Kinderwunsch - und der Partner leidet darunter - ACHTUNG LANG!

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von Frau Schwarz 29.08.07 - 22:27 Uhr

Hallo zusammen!!

(((Oh Gott, ist das lang geworden. Ich möchte vorab jedem danken, der sich den ganzen Käse hier überhaupt durchliest.)))

Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll.
Fühle mich gerade so... gerädert.

Ich bin Mutter eines Schulkinds. Mit dem Kindsvater waren damals eigentlich zwei Kinder geplant. Zu letzterem ist es jedoch nie gekommen - der Kindsvater hat sich schon unmittelbar nach der Geburt unseres ersten Kindes restlos überfordert gefühlt und wollte keinen weiteren Versuch mehr starten.
Ich war damals ziemlich am Ende, habe mich zeitweise nur noch wie eine halbe Frau gefühlt, den großen Kloß aber irgendwann heruntergeschluckt -- es zumindest versucht.

Als unsere Tochter etwa zwei Jahre alt war, haben sich mein Ex und ich getrennt. Anschließend war ich bis zur Einschulung meines Zwergs allein erziehend.

Eine ernst zu nehmende Beziehung in den vier Jahren nach der Trennung beendete ich, weil ich nach einiger Zeit nicht mehr mit der Vorstellung zurechtkam, dass mein Freund auch nicht im geringsten ein Familienmensch war. Er konnte schon sehr wenig mit meinem Zwergen anfangen, eigene Kinder konnte er sich überhaupt nicht vorstellen.
Anfangs habe ich noch gedacht, ich könne mit seiner Einstellung klar kommen, als ich feststellte, dass ich genau das nicht kann, habe ich die Beziehung beendet.

Es ist schwer zu erklären.
Ich bin der Meinung, dass in einer Beziehung jeder er selbst bleiben darf - keiner gibt sich blind auf und vergisst sich selbst, etc. Daher denke ich auch, dass es eben in manchen Beziehungen auch einen Punkt geben kann, an dem der eine/oder vielleicht auch beide Partner merken, dass die eigenen Lebensvorstellungen vielleicht so weit voneinander abweichen, dass man sich nicht auf einem gemeinsamen Weg treffen kann.

Ich war wegen der Einstellung meines Ex-Freundes in dem Moment also zwar geknickt, konnte sie aber andererseits auch nachvollziehen - und wollte weder ihn noch mich einengen, etc.
Ich bemühe mich, Dinge so anzunehmen, wie sie "sind".

Seit bald einem Jahr habe ich nun wieder einen Freund.
Einen, bei dem von Anfang an alles anders schien. Einen, von dem ich behaupten würde, dass er die große Liebe meines Lebens ist. Wir verstehen uns blind, es enstehen wunderschöne Gefühle, die sich so echt anfühlen....
Es könnte alles so schön sein.

Wegen seines Jobs führen wir eine Fernbeziehung, sehen uns lediglich am Wochenende "richtig". Während der Woche über telefonieren wir jeden Abend. Meist stundenlang.
Bereits Anfang dieses Jahr sind wir zusammengezogen. Es würde den Rahmen sprengen, hier genau zu erklären, warum so überstürzt, etc. Kurzum waren es viele kleine Überlegungen auf einmal und das große Gefühl, dass das alles mit Sicherheit kein Problem sei. Wir sind beide in unseren Berufen recht ehrgeizig und während einer Arbeitswoche ohnehin relativ ausgelastet - und da wir uns die Woche über auch nicht sehen erschien uns eine gemeinsame Wohnung am sinnvollsten - und fühlte sich am tollsten an.

Das Zusammenleben an sich (an "unseren" Wochenenden) gestaltet sich harmonisch. Wir sind zu einer richtigen kleinen Familie geworden, durchleben Höhen und Tiefen miteinander.
Es fühlt sich richtig an.....

wenn da nicht....

.... mein Kinderwunsch wäre.
Von dem ich immer mehr das Gefühl habe, dass ich mir damit mein eigenes Grab schaufle - und gerade vielleicht das meiner Traumbeziehung.

Wie schon erwähnt, hat sich mit meinem Partner von Anfang an alles richtig angefühlt.
Wir haben bald ernsthaft darüber nachgedacht, gleich Nägel mit Köpfen zu machen und vielleicht zu heiraten. Kinder waren auch im Gespräch.
Wir waren uns einig, dass wir noch warten würden. Ich habe zwischendurch noch einmal mit dem Gedanken gespielt, mich beruflich weiterzubilden, das hätte mich ungefähr zwei Jahre "gekostet" - so lange wollte ich auf jeden Fall noch mit Nachwuchs warten.
Die Weiterbildung hat sich erledigt, als ich genauer in mich hineingehört habe und entschied, dass sich dadurch nicht wirklich etwas an meiner beruflichen Situation ändern würde.
Ich arbeite jetzt schon in dem Bereich, in dem ich arbeiten möchte - ein Bereich, in dem es kein "Hocharbeiten" durch Weiterbildung gibt. Der Aufwand erschien mir außerdem einfach zu hoch.
In erster Linie bin ich ein Familienmensch, das Wohl meines Schulkinds liegt mir sehr am Herzen und neben festem Job und der Freiberuflichkeit noch eine Weiterbildung zu starten, darauf hatte ich einfach keine Lust.

Als ich mich von der Weiterbildung verabschiedet habe, ist mir bewusst geworden, dass es somit für mich keinen rationalen Grund mehr gibt, mit dem Nachwuchs zu warten.
Ich muss anmerken, dass der starke Wunsch nach einem zweiten Zwergen bei mir niemals richtig abgeflaut ist. Sobald ich in meinem Freundeskreis auf Kleinkinder treffe, bin ich emotional kaum mehr zu halten. Die Freude ist dann einfach so groß.

Ich habe mich dazu durchgerungen, meinem Partner vor einigen Wochen zu eröffnen, dass ich mir vorstellen könnte, doch früher als geplant schwanger zu werden.
Die Reaktion war nicht unbedingt positiv.
Es ist wohl so, dass er zwar einen tollen Job hat und auch gut verdient, aber nicht der Meinung ist, dass er schon so ein gutes „Standing“ hat, dass er sich ein eigenes Kind mit mir leisten kann.
Er ist Freiberufler und darauf angewiesen, dass er regelmäßig „gebucht“ wird. Bei einem seiner letzten Jobs ist der Auftraggeber insolvent gegangen und er konnte für seine komplette Arbeit nicht mehr entlohnt werden. Jetzt fehlt natürlich ein großer Batzen Geld, der fest eingeplant war – und wegen dem er relativ verunsichert ist.
Er möchte also noch warten. Vielleicht noch zwei Jahre. Um abschätzen zu können, wie sich beruflich alles weiterhin entwickelt, etc.

„Zwei Jahre“. Das liegt mir gerade so schwer im Magen. Das erscheint mir wie eine Ewigkeit...
und ich merke fast täglich, wie wenig ich mit dieser „Frist“ umgehen kann.
Ich komme mir vor, als sei ich mit meiner Beziehung in eine Art „Wartemodus“ gefallen... ich warte auf jedes Wochenende, auf jeden Anruf, warte in einer gemeinsamen Wohnung, in der während der Woche einfach „mein Mann“ fehlt...
Jetzt warte ich zwei Jahre lang auf unseren gemeinsamen Zwergen...

Ich stehe so unter Strom, habe einen unbändigen Kinderwunsch und das Gefühl, dass der Moment richtig ist und muss mir gerade jeden Gedanken daran verkneifen.
Das Verkneifen hat zur Folge, dass ich mich fühle wie durch den Fleischwolf gedreht – ich fange an, kleine Äußerungen zwischen uns zu zerpflücken, lege jedes Wort auf die Goldwaage – kann es nicht mehr ertragen, wenn er auf mich zugeht, mich in den Arm nehmen möchte – oder mehr.
Ich ertrage mich bald selbst nicht mehr – und weiß einfach nicht wohin mit meinen Gefühlen.
Ich verstehe seine Gründe, kann sie aber nicht annehmen.
Wer versteht meine Gründe? Mein Schulkind wird nicht jünger, der Altersabstand niemals mehr kleiner – und ich auch nicht jünger.

Ist es so unrecht, sich ein Kind zu wünschen?
Kann ein Moment so unpassend sein?
Kann ein Kinderwunsch so störend sein und so destruktiv?

Bei einem Gespräch gestern Abend hat mein Freund gemeint, er fühle sich, als würde ich ihm die Pistole auf die Brust setzen... und als müsse er es ausbaden, dass der Vater meiner Tochter kein weiteres Kind mehr haben wollte. Zu einem gewissen Teil hat er damit vielleicht recht.
Aber das macht es für mich auch nicht leichter.

Und.... ich frage mich, ob es noch andere Frauen gibt, die sich so sehnlich ein Kind wünschen – aber aus rationalen Gründen noch warten müssen.
Mir persönlich fällt es unglaublich schwer, das Warten zu akzeptieren, meinem Freund nicht bei jeder Gelegenheit eine reinzusemmeln...und unsere (eigentlich) tolle Beziehung in den Wind zu schießen.

Ich freue mich über Eure Meinungen – und gerade vielleicht auch über ein wenig Trost.

Liebe Grüße

Frau Schwarz

Beitrag von ins schwarze getroffen 29.08.07 - 22:45 Uhr

es ist so schön soetwas ähnliches auchmal zu hören....
ich muss auch noch warten,vielleicht bis mitte nächsten jahres,das sind zwar keine 2 jahre wie bei dir aber für mich ist dann meine wartezeit von 4jahren#schock um.
ja...4 jahre..und ich habs ausgehalten,mein kind is jetzt 7 und ich finde den altersunterschied auch schon viel zu lang,denke immer wer weis wann es dann klappen wird,wenn wir endlich dürfen.
ich konnte meinen mann auch verstehen als er sagte damals "jetzt nicht",er ist oft nie da aus beruflichen gründen und er möchte beim 2ten alles miterleben.

..und trotzdem war ich manchmal richtig böse auf ihn,habe spitzen geschnitten und sogar überlegt heimlich schwanger zu werden#hicks


und nun,ja nun ists bis nächstes jahr nicht mehr lang#schwitz

Beitrag von Frau Schwarz 29.08.07 - 22:50 Uhr

Dankeschön.
Es tut gut so ehrlich Worte zu lesen.

Wie hast du das nur geschafft?? Vier Jahre lang?
Ich habe gerade das Gefühl ich halte das nicht durch.

Ich bin drauf und dran mich zu benehmen wie ein trotziges Kind und komme mir außerdem schlecht vor, wenn wir reden und ich ihm ehrlich sage, dass ich ein Problem mit der Situation gerade habe, weil ich genau weiß, dass ihm das ganze ja auch nahe geht.

Wir haben beide gerade so ein doofes Gefühl, jeder mags dem anderen recht machen - aber jeder hat auch Angst sich daneben zu benehmen. Sehr angespannt also...

Beitrag von ins schwarze getroffen 29.08.07 - 23:05 Uhr

mmh,tja wie ich das geschaft hab#kratz
am anfang war das garnicht sooo einfach(wie bei dir),
eine zeitlang hab ich ihn richtig angeblubbert und war manchmal auch so gemein,das ich gesagt hab,heut gibts kein#sex....ist ja eh verschwendung#hicks
bis ich mal eine zeitlang in mir gegangen bin und hab pround kontra aufgeschrieben hatte.
und da is mir aufgefallen,das wenn er nur mir zu liebe ja gesagt hätte,ich bis heute mit 2 kindern allein gesessen hätte,ich hätte zwar meine 2 wunschkinder aber keinen mann,tag für tag an meiner seite der das glück mit mir von anfang an teilt.das wollte ich wiederum auch nicht.
es gab auch noch manchmal situationen wo ich sehr neidisch auf andere in meiner umgebung war,die alle auf einmal schwanger waren....aber irgendwann.......wirds egal

überleg doch mal....vielleicht ist es in 2 jahren nicht mehr so,das ihr euch nur jedes wochenende seht,dann wäre es doch viel schöner,wenn dein mann dir den babybauch jden tag streicheln könnte
und wenns finanziel dann noch besser steht!!

#liebdrueck

Beitrag von Frau Schwarz 29.08.07 - 23:28 Uhr

#liebdrueck

Och, danke.
Ja.... es ist komisch... je mehr ich in mich gehe, desto mehr wird mir genau das klar, was du mir hier geschrieben hast... das mit dem "sich gemeinsam von Anfang an freuen".
Das ist mir nämlich "eigentlich" sehr wichtig.
Zumal ich ja seine Beweggründe absolut nachvollziehen kann. Kopflich gesehen.
Vielleicht muss ich mein Ego einfach ein bisschen beiseite schieben - und meine Ängste (Altersunterschied der Zwergen, etc.) einfach mal vergessen.

An seiner beruflichen Situation wird sich leider nix ändern.
Das bringt der Zweig in dem er arbeite so mit sich. Und mit Schulkind bin ich natürlich nicht so flexibel, dass ich ihm ständig hinterherziehen kann. Leider. Hihi... Nein, hab ich gerade nicht ernst gemeint. :-D
Es ist schon schwer, eine Fernbeziehung zu führen - aber ja... das war mir von Anfang an klar.
Und ich denke, wenn im Herzen alles richtig ist, was spielt dann die Entfernung unter der Woche für eine Rolle.

In diesem Sinne
nochmal Dankeschön.
Deine Worte haben mir gerade viel Trost gespendet.

#hicks

Beitrag von nick71 29.08.07 - 22:56 Uhr

Für mich klingt das etwas "wahllos"...das ist nun schon der dritte Partner, mit dem Du unbedingt ein Kind willst.

Nicht böse gemeint, aber es klingt wirklich so, als würde dieser Wunsch Dein Leben beherrschen.

Dein jetziger Freund hat sich schon dazu "bereiterklärt" und auf einmal passt es Dir nicht mehr, dass Du noch warten sollst...für mich sind seine Gründe übrigens absolut nachvollziehbar.

Ich kann Dir bei Deinem Problem leider nicht helfen...aber ich denke, dass Du da ohne professionelle Hilfe nicht mehr rauskommst.

Beitrag von Frau Schwarz 29.08.07 - 23:33 Uhr

Ich muss leider einhaken:
vom Vater meines Zwergen wollte ICH nicht unbedingt ein Kind, WIR wollten gemeinsame Kinder.

Vom zweiten Mann habe ich mich getrennt, weil mir klar geworden ist, dass das Streben nach Familie einfach etwas ganz essentielles ist - das kann man nicht einfach mal eben ausblenden, nur weil das Gegenüber es so wünscht und eben keine Familie haben möchte.

Stell dir vor du stehst unheimlich auf Südländer, gehst aber mit einem Nordlicht zusammen. Und irgendwann merkst du, dass dir das Nordische eben einfach überhaupt nichts gibt.
Wartest du dann weiter bis dein Nordlicht zum Südländer wird?

Mag jetzt etwas komisch klingen, aber ich hoffe meine Einstellung wird etwas verständlicher.
Man kann halt niemanden zu etwas zwingen, finde ich.
Und es ist falsch, anderen Leuten seine eigenen Wünsche aufzuzwängen. Da ist es manchmal doch weiser, seinen eigenen Weg friedlich weiterzugehen.

Aber - Dankeschön auch dir fürs Lesen. :-D

Beitrag von Frau Grau 30.08.07 - 00:57 Uhr

Seeeehhhhhrrrrrrr schön geschrieben! Fesselnd vom ersten bis zum letzten Satz.

Ich verstehe dich mehr als deinen Freund. Für mich hört es sich stark nach einer Ausrede an, dass dein Freund aus beruflichen/finanziellen Gründen noch kein Kind möchte.

Ihr hattet wegen deiner Fortbildung eine Frist von 2 Jahren gesetzt. Nun fällt deine Fortbildung ins Wasser und dein Freund sieht keinen Grund, eher ein Kind in die Welt zu setzen. Vielleicht kam ihm deine Fortbildung gerade recht, ein Kind hinauszuzögern?

Bedenke, wenn du dich trennst, musst du erst einmal einen neuen Mann finden, der ein eigenes Kind möchte. Dieses kann sich auch wieder in die Länge ziehen.

Bleibt dir noch die Möglichkeit eines "Unfalls"..... Bei deinem starken Kinderwunsch bist du vielleicht auch in der Lage, alleine für deine Kinder zu sorgen. Aber ob du das auch willst?
Finanzielle Lösungen gibt es immer.....

Mit jedem Gespräch, welches du deinem Freund "aufzwingst", fühlt er sich mehr und mehr unter Druck gesetzt. Deshalb würde ich ihn mit diesem Thema gar nicht mehr behelligen. Sonst macht er aus 2 Jahren noch 3 #augen

Mir scheint, bei diesem Mann ist Taktik angesagt.

Was spricht gegen ein Kind? Da er unter der Woche beruflich weg ist, kümmerst du dich die meiste Zeit ums Baby.

Wie würde er reagieren, wenn du mit Trennung "drohst" (unterschwellig)?

Liebe Frau Schwarz, ich kann mich gut in deine Lage versetzen. Ich habe alles auf eine Karte gesetzt, bin schwanger geworden und die Beziehung zerbrach deswegen. Nun bin ich alleinerziehend - aber mit meinem Wunschkind wunschlos glücklich.

Ich wünsche dir nur das Beste.

Beitrag von jeyk 30.08.07 - 20:25 Uhr

Ach wie gut.#huepf
Deine Worte waren gerade richtig gut für meine Seele.
Ich bin in einer ähnlichen Situation.
Ich wünsche mir schon sehr lange ein Kind. ich hab die ganze Zeit gedacht vll. wird das nochmal besser un d ich warte aber im gegenteil es wird immer mehr. Seit ich auf der neuen Arbeit bin(7 Monate), ist es noch mehr geworden weil ich fast täglich eine Geburt mitbekomme, oder so kleine Würmchen als Patienten habe.#baby
Tja, ich werde wohl jetzt mit etwas Taktik ran gehen. Die Pille nehme ich ja nicht mehr.#bla

Aber ich bin jetzt wirklich erleichtert das ich nicht alleine so denke.#cool

LG Jenny#sonne

Beitrag von abc_mensch 30.08.07 - 20:42 Uhr

<<Ich habe alles auf eine Karte gesetzt, bin schwanger geworden und die Beziehung zerbrach deswegen. Nun bin ich alleinerziehend - aber mit meinem Wunschkind wunschlos glücklich.>>

Wahrscheinlich weil der arme Idiot zahlen darf......

Schön wenn man als Mann auf die Sameninjektion und Finanzier beschränkt wird.... Da soll eine mal sagen, dass es keinen femininen Chauvinismus gibt

Beitrag von codie 30.08.07 - 12:34 Uhr

Hallo Frau Schwarz,
ich selbst habe keine Kinder, bin aber nicht abgeneigt ;)

Ich kenne eine ähnliche Situation aus dem Bekanntenkreis:

Sie hat 2 Kinder und hat sich zusammen mit ihrem Mann dazu entschlossen sich Sterilisieren zu lassen. Sie selbst hatte die Idee und ist zufrieden mit ihrer Entscheidung.
Sie war sich ganz sicher es soll kein Kind mehr geben, aber immer wenn sie ein Baby oder ein kleines Kind gesehen hat, besonders in der Familie, war sie sehr traurig.

Sie sagte dann es sie packt der Instinkt, aber sie weiss, dass es besser ist (finanziell, auch mal wieder was für sich machen können, Arbeiten, urlaub...) nicht noch ein Kind zu bekommen.

Ich könnte mir denken, dass es so eine Art kleiner Kampf zwischen Mutterinstikt und Verstand ist, den du auch gerade mitmachst.

Du möchtest den Willen deines Mannes akzeptiren aber dein Instinkt sagt dir du willst ein weiteres Kind, möglichst sofort.
Dabei stellt sich das Gefühl des "Wartemodusses" ein, das du beschrieben hast. Du beschränkst eure Beziehung sozusagen nur auf diesen Gedanken.

Ich persönlich würde dir Raten, wenn du die Beziehung nicht aufs Spiel setzen willst, warte noch ab, weil dein mann dir vertraut und die dieses nicht mit einer schwangerschaft gegenseinen willen zerstören solltest.

Alles Gute für Euch!