Hat schonmal jemand von Euch einen Erste- Hilfe- Lehrgang.........

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von bergfeecg80 29.08.07 - 20:03 Uhr

Hallo!

Meine Frage steht ja schon halb oben.Hier also die komplette Frage nochmal:

Hat schonmal jemand von Euch einen Erste- Hilfe- Lehrgang für Babys/Kleinkinder oder KInder mitgemacht?

Wenn ja, wie lief das da so ab?
Was hat er gekostet?
Mit Kind oder ohne?

Ich würde nämlich auch sehr gern einen mitmachen u. wollte mal wissen ob Ihr Euch dadurch sicherer fühlt.

Mit Ganz lieben Grüßen und #dankeschön im vorraus

die bergfee

Beitrag von wirbel27 29.08.07 - 20:07 Uhr

hi,

habe vor ein paar wochen einen erste-hilfe-kurs gemacht und kann das nur weiterempfehlen!!

der lief bei uns allerdings im privaten rahmen ab, weil eine mama aus der krabbelgruppe rettungsdienstfahrerin ist. deswegen war alles sehr locker, aber eben mit viel spass. wir haben das abends ohne kinder gemacht. mit kind kann ich mir nicht vorstellen, da du dich ziemlich konzentrieren musst und notizen machen solltest :-)

weil es privat war, haben wir natürlich auch kein zertifikat, aber das ist ja auch nicht nötig.

lg

Beitrag von sohnemann_max 29.08.07 - 20:32 Uhr

Hi,

im Normalfall finden solche Kurse auf Rettungswachen statt. Es läuft im Prinzip wie bei einem "normalen" Erste-Hilfe-Kurs ab, nur dass eben auf spezielle Kindersachen trainiert wird.

Bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung z. B. wird an richtigen Babypuppen geübt.

Klar bringt so ein Kurs was. Selber wird man sicherer und auch beruhigter bei kleinen Unfällen mit den Knirpsen und man frischt auch generell wieder Sachen auf, die man schon im Normalen Erste-Hilfe-Kurs gelernt hat, die einfach kurzzeitig im Gedächtnis weg waren.

Was diese Kurse kosten ist von Organsiation zu Organisation unterschiedlich. Ruf einfach an und frag nach.

Nein, diese Kurse sind generell ohne Kinder. Man soll ja was lernen und die Übungen in Ruhe machen können.

Ach ja, man erschrickt trotzdem im ersten Moment, wenn das Kind irgend etwas hat...da kann man Ausbildungen haben soviel man will. Im ersten Moment ist man wie vor den Kopf geschlagen....wollte ich bloß noch so sagen.#augen

Liebe Grüße
Caro mit Max 3 Jahre

Beitrag von lilli24670 29.08.07 - 20:44 Uhr

Hallo,

ich bin selber aktiv im Roten Kreuz tätig und habe vor ein paar Jahren einen Erste-Hilfe am Kind-Kurs belegt.

Der Kurs dauerte 5 Doppelstunden und umfasste Kinderkrankheiten, Notfälle, Herz-Lunge-Wiederbelebung am Baby und Kind (ungefähr Kindergartenalter). Was der Kurs gekostet hat, weiss ich allerdings nicht mehr.

Mir hat er schon viel gebracht. Konnte ich auch in meinem Beruf (bin Erzieherin) gut gebrauchen.

Natürlich bin ich auch manchmal unsicher, wenn mit meinem Kleinen was ist. Aber dann kann ich noch meinen Mann befragen, der auch aktiv beim Roten Kreuz ist und jahrelang Rettungsdienst gefahren ist.

Ich würde den Kurs auf jeden Fall machen, weil es wirklich was bringt.

LG Petra

Beitrag von jindabyne 29.08.07 - 23:13 Uhr

Ich habe vor einem Jahr einen gemacht und jaaaaaa, er hat sich wirklich rentiert! Zum einen ist mein letzter 1.-Hilfe-Kurs schon ein paar Jahre her gewesen, zum anderen unterscheiden sich Kinder- und Erwachsenenkurse doch in einigen entscheidenden Details. In vielen Situationen ist mir in Erinnerung gekommen, was im Kurs gesagt wurde und ich wusste sofort, was als erstes zu tun ist.
Mir hat der Kurs viel Sicherheit gegeben, gerade in Bezug darauf, dass ich in so ziemlich JEDER brenzligen Situation richtig handeln kann und dadurch u.U. lebensrettende Zeit gewinne.

Gekostet hat er bei er Familienbildungsstätte 35 Euro (beim DRK ist es wohl billiger). Der Kurs fand OHNE Kind statt, was ich für meine Konzentration auch wichtig fand ;-) Nach zwei Abenden Theorie gab es einen Abend praktische Übungen. Da wurde dann an einer Baby- und an einer Kleinkinderpuppe geübt. Anschließend wurden wir in Zweiergruppen eingeteilt und die Kursleiterin hat der Reihe nach jeder Gruppe ein Szenario geschildert, auf das wir so schnell wie möglich reagieren sollten. Das was klasse, um die gelernte Theorie unter Zeitdruck anwenden zu lernen.

Also #pro für einen Erste-Hilfe-Kurs!

LG Steffi

Beitrag von porterhouse 29.08.07 - 23:42 Uhr

Nein. Aber ich finde, es wird höchste Zeit, daß ich das nachhole. Habe nicht mal das Zeug aus dem Erste-Hilfe-Kurs für Erwachsene drauf! #schock
Das ist schon sehr bedenklich!
Gar nicht auszudenken, wenn vor meiner Nase mal was passiert und ich kann nicht helfen! #gruebel
Danke für den Denkanstoß.
porterhouse