Frage zum Elterngeld

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von maus-1 29.08.07 - 09:56 Uhr

Hallo!

Ich habe gelesen, dass es rechtswiedrig ist, die Steuerklasse zu ändern, um mehr Elterngeld zu erhalten. Mein Mann und ich haben Steuerklasse 4 und 4, weil wir ziemlich gleich verdienen. Wenn wir jetzt ändern würden hätten wir 100 Euro mehr Elterngeld. Dürfen wir die Steuerklassen ändern nur wegen des höheren Elterngeldes?
Wer weiß darüber bißchen Bescheid?

Gruß von
maus-1

Beitrag von isi231980 29.08.07 - 10:00 Uhr

Natürlich kannst du die Steuerklasse jetzt ändern, das ist in deinem eigenen ermessen.


mein man und ich haben auch 4 + 4

da sich die steuerklasse sowieso ändert wenn das baby da ist (3 Mann + 5 Frau ) hat man doch sowieso keine nachteile!!

Beitrag von yvonnechen72 29.08.07 - 10:03 Uhr

Wieso ändert sich die Steuerklasse sowieso, wenn das Kind da ist????

Beitrag von isi231980 29.08.07 - 10:06 Uhr

Also nicht automatisch, aber wenn du in elternzeit bist würde ich natürlich die steuerklasse ändern lassen das du die 5 hast und dein mann die 3.

du bekommst das elterngeld
dein man bekommt durch den wechsel der steuerklasse mehr netto-gehalt!!

Beitrag von duetta 29.08.07 - 10:06 Uhr

Weil man dann als frau nicht mehr arbeiten geht, der mann dann steuerklasse 3 nimmt, sonst verschenkt man ne menge. vorher würde ich nicht wechseln, darfste evtl nachzahlen. Hatte das selber, und nach langer, teurer beratung durch steurberater sagte man mir, am besten 3/5 nur mit kind, der freibetrag ist höher und man muss nix nachzahlen.

Beitrag von emmy06 29.08.07 - 10:08 Uhr

Danke, Du sprichst grad das an, was ich auch schreiben wollte...
NIEMALS den Progressionsvorbehalt des EG vergessen, ansonsten kommt das böse Erwachen bei der Steuerrückzahlung...

LG Yvonne 28.SSW

Beitrag von isi231980 29.08.07 - 10:10 Uhr

Genau, das ist auch die beste lösung, so machen wir es auch!
erst 3+5 wenn kind da ist.....

Beitrag von sabse2007 29.08.07 - 10:09 Uhr

Hallo,
bei uns gestaltet es sich gleich- beide LostK IV+ IV, habe mich auch schon darrüber informiert....
bei uns hätte das bei einem Wechsel zum 01.08 auch 100Euro ausgemacht !!!
Was meine Vorschreiberin schreibt ist leider nicht ganz richtig es sieht nämlich wie folgt aus- wenn das Gehaltsverhältnis nicht bei 40% zu 60% liegt (wird es sicher nicht sonst hättet ihr ja nicht diese Kombi gewählt) kann das Elterngeld vom VA in alter Gehaltshöhe gezahlt werden (genau wie das Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber)....
Desweiteren kann vom Finanzamt eine dicke Nachzahlung folgen!!!! (Googel mal- steht alles drin)

Ausserdem solltest Du/Ihr Euch Gedanken über die weitere Konsequenzen machen:
Auch andere Leistungen wie Arbeitslosengeld und Krankengeld (für Deinen MAnn) würde sich minimieren....

Für uns waren diese Anhaltspunkte ausreichend um den Wechsel abzulehnen- um vorallem den Ärger mit Behörden und dem Arbeitgeber aus dem Weg zu gehen!!!

LG Sabrina mit Blubsi 12 SSW inside #blume

Beitrag von isi231980 29.08.07 - 10:13 Uhr

Hi Sabrina,

ich würde auch nicht in 3 + 5 wechseln, weil bestimmt eine nachzahlung vom finanzamt kommt bei de steuer....ich meinte mit natürlich kann sie wechseln, weil gefragt wurde ob das überhaupt geht!!!

Beitrag von sabse2007 29.08.07 - 10:15 Uhr

Hallo,
ne schon klar wechseln ist möglich!!!
Aber ich denke sie wollte schon einen Tip der ihr keine Nachteile bringt ;-)
LG

Beitrag von lihsaa 29.08.07 - 10:19 Uhr

hallo sabrina...

du scheinst versiert...

wir haben die steuerklassen in weiser voraussicht schon lange vor der ss gändert (auf 4/4)... kann ich also in der Elternzeit auf 3/5 gehen und erhalte weiter das Elterngeld auf der grundlage von steuerklasse 4??? oder wird das elterngeld neu berechnet und steuerklasse 5 zugrunde gelegt? bei meinem mann macht der wechsel von 4 auf 3 nämlich locker 500 euro netto aus!!!


Lg, Kathrin mit Lotta (4,5), #stern (11.ssw) und baby-monsti (15+2)

Beitrag von sabse2007 29.08.07 - 10:24 Uhr

Hallo Kathrin,
versiert ist übertrieben #hicks
Aber informiert!!!!

Die Lohnsteuerklasse die Du im Moment der Elterngeldzahlung selbst hast- spielt keine Rolle!!!
Kannst Dich also zurücklehnen ist alles in bester Ordnung- wenn Du ab Geburt dann die 5 und Dein Mann die 3 hat!!!

LG Sabrina

Beitrag von luciana123 29.08.07 - 10:28 Uhr

Hallo Sabrina,
wirklich nach der Geburt wechseln oder warten bis das Elterngeld losgeht, also 8 Wochen nach der Geburt? Da man ja noch 8 Wochen nach der Geburt das Geld vom Arbeitgeber bekommt.

LG
Lou

Beitrag von sabse2007 29.08.07 - 10:33 Uhr

Hallo Lou,
also jetzt verunsichert Du mich ein bissl...
Aber ich würde sagen ja- zumindestens hab ich das so verstanden #kratz
Das Mutterschaftsgeld unterliegt zur Auszahlungszeit ja auch nicht dem Kriterium "aktuelle Lohnsteuerklasse" (also wenn man wechselt- dürfte man nicht weniger erhalten)....

Frag doch mal in die Runde (neuer Thread)- vielleicht ist sich jemand ganz sicher oder die ein oder ander frisch gewchselte kann berichten`!!!??!

Beitrag von luciana123 29.08.07 - 10:57 Uhr

Werde mal einen neuen Thread aufmachen.

LG
Lou

Beitrag von lihsaa 29.08.07 - 10:35 Uhr

hallo, sabrina!

danke für die antwort! da fällt mir doch glatt ein stein vom herzen!

juhu..

lg, Kathrin

Beitrag von luciana123 29.08.07 - 10:12 Uhr

Und noch ein kleiner Zusatz:

Mann kann nur einmal im Jahr die Lohnsteuerklasse wechseln. Außer man hat in dem Jahr geheiratet, dann geht es zweimal.

LG
Lou

Beitrag von emilyrose 29.08.07 - 13:49 Uhr

Ich hab da auch mal eine kleine Frage. Mein Arbeitsvertrag ist befristet auf 1 Jahr (bis April 2008). Wir versuchen/planen jetzt Kinder. Sollte das Kind z.B Mitte/Ende Mai auf die Welt kommen, wie sieht es da mit Elterngeld aus. Das Geld schliesst sich ja aus den letzen 12 Monatsgehältern zusammen? Bin ich dann praktisch wenn ich im April das Unternehmen verlasse und in Mutterschutz gehe (1 Monate arbeitslos????)

Bin verwirrt.....#schein