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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von zerofive 29.08.07 - 15:06 Uhr

Hallo an Alle,

ich denke ich sehe das ganz richtig. Wir bekommen nun ein weiteres Kind. Meine Frau ist seit dem esrten zu Hause und kümmert sich um das Kind. Nun ist es ja so, dass Familien, deren Mütter oder Väter zu Hause bleiben, sich um das Kind kümmern und nun ein weiteres bekommen beim Elterngeld absolut schlecht wegkommen mit dem Sockelbetrag von 300 Euro. Da wird die Familie ansich nicht gestärkt, sondern die Leute, die sowieso Doubel Income haben. Wie seht ihr das??? Oder sehe ich das ganze falsch?

Grüße
Dirk

Beitrag von klau_die 29.08.07 - 15:09 Uhr

Ja, Du siehst das falsch. Das Elterngeld soll den Verdienstausfall durch die Elternzeit abfangen. Ist vorher kein Einkommen vorhanden, gibt es auch keine Einbußen - folglich bekommen diese Familien die 300 Euro "geschenkt", Eltern, die vorher eigenes Einkommen hatten, haben Einbußen von über 30 %.

Gruß

Andrea

Beitrag von haebia 29.08.07 - 15:15 Uhr

Hallo,

na irgendwo muß aber nunmal auch eine Grenze sein, oder?!
Klar, ist es unfair für alle, die während der Elternzeit vom Job pausieren und in der Zeit das nächste Kind bekommen. Aber 300 Euro ist besser als nichts. Gäbe es das Elterngeld nicht, hättet ihr im besten Falle doch auch nur Erziehungsgeld bekommen - wenn ihr unter der Einkommensgrenze seid. Jetzt gibt es ja zumindest da keine Grenze mehr ... Das ist ja schonmal ein Fortschritt. Wie viele haben kein Erziehungsgeld bekommen, weil sie knapp über der Grenze waren (die ja wirklch schon recht knapp bemessen ist, v. a. im 2. Jahr).

Grüße,
Bianca

Beitrag von zerofive 29.08.07 - 15:16 Uhr

Oh okay.! Nun vesrtehe ich das besser! Ich wusste garnicht das es nun keine Grenze im erziehungsgeld gibt! Wieder was dazu gelernt!

Danke und Grüße

Beitrag von haebia 29.08.07 - 15:20 Uhr

Ja gut, ein bisschen eingeschränkt ist es schon, aber jetzt nicht für euren Fall.

Man darf während dem Elterngeldbezug nicht mehr wie 30 Stunden die Woche arbeiten. Und es gibt maximal 1.800 Euro Elterngeld. Also noch besser Verdienende haben evtl schon einige Einbußen!
Also kriegt die 300 Euro Mindestbeitrag jeder (der nicht mehr wie 30 Stunden arbeitet).

Beitrag von bobb 29.08.07 - 15:54 Uhr

"Jetzt gibt es ja zumindest da keine Grenze mehr ... Das ist ja schonmal ein Fortschritt."
-das ist nicht für jeden ein fortschritt...
das erziehungsgeld war/ist für manche besser,als das elterngeld.

Beitrag von haebia 29.08.07 - 16:05 Uhr

ja, für manche. Aber wieviele haben vorher garnichts bekommen, weil sie über der Grenze waren. Man kann es ja nie für alle richtig machen. Irgendjemand ist immer benachteiligt. Leider.

Beitrag von bobb 29.08.07 - 16:15 Uhr

ja,das ist richtig.

wer wegen weniger euro kein volles erziehungsgeld bekam,hat es aber anteilig bekommen.immerhin noch etwas.

wir haben eine in der krabbelgruppe,deren mann echt verdammt gut verdient und sie jammert,daß sie kein erziehungsgeld für ihre kinder bekam.DAS kann ich dann nicht verstehen.aber wer es hat,will meist immer mehr.

Beitrag von rabe0510 29.08.07 - 16:55 Uhr

Ist nicht böse gemeint. Aber dürfen Normalverdiener sich nicht auch mal ausjammern?

Und den Satz "wer es hat, will meist immer mehr".

Ich lese hier in den Foren oft von Leuten die Frage "Was steht mir zu? Was kann ich beantragen?"

Und da beschleicht mich manchmal das Gefühl, dass man alles mitnehmen möchte was geht, ohne sich selber um seinen Lebensunterhalt kümmern zu wollen.

Iris

Beitrag von bobb 29.08.07 - 20:45 Uhr

wenn du mit normalverdiener die aus der krabbelgruppe meinst,dann jammert sie auf hohem niveau,denn die leben den luxus...

Beitrag von babsi1785 29.08.07 - 15:19 Uhr

Ich bin eine von den wenigen die noch das Erziehungsgeld bekommt. Also kommt einfach drauf an wie man es sieht. Klar wenn man vorher nicht arbeiten war, hat man auch keine "einbußen" wenn man zuhause bleibt. Bin schon der MEinung das dies aus dem Grund gemacht wurd,e das "nur" noch die "reichen" in unsrer Gesellschaft Kinder bekommen.

Aber da wir ja keine Kinder bekommen aus Geld Gründen, kann es uns ja egal sein *G*

Wir leisten uns den "luxus" das ich die nächsten Jahre zuhause bleibe. Die 300 EUR Erziehungsgeld werden gar nicht im Haushaltsbuch aufgeliste sondern auf ein Extra Konto gespart.

Babsi

Beitrag von klau_die 29.08.07 - 15:44 Uhr

"Bin schon der MEinung das dies aus dem Grund gemacht wurd,e das "nur" noch die "reichen" in unsrer Gesellschaft Kinder bekommen. "


Traurig, wenn Du Menschen, die ganz einfach in der Lage sind, für sich und ihre Kinder selbst aufzukommen, als Reich bezeichnest.
Aber so ganz falsch liegst Du nicht, es ist als Anreiz für besser situierte und qualifiziertere Frauen gedacht, Kinder zu bekommen und das ist sinnvoll und nachvollziehbar.

Beitrag von bobb 29.08.07 - 16:01 Uhr

" es ist als Anreiz für besser situierte und qualifiziertere Frauen gedacht, Kinder zu bekommen und das ist sinnvoll und nachvollziehbar."

da bin ich mal nicht deiner meinung.
ich habe auch bis auf ein halbes jahr bis zur geburt meiner tochter immer gearbeitet(in meinem traumjob,der leider nicht top bezahlt wird).mein mann hat auch seinen traumjob,der auch nicht top bezahlt wird.sollten wir dann nicht mehr kinder bekommen,weil wir nicht so gut situiert sind?
ich bin froh,daß wir das erziehungsgeld bekommen.das ermöglicht mir,daß ich 2 jahre bei meiner tochter sein kann(wobei ich einen nebenjob habe).

Beitrag von klau_die 30.08.07 - 06:12 Uhr

Das ist nicht meine Meinung, das ist die offizielle Version- es soll "Karrierefrauen" die Entscheidung zur Kinderpause erleichtern.
Und einig sind wir uns sicher, dass es "dem Staat" nicht um die Kinder geht, die von Anfang an staatlich finanziert werden, weil zu wenig Einkommen vorhanden ist, sondern um die, die mit eigenem Einkommen finanziert werden, oder?

Gruß,

Andrea

Beitrag von bobb 30.08.07 - 09:54 Uhr

ja,stimmt.dann entschuldige,hab das falsch verstanden.
(bin im moment nicht ganz fit...)
lg

Beitrag von klau_die 30.08.07 - 12:05 Uhr

Macht doch nix, mich versteht sonst hier ja auch niemand :-)
Bist krank, Du Arme?

LG

Beitrag von bobb 30.08.07 - 12:37 Uhr

meine tochter hat sich die ringelröteln eingefangen und ich mich wohl angesteckt.ihr gehts gut und mir besch...so wie erwachsene eben ne kinderkrankheit durchmachen.

lg

Beitrag von zwiebelchen1977 29.08.07 - 15:29 Uhr

Hallo

Also Du siehst das falsch. Wir haben nach der Geburt ein Nettogehalt weniger, da ich zuhause bleibe. Dafür ist es ja gedacht, das der zuhause bleibende Partner sich um das Kind kümmert. Es soll abber auch ein Anreiz sein, Kinder zu bekommen. Warum soll den der, der nie gearbeitet hat, mehr bekommenoder das gleiche, als die, die gearbeitet haben und nun finaziell weniger haben, dadurch das ein Gehalt weg fällt?

Bianca

Beitrag von zerofive 29.08.07 - 15:35 Uhr

Ähm! Also bitte so war das nicht gemeint. Meine Frau ist immer noch fest angestellt bei der Stadt :) also hat Sie auch vorher genauso gearbeitet und ist einfach nur unserem Kind zur Liebe zu Hause geblieben. Nun ist es halt die nächste Schwangerschaft ;) Wir haben wegen unseren kindern also schon vor 2 jahren das 2. gehalt verloren ;););)

Beitrag von rudi333 29.08.07 - 16:06 Uhr

Für die 300 Euro monatlich müst Ihr nichts tun = Ein Geschenk des Staates!

Mehr als ein Kind zu bekommen, verstehe ich sowieso nicht in der der derzeitigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation, aber das ist nur meine pers. Meinung.

Beitrag von bobb 29.08.07 - 16:17 Uhr

traurig,wenn man aus den gründen dann aber nur einzelkinder aufzieht.

Beitrag von agostea 29.08.07 - 16:41 Uhr

Dann hab ich ja wohl die Arschkarte mit Zwillingen, wa? #freu

Gruss
agostea

Beitrag von zerofive 31.08.07 - 08:16 Uhr

Der war geil! Habe ich gerade erst gelsen!!!

Grins

Beitrag von snaky18w 29.08.07 - 19:42 Uhr

Hallo!

"Für die 300 Euro monatlich müst Ihr nichts tun = Ein Geschenk des Staates!"

Stimmt denn das Kind liegt ja den ganzen Tag in der Ecke und der Haushalt macht sich von alleine. #augen

Gruß Nati

Beitrag von moehre74 29.08.07 - 20:36 Uhr

ach so, die betreuung des eigenen kindes soll jetzt bezahlt werden??? was für ein stundenlohn wäre denn gerecht? vielleicht noch nacht- und feiertagszuschlag??? gefahrenzulage??

ich finde auch, dass man die 300 euro, die JEDER mind. bekommt, einfach mal als bonus sehen soll!! dafür brauchte man vorher nix machen!!


gruß


dani

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