Geburt kaum noch in Erinnerung ?!

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von saya82 28.08.07 - 22:52 Uhr

Hallo,
das beschäftigt mich eigentlich schon länger und vll geht es hier jemandem ähnlich.
Ich konnte mich von Anfang an nicht wirklich an die Geburt meines Sohnes erinnern.
Es ging alles so schnell und ich hab gar nicht mitbekommen was so passiert.
Eigentlich war es ein Gefühl als hätte mich jemand mit Schmerzmitteln vollgepumpt oder ich wäre total betrunken #schwitz
Aber ich hab gar nix bekommen #kratz
Zeitlich kann ich auch überhaupt nix einordnen.
Wenn mein Freund nicht sagen würde das er dabei war würd ich nicht mal mehr das wissen.
Auch nicht wie die Hebi aussah oder die Ärztin.
Einfach nur ein paar schmerzverzerrte Bruchstücke dieser 4 1/2 Stunden.
Hab schon überlegt ob ich alles vll verdrängt habe weil ich es so schlimm fand #gruebel
VLG

Beitrag von susi412 28.08.07 - 23:11 Uhr

Ich hatte zwar nur einen Ks , aber mir gehts genauso.Kann mich nur noch an bruchstücke erinnern#heul#heulAber was solls.Ich denke es geht vielen Frauen so.Kopf hoch.An das wichtigste können wir uns doch noch erinnern;-)

Beitrag von kati543 29.08.07 - 09:28 Uhr

Mir geht es genauso. Ich hatte eine 2 Stunden Geburt bei meinem Kleinen. Während der Geburt ist die Zeit soooooo langsam vergangen und jetzt sind fast alle Erinnerungen weg. Ich weiß nur noch, dass mein Mann mir zwischendurch mal ein Glas Wasser gegeben hat (blöd oder?) - alles andere ist einfach weg. Vielleicht ist das durch die Hormone extra so - schließlich will Natur ja, dass die Menschheit weiter existiert. Welche Frau würde denn mehr als 1 Kind bekommen, wenn sie sich ständig an die Schmerzen erinnert.

Beitrag von cat_t 29.08.07 - 09:35 Uhr

Hallo #blume

ich glaube, das ist der Grund, warum Frauen manchmal mehr als ein Kind bekommen, man kann sich einfach nicht mehr dran erinnern. Ich schätze, das hat die Natur schon so eingeplant;-)

Tip: so früh wie möglich eine Art Tagebuch schreiben (am besten gleich danach).

Ich habs erst ca. 1 Jahr später aufgeschrieben, aber da stehen jetzt schon wieder Dinge drin, an die ich mich jetzt nicht mehr erinnern kann und ich könnte mich echt ärgern, mir nicht die Zeit genommen zu haben, das gleich im KH zu machen.:-[ Ich wollts eigentlich, aber dann die ganzen abers....#hicks

Daher: aufschreiben, so früh es geht. Man vergißt immer mehr mit der Zeit.

#liebdrueck
Sanne #sonne

Beitrag von rudika 29.08.07 - 16:14 Uhr

Hey, ich war tatsächlich eine ganze Zeit lang mit Schmerzmitteln ("Champagnerspritze") vollgepumpt, daher weiß ich auch kaum noch etwas. Ich habe nach der Geburt viel geweint, vor allem, weil ich so vieles einfach gar nicht verstehen und einordnen konnte. Mein Mann war mir da auch keine Hilfe.
Nun habe ich vor 2 Wochen im Krankenhaus um Akteneinsicht gebeten. Die waren ganz nett da , eine Schwester hat sich mit mir hingesetzt und ist mit mir den Geburtsverlauf durchgegangen, hat mir gelegentlich was erklärt und so. Das war total wichtig für mich, da ich am Montag ET für Nr. 2 habe und ich Ängste entwickelt hatte, die noch von der ersten Entbindung herrühren. Nun weiß ich, warum alles so lief, wie es lief und mir wurde deutlich gesagt, dass es diesmal ähnlich laufen könnte. Nur ist das jetzt nicht mehr so schlimm für mich, weil ich weiß, dass alles im Zeitraffer ablaufen könnte, mein erster Sohn war nämlich eine Blitzgeburt (was mir bisher erstaunlicherwesie nicht klar war...).
Ich würde immer wieder die Akte einsehen. Das Recht dazu hast du in jedem Fall!
Alles Gute!
rudika