Wie soll ich mich verhalten? Brauch mal euren Rat!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von joshesphina 30.08.07 - 11:11 Uhr

Hallo Ihr Lieben!
Gestern ist der Mann unserer Nachbarin (könnten vom Alter meine Eltern sein) nach schwerer kurzer Krankheit verstorben. Hab Sie am Dienstag noch getroffen, da war sie noch zuversichtlich und hat sich auch noch nach mir erkundigt, wie es mir geht, wann es dann soweit ist, total lieb. Jetzt weiss ich gar nicht, wie ihr gegenüber stehen kann, unsere Prinzessin soll ja am kommenden Dienstag (eigentlich) kommen. Man sagt zwar, "einer geht, einer kommt" aber komisch ist es dennoch, auch wenn es keine Familie ist, weil sie immer so nett und hilfsbereit ist. Hatten uns eigentlich überlegt eine Geburtsanzeige (wenn es dann soweit ist) im Haus aufzuhängen, jetzt weiss ich nicht mehr, ob das nicht pietätlos ist. Gar nichts "zu verkünden" find ich auch blöd, da wir eine super Hausgemeinschaft sind. Also lieber an jeden im Haus eine einzelne Karte und bei unserer Nachbarin mit extra Worten? Wenn ich sie sehe, wünsche ich ihr schon mein Beileid, sagt man noch was oder geht dann lieber weiter?
Gruß Josha 39. SSW (ET 04.09.07)

Beitrag von meraluna1975 30.08.07 - 11:17 Uhr

Ich würde -wie du auch schon sagtest- der Nachbarin dein beileid ausdrücken. Weitergehen würde ich allerdings nicht, sondern fragen, ob ich ihr irgendwas helfen kann - und wenn es nur mal ein Mittagessen ist, das man rüberschickt.

Eine "Geburtsanzeige" würde ich aber auf jeden Fall in den Hausflur hängen. Das wird deine Nachbarin sicherlich nicht als pietätslos ansehen.


Alles Gute für dich!

Mera mit Vincent (2 Jahre) und Jakob 38.SSW

Beitrag von simmie 30.08.07 - 11:21 Uhr

Das ist natürlich echt traurig....
aber wenn du so ein gutes Verhältnis zu ihr hattest und auch sonst viel Kontakt zu ihr hattest, wäre es sehr komisch, nur an ihr vorbeizugehen und nichts zu sagen.
Es muss ja nicht gerade "mein Beileid" sein, das ist irgendwie so unpersönlich finde ich. Sag´ ihr doch aufrichtig, wie du dich fühlst: dass es dir sehr leid tut mit ihrem Mann, und du dir unsicher bist, wie du dich jetzt verhalten sollst. Sie kann dich dann bestimmt verstehen! Und wenn das KLeine erstmal da ist, wird sie das sowieso sehen, und vielleicht von sich aus auf dich zugehen und dir gratulieren, meinst du nicht? Da braucht es in dem Fall vielleicht gar keine Anzeige.

LG Simmie
(27+2)

Beitrag von vrabec 30.08.07 - 11:21 Uhr

Hallo,

das ist eine echt schwierige Situation. Es kommt eben auch sehr auf Deine Nachbarin an, wie sie das Ganze verarbeitet etc. Was m.E. allen Trauernden sehr hilft, ist ihr nicht nur Dein Beileid auszusprechen, sondern auch etwas Nettes über ihren Mann zu sagen. Nichts tut einem in einer solchen Situation besser, als Gutes über den geliebten, verstorbenen Menschen zu hören. Wenn Du kannst und sie noch ein bisschen mehr reden will, höre ihr zu, wenn sie Geschichten aus der gemeinsamen Zeit loswerden will... Nichts ist schlimmer als wenn plötzlich niemand mehr über den Menschen reden will, der einem doch so wichtig war.

Ansonsten finde ich, klingt Dein Vorschlag mit der Karte an jeden und bei Ihr noch mal mit ein paar zusätzlichen Worten sehr gut, wenn ihr das aufwandsmäßig schafft, macht das!

Liebe Grüße und alles Gute,
vrabec#blume

P.S. den Spruch "einer geht, einer kommt" finde ich absolut besch..., und stimmen tut er auch nicht, sonst würde die Menschheit global nicht immer mehr und in D immer weniger...

Beitrag von virginiapool 30.08.07 - 11:31 Uhr

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