Umfrage: Was raten euch die Ärzte und was macht IHR?

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Beitrag von nijura 28.08.07 - 20:07 Uhr

Hallo ihr lieben,

zum Hintergrund: Wir hatten heute unsere U4 und die erste Impfung.

wer "vergleichen" möchte:

7150 gr.
64 cm
42 KU

Er ist kerngesund und die Untersuchung fand er ja noch spannend, doch dann kam diese kleine eklelige Spritze#augen
Max hat geschrien wie am Spieß, ließ sich aber bald wieder beruhigen. Er schläft nun friedlich#gaehn

Ich sprach den Arzt auch noch auf das Thema Beikost an. Nun bin ich der Meinung, Beikost ab dem 6. Monat zu füttern.

Er meinte, ich könnte DIREKT morgen anfangen und so lange zu warten sei Quatsch#kratz...
Ich bin nicht weiter drauf eingegangen und hab mir meinen Teil nur gedacht:-(

Für mich steht aber fest, das ich es ihm auf keinen Fall vor dem 5. Monat anbieten werde...

Mich würde mal interessieren, was euch die Ärzte schon mal alles geraten haben und IHR tatsächlich davon auch umgesetzt (oder eben auch nicht ) habt...

Freu mich auf viele Storys:-p

lg
Ela und Max (4 Monate)



Beitrag von liwie82 28.08.07 - 20:17 Uhr

Hallo Ela (und Max) #herzlich wir hatten heute auch U4 ...
Größe 64cm
Gewicht 7300g
unsere maus ist erst 2 Monate und 3Wochen alt..#schock...

Impfung gibts erst morgen...hab schon bammel...

Also der Kiarzt fragte wie sie isst und schläft..Maria schläft nachts sehr gut...bis zu 10h...heute warens 11 1/2 h #schock...
Da meinte er solange soll sie nicht schlafen,sie ist wohl genährt aber trotzdem...ich werd sie schlafen lassen-sie meldet sich wenn sie Hunger hat ...warum soll ich ihr ne Flasche reinquälen und sie wird nur unnötig dick (?) ...sie isst jetzt so wies auf der packung steht-Menge und Flaschenanzahl sind ok...na ja dort steht soviel trinkt wohl ein 4 Monate altes baby..aber maria ist ja auch groß und kräftig für ihr Alter...

also ich werde mich nicht daran halten!

LG Liwie82 + Maria *05.06.07

Beitrag von schnuckimausi86 28.08.07 - 20:21 Uhr

Hallo,

Mein KA hat zu dem Thema eigentlich noch nix gesagt.
Meine Hebamme hat mir alle gesagt und mir ein Heft gegeben was von einer Ernährungsberaterin für Baby´s ist.
Mein Justin wird jetzt am 01.09. 5Monate,und da fange ich auch langsam mit 1-3 Löffel Mittagsbrei an und steiger es langsam.

LG Susi+Justin *01.04.07

Beitrag von pasinuhe 28.08.07 - 20:39 Uhr

Hallölie,

Alex ist jetzt 20 Wochen und bei der U4 (mit 17 Wochen) habe ich meinen KA auch gefragt was er von Beikost hält.
Er hat mir abgeraten und gesagt, daß ich - wenn möglich - 6-7 Monate weiterhin voll stillen soll.
Dazu hat er aber auch gesagt, daß Alex (zu diesem Zeitpunkt 69,5cm und 9.120g) extrem groß und schwer wäre - da sollte man lieber noch etwas stillen statt Beikost zu füttern.

Lieben Gruß

Pasi mit "groß" Alex

Beitrag von sabine31 28.08.07 - 20:41 Uhr

Meine Kinderärztin befürwortet volles Stillen bis zum 6. Monat - sofern keine anderen Gründe dagegen sprechen. Ich muss nächste Woche wieder mit Willi zu ihr (2. Impfungen abholen) und da werde ich sie mal drauf ansprechen. Aber ich denke, dass Willi bis zum 6. Monat voll gestillt werden kann. Er sieht so propper aus #freu.

LG Sabine

Beitrag von fritzeline 28.08.07 - 20:42 Uhr

Hi :-)
Mein KiA hat mir geraten, frühestens nach einem halben Jahr Vollstillen mit Beikost anzufangen. Je länger, je besser - so ungefähr. Er hat mir auch ein paar Zettel mitgegeben: Die Ernährungsempfehlungen der WHO, ein paar Rezepte für verschiedene Breichen, Tipps für die Zeiten u.ä.

Tatsächlich hab ich ihn bis er 7 Monate war ausschließlich gestillt und dann langsamer als empfohlen die Mahlzeiten ersetzt - zweites Frühstück (Haferbrei) gibt es z.B. jetzt erst seit ca. 4 Wochen. Abends zum Einschlafen und morgens gibt es noch Milch aus Eigenproduktion ;-)

Mein Moppelchen ist prima drauf und war noch nicht einmal krank, kann also alles nicht so falsch gewesen sein :-D

LG f mit z (16.10.06)

PS: Ich würde deinen Arzt mal ganz unschuldig fragen, warum er denn nicht die "offizielle" Empfehlung gibt.

Beitrag von maren79 28.08.07 - 20:47 Uhr

Hallo!

Ich habe meine KÄ gefragt, wann man am besten im Beikost angangen sollte. Sie meinte, erst mit 7 Monaten, also nach dem vollendeten 6. Monat.

Natürlich kann ein Baby auch schon 5 Monaten beikostreif sein, viele sind es aber nicht. Es ist sozusagen ein "Glücksspiel", zu welchen das eigene Kind gehört. Man kann wohl auch nicht zuverlässig erkennen, ob Beikostreife besteht oder nicht. Auf keinen Fall seien Beobachten der Erwachsenen beim Essen, Mitschmatzen oder selbst essen, wenn man den Brei mal probiert, Anzeichen. Die negativen Folgen von zu früher Beikostgabe zeigen sich wohl auch nicht sofort, sondern können noch Jahre später (z.B. Allergien, Neurodermitis) kommen.

So hat mir das meine KÄ erklärt. Ich finde, dass klingt alles sehr vernünftig. Bruno wird in 3 Tagen 5 Monate und wird voll gestillt. Das wird auch noch so bleiben. Es gibt für mich auch keinen Grund, eher mit Beikost anzufangen.

LG Maren

www.unserbaby.de/bruno

Beitrag von mitzl 28.08.07 - 20:51 Uhr

Hallo Ela,

mein Kinderarzt ist da zum Glück ziemlich modern. Ich habe ihn dazu nicht befragt, weil ich das keine Aufgabe des Arztes finde, aber er fragte von sich aus nach dem Stillen und sagte, je länger ich voll stillen kann, desto besser. Meine Kleine war da 6,5 Monate alt.
Mit 4 Monaten war meine Kleine noch total winzig, ein richtiges Gemüse #kratz Das wäre ja so, wie einer Zimmerpflanze Brei einzuflößen. Wir haben mit ca. 6,5 Monaten auf eigene Faust angefangen und es klappt super. #freu

Leider ist er bei der U3 nicht auf meine Klage eingegangen, daß die Kleine eine Vorzugshaltung hatte und sprach bloß davon, sie von einer Seite anzusprechen. Deshalb mußte ich mich über alles selbst informieren und von Pontius zu Pilatus laufen, bis bei der Maus das KISS-Syndrom diagnostiziert wurde. Aber mittlerweile ist alles ausgerenkt, sie hat dann doch noch bei der U4 Krankengymnastik bekommen und ihr geht es prächtig.

Sonst bin ich mit meinem Kinderarzt total zufrieden. Er befürwortet das lange Stillen, ist ein Fan von Harvey Karp und mischt sich nicht ungefragt in die Betreuung ein. Und obwohl er die Maus schon einige Male geimpft hat, kann er so gut mit ihr, daß sie ihn jedesmal angrinst. #freu

LG und noch viel Gesundheit :-) Mitzl

Beitrag von nijura 28.08.07 - 21:37 Uhr

Ähem...ich meinte jetzt nicht ausschließlich das Thema Beikost, sondern Geschichten rund um unsere lieben Kinderärzte#schein

#danke

Beitrag von elanor 28.08.07 - 22:30 Uhr



Hallo,

wir haben auch einen sehr kompetenten und liebevollen Kinderarzt, mit dem ich bei den wichtigsten Fragen einer Meinung bin (also, anders als bei dir jetzt mit der Beikost, das halte ich für ziemlichen Unsinn und würde einen Arztwechsel überlegen), dessen Rat ich aber auch nicht immer befolge.
So lassen wir erst später impfen, frühestens mit 6 Monaten und geben an sonnigen Tagen kein Vitamin D. Ich sage unserem Arzt das dann aber ganz offen und er ist aber immer bereit zum Gespräch und trägt die Verantwortung mit.

Grüße, Elanor

Beitrag von katinchen 28.08.07 - 23:04 Uhr

Hallo Ela,

wegen Beikost hatten wir nur gefragt wegen der Verstopfung. Da hat sie uns eigentlich gut beraten und einiges mit uns ausprobiert. Sie hatte auch nichts dagegen, dass ich dann zeitweise wieder voll gestillt habe.

Dann gab es noch die Sache mit der Nierenverkalkung. Kann auch von Überdosierung von Vitamin D kommen. Ich habe sie dann sofort eigenmächtig abgesetzt und habe auch von meiner KÄ das empfohlen bekommen. Ich bin dafür jeden Tag mit Elisabeth raus gegangen, denn auch an nicht sonnigen Tagen bildet der Organismus das D-Vitamin selbst. Muss nur UV Strahlung da sein.
Dann habe ich später und jeden zweiten Tag damit wieder angefangen.

Wegen dem Schlafproblem (sie fing irgendwann an um 20 Uhr müde zu werden und konnte nicht einschlafen, da sie das nur an der Brust kann. Sie wurde gleich aber wach, wenn ich weg ging. Also brauchte sie auch die Nähe. Sie schrie sich dann stundenlang in den Schlaf und das war der Horror für uns und der Kleinen tat das sicherlich auch nicht gut.)hat sie uns empfohlen, die Kleine morgens wach zu halten. Das habe ich gelassen, denn sie schlief dann einfach in meinen Armen, mit wach halten war da nichts. Bei der Stillberaterin habe ich einen besseren Vorschlag bekommen mit dem wir heute alle gut leben können.

Dazu muß ich sagen, dass unsere KÄ schon älter ist und in mancher Meinung vielleicht etwas "eingerostet".


LG
Tanja mit Elisabeth nächste Woche 9 Monate