Ständige Unruhe in den Abendstunden, Einschlafen ist nicht möglich

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von miami_1979 28.08.07 - 15:18 Uhr

Hallo zusammen!
Mein Sohn ist sieben Wochen zu früh auf die Welt gekommen und nach vierwöchigem Krankenhausaufenhalt haben wir ihn nun seit einer Woche endlich zu Hause #freu. Mittlerweile ist er 5 Wochen alt.
Tagsüber schläft er nach seinen Mahlzeiten an der Brust gut ein. Dann ist er gut satt und entsprechend müde.
Wenn ich ihn abends nach dem letzten stillen ins Bett legen will und wenn wir selbst ins Bett gehen wollen, ist an Schlaf bei dem Kleinen nicht zu denken #schmoll. Sobald er im Bett liegt, schreit er, sobald das Licht aus geht schreit er auch und er ist putzmunter und hat die Augen auf. Wir kriegen ihn einfach nicht müde. Er hat ein riesiges Saugbedürfnis, nimmt aber ungern den Schnuller, dafür umso lieber meine Brust. Allerdings kann ich ihn nicht den ganzen Abend an der Brust nuckeln lassen. Das ist schmerzhaft und außerdem soll er sich das nicht angewöhnen.

Kann mir jemand von Euch sagen, woran das liegt, das der Kleine abends nicht in den Schlaf kommt? Habt Ihr Tipps, wie wir ihn müde und zum schlafen kriegen können ohne Mamas Brust? Vielleicht habt Ihr ja ähnliche Erfahrungen gemacht...

Ich freue mich auf Eure Antworten.
Liebe Grüße, miami

Beitrag von lucie_neu 28.08.07 - 15:43 Uhr

"Allerdings kann ich ihn nicht den ganzen Abend an der Brust nuckeln lassen. Das ist schmerzhaft und außerdem soll er sich das nicht angewöhnen."

Tja... willst du meine ehrliche Meinung hören?
Dein Sohn ist 5 Wochen alt, traumatisiert wohl auch noch durch den Krankenhausaufenthalt. Nachdem meine Tochter auch lange Zeit im Brutkasten/Wärmebettchen verbracht hat, hatte ich das gleiche Problem. Sobald das Licht ausging, war das Gebrüll groß...
Sie hatte einfach Angst. Auf der Babystation war es nachts nie dunkel. Immer brannte irgendwo Licht, außerdem war es nie wirklich leise, meistens ging irgendwo der Alarm los oder die Geräte piepten. Emma hatte Angst, weil es plötzlich zuhause dunkel und still war.
Das dauerte lange, bis sie sich daran gewöhnt hatte.
Was geholfen hat?

Stundenlanges, abendliches an der Brust-Nuckeln-Lassen. Auf dem Bauch schlafen lassen. So viel Nähe wie nur möglich...

Auch wenn du es deinem Sohn nicht angewöhnen willst - es wäre das Beste, was du tun kannst....

Beitrag von baby1997 28.08.07 - 20:39 Uhr

Hallo!

Es gibt viele Möglichkeiten woran es liegen kann. Hier mal ein paar Anregungen, vielleicht ist ja was dabei, was euch helfen kann:

- er schläft am Tag zu viel und ist daher nachts nicht müde. Es dauert eine Weile bis die Babys Tag und Nacht unterscheiden können. Man kann nur versuchen ihnen den Unterschied zu verdeutlichen.

- wenn ihm die Dunkelheit nicht liegt, ein gedämpftes Licht anlassen (vielleicht schreit er aber auch weil es ihm zu dunkel ist und er was sehen möchte, da für ihn Tag ist?)

- wenn ihr damit keine Probleme habt, lasst ihn bei euch im Bett schlafen, wenn möglich. Babys brauchen Nähe und ich denke besonders wenn sie eine zeitlang im KH waren.

- zum Saugbedürfnis: meiner hat auch ein riesen Saugbedürfnis. Ich machs so: Ich nehme ihn in den Arm wie zu stillen, aber anstatt der Brust bekommt er den Schnuller. Funktioniert wunderbar, wenn er wirklich nur nuckeln will und keinen Hunger hat. Wenns nicht klappt: die Brust gewöhnt sich daran und man kann es den Kleinen dann auch irgendwann wieder sanft abgewöhnen (hatte das Problem auch bei meiner Tochter damals)

- vielleicht hilft ja bei euch auch den Kleinen zu pucken? Wir machen das. Weiß jedoch auch nicht ob man das bei Früchen machen kann / darf.

- einschlafen (abends) machen wir wie folgt: pucken, bei Bedarf Schnuller, Spieluhr an und wenn er sehr unruhig ist oder weint leg ich mich neben ihn und kuschel mich an ihn bis er ruhig ist. Erst dann gehe ich. Wird er wieder unruhig oder fängt an zu weinen gehe ich wieder hin und leg mich daneben.

So mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich finde es hört sich bei euch aber danach an, das er den Tag-Nacht-Ryhthmus noch nicht hat und das er Nähe sucht.

Viel Glück.

Gruß Christiane

Beitrag von gunillina 28.08.07 - 22:15 Uhr

Meine beiden Mäuse waren in den ersten drei Monaten abends extrem unruhig (immer so von 18 - 23 Uhr). In der Zeit haben wir sie dann eben einfach ruhig umhergetragen, mal mein Mann, mal ich. Dann habe ich gegen 23 Uhr gestillt und danach gings dann ins Bett, bis ca. 3 Uhr, stillen, schlafen bis ca. 6, dann aufstehen etc. Abends verarbeiten viele Kinder auch ihre Erlebnisse des Tages, und das sind nicht wenige, denn sie sehen ja fast ALLES zum ersten Mal... auch wenn ihr einen ganz ruhigen Tag habt. Klärt mal ab, ob er vielleicht Blähungen hat, uns hat sab simplex gut geholfen...
L G
und alles GUte
Gunillina mit Mia2 und Rasmus4