Schreiphase

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von marmari05 29.08.07 - 13:02 Uhr

Hallo Zusammen,

meine Kleine Maus (10Wochen),is öfters voll quängelich,weis nicht wieso....also mit Blähumgen hat sie viel zu kämpfen,das weis ich...
manchmal is sie tagsüber voll lieb und abens meist so ab sechse gehts los,das is sie immer wieder am schreien,bis sie dann so um elfe einschläft.....
Ich trage sie dann immer durch die Wohnung,beschäftige sie aber langsam wird sie auch schwer...

Wie ist das bei Euch??
Was kann ich tun,damit das besser wird??

War schon allein mit ihr im ruhigen Zimmer,hat aber auch net geholfen...

Beitrag von buzzelmaus 29.08.07 - 13:18 Uhr

Hallo,

da kannst Du nicht viel machen. Meine Hebamme hat mir erklärt, dass das viele Kinder haben und sie so den Tag verarbeiten. Die meisten Kinder verarbeiten den Tag zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr und bekommen dan solche Schreiphasen.

Versuch ruhig zu bleiben und einfach da zu sein.

Alles Gute

Susanne + Emily Fiona *05.08.05

Beitrag von celia79 29.08.07 - 13:50 Uhr

Hallo Marmari,

meine Tochter (geb. 23.12.2004) war ein Schreikind, d.h. sie hat Tag und Nacht wahnsinnig viel geschrien, dass wir nicht mehr wussten, wo uns der Kopf steht.
Darum habe ich mir für unser zweites Baby, was im Januar geboren wird, einiges über das Thema angelesen.
Darunter habe ich auch einen schönen Tipp von einer Hebamme gefunden, der allerdings nicht für solche extremen Schreifälle gilt (hier muss man gezielter nach der Ursache forschen).
Sie schrieb, dass Mütter und Väter oft völlig fertig sind, weil die kleinen Mäuse ihre Schreiphasen haben und man als Mama oder Papa denkt, man müsse sie irgendwie beruhigt bekommen und durch die Gegend rennen und schaukeln und singen... Sie sagt genau das Gegenteil. Sie meint, dass man ja selber auch nicht unterbrochen/abgelenkt werden möchte, wenn man wütend ist oder vielleicht einfach nur traurig etc. Dann fänd man es von einer nahestehenden Person viel besser, in den Arm genommen zu werden und einfach das Gefühl zu haben: Er/Sie ist für mich da, ich kann mich fallenlassen und mich ausweinen.
Sie sagt, dass die meisten Babys diese Schreistunden brauchen, um das Aufgenommene des Tages verarbeiten zu können. Sie können ja noch nicht reden.
Und dass es wichtig ist, dass die Eltern sich im Klaren sind, dass Herumtragen/Schaukeln etc. in allen Variationen nicht nötig sind. Das erwartet ein Baby gar nicht und oft verlängert es nur die Schreizeit, weil es auch noch zu Überreizung führt.
Sie schreibt, dass es in den meisten Fällen schön ist, wenn ein Elternteil bei dem Baby ist und es einfach im Arm hält und für es da ist. Wie man das im einzelnen macht, bleibt einem ja selber überlassen.
Nach einiger Zeit haben die Kleinen sich daran gewöhnt und beruhigen sich schon viel schneller. Sie fühlen sich einfach geborgen.

Liebe Grüsse, Celia.

Beitrag von marmari05 29.08.07 - 15:20 Uhr

Hallo Celia,

vielen Dank für Deine Antwort,das hat mir sehr geholfen.
Hmm....hab ich seit zwei Tagen zum Schluss auch paar mal hingesetzt weil ich nicht mehr laufen konnte und sie auch richtig schwer wird....hab sie dann einfach fest an mich gedrückt und ganz ruhig zu ihr gesprochen...weis net aber ich meine das es bisle besser war...
Dann mache ich da nix falsch....das ich nicht die ganze Zeit umherlaufe....dachte schon...die Arme.

Danke und liebe Grüsse
Tanja + Michelle