon aber manchmal es vergessen) zwischen gefährlich und nicht gefährlich unterscheiden können?
Ich nehm an du hast keine Steckdosensicherungen, lässt heißes Wasser herum stehen und treppengitter sind auch was für übereltern.....neine? hast du teilweise? tja, dann vertraust du ja deinem kind nach deinen maßstäben auch nicht

*kopfschüttel*

Beitrag von smr 28.08.07 - 14:54 Uhr

Hallo!
Vertrauen in ein Kind mit gerade mal 2 Jahren!?

Kinder in dem Alter haben doch gar kein Wahrnehmung für die Gefahren wie ein älteres Kind von vielleicht 4 oder 5 Jahren.
Es gibt soviele Verlockungen, wenn der Ball z.B. auf die Strasse rollt, da rennt ein 2 Jähriger einfach hinterher, der überlegt nicht lange....

Zwischen Vertrauen und gesundem Menschenverstand besteht ein himmelweiter Unterschied, das hat auch überhaupt nichts mit Übermutti zu tun oder damit,dass man seine Kinder später von Partys abholt. Mit einem Teenager geht man schliesslich ganz anders um als mit einem Kleinkind.
Grüsse
Sandra

Beitrag von ca2005 28.08.07 - 13:50 Uhr

Hallo,
Wenn du nach ihr schaust und sie auch hörst ist es wieder etwas anderes....mir ist es auch um bspw Bienen und ähnliches gegangen...wo einfach schnell was passieren kann

Lg "Übermama" CA ;-)

Beitrag von ca2005 28.08.07 - 13:45 Uhr

Hallo,
Also über deine Ansichten kann ich nur den kopf schütteln..

wenn du meinst dass dien zweijähriger sohn alleine auf der straße spielen darf weil was los ist, ist das deine sache...

Sicherheit hat nichts mit vertrauen werden zu tun, denn sonst würden kinder bspw keinen bällen auf die straße nachlaufen...kleinkinder haben nun mal nicht das gleiche bewußtsein über gefährlich (und interessant?!) und ungefährlich....

auch mit selbstständig hat das nichts zu tun, meine tochter ist für ihr alter sehr selbstständig (dh kann vieles alleine machen) und spielt auch (seit "ihrer Geburt") alleine..ich bin froh drüber und lasse sie auch, aber ich hab ein auge auf sie (tw ohne dass sie es merkt).

kann man nur sagen - alles gute und vor allem GLÜCK für die zukunft deines Kindes...

lg

Beitrag von kerstin7t9 28.08.07 - 14:25 Uhr

Alleine auf die Straße im Neubaugebiet, mit 2 Jahren? Dem Kind was zutrauen schön und gut, aber es kann auch zu weit gehen. #kratz

Sorry, dann schon lieber im Garten spielen...da gibts auch genug Herausforderungen für Kleinkinder.

LG Kerstin

Beitrag von kleineute1975 28.08.07 - 13:17 Uhr

Hi

wir machen das auch jeden Abend . Unser Garten ist natürlich auch eingezäunt. Jonas ist zwei geworden und wir machen das schon seit einiger Zeit. Ich gucke dann alle 5 min nach ihm, ohne das er mich sieht, ab und an kommt er rein das wars. Jonas kann sich bis zu 2 Std. alleine beschäftigen, er hat viele Bagger im Sandkasten das ist sein Leben. Dann fährt er ab und an seine 5 Bagger die Rutsche runter und gut ist...

ich finde es gut das er sich alleine beschäftigen kann

LG Ute

Beitrag von ellen2211 28.08.07 - 13:21 Uhr

Hallo!

Bastian (2 J.+ 5 M.) darf alleine draußen spielen, wann immer er es möchte. Heute Vormittag war er auch alleine draußen. Er kam nur öfter mal zum Pipi machen rein (wird gerade trocken, deshalb öfter mal).

Das Grundstück ist bei uns auch komplett eingezäunt und ich schaue sicher auch öfter mal nach ihm, aber man kann Kinder sowieso nicht 24 Stunden bewachen. Wir finden es wichtig, daß sie auch ihre Freiräume haben, ausprobieren können und ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen.

Liebe Grüße, Ellen mit Jonas (*8.12.2002), Bastian (*26.03.2005) und Jule (*7.04.2007)

Beitrag von engelchen28 28.08.07 - 13:28 Uhr

hihi...zum thema "ausprobieren und erfahrungen machen": sophie hat sich, kurz bevor ich sie zum essen reingerufen habe, einen ganzen eimer nassen sand über den kopf geschüttet (habe ich gesehen, als ich paulina gestillt habe, sophie widerum hat aber nicht mitbekommen, dass ich sie gesehen habe)...ihr hat's spaß gemacht, mama hat etwas komisch geguckt #freu. also ab unter die dusche, haare waschen...die kleine sah aus!! #freu #freu.

nun ist sie müde und zufrieden eingeschlafen #:-).

Beitrag von kleineute1975 28.08.07 - 13:32 Uhr

Hi,

sowas kennne ich, Jonas hat den Wasserhahn aufgedreht und wollte etwas Matsche machen und sah aus wie naja alles halt nass bis auf die Pampers...war ein langer abend, denn er mußte dann in die Badewanne, aber man muss ja jedes mal schmunzeln darüber..

LG Ute

Beitrag von lena007 28.08.07 - 13:25 Uhr



Natürlich kannst Du das machen wenn Du der Meinung bist!
Jedes Kind ist anders, die einen sind schon soweit , die anderen eben nicht!
Wenn alles gut eingezäunt ist, nichts an Gartengeräten rumliegt wo Zwergi sich verletzen könnte, lass sie um gottes Willen spielen und ihre Welt entdecken!

Das hat nichts mit Verantwortungslos zu tun ;-)

Lass Dich nicht verrückt machen , solange Du immer wieder nach ihr schaust und ihr in "Verbindung"bleibt alles im grünen Bereich#pro


Lieben Gruß

Beitrag von engelchen28 28.08.07 - 13:29 Uhr

hi lena!

klar bleiben wir in verbindung, das ist für mich selbstverständlich, ich gucke nach ihr und bin in rufentfernung.

ich finde auch, dass das okay ist.

lg

julia mit sophie und paulina

Beitrag von dask 28.08.07 - 13:31 Uhr

Hallo.
Max ist jetzt knapp 2 1/2 und ich lasse ihn gern alleine raus. Nur so kann man doch alles entdecken und erforschen. Unser Garten ist relativ Kindersicher, also eingezäunt und keine Giftigen Pflanzen uns abgeschlossenes Gartenhaus usw.
Er ist total gern draußen und ich möchte nie wieder ohne Garten sein!
Dani mit Max und Emil

Beitrag von hippychick 28.08.07 - 13:45 Uhr

wenn ich einen garten haette schon...wir haben leider keinen#schmoll

ABER!!!ich wuerd dann auch draussen sitzen und mich ausruhen und mal nix tun;-)

lg hippy

Beitrag von smr 28.08.07 - 14:00 Uhr

Hallo!
Hm, schön, wenn Ihr Euch das alle so traut....
Hoffen wir, dass hier nicht bald ein Posting nach dem anderen steht: mein Kind ist von der Rutsche gefallen, mein Kind hat Blumen gegessen, der Nachbarshund ist über den Zaun gesprungen und hat mein Kind gebissen etc.....nehmt es mir nicht übel, man kann nicht ALLES überwachen, es gibt mit Sicherheit keine totale Kontrolle, aber wie oft sind schon Unfälle passiert, mit denen wirklich keiner gerechnet hat?
Manche Mütter hier haben schon ein schlechtes Gewissen, weil ihr Kind mal hingefallen ist und ein blutiges Knie hatte und Ihr wollt hier allen Ernstes erzählen, Ihr lasst Eure Kinder mehr oder weniger unbeaufsichtigt und sei es nur für 2 Minuten, in den Garten?#kratz
Ich würds nicht machen.
Nix für ungut, möchte niemanden angreifen, wundere mich aber gerade sehr...
LG
Sandra

Beitrag von bibabutzefrau 28.08.07 - 14:20 Uhr

Kinder fallen von der Rutsche,futtern Blumen und auch der Nachbarshund springt vielleicht mal übern Zaun.Aber das kann alles in meinem Beisein passieren weil ich nicht immer hinter ihr stehe.

Ich kann unsere Tochter leider nicht alleine im Garten spielen lassen weil wir im 2. Stock wohnen und ich erst ums Haus rennen müsste wenn was sein sollte.

Ansonsten finde ich es gut und wichtig-denn nur so lernen Kinder selbststaendigkeit.

Auch wenn sie sich mal das Knie aufschlagen oder von der Rutsche fallen.

Und gifte Pflanzen sollte es in einem kindersicheren Garten sowieso nicht geben.

Im Kiga durften die Kinder ab 3 auch alleine rauzs in den Garten (mit Einverständnis der Eltern)
und die hatten wir von allen.

Du bist echt eher die Ausnahme die ihrem Kind sowas nicht zutraut!

LG Tina

Beitrag von smr 28.08.07 - 14:28 Uhr

Hallo Tina!
Natürlich können alle diese Sachen auch passieren, wenn man als Mutter dabei ist, aber dann habe ich die Möglichkeit, einzugreifen und muss mir keine Vorwürfe machen, was passiert wäre, wenn, verstehst Du, was ich meine? Ich stehe auch nicht 24 Stunden hinter meinem Kind und es gibt auch den ein oder anderen unbeaufsichtigten Moment, aber mit Sicherheit nicht im Garten.
Ich ziele auch ein wenig auf manche Postings an, wo ich mich mitunter frage: Mensch, gehts noch, so eine Lappalie? Und auf der anderen Seite hört man dann hier, dass die Kinder mehr oder weniger unbeaufsichtigt draussen sind? DAS wundert mich und ich habe geschrieben, sonst hätte ich nur gelesen....

>>Du bist echt eher die Ausnahme die ihrem Kind sowas nicht zutraut! >> ja, das mag sein, aber solange ich mein Kind in seiner Unternehmenslust und Entwicklung dabei nicht einenge, sehe ich da kein Problem, ich finde aber auch, dass das mit Zutrauen nichts zu tun hat. Ein 2,5 jähriger kann nun mal viele Gefahren nicht abschätzen, oder?
LG
Sandra

Beitrag von ca2005 28.08.07 - 14:47 Uhr

#pro#pro#pro

Beitrag von bibabutzefrau 28.08.07 - 22:14 Uhr

also wenn wir im Garten sind bekomme ich nicht immer mit was passiert.
Ida kriecht am liebsten im hinteren Teil des Gartens rum.

Ich verstehe schon was du meist-ich hätte eingreifen können wenn ich dabei gewesen wäre-aber genau das muss ich doch auch als Mutter lernen-ich kann nicht überall und dauernd mein Kind vor Gefharen schützen.

Ich denke dass meine Tochter in dem abgesichterten Garten sich gut zurechtfindet und ich! abschätzen kann-was kann hier passieren.Sie kann von der Rutsche plumsen-passiert ständig und ist nix neues.
Sie kann die Windelsäcke ausräumen-dann viel Spass-ihhh!
Sie kann Sand futtern und eventuell Omas Blumen pflücken.Das sind Sachen mit denen kann ich leben.

Ich denke auch nicht dass man sein Kind raus in den Gartens chickt und nach ner Stunde mal wieder rausschaut was es denn gearde macht:-p

Ich würde auch im 2 Minuten takt nach draussen sehen und die Ohren immer auf gespitzt stellen.

Ich traue mener Tochter das zu-aber ich bin für mein Kind verantwortlich und du für deins.Ich würde es mir niemals anmassen zu sagen das ist richtig das ist falsch.

Für uns ist die Freiheit die ich Ida da gebe richtig-für euch vielleicht unverantwortlich.Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

LG Tina

Beitrag von engelchen28 28.08.07 - 17:16 Uhr

hi sandra!

ich habe überhaupt kein schlechtes gewissen, wenn sophie hinfällt und ein blutiges knie oder eine beule am kopf hat - warum auch? solche dinge passieren und man kann sein kind nicht 24 std. am tag an die hand nehmen - auch kein 2jähriges.

ich tue mein bestes, um unfälle zu vermeiden und gefahren zu mildern, fördere sophie aber gleichzeitig auch , ihre eigenen erfahrungen zu machen.

aber, wie's denn so ist: jeder wie er meint.

lg

julia