Windpocken schnell noch impfen oder nicht?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von mili21 28.08.07 - 15:50 Uhr

Hallo!
ich bekam gerade einen Anruf einer Mutter aus dem KiGa, dass ihr Sohn Windpocken hat und gestern noch sehr innig mit meinem Sohn (knapp 4) gespielt hätte.
Der KA sagte eben, wir sollen vorbeikommen und ihn impfen lassen, was würdet Ihr tun?
Risiko oder impfen?
LG! mili

Beitrag von tomkat 28.08.07 - 15:57 Uhr

So ein Unsinn: Windpocken sind schon einige Tage vor ihrem Ausbruch hochansteckend. Was soll denn da eine Impfung noch bringen? Abgesehen davon, dass die eh meist nichts bringt.

Beitrag von mili21 28.08.07 - 16:00 Uhr

Naja, davor war ja Wochenende, wieso bringt das dann meistens nichts? Kann er es dann trotzdem kriegen?

Beitrag von kleineute1975 28.08.07 - 16:34 Uhr

HI

ich würde es machen aber warum machst du dir da nicht vorher gedanken drüber mein Sohn ist geimpft...er kann trotzdem Windpocken bekommen aber längst nicht so schlimm wie die kommen können

LG Ute

Beitrag von mili21 28.08.07 - 16:40 Uhr

Ich machs jetzt auch, als mein Sohn gegen alles mögliche geimpft wurde, er hat alle Impfungen bekommen, war das noch nicht Standard.
Ist es wohl erst seit knapp 2 Jahren. Vielleicht hätten sies das nächste Mal mitgeimpft, aber so…
Naja, wir fahren jetzt schnell zum KA!
LG!
Mili

Beitrag von twokid83 28.08.07 - 18:20 Uhr

Hallo,

ich würd das Kind auch nicht impfen lassen, 1. wäre es jetzt eh zu spät, wenn dein Sohn sich angesteckt hat, dann schon vorher und dann werden sie trotz impfung ausbrechen und 2. würd ich meinen Sohn nicht unnötig impfen lassen.

Windpocken sind weniger schlimm als Masern.

Was hat dein Kia denn nu gemacht? Geimpft oder nicht? Hast du ihm auch mitgeteilt dass schon Windpocken im Kita aufgetretten sind?

Lg Jule

Beitrag von mili21 29.08.07 - 09:35 Uhr

Hallo!
Danke für die vielen Antworten!!
Wir sind gestern doch noch zum Arzt und für den war das überhaupt keine Frage, er hat sofort geimpft und denkt, wir könnten noch Glück haben.
Dabei ist er meistens sehr zurückhaltend, was irgendwelche Medikamente betrifft!
Also ich hoffe mal, es war noch rechtzeitig und wenn nicht, bekommt er es wenigstens nicht so heftig, wie ich damals.
Windpocken gehören ja nun nicht unbedingt zu den Krankheiten, die das Kind abhärten und wo er durch muß.
LG!
Mili

Beitrag von twokid83 29.08.07 - 09:41 Uhr

??

Welche Krankheiten gehören für dich denn zum Abhärten??

Erkältung??

Lg Jule

Beitrag von mili21 29.08.07 - 09:55 Uhr

Ja, das meinte ich…obwohl ich auch gelesen habe, wer Windpocken hatte, bekommt später keine Gürtelrose (also nicht, dass die jeder kriegt), also hat ja doch irgendwie alles seinen Sinn. Aber weder meine Mutter noch mein Mann hatten Windpocken, also das ist glaube ich im Erwachsenenalter ziemlich heftig.
Hab ich vielleicht doof formuliert? Bin noch gaaaaaaanz müde heute#gaehn, sorry!
LG! Mili

Beitrag von twokid83 29.08.07 - 10:01 Uhr

Macht nichts ich auch,

also ich find es schwachsinnig, Windpocken ist wesentlich leichter als Masern. Außerdem würd mich die Aussage dass wer gegen Windpocken geimpft ist und die trotzdem bekommt, aber nur leicht erschrecken. Weil das heißt man kann die ein 2tes Mal bekommen und ich tu die meinen Sohn lieber 1x an als 2x.

Naja und mit Erkältungen härtest du niemanden aus und ich weiß wovon ich rede, ich hatte 3 Lungenentzündungen innerhalb 9 Monate (jewalls mit 3 Wochen Abstand und unabhängig von einander) und hatte ein 100% gesundes Imunsystem

Lg Jule, die die Windpocken samt Bruder als Kind gehabt hatte, aber trotz Mandelentfernung noch an Mandelentzündung leiden kann

Beitrag von mili21 29.08.07 - 10:13 Uhr

Naja, auf irgendeine Aussage muß ich mich verlassen, oder? Ich bin ja kein Arzt und entweder ich hab Vertrauen oder nicht. Und beim Impfen gehen die Meinungen eh immer auseinander. Also die letzte saison hatten wir keine 2 Wochen ohne schlimme Erkältung, trotz viel Obst und Gemüse und frischer Luft. Und dann heißt es immer, das ist normal…das stärkt die Abwehrkräfte…na denn man prost für die neue Saison, ich laß mich überraschen!
Einen schönen sonnigen tag!!!
Mili

Beitrag von cathie_g 29.08.07 - 11:45 Uhr

nochmal zur Aufklaerung:

Windpocken und Guertelrose sind das selbe Virus. Jeder der mal Windpocken (oder die Impfung) hatte, kann spaeter Guertelrose bekommen (bei schlechter Abwehrlage, so wie bei Herpes, ist die gleiche Virusfamilie).

Eine einmalige Impfung schuetzt nicht vollstaendig vor Windpocken, einmalig Windpocken aber auch nicht, mein Sohn hatte Windpocken 2x.

Viel Glueck

Catherina

Beitrag von mili21 29.08.07 - 11:50 Uhr

Danke! Das hab ich wohl verwechselt…na, mein Bruder und ich hatten auch 2x Scharlach und da hieß es auch immer, gibts nicht!
LG!! Mili
(jetzt kommts wie's kommt)

Beitrag von minkabilly 28.08.07 - 18:35 Uhr

Hi!
Dein Sohn ist doch schon 4, dann soll er sie bekommen (die Windpocken meine ich). Für eine Impfung wäre es eh zu spät -denke ich.
Meine Jungs (5 und fast 3 hatten vor kurzem auch die Windpocken). Unser KIA sagte "in 14 Tagen wäre der Kleine dran" als der Große die Windpocken aus dem Kiga mitbrachte. Es hat nur 12 Tage gedauert. Jetzt haben beide sie überstanden.
LG

Beitrag von 0908578 28.08.07 - 18:40 Uhr

Hallo,

wegen der Windpocken-Impfung.

Man kann auch noch impfen, wenn Windpocken im Umlauf sind. Und falls man den Erreger dann schon in sich hat, er aber nur noch nicht ausgebrochen ist, so laufen die Windpocken meist abgeschwächter ab.

Kinder welch Windpocken geimpft sind, können die Windpocken jedoch trotzdem bekommen, aber eben auch in abgeschwächter Form.

So wie auch jemand die Windpocken nochmal bekommen kann, wenn er diese nicht besonders ausgeprägt hatte.

LG Tanja mit Moritz *24.3.04 und Marie *27.11.06 - welche im Frühling beide die Windpocken hatten - nicht geimpft waren und es auch nicht geworden wären.

Beitrag von tussi_ag 28.08.07 - 22:39 Uhr

Schau mal:
http://www.kidmed.de/forum/showtopic.php?threadid=7523&time=1188333450

Ich würde impfen lassen.WP sind hochansteckend.Wenn die beiden gestern zusammen gespielt haben kriegt er sie garantiert auch.
Nach ca.17 Tagen bricht die Krankheit dann aus.
LG

Beitrag von urbani 29.08.07 - 08:31 Uhr

Bei uns war es vor 1 1/2 Jahren genauso. Auch mir empfahl der Arzt, das Kind impfen zu lassen. Unter Umständen, so meinte er, könne die Impfung noch wirken und schaden tue sie eh nicht. Mein Sohn hat jedenfalls die Windpocken dann nicht bekommen (obwohl es mehrere Kinder im Kiga hatten) und heute freue ich mich, dass er sie wohl auch nie bekommen wird, dass ich ihm das auch in Zukunft ersparen werde!

urbani

Beitrag von janamausi 29.08.07 - 09:37 Uhr

Hallo!

Windpocken sind schon Tage vor dem Ausschlag ansteckend...vielleicht hat sich dein Kind ja schon angesteckt...

Bei uns im Kiga gingen gerade die Windpocken rum und meine Tochter hatte sie auch. Es war überhaupt nicht schlimm, sie hatte zwar viele, aber mittlerweile gibt es gute Cremes, Badezusätze und Säfte gegen den Juckreiz und wir haben alles ohne Probleme überstanden. Jetzt bin ich froh, dass sie die Windpocken hatte und sie nicht ihr Leben lang geimpt werden muß.

LG janamausi

Beitrag von picco_brujita 29.08.07 - 12:42 Uhr

laut meiner kk und meinem ki-arzt ist die windpockenimpfung nur bis zum 14 monat hilfreich. später greift der wirkstoff nicht.
außerdem hat er die windpocken eh schon, wenn er sie haben soll - denn sie sind vor dem ausbruch hoch ansteckend.

gruß
brujita

Beitrag von mili21 29.08.07 - 12:46 Uhr

Ist doch komisch, mein Kinderarzt sagt was anderes…was glaubt man nun??#kratz
ich harre jetzt der Dinge, mal schauen was in 2-3 Wochen passiert…
Mili

Beitrag von danni64 29.08.07 - 12:57 Uhr

Hallo,

ich habe meine Kinder leider gegen Windpocken impfen lassen und bereue es bitter #heul. Seitdem ist mein Vierjähriger nur noch krank.

Ich habe mit mehreren Ärzten inzwischen gesprochen und alle haben sich gegen diese Impfung ausgesprochen und finden die Geldmacherei und absoluten Blödsinn.

Nur mein Kia,den habe ich inzwischen gewechselt, war dafür.

Alle anderen Ärzte sagen mir,dass die Windpocken sehr harmlos sind und es nur äussert selten Fälle die,wo Nebenwirkungen bleiben. Die Impfung aber hat mehr Nebenwirkungen als viele Wissen und ich sehe es an meinem Vierjährigen. Sein Immunsystem wurde dadurch völlig in den Keller gehauen und er leidet inzwischen unter Allergien und chronischer Bronchitis. Hätte ich das damals gewusst,dann hätte ich es nicht machen lassen. Lieber eine Woche Pocken und jucken,was man heute gut in den Griff bekommt,als jetzt den Leidensweg :-(.

Ich bin richtig sauer auf meinen früheren Kia,denn er hat nur das Positive in den Vordergrund gestellt und ich war naiv :-(. Aber sowas passiert mir nur einmal und nicht wieder. Übrigens ist mein alter Kia als Impffanatiker bekannt,was ich auch erst später erfahren habe :-(.

LG Danni !!!