was würdet ihr tun an meiner stelle??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von emelie.ylva 28.08.07 - 19:43 Uhr

also, es geht um die nackenfaltentransparenzmessung!

Ich bin 30 jahre
dies ist meine 6 schwangerschaft mit dem 3.kind

1. 1998 abbruch durch viele gründe ( arbeitsvertrag unterschrieben, beide angetrunken, er verheiratet )

2. 2000 sohn per not sectio

3. 2002 FG in 9-12 ssw ( kann keiner genau sagen )

4. 2004 Tochter spontan entbunden

5. 2006 Fehlgeburt in 9 ssw

6. schwangerschaft momentan 8ssw ( 7+5 )

in unserer familie gibt es nach beiden seiten ( menne und ich ) keine behinderungen

würdet ihr es tun??

ich bin der meinung das man anhand der messung auch nicht hundert pro sagen kann ob was ist oder nicht, gibt ja so fälle! es sind ja nur statistiken die der auswertung dienen, vor weiteren untersuchungen habe ich angst ( fruchtwasseruntersuchung )

Beitrag von jenny133 28.08.07 - 19:47 Uhr

Hallo!

Warum rollst du das Pferd nicht von hinten auf so wie ich es damals getan hab?!
Würdest du das Kind abtreiben, wenn es krank wäre? Ich hätte es auf keinen Fall gemacht und somit war eine spezielle Untersuchung für mich auch Blödsinn!

Wenn du es abtreiben möchtest, falls es behindert wäre, bringen dir nur diese Untersuchungen Aufschluss darüber und dann solltest du sie machen lassen!

LG
Melanie mit #baby-boy 36+4

Beitrag von emelie.ylva 28.08.07 - 19:51 Uhr

hm...das ist ja das problem..soweit wie iche s verstanden habe ist die untersuchung in der hinsicht soweit das ich mit der behinderung die man dabei erkennt klar kommen werde wenn es so sein sollte!! wenn es andere dinge sind wo das kind nur liegt, ins leere schaut und halt schwerst behindert ist würde ich es nicht haben wollen da ich es meinen kindern nicht antun kann

ich hoffe ihr versteht es nicht falsch!!

ich bin auch fest der meinung das man menschen nie mit geräten am leben halten darf!! das ist egoistisch...man hat angst vor dem verlust

Beitrag von lihsaa 28.08.07 - 20:00 Uhr

hallo!

nur zu diesem Eintrag: die Nackenfaltenvermessung gibt lediglich aufschluss über Trisomi 21 ( das sogenannte "DownSyndrom" oder früher "Mongoloismus") - über sonst nichts.

Eine FU würde ich an Deiner Stelle sicher auch nicht machen lassen - und schwere andere Behinderungen/körperbehinderungen ("Hydrocephalus" etc.) kann mann auch bei normalen Ultraschall-Untersuchungen feststellen (und ggf. noch bis zum 8. Monat tätig werden...)

Lass den Dingen ihren Lauf - es wird sich finden!

LG, Kathrin mit Lotta (4,5), #stern (11.ssw) und baby-monsti (16.ssw) - und alle ohne weitere Untersuchungen ausser bei Lotta - da war das noch im Routineuntersuchungs-Turn mit drin...

Beitrag von s_a_m 29.08.07 - 14:21 Uhr

"die Nackenfaltenvermessung gibt lediglich aufschluss über Trisomie 21 ... - über sonst nichts"

Naja, da sind gleich zwei Fehler drin:

1. Aufschluss gibt diese Untersuchung nur in einer Hinsicht. Nämlich kann danach gesagt werden "Die Nackentransparenz des Babys hat eine Ausprägung von xx mm". Sonst nichts. Ob das Kind Down-Syndrom hat, kann damit nicht herausgefunden werden.

2. Es gibt eine Reihe anderer Besonderheiten, die gehäuft mnit einer ungewöhnlich ausgeprägten Nackentransparenz einher gehen. Hier mal die durchschnittlichen, statistischen Wahrscheinlichkeiten für das Auftreten der Besonderheiten, die gehäuft bei einem Kind mit unüblich ausgeprägter Nackentransparenz vorkommen KÖNNEN (= nicht müssen ;-) ):

Herzfehler: in Deutschland etwa 6.000 pro Jahr (=0,7 bis 0,8 % aller Neugeborenen), insbesondere Aortenisthmusstenose: 6 bis 8 % aller angeborenen Herzfehler

Fehlbildungen der Lunge, des Skeletts, der Nieren, der Bauchwand, Nabelbruch, unübliche Entwicklung der Lymphgefäße, Gefäßstauungen an Hals oder Kopf, Bewegungsmangel des Kindes (sind mir keine Zahlen bekannt)

Zwerchfellbruch (3:10.000),

frühes fetofetales Transfusionssyndrom bei monochorial-diamnioten Zwillingen: 10 bis 15 von 100 der jeweiligen Zwillingspaaren

Trisomie 10: statistisch nicht erfasst; sehr, sehr selten bei lebenden Kindern

Pätau-Syndrom (Trisomie 13): 1:15.000 bis 1:4.000

Trisomie 15: statistisch nicht erfasst; sehr, sehr selten bei lebenden Kindern

Trisomie 16: statistisch nicht erfasst; sehr, sehr selten bei lebenden Kindern; häufigste chromosomale Ursache spontaner Fehlgeburten

Edwards-Syndrom (Trisomie 18): 1:10.000 bis 1:3.000

Down-Syndrom (Trisomie 21): 1:500 bis 1:800

Trisomie 22: statistisch nicht erfasst; sehr, sehr selten bei lebenden Kindern

Triplo-X-Syndrom (Trisomie X): 1:1.000 bis 1:800; etwa 0,05% aller Schwangerschaften

Pallister-Killian-Syndrom (Tetrasomie 12 p): weltweit rund 30 beschriebenen Fallbeispielen

Cornelia-de Lange-Syndrom: 1:30.000 bis 1:10.000

Noonan-Syndrom: 1:2.500 bis :500

Turner-Syndrom (Monosomie X): 1:4.000

Smith-Lemli-Opitz-Syndrom: 1:60.000 bis 1:10.000

Joubert-Syndrom: sehr selten, etwa 100 dokumentierte Fallbeispiele

Ectrodactyly-ectodermal Dysplasia-Syndrom: statistisch nicht erfasst

Multiple-Pterygien-Syndrom: statstisch nicht erfasst

Fryns-Syndrom:sehr selten, etwa 80 Fallbeispiele dokumentiert


Wenn soweit wie möglich alle bislang bekannten Diagnose-Eventualitäten ausgeschlossen wurden und nichts zu finden war, bleibt hier der Wahrscheinlichkeitsfaktor als Trost und Beruhigung (nicht als Gewissheit!!): Wenn kein besonderer Grund für eine erhöhte Nackentransparenz festgestellt werden konnte, ist das Kind wahrscheinlich schlicht und einfach ein Regelkind. Denn die Statistik sagt: Auch Regelkinder können eine vergrößerte Nackentransparenz haben ;-)

Liebe Grüße
Sabine

Beitrag von jenny133 28.08.07 - 20:00 Uhr

Ganz ehrlich?!

Ich hab einfach drauf vertraut, dass es vor der 12.Woche abgehen würde, wenn es nicht überlebensfähig wäre.

Die Erklärung von mir ist auch etwas schwierig, weil wir über 3 1/2 Jahre am Nachwuchs gebastelt haben und ich könnte absolut nichts tun, was das Baby auch nur im geringsten gefärden könnte (deshalb hab ich auch die Nackenfaltenmessung abgelehnt, denn ich hab auch von den Risiken der Fruchtwasseruntersuchung gelesen) und wie gesagt, ich hätte eine Abtreibung nicht übers Herz gebracht!

Beitrag von sarah722510 28.08.07 - 19:49 Uhr

Hallo,
die Nackenfaltenmessung, wäre nur sinnvoll wenn du mit einem behinderten Kind absolut nicht leben könntest, aber wie gesagt die Messungen sind heute noch nicht genau genug.
Dann könntest du noch abtreiben.
Ich würde sie nicht machen lassen und wenn ich sie machen hätte lassen dann nur um mich auf etwas eventuelles einstellen zu können. Ich würde mein Kind auch wollen, wenn es behindert wäre.

LG Sarah & #ei(16+2ssw.)

Beitrag von lulu06 28.08.07 - 19:50 Uhr

Hey,

also die Entscheidung kann dir niemand abnehmen. Da hilft auch kein Rat...das ist eine Einstellungssache.

Ich habe mir ganz klar vor Augen geführt, ob ich bei einem schlechten Befund das Kind abtreiben könnte oder nicht. Da ich das nie könnte, habe ich auch keine Messung machen lassen.

Die Ergebnisse sind eh nicht 100 pro sicher. Und ich könnte mit dem Gedanken nicht leben, ein evt. gesundes Kind abzutreiben.

Lulu (ET-1)

Beitrag von sommersprosse3 28.08.07 - 19:51 Uhr

Hallo,

also ich werde diese Untersuchung nicht durchführen lassen! Erstens weil sie nicht genau ist und zweitens weil ich keine Risikoschwangere bin!

LG
Sommersprosse +#ei 8SSW

Beitrag von karina210 28.08.07 - 19:51 Uhr

ich hab sie machen lassen da ich 31 war u. ich einfach die Gewissheit haben wollte, daß soweit alles okay ist, aber das ERgebnis ist ja auch nur ne Hochrechnung u. Schätzung, und kostete bei mir 150,--, ich denk auch, man muß sich die Frage stellen ob man ein behindertes Kind haben wollen würde. Es ist wirklich schwer hier guten Rat zu geben

Beitrag von emelie.ylva 28.08.07 - 20:05 Uhr

ich danke euch für eure antworten!! die sagen echt viel..und zwar das man im grunde dann noch genauso machtlos ist wie vorher..nur das man dann etwas schlauer ist oder nicht!! ich denke das man die behinderungen mit denen ich nicht leben könnte auch so erkennt!! ich weiß das es meinem baby gut geht...es ist auf den tag genau..ich bin laut rechnung nach regelkalender 7+5 und genau das war auch der befund am ultraschal

Beitrag von zitronenschnittchen 28.08.07 - 20:09 Uhr

Hallo,

eine Bekannte von mir hat sie machen lassen, ein negatves ergebnis bekommen und ein Kind mit Trisomie 21 geboren...

Lg zitronenschnittchen mit Paul (20.03.06) +#ei (9 SSW)

Beitrag von anita_leo 28.08.07 - 20:31 Uhr

Hallo Doreen,

warum willst Du denn überhaupt diese Untersuchung vornehmen lassen #gruebel?

- Behinderte Kinder hast Du keine, die auf ein weiteres behindertes Kind sprechen...

- in Deiner Familie sind, wie Du schon sagst, keine Behinderungen nachweisbar...

- die Fehlgeburten waren alle in recht frühem Stadium, und Du hattest auch nicht mehrere FG hintereinander, was auf genetische oder andere Probleme hinweisen kann

- Du bist 30 - sollte es daran liegen??? Ich bin auch 30 - und denke mit keiner Silbe daran!!


Wenn Dir ein triftiger Grund einfällt, um diese Untersuchung vorzunehmen, dann tu es. Wenn Dein Arzt Dir nur dazu rät, weil es ihm Geld bringt, oder weil Du meinst, mit 30 schon zur "Risikogruppe" zu zählen, dann lass es!!

Liebe Grüße und übrigens Herzlichen Gückwunsch zur #schwangerschaft!!! #klee #fest #torte

Anita mit Johann Kurt (31.12.05) und Böhnchen 21.ssw

Beitrag von s_a_m 29.08.07 - 14:23 Uhr

Vielleicht interessant?

Würdet ihr das machen lassen:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&id=1035943

Liebe Grüße
Sabine