Mit Flasche füttern, warum habt ihr euch dafür entschieden?

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von asphaltblase 29.08.07 - 16:14 Uhr

Hallo,

Emelie ist 15 Wochen alt und ich stille voll. Hab zwischendurch auch schonmal zugefüttert und muss sagen das ich es schön fand wie friedlich sie so an der Flasche nuckelt. Sie sah zufrieden aus.
Würde gern mal von den Flaschenmamis wissen warum ihr euch eigentlich gegen das stillen entschieden habt. Ich möchte niemanden angreifen denn ich finde es sollte jeder so machen wie er es gut findet aber es interessiert mich einfach.

lg
melanie

Beitrag von andythepooh 29.08.07 - 16:19 Uhr

Hallo

ich habe 3 kinder bei meienn 1 kind konnte ich nur 2 wochen stillen dann war ich ausgesaugt #heul
bei meinem 2 kind wollte ich das nicht da habe ich gleich die flasche genommen denn dann wuste ich vieviel sie trinkt.
bei meinem 3 wolte ich es wieder warum weis ich selber nicht ok ende vom lied wieder 2 wochen milch dann alles sehr. komisch aber gut flasche ist auch schön können genauso schmussen wie an der brust auch. und ich finde da habe ich etwas kontrolle wieviel sie tringt.

gruss Andrea

Beitrag von atarimaus 29.08.07 - 16:33 Uhr

Servus Melanie,

ich denke die wenigsten Mütter entscheiden sich bewusst gegen das Stillen. Bei den meisten klappt es einfach nicht.

Die Gründe können viele sein.

Bei Emma war es so, dass sie 7 Wochen zu früh kam und anfangs nicht saugen konnte. Ich habe sie immer wieder angelegt... nix.
Letztendlich hat sie sich so stark an die Flasche gewöhnt, dass es mit Stillen garnicht mehr klappte. Beim Abpumpen der Milch wurde es immer weniger, bis ich entschieden habe, jetzt ist Schluß.

Abpumpen und füttern streßt zu sehr, sie bekommt ausschließlich Flaschennahrung.

Und was soll ich sagen... es geht ihr super.
- Sie war noch nie erkältet, obwohl es meinen Mann und mich in den 6 Monaten schon dreimal erwischt hatte.
- Sie schläft seit dem 4 Monat durch.

Jede Mutti muss es für sich selbst entscheiden, ob sie stillt oder nicht. Unzufriedene Muttis, die mit dem Stillen nicht zurecht kommen, nützen dem Baby nichts.
Und auch wer stillen könnte und es aber nicht tut, sollte verstanden werden. Auch diejenige wird ihre Gründe haben.

Ich mag dir hinsichtlich deines Babys keinen Rat geben, ob du nun weiter stillen sollst oder Flasche geben sollst. (Das werden hier schon noch andere tun ;-) )

Aber wenn du schon überlegst mit dem stillen aufzuören, dann muss dich ja irgendwas daran stören... versuch herauszufinden, was es ist und vielleicht findest du dafür eine Lösung.

Lieben Gruß
und alles Gute
Beate

Beitrag von eifelkind 29.08.07 - 16:35 Uhr

Hallo Melanie!

Bei Dominik hat das Stillen nach seinem 3 wöchigem Krankenhausaufenthalt einfach nicht mehr geklappt.

Ich bin jetzt wieder schwanger und habe mich dagegen entschieden zu stillen. Wenn ich daran denke, dass Dominik die ersten Wochen fast alle 1,5 Stunden eine Flasche wollte... ich wäre gestorben, wenn ich nicht mit meinem Mann hätte die Arbeit teilen können.

Es gibt so viele Gründe dafür und dagegen... wie Du schon gesagt hast, muss jeder für sich entscheiden, was das Richtige ist :-).

Liebe Grüsse
Astrid mit klein-Dominik und Böhnchen (18. SSW)

Beitrag von sleo1204 29.08.07 - 16:57 Uhr

Hallo Melanie,

ich wollte während der SS schon NICHT stillen. Dann hat sich aber was in mir "umgepolt" und ich wollte es versuchen.
Mia kam zwar "nur" 3,5 Wochen zu früh, hatte aber ganz doll die Neugeborenengelbsucht und war aufgrund dessen zu schwach zum Saugen, so dass sie im KH schon zugefüttert wurde und auch eine Magensonde hatte.
Ich war ziemlich traurig, denn auch als wir aus dem KH wieder zu Hause waren, hat Mia es nicht geschafft und es gab immer einen riesigen Kampf.
Als ich dann echt ziemlich mit den Nerven runter war, hat meine Hebi mir dazu geraten entweder abzustillen oder eine Woche mit Baby einbuddeln und immer wieder anlegen, anlegen, anlegen...
Das konnte ich nicht, da ich schon während der SS ziemlich am Ende war und keine Kraft mehr hatte und danach ebenso #schmoll
Nun, es hat einige Zeit gedauert, bis ich mein schlechtes Gewissen abgelegt habe und auch heute denke ich oft (gerade wenn ich unterwegs bin) wie einfach es doch wäre, würde ich stillen. Und diese Kuscheleinheiten vermisse ich auch. Das Fläschchen geben genieße ich zwar besonders und bin dann auch immer sehr eng und ganz nah bei Mia aber es ist eben nicht das selbe...

Nun, es ist jetzt einfach so und es hat ja auch einige Vorteile, denn man kann bei Mia so ziemlich genau planen, da sie ihre festen Zeiten hat, sie schläft schon seit längerem durch und der Papa kann ebenso eine besondere Bindung aufbauen und kann vor allem auch mich entlasten...

So, nun habe ich wieder einen halben Roman geschrieben #hicks ach ja, sollte es ein zweites Kind geben werde ich auf jeden Fall wieder versuchen zu stillen...

Ganz liebe Grüße
Andrea mit Mia (*23.04.2007)

Beitrag von kuesschen0408 29.08.07 - 17:49 Uhr

Hi

ich wollte eingendlich unbedingt stillen bei meinem ersten war ich schon nach dem ersten anlegen wund und am zweiten tag war es total offen und hat geblutet dan habe ich aufgegeben und mich dagegen entschieden.

Tja und bei meiner zweiten hatte ich mir es ganz fest vorgenommen und wollte diesmal nicht aufgeben.
Leider kam es mal wieder anders. War mal wieder nach dem ersten anlegen wund und habe es dan 3 Tage durchgehalten. Am dritten tag war es so schlimm das mir jeder schritt den ich gelaufen bin durch die vibration total weh tat dann habe ich wieder aufgegeben und erst nach 2 wochen war alles wieder verheilt.

Tja ich glaube das ich einfach zu empfindlich brustwarzen habe.

Aber dafür habe mein zwei die flasche super vertragen und auch schon mit 7 wochen nachts durchgeschlafen.

grüßle

Beitrag von zelda 29.08.07 - 18:22 Uhr

Hallo!
Nicht ich hab mich dazu entschieden, sondern mein Sohn #augen:-p, ich hab einige Wochen gekämpft und ihn immer wieder versucht anzulegen, war NICHTS zu machen.
Er hat nur geschrien und die Brust verweigert.
Ich kann mir vorstellen, dass es auch daran lag, dass er im Krankenhaus ohne mein Wissen und Einverständnis bereits die Flasche bekommen hat und da gemerkt hat, dass es viel einfacher geht.
Beim nächsten Kind werde ich wachsamer sein und das Stillen wieder probieren.

LG Zelda + Pullen - Max, heute erst 11 Monate alt und hängt total an der Flasche, hicks #flasche

Beitrag von alinashayenne 29.08.07 - 20:26 Uhr

Hallo!

Meiner Meinung nach hat es viele Vorteile:

- man weiß immer wieviel die Kleinen tatsächlich trinken, keine Wiegerei, kein stundenlanges Anlegen, man weiß wann sie genug haben.

- keine Brustwarzenentzündungen etc.

- keine Leute die einen in der Öffentlichkeit anstarren, anmachen, vertreiben, wenn man sein Baby füttert

- die Möglichkeit mal den Papa aufstehen zu lassen, die Oma aufpassen zu lassen, die Freundin füttern zu lassen o.ä. Ein Friseurbesuch, einkaufen etc. ist dadurch viel stressfreier

- man muss nicht auf seine Ernährung achten. Kann so scharf, so sauer essen wie man will. Auch ein Gläschen Alkohol oder Zigaretten machen nicht gleich ein schlechtes Gewissen. Man kann Diäten machen ohne Angst zu haben, seinem Kleinen zu schaden.

- wenn man, - wie ich - ein Immunsystem hat, das sowieso unter aller Sxx ist, dann ist Muttermilch auch nicht soooooooooo viel gesünder. Babynahrung ist schon ziemlich gut geworden in den letzten Jahren.

Tja, das waren für mich die Hauptbeweggründe.

Liebe Grüße
Nina mit Jamie (*01.11.2006)

Beitrag von tenka78 29.08.07 - 21:00 Uhr


Ich hab schon vor meiner Schwangerschaft gesagt,
dass ich nicht stillen will.

Allein der Gedanke daran hat bei mir ein
abwehrendes Gefühl verursacht. Meine
Hebamme meinte dann dass das bei einigen
Frauen so ist.
Sie meinte man soll nix erzwingen weil das auch fürs
Baby nicht gut wäre.
Und als ich im Krankenhaus gesehen habe welche Probleme die anderen Mütter mit dem stillen hatten und es teilweise gar nicht geklappt hat war ich froh über meine Entscheidung

LG
Sandra mit Felix Danilo*01.06.2007*

Beitrag von jetta1984 29.08.07 - 21:44 Uhr

Hallo Melanie,

habe mich für die Flasche entschieden, weil ich irgendwie eine Abneigung dagegen hatte mein Kind an meine Brust zu lassen.
(Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe mein Kind über alles, aber meine Brust ist nur für meinen Männe da, so dachte ich vor der Geburt).

Als ich meine Bettnachbarin dann sah, wie sie ihren Süßen stillte, wurde ich super neidisch. Aber da war das ja schon erledigt, weil ich nach der Geburt direkt die Abstilltabletten bekommen habe.

Entschädigt wurde ich dann mit einem leckeren Glas Alsterwasser.(Hätte im Leben nicht gedacht, dass ich
mal Durst auf Bier haben könnte, aber es war so.):-D

Beim nächsten Kind werde ich auf jeden Fall stillen.

LG Jessi mit Maurice

Beitrag von jasminw1982 06.09.07 - 15:23 Uhr

Ich hab es versucht zu stillen aber meine Tochter wollte die Brust nicht und es war für mich auch kein schönes Gefühl als ich sie nach der Geburt angelegt hab. Da bin ich dann zum Arzt und meinte das ich gerne abstillen möchte und er gab mir zwei Tabletten.