Krabbelgruppe Verantaltung für Mama`s ?

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Beitrag von schlumpf2 29.08.07 - 19:59 Uhr

Hallo,

ich war heute mit meiner Tochter das erste mal in einer Krabbelgruppe. Muss sagen ich habe mich scho rießig gefreut#freu. Dann lernt die kleine Kinder in Ihrem Alter gennen usw. Jetzt komm ich da hin: erst werden 2-3 Lieder gesungen#freu (ist echt Klasse) und dann wird ein großer Sack mit Duplo Steine hin gelegt, die Kinder alle dazu und die Mamas setzten sich ins Eck und labern ne Stunde#kratz. Danach wird das Kind wieder eingesammelt und ab geht es nach Hause. Was soll den das #gruebel???? Ist das in jeder Gruppe so ? Emma war auch noch die Jüngste, klar die Mädels und Jungs mit fast 2 Jahren können mit Emma (10 Monate) nichts anfangen. Das man sich auch austauscht in so einer Gruppe ist mir scho klar, aber so habe ich mir das nicht vorgestellt. Ist das eine Veranstaltung damit die Mamas weg von der Starße sind oder was #kratz? Morgen schau ich mir das mal im Nachbarort an !!Habe gehört das da auch jüngere Kinder sind !!

Ist das bei euch auch so ???

lg Kathrin mit Emma

Beitrag von _270768_ 29.08.07 - 20:04 Uhr

Hallo Kathrin,

habe das auch so von einer Freundin gehört (allerdings hier in NRW). Das ist auch der Grund, warum ich mit Antonia kein Krabbelgruppen-Mitglied geworden bin. Wir gehen demnächst schwimmen. Was wir sonst noch so machen werden, weiß ich noch nicht. Werde ich mir Gedanken zu machen, wenn es soweit ist.

Viele Grüße,
Jac & Antonia (19 Wochen)

Beitrag von leahmaus 29.08.07 - 20:07 Uhr

Hallo,

Alsooo,bei uns ist es anders.
Zwar ist unsere Lea mit knapp 1 Jahr auch noch die Jüngste bei uns im Kreise,aber das macht überhaupt nix!

Bei uns fängt es Morgens um 9.30h an.
Erst werden ein paar Lieder zusammen mit den Kindern gesungen und dann so gegen 10h wir gemeinsam gefrühstückt,wobei sich die Mamas auch nett unterhalten können.
Dann nach dem Frühstücken wird alles abgeräumt und 2Mamas spülen dann das Geschirr .(ach ja,für die Mamas gibt es Kaffe oder Tee).

Dann ist erst mal freies spielen angesagt,aber wir Mamas setzen uns auch zu unseren Kindern hin....und spielen gemeinsam mit denen(duplo,Lego etc.)

Zwischendurch wird dann auch gemalt oder gebastelt.

Jedenfalls geht das ganze dann bis 11.45h#schwitz

Dann ist Lea erst mal kaputt und schläft dann bis zu 2Std.

An deiner Stelle würd ich mir auch was anderes suchen...

LG Stephie und Lea(*21.09.06)#blume

Beitrag von bibabutzefrau 29.08.07 - 20:22 Uhr

was willst du?Vollanimation?
Dann wär deine Tochter nach spät 20 minuten derartig fertig dass nix mehr gehen würde.

So kenn ich es auch und ich finde es vollkommen ausreichend.Gemeinsame Lieder singen ,"Freispiel" denn auch so kleine Kinder können schon alleine was machen-was will man mehr-dein Kind lernt sich zu beschäftigen ohne dass du drumrumgluckst.

LG Tina

Beitrag von palimpalim17 30.08.07 - 07:50 Uhr

Sehe ich auch so!
Natürlich ist das auch ein bisschen eine Veranstaltung für die Mütter.

Ich finde es toll, wenn die Kinder sich auch mal alleine beschäftigen und in ihr Spiel versunken sind.

Außerdem sind die Mütter ja da, wenn irgendwas ist ... oder das Kind die Nähe braucht.

Mich interessiert ehrlich gesagt, wie solche Mütter ihr Kind mal irgendwann im Kindergarten abgeben wollen.

Beitrag von zwillinge2005 29.08.07 - 20:22 Uhr

Hallo Kathrin,

1.) es macht Sinn sich eine Krabel- oder PEKIP-Gruppe mit gleichaltrigen Kindern zu suchen. 10 Monate und 2 Jahre sind einfach ein zu großer Unterschied.

2.) Ja, die Veranstaltungen sind auch (vielleicht sogar in erster Linie) für die Mütter - hier kann man Erfahrungen austauschen, Tipps bekommen oder sogar Freundschaften schliessen.

LG, Andrea

Beitrag von elanor 29.08.07 - 20:35 Uhr



Hallo!

Ich denke, dass das sehr von der Gruppenleitung abhängt. Ist das denn eine bestehende Gruppe oder seid Ihr alle neu? Vielleicht kannst Du sonst mal mit den anderen Müttern reden und Ihr könnt das anders gestalten.

Ich habe selbst mal eine Babygruppe geleitet. Am Anfang waren die Kinder 2 Monate alt, die Mütter haben sehr viel Förderung erwartet, was aber nicht Konzept des Familienzentrums war.

Ich habe das dann (2 H) so gestaltet: Begrüßungs- und Singteil, Aktionsteil, Brotzeit (wie man hier in Bayern sagt) und abschließender Singteil, Aufräumen. Je nach dem, was wir gemacht haben, haben wir das natürlich auch mal variiert. In jedem Fall konnten sich die Mütter selbst immer einbringen.

Am Anfang habe ich das so gemacht, dass ich im Aktionsteil hauptsächlich die Mütter angeprochen habe. Wir haben gebastelt (Seidenpüppchen, Mobiles...), Fußabdrücke von den Kleinen abgenommen etc. - während die Kinder einander wahrgenommen oder einfach auch noch viel geschlafen haben.

Je älter die Kleinen dann wurden, haben wir Sachen für sie gemacht: Tast- und Greifspiele, Fingerspiele... Fingerfarben, im Sand spielen, Ausflüge (Bauernhof...).

Jetzt werden die ersten zwei Jahre alt und ich bin echt froh, dass die Gruppe immer noch besteht und jetzt von meiner Kollegin weitergeführt wird.

Also, manche Mütter haben echt tierisch hohe Ansprüche, musste ich auch immer gucken, dass wir jetzt nicht schon Frühenglisch etc. machen - aber was da bei Dir abgeht, wäre mir auch zu wenig.

Schau doch, ob sich das ändern lässt. Oder macht selbst eine Gruppe!

Viele Grüße, Elanor

Beitrag von suameztak 29.08.07 - 21:00 Uhr

bei uns gibt es auch viel "Freispiel", hin und wieder wird dann gesungen oder Kreisspiele gemacht. Aber viel kann man mit den Kleinen nicht machen, klar Pekip-Übungen, Massagen und sowas, aber das würde ich dann in einem entsprechenden Kurs machen, der auch von einer ausgebildeten Kraft geleitet wird. Mal gibt es viele leere Kartons (zum stapeln, reinklettern, durch die Gegend schieben) oder Luftballons (aufgeblasen, mit Inhalt (raschelt dann) oder zum quietschen oder fliegen lassen), da unsere Gruppe nicht geleitet wird, müssen die Eltern es selbst organisieren, d.h.auch, dass die Eltern es so machen, wie sie es dann haben wollen.
Ich war auch mal in einer Gruppe, da wurde viel gebastelt, aber das hat mir gar nicht gefallen. Denn da die Kinder noch zu klein zum basteln waren, haben die Eltern gebastelt und keiner hat sich um die Kinder gekümmert.
Ich würde die Krabbelgruppen mit einem Spielplatzbesuch vergleichen. Einige Kinder brauchen es, dass Mama sich dazusetzt, andere spielen ganz alleine, wieder andere spielen zusammen. Und die Eltern sitzen am Rand, beobachten ihre Kleinen und quatschen miteinander.

Beitrag von insomnia79 30.08.07 - 07:21 Uhr

Hallo ;-)

Also, ich denke, du solltest dir eine Gruppe suchen, wo die Kinder in etwas gleich alt sind!
Woher kommst du? Ich habe ne Krabbelgruppe gegründet, in die du vom Alter deines Kindes her rein passen würdest ;-)

Allerdings muss ich sagen, dass bei uns auch nicht gerade sehr viel gemacht wird.
Wir singen anfangs ein Lied, zwischendurch vielleicht noch eins oder zwei. Ansonsten lassen wir die Kinder mit ihrem mitgebrachten spielzeug spielen. (Natürlich nehmen die Kinder auch das Spielzeug anderer Babys ;-) )
Und am Ende singen wir meist noch: alle Leut, alle Leut gehen jetzt nach Hause.....

Dann ist fertig!
Es gibt immer wieder Mütter, die finden es zu langweilig. Aber bedenke: man kann die Kinder nicht nur unterhalten! Später spielen sie auch schön gemeinsam und freuen sich, zusammen zu sein!
Und es ist einfach wichtig für Kinder, unter andere Kinder zu kommen. Ich sehe es an unserer Tochter! Sie wird morgen in einer Woche drei Jahre alt. Wenn ich mit ihr auf dem Spielplatz bin und es sind ganze Kindergarten gruppen dort, ist sie sofort integriert und spielt mit diesen Kindern, als würde sie dazu gehören!
Ich denke, es liegt daran, dass ich mit ihr von Klein an (ab vier Monaten) in zwei Krabbelgruppen war. Lara hat in einer Krabbelgruppe ihre beste Freundin kennen gelernt. Sie kennt sie, seit sie vier mOnate alt ist ;-)

Zudem finde ich, ist es für die Mütter auch wichtig, sich gegenseitig auszutauschen und auch miteinander zu sprechen!

Ich finde, man sollte nie in einer Krabbelgruppe ein Programm von ner Stunde oder so durchziehen!
In einer Krabbelgruppe in der ich war, wollte das auch eine Mutter immer machen! ERgebnis: die Kinder haben höchstens 5-10 Minuten mit gemacht und man hat so richtig gemerkt: eigentlich wollen sie lieber miteinander spielen, umher rennen usw als sich hinzusetzen und zu zu hören, wie die Mamas singen oder sonst was machen!
Am ende ist die Krabbelgruppe auch daran zerbrochen. Weil eben diese Mutter mehr wollte und immer alles so perfekt haben wollte. Aber es sind Kinder! Und die wenigsten Kinder mögen perfektionen ;-)

LG Esther mit Lara 2 Jahre, 11 Monate + Mirco 9 Monate