Was würdert ihr machen???

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von maxmutti 29.08.07 - 11:38 Uhr

Hallo,
meine eltern waren letzte Woche im urlaub und in der zeit haben wir erfahren das ihr haus zwangsversteigert wurde und die beiden zum 1.oktober ausziehen, sie haben wohl auch schon eine wohnung aber sie sagen nichts. wir würden den beiden so gern helfen, es ist soviel zu tun bis das haus leer ist aber ich trau mich nicht etwas zusagen.
wir haben ihre post gelesen weil es schon zweimal kurz davor war und wir haben durch die zeitung erfahren das der termin für den 12.juni angesetzt war.

was sollen wir machen, einfach darauf ansprechen?

ich hab angst um die beiden

Beitrag von simone_2403 29.08.07 - 11:47 Uhr

Hallo

Natürlich,aber behutsam bitte.Deinen Eltern ist es peinlich,das ihr Haus zwangsversteigert wurde.All die entbehrungen über Jahre,das Ackern ect pp,alles weg.

Fragt nach was ihr tun könnt,ob ihr beim packen helfen könnt oder oder oder .

lg

Beitrag von anyca 29.08.07 - 11:59 Uhr

Ich würde auch versuchen, sie vorsichtig drauf anzusprechen. Vielleicht fällt es ihnen ja leichter, wenn sie Euch das nicht "beichten" müssen.

Beitrag von kawatina 29.08.07 - 19:12 Uhr

Hallo

Mal ehrlich, wer so kurz davor steht sein Haus zu verlieren und dann ganz cool in den Urlaub fährt - kann ja so verzweifelt nicht sein.

Die Post lesen - da würd ich ja ausrasten. Schüffeln tut man nicht. Ich würde abwarten, bis die Eltern was sagen.
Ich weiß ja nicht wie deine Eltern so drauf sind und wie eurer
Verhältnis zueinander ist, aber wenn mir meine Eltern so was
Wichtiges nicht erzählen würden, tät ich mir mal Gedanken ums Vertrauensverhältnis machen.

Beitrag von lachiara 29.08.07 - 19:17 Uhr

Liebe Maxmutti...

ich kann Dich gut verstehen.

Mein Vater lebt momentan auch am finaziellen Abgrund. Tapfer macht er weiter und verliert kein Wort darüber, wie eng es täglich ist.

Ich habe ihm einfach direkt gesagt, dass ich Bescheid weiß und ihm helfen werde, soweit ich es kann. Ohne Diskussion. Ich habe ihn daran erinnert, wie oft er früher für mich da war, wenn`s mal wieder knapp war und dass ich oftmals ohne ihn nicht mal Nudeln auf den Herd hätte bringen können...

Jetzt bin ich dran, habe ich gesagt. Und das ich ihn lieb habe und keinen Widerspruch aktzeptieren kann.

In den Arm genommen haben wir uns und dabei das Gefühl gehabt - es geht weiter, irgendwie, weil er jetzt nicht mehr alleine ist.

Sag`s Deinen Eltern!

Ganz liebe Grüße, Sylvia!