Heute Nachuntersuchung bei FÄ. Baby wäre schwerst behindert gewesen

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von kati2506 29.08.07 - 14:26 Uhr

Hallo Ihr Lieben, heute war meine Nachuntersuchung nachdem ich ja am Freitag eine AS in der achten Woche hatte. Meine Baby wäre mit schwersten Behinderungen auf die Welt gekommen. Es lag aber nicht an mir oder meinem Mann sie sagte es wäre ein Fehler in der Zellteilung gewesen. Sie meinte nur bei dem was das Baby hatte wäre die GEfahr sehr hoch das der Mutterkuchen voller Krebszellen steckt. Ja toll #schock. Aber Gott sei dank war nix. Sie sagte wir könnten in zwei Monaten wieder loslegen ;-). Ich bin auf einer Art froh das das Baby sich von selbst zurückgebildet hat. Es fällt mir doch leichter jetzt damit fertig zuwerden. Morgen gehts erstmal eine Woche mit Mann und Kidiies in den Urlaub. #freu. Da erhol ich mich richtig.
Liebe Grüsse
Kati mit Jordan(4), Jessy-JO(13 Monate) und #sternchen fest in meinem #herzlich

Beitrag von unicorn1984 29.08.07 - 18:20 Uhr

Na sind doch auch tolle neuigkeiten das du dir nix eingefangen hast und wenn man weiß das etwas nicht gestimmt hat dann macht es das auch leichter.

Genieß den Urlaub :D

Beitrag von sonnekai 29.08.07 - 19:55 Uhr

hm...versteh mich bitte nicht falsch...aber:

Gab es einen genaueren Grund, warum dein Baby (8.Woche) untersucht wurde? Normalerweise ist das nicht so üblich...oder hattest du bereits mehrere Fehlgeburten? Frage dies eigentlich nur, weil ich als MTA in einer Pathologie arbeite und des öfteren mit sowas zu tun habe.

LG und viel Kraft für euch

Sonja

Beitrag von kati2506 29.08.07 - 21:06 Uhr

Hallo, also ich habe hier schon von mehrern gelesen das alles untersucht wurde. Und meine Freundin hatte zwei FG s Eine noch eher wie ich und da wurde ihr das auch so mittgeteilt. Ich kann ja auch nur sagen was der Arzt sagt. Und im KH sagte man mir vor der AS schon das das untersucht wird ob ein Grund für die FG vorliegt. Ich denke mal wenn es soviele Ärzte sgen wird schon was dran sein. Es war meine erste FG. Es wäre mir auch egal gewesen wenn man mir gar nichts hätte sagen können. Es ist leider weg andererseits sag ich auh Gott sei Dank. Trotzdem trauer ich meinem Baby hinterher. Kann es vielleicht auch sein das es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist?? Möglich ist ja heutzutage alles. Wie gesagt ich hab es hier noch von keinem anders gehört, also ich meine jetzt Bekanntenkreis. Hoffe konnte dir ne Antwort geben,
Grüsse Kati

Beitrag von sonnekai 30.08.07 - 13:33 Uhr

es ist schon richtig, dass das Material untersucht wird, aber in so einem frühen Stadium (und auch wenn es nicht bereits frühere Fehlgeburten gab) untersucht man eigentlich nur das Ausschabungsmaterial (Schleimhaut, anderes Gewebe), jedoch weniger den Embryo selbst. In unserem Institut steht dann meist nur auf dem Befund: Aussehen und Größe des Materials und wenn ein Embryo vorhanden ist, dann nur: Embryonale Anteile vorhanden....sonst nix. Glaube auch nicht, dass es von Bundesland zu Bundesland verschieden ist, denn dafür gibt es deutschlandweite Richtlinien.

Viel Ärzte bzw. Pathologen geben oftmals keine eindeutige Diagnose, was nun die Ursache dafür war, da es ja so früh gar nicht zu erkennen ist (es sei denn, man macht aus diversen Gründen spezifischere Untersuchungen). Meist steht dann auf dem Befund nur was Allgemeines und das keine genauere Ursache dafür zu ermitteln ist. Genauere Untersuchungen werden dann nur in speziellen Fällen gemacht (z.B. Mehrfachfehlgeburten).
Es ist also eigentlich völlig untypisch, dass bei deinem Baby in der 8. Woche so ein genaues Ergebnis vorliegt. Wäre es möglich, dass deine Ärztin dir so ein Ergebnis nannte, um dich zu beruhigen? Denn Fehlgeburten kommen in dem Stadium eigentlich immer durch Zellteilungsstörungen zustande. Und wenn Zellteilungsstörungen vorliegen und das Kind dennoch sich weiterentwickelt ist es klar, dass Mißbildungen bzw. auch Krebs entstehen kann. Krebs ist ja nichts anderes als eine Störung in der Zellteilung.

Nun gut... werd es nun dabei belassen und wünsche euch für die Zukunft alles Gute. Beim nächsten Versuch klappt es ganz bestimmt.

LG Sonja

Beitrag von sonnekai 29.08.07 - 20:00 Uhr

noch mal ich:

schau mal im Forum weiter unten. Da hatte auch ein Mitglied ihr Baby in der 8. Woche verloren. Da steht auch, dass man in der Regel so früh noch keinen genauen Grund feststellen kann.

Das meinte ich mit meinem 1. Beitrag. Es ist einfach zu früh, um den Grund für die Fehlgeburt ermitteln zu können. Aus diesem Grund wird in der Regel meist nur das Ausschabungsmaterial (nicht aber das Baby) untersucht. So schlimm es auch klingt. Aber wie gesagt, habe des öfteren mit sowas zu tun.

LG Sonja

Beitrag von puenkchen 29.08.07 - 22:19 Uhr

das glaube ic das du froh bist es zu wissen, das macht die sache leichter.und das hört sich jetzt hart an ich weiß abe rich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll, bitte nicht schimpfen
aber besser die natur hat es von selbst erledigt als wenn du es später erfahren hättest und ein abbruch hättest vornehmen müssen lassen oder es wäre auf der welt gekommen,weil ich glaube mit einem behinderten kind ist es bestimmt nicht leicht und sie werden auch irgendwann erwachsen und wir alt, und was wäre dann gewesen.

ich hätte auch gerne gewusst warum mein baby mich verlassen hat aber es hier zuhause in der toilette abgegangen und somit kann ich keine untersuchungen machen. ich denke dann auch ,das es bestimmt schwer krank war. das hift mir einigermaßen.:-(

puenkchen