Der Pfusch an Yasmin und mir

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von sabine1984 30.08.07 - 13:08 Uhr

Der Ärger mit Ärzten fing bei mir schon während meiner ersten Schwangerschaft an. Mein Frauenarzt war aus irgendwelchen Gründen (vielleicht Redefaulheit???) der Meinung, trotz Null Erfahrung müsste ich von mir aus alles wissen. Ich erhielt ein Dokument nicht, was ich der Krankenkasse hätte vorlegen sollen, weswegen ich drei Monate auf mein Mutterschutzgeld warten musste. Als ich bei der Nachuntersuchung darauf ansprach, fragte mein Arzt, wieso ich nicht während der Schwangerschaft danach gefragt hätte. Außerdem erhielt ich keine Ultraschallbilder, meine Freundin, die kurz nach mir schwanger wurde, hat aber drei. Ich erhielt weder einen Tipp zum Thema Hebamme (ich wusste noch nicht mal, dass ich eine bezahlen kann und die dann mit zur Geburt kommt. Ich hab mich leider zu sehr auf den Arzt verlassen) noch über die Schwangerschaft allgemein. Dass es nicht schlecht wäre, einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen, erfuhr ich auch nicht vom Arzt, sondern von meiner Freundin. Die leistete letztendlich mehr Aufklärungsarbeit als der Arzt. Immerhin habe ich dann noch zwei Bücher gelesen, um wenigstens ein bisschen zu wissen. Ich wusste so wenig über Schwangerschaft und Geburt, weil meine Tochter eigentlich nicht geplant war, und ich auch lange nicht akzeptierte dass ich schwanger war.
Schließlich war es dann soweit: Samstag Nachmittag, den 05.02.05 setzten leichte Wehen ein, die ich erst für Rückenschmerzen oder eine Darmerkrankung hielt. Ich war sogar noch mit meinem Mann einkaufen, musste nur während der Wehen stehen bleiben. Abends wurden die Schmerzen dann schlimmer, und wir fuhren vorsichtshalber ins Krankenhaus, nur um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. Das CTG schlug schon gewaltig aus, und ich hätte mir in dem Augenblick nicht vorstellen können, dass die Schmerzen NOCH schlimmer würden. -Wurden sie aber. Ich hatte kaum Pausen zwischen den Wehen und glaubte, zu sterben. Hinterher erfuhr ich, dass meine Tochter falsch gelegen war, und mit ihrem Gesicht (nicht mit dem Hinterkopf) auf dem Muttermund drückte, was ihr das Genick gebrochen hätte, wenn sie so auf die Welt gekommen wäre. Die Hebamme hätte merken müssen, dass mein Kind falsch liegt. Das war nämlich auch der Grund für die unerträglichen Schmerzen.
Die Nacht von Yasmins Geburt lief eigentlich so ab, dass wir Abends ins Krankenhaus fuhren, mein Mann nochmal kurz heimging um ein paar Kleinigkeiten zu holen, und ich die ganze Zeit über schrie und bettelte. Statt sich um mich zu kümmern las die Hebamme in ihrem Zimmer ein Buch und sah nur zweimal in der ganzen Nacht nach meinem Muttermund. Irgendwann Ich war die ganze Zeit allein, und mein Mann konnte mir auch nicht helfen. Wenn nicht morgens um 6 Uhr die Ablösung gekommen wäre, die mich richtig untersuchte, wäre mein Kind vielleicht gestorben. Zwei mal hat dieses faule Stück in der ganzen Nacht nach mir gesehen, und wenn mein Kind gestorben wäre, wäre es ihr bestimmt sogar egal gewesen. Als die Ablösung dann sagte, sie müsse alles tun, damit Yasmin sich dreht, sonst Notkaiserschnitt, hielt ich die unerträglichen Schmerzen nicht mehr aus und befand mich in einer Art Dämmerzustand an den ich mich kaum noch erinnere. Die Hebamme hat Yasmin "zurechtgerückt", und prompt ließen die Wehenschmerzen soweit nach, dass ich wenigstens klar denken konnte. Schließlich kam Yasmin um 6.33 Uhr zur Welt. Aber statt dass ich sie halten durfte, wurde sie weggebracht. Sie hat nicht geschrien, ich durfte sie nicht halten, noch nicht mal sehen, und habe eine halbe Stund nur geweint, weil mir niemand sagte, ob sie lebt oder...
Dann brachten sie sie. Sie schlief und sah so wunderschön aus. Trotzdem war es das schlimmste Erlebnis meines Lebens. Ich bin froh, dass ich nicht weiß wo die Nachthebamme wohnt sonst... käm ich vielleicht lebenslänglich in den Knast.
Nach der Geburt und der Wochenbettzeit im Krankenhaus gingen wir heim und ich versuchte, weiterzumachen. Ich wurde aber depressiv, und wendete mich bei der Nachuntersuchung an den Frauenarzt. Er schickte mich weiter zu einer Psychologin, die mir Anti-Depressiva verschrieb, und ich musste das Stillen aufgeben. Nach über eineinhalb Jahren wand ich mich schließlich an meinen Hausarzt weil ich gelesen habe, dass Schilddrüsenunterfunktion Depressionen verursachen kann. Und so war es sann auch.

Fazit: Meine Tochter kam vor zweieinhalb Jahren nach einer katastrophalen (dank Frauenarzt) Schwangerschaft und einer unerträglichen (dank Hebamme) Geburt zur Welt. Stillen konnte ich auch nicht dank Psychologin. Dank Hausarzt wurde die Schilddrüsenunterfunktion , hervorgerufen in meinem Fall durch die Geburt, viel zu spät erkannt und Jahrelang nahm ich Grundlos die falschen Medikamente.

Und jetzt bin ich wieder schwanger. Und ich habe Angst. Ich hab so schrecklich Angst vor dem, was kommt... Kann mich jemand trösten, bitte? #danke

Beitrag von havecat 30.08.07 - 13:28 Uhr

Hallo #liebdrueck

1) Unwissenheit schützt vor dummheit nicht, oder wie war das?? #gruebel
Ich persönlich bin der Meinung du hättest (sogar GEMUßT!!) dir das wissen um die schwangerschaft/Geburt selber aneignen sollen...quasi im zeiten des Internet und URBIA ;-) hättest du wissen müssen, was in den 10montaen schwangerschaft so passiert...welche Unterlagen man braucht usw. usw. Bücher gibt´s schließlich auch...#cool...das mal nebenbei

Das du so eine missglückte Geburt hattest, du mir sehr leid #schmoll, denn das sollte iegentlich ein schöner Moment werden.
Wenn du jetzt, bei deinem 2ten Kind Angst vor der Geburt hast, rate ich dir zum KS-aber lass dich vorher gründlich in der Klinik deiner Wahl beraten #pro

Ich wünsche euch alles Gute #klee

Beitrag von teufelchen454593 30.08.07 - 13:32 Uhr

Wahnsinn, wie intensiv man sich damit beschäftigen kann, alles auf andere zu schieben. Ich finde, Du hättest eine gewisse Eigenverantwortung gehabt und Dich selber informieren müssen, schließlich warst DU ja auch schwanger. Und ohne medizinisches Fachwissen zu beurteilen, was Ärzte und Hebammen alles "falsch" gemacht hätten, finde ich reichlich anmaßend. Sind aber leider viele Menschen so.

Andrea

Beitrag von dream22 01.09.07 - 19:28 Uhr

ohne jetzt böse sein zu wollen. Genau das hab ich auch gerade gedacht.

Simone

Beitrag von sternenzauberin 30.08.07 - 13:44 Uhr

Hallo Sabine,

zuallerst drücke ich dich mal gaaaaanz fest #liebdrueck.
Nachallem was du erlebt hast ist deine Angst nur zu verständlich.

Sicherlich hast du auch einiges aus deinen unschönen Erfahrungen gelernt und kannst nun während deiner neuen Schwangerschaft vieles anders machen :-).

Wahrscheinlich hast du eh schon einen anderen FA oder eine andere FÄ ausgesucht. Wusstest du das auch Hebammen die Schwangerschaftsvorsorgen machen dürfen, wird sogar von der Kasse bezahlt. Vielleicht ist das eine Möglichkeit für dich.
Vielleicht findest du bei dir in der Nähe auch eine Beleghebamme, sie könnte dich während der Schwangershaft, unter der Geburt und im Wochenbett betreuen. Zu den US-Untersuchungen kannst du trotzdem zu einem FA gehen, das geht.

Oder hast du schon mal an eine Geburtshausgeburt oder sogar Hausgeburt gedacht? Das schöne daran ist, dass du jemanden nur für dich hast, d. h. eine Hebamme, die nur für dich da ist und sicherlih keine Zeitung irgendwo liest - es sei den du schickst sie raus ;-).

Außerdem könntest du dich jetzt schon informieren wie es deiner Schilddrüsen-Situation im Verhältnis zu deiner Schwangerschaft aussieht, kenne mich damit ehrlich gesagt gar nicht aus.
Wie wahrscheinlich ist es, dass du erneut eine Depression bekommst?
Auch hier kannst du jetzt schon vorsorgen und dich vorbereiten, schau doch mal hier:

http://www.schatten-und-licht.de/

Nutze auf jeden Fall die Energie, die in deiner Angst steckt, damit du diese Schwangerschaft genießen und auh eine schöne Gebrurt erleben kannst.

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute #sonne
Sternenzauberin

Beitrag von anjulia 30.08.07 - 13:46 Uhr

vielleicht zeigst du bei dieser schwangerschaft ein bisschen mehr eigeninitiative und selbstverantwortung - dann werden einige deiner horrorerlebnisse sich nicht wiederholen.

Beitrag von carabinchen82 30.08.07 - 16:50 Uhr

Es tut mir auch sehr Leid, dass du so Probleme mit den Ärzten hattest.
Aber wie schon jeder sagt, hätte man sich selber auch erkundigen können. Man entwickelt doch im Laufe der Schwangerschaft das Interesse alles zu wissen was so passiert und um was du dich zu kümmern hast.

Desweitern verstehe ich nicht, warum die Ärzte hätten wissen sollen, dass dein baby falsch anhand der Schmerzen??
Jede Frau hat bestimmt Höllenschmerzen bei der Geburt. Das muss nicht sofort heißen, dass das Kind falsch liegt und sterben kann.

Hättest du dir vorher mal ein paar Krankenhäuser angesehen, dann hättest die Hebammen usw. alle kennengelernt und dir ein passendes Krankenhaus ausgesucht. ODer hast du dies vielleicht gemacht? Kann ja sein, dass man in seltenen Fällen trotzdem pech hat.
Aber ich denke, dass ist deine Sicht, dass du den Ärzten die Schuld zu schiebst, weil sie eben nicht so schnell etwas gegen deine Schmerzen gemacht haben.
Die ärzte haben das bestimmt aus einen anderen Blickwinkel gesehen.

Beitrag von sabine1984 30.08.07 - 21:03 Uhr

Es war so, dass ich mir natürlich die einzigen beiden Krankenhäuser in meiner Nähe angesehen habe. Alle anderen wären mehr als eine dreiviertelstunde entfernt gewesen, das war mir zu gefährlich. Ich war sogar eine Woche stationiert, wegen Verdacht auf Schwangerschaftsvergiftung. In der Zeit lernte ich einige Hebammen kennen, und war ja auch zufrieden. Dass ich eine der wenigen, die ich nicht kennengelernt habe, bei meiner Geburt erwischt habe, wäre ja nicht so schlimm gewesen, wenn sie ihre Arbeit gemacht hätte. Wie gesagt, sie hat gelesen, während die falsche Lage meiner Tochter beim Ultraschall, sogar durch einfaches Tasten festzustellen gewesen wäre. Ihre Ablösung hat ja auch sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmt und mich untersucht. Und die Schmerzen waren alles andere als normal. Ich hab sie auch nicht vergessen im Vergleich zu Anderen. Wie gesagt, kaum hatte Yasmin sich richtig gedreht, waren es "nur noch normale Wehen", an die ich mich auch nicht mehr erinnern kann. Sicher ist es keine Ausrede, dass ich anfangs nicht akzeptiert habe, schwanger zu sein, und mich deshalb um nichts zu kümmern. Aber um der Hebamme die Arbeit abzunehmen, hätte ich studieren müssen. Dafür reichen leider 9 Monate nicht :)

Beitrag von dancat02 30.08.07 - 22:01 Uhr

Hi,
es tut mir auch sehr leid das die Geburt für Dich kein schönes Erlebnis war.
Andererseits hätte man sich auch mit Freunden oder Bekannten ( z. B. Frauen die bereits Mütter sind austauschen können. ) So kann man schon sehr viel Wissenswertes erfahren. Es gibt auch so viele gute Bücher und Zeitschriften mit Infomaterial ( zumal beim Frauenarzt auch jede Menge Infomaterial gibt - kostenlos )
Ich hatte während meiner Schwangerschaft alles Wissenswerte quasi aufgesogen.Durch Zeitschriften - Bücher von Kolleginnen und auch durch das Internet - auch von meinem Arbeitgeber bekam ich Unterlagen - aber das Wissen muss man sich halt selbst aneignen.
Bei mir war die Hebamme auch nicht ständig im Zimmer ( fühlte mich aber in guten Händen da durch die Monitore alles überwacht wurde. ) und auch ich befand mich in einem Dämmerzustand ( die Geburt dauerte 14 Stunden - Schutzfunktion des Körpers. )
LG Daniela


Beitrag von babybiest 30.08.07 - 22:01 Uhr

Ich find es ehrlich ganz schön krass, dass dir jetzt hier die Schuld zugeschoben wird:-[!!!

Na klar KANN man alles nachlesen, aber dafür muss man sich auch erstmal über das Ereignis Schwangerschaft freuen und sie akzeptieren! Und außerdem kann es nicht sein, dass es normal sein soll, dass man von einem Facharzt nicht beraten wird!!! Wo kommen wir denn da hin, wenn jede Schwangere sich eigentständig informieren MUSS??? Wenigstens die grundlegenden Sachenwie Geburtsvorbereitung und Hebammenbegleitung muss doch der Arzt mal anschneiden. Er muss ja nicht gleich ne Liste rausrücken, aber wenigstens mal nachfragen, ob man sich schon mit dem Thema beschäftigt hat. Dann hätte man auch ne Chance zu wissen was man alles nicht weiß!

Ich habe in meiner ersten SS sehr viel gelesen, aber habe mich trotzdem oft uninformiert gefühlt.

Meine Geburt war zwar sehr einfach und schnell, aber auch wie bei dir hat sich die hebamme nicht wirklich gekümmert. Sie konnte nicht glauben, dass bei einer Erstgebärenden der muttermund schon nach 4 Stunden Wehen offen sein soll und hat nur nach heftigstem Drängen meinerseits mal nachgeschaut -ups, schon offen, na dann pressen sie mal...-
Wir waren fast die ganze zeit allein im Kreissaal, meinem Mann wurde lediglich gezeigt, wo der Ausschalter für den Alarm ist, falls das CTG mal wieder ausfällt #schock.

ich weiß, ich werde NIE WIEDER in einem Krankenhaus entbinden, wo eine Geburt nur noch Massenabfertigung ist! Ich habe mir ein geburtshaus rausgesucht, dort macht EINE Hebamme Vorsorge, Geburt (sie bleibt die ganze Zeit, ohne Schichtwechsel) und Nachsorge. Vielleicht wäre das auch für dich eine Alternative!
Eine Hebamme nimmt sich pro Vorsorge auch mind. 1 Stunde Zeit für dich und beantwortet wirklich ALLE Fragen, auch jederzeit per telefon.

Lass dir nicht sagen, du wärst Schuld an deinen schrecklichen Erlebnissen!!!

Ich hoffe du findest diesmal eine tolle Schwangerschaftsbegleitung, wie immer die aussehen mag!

LG von Bea

Beitrag von sassiputz 30.08.07 - 22:21 Uhr

Hallo,

hm, ich kann gut nachvollziehen, wie man sich fühlt, wenn die Geburt zu einem Horrorerlebnis wird. Ich hatte einen Plazentariss, der zunächst nicht erkannt wurde. Mein Sohn hätte das fast nicht überlebt. Ich hab lange gebraucht, dass zu verarbeiten und zu akzeptieren, dass alles nunmal ist, wie es ist. Bis dahin habe ich mich, wie Du, auch sehr mit Schuldgefühlen geplagt.

Ich habe übrigens auch eine SD-Unterfunktion mit Depressionen, die lange Zeit nicht erkannt wurde. Sowas kommt häufig vor und dafür kann man niemanden verantwortlich machen.

Für mich klingt es, als hättest Du die ganze Sache überhaupt noch nicht verarbeitet. Ich kann Dir nur raten, Dir nochmal einen guten Psychologen zu suchen, der Dir hilft, alles aufzuarbeiten. Es wird Dir definitiv nicht helfen, weiter nach Schuldigen zu suchen, wo keine sind. Das ist nicht böse gemeint.

LG
Saskia

Beitrag von woman18 30.08.07 - 22:22 Uhr

hallo du brauchst keine angst zu haben es ist bei jedem kind anderst hoffe du bist nicht wieder bei dem selben artzt man mus schon verdrauen haben zu ihm meine tochter hat am 23.7 ihr erstes baby bekommen sie hatte einen sehr guten artzt und auch im krankenhaus war es sehr schön mit der hebamme sie hat bei der geburt nur vier stunden gebraucht und es war für sie der schönste tag in ihrem leben.sie würde es jeder zeit wieder machen wir wünschen dir viel glück bei der zweiten schwangerschaft:-)

Beitrag von gobiam 30.08.07 - 22:54 Uhr

Hey
Eines kann ich dir versichern, die Wahrscheinlichkeit das alles erneut so furchtbar läuft ist - zum Glück- verdammt gering. Und meiner Meinung nach hast du schon genug Schlimmes durchgemacht, das es für 3 Schwangerschaften reicht!
Und aus eigener Erfahrung weiß ich, jede Schwangerschaft ist anders.
Such dir einen Frauenarzt zu dem du Vertrauen hast und besprich mit ihm deine Sorgen und Ängste. Nur so kann er auf dich eingehen. Oder er (oder sie ist ja egal ob Frau oder Mann) ist nicht der Richtige Doc für dich.
Suche dir frühzeitig eine Hebamme zu der du ebenfalls Vertrauen hast, denn du bist sicher oft unsicher und kannst Rat brauchen.
Schau dir das Krankenhaus/ Geburtshaus genau an, befrage Patientinnen - denn DU musst dich dort wohl fühlen!
Lese Bücher und informiere dich diesmal noch mehr, damit du selbst Wege findest dir selbst Unsicherheiten zu nehmen.
Und zusätzlich würde ich mal an deiner Stelle einen Homöopathen aufsuchen - Bachblüten helfen Ängste zu mindern usw.
Und ich drücke dir fest die Daumen.
Gruß gobiam

Beitrag von lena007 31.08.07 - 08:31 Uhr


Sorry, aber da werde ich echt sauer!

Es ist nicht die Aufgabe des Arztes dich über "Mutterschaftsgeld"aufzuklären, duhättest Dich doch selber kümmern müssen!

Bei meiner ersten SS war ich informierter als meine Ärztin, weil ich alles genau wissen wollte, ob es Mutterschaftsgeld oder Geburtvorbereitung oder Nachsorgehebamme war!

Du kannst doch andere nicht für deine Unselbständigkeit verantwortlich machen!
Und was hast du erwartet, das die Hebi stundenlang neben deinem Bettchen sitzt und Deine Hand hält?
Eine Entbindung ist schmerzhaft , ist sie immer, da nützt Dir auch die permanente Gegenwart einer Hebi nichts!
Ich denke mal Du hattest eine etwas verklärte Vorstellung davon was die SS und Entbindung betrifft, viele andere sind vor dir Schwanger gewesen und werden es auch später noch sein!

Aber sich anzumaßen als erstgebärende uninformierte Frau , Mediziner und eine Hebi zu maßregeln und zu hoffen das andere Dein Denken übernehmen , da fällt mir nichts mehr ein!!


Beitrag von sabine1984 31.08.07 - 09:49 Uhr

Eigentlich wollte ich gar nicht "maßregeln". Sorry, wenns so rübergekommen ist. Eigentlich gehts mir nur darum, dass ich gehofft hatte, hier ein bisschen Verständnis zu finden. So Sätze wie "nächstes Mal wirds anders" vielleicht. Ich hab bloß Angst, seit ich weiß, dass ich schwanger bin. Und heule jede Nacht, wenn mein Mann es (hoffentlich) nicht mitkriegt. Ich hab Angst, dass sie mir wieder mein Baby wegnehmen. Und ich jede Sekunde mehr fürchten muss, dass es nicht lebt. Eine halbe Stunde habe ich so gewartet und geheult.

Die Fehler meines FAs waren ja so schlimm nicht. Wurden später entweder ausgebügelt oder war nicht wirklich wichtig.

Natürlich suche ich bei mir die Schuld. Seit zweieinhalb Jahren jeden Tag. Vielleicht würdest du mich besser verstehen, wenn ich alles erzählen würde. Wollte halt nur die Hauptgründe erwähnen. Dafür, dass ich mich nicht informierte, weil ich eigentlich so schnell kein Kind wollte, kann man mir in meinen jungen Jahren keinen Vorwurf machen. Welche 18-Jährige ruft schon zum Spaß Leute an, und informiert sich über Elterngeld und co? Dass ich, nachdem ich erfahren hatte dass ich schwanger bin, 3 Monate weitergelebt habe wie zuvor, weil ich mit dem Gedanken erst nicht zurecht gekommen bin, ist unverzeihlich. Natürlich habe ich sofort aufgehört zu rauchen, und nichts mehr getrunken. Trotzdem. Das werfe ich mir jeden Tag selber vor, da brauche ich keinen Anderen für.

Mittlerweile weiß ich mehr. Beim zweiten ja automatisch. ABER:

Die Hebamme war nicht die ganze Zeit an meinem Bettchen zum Händchen halten. Genau gesagt war ich die ganze Nacht allein. Und das war nicht in Ordnung. SIE hat sich ihren Beruf ausgesucht und SIE wollte so viel Verantwortung. Aber sie hat gelesen. Wie ich im Krankenhaus angekommen bin, hat sie ein CTG gemacht. Das wars, Und das ist nicht normal, das weiß ich mittlerweile. So viel hätte passieren können die Nacht über und ihr wars egal. MEIN Baby war IHR egal. Das ist nicht OK. Sie hat weder ab und zu die Herztöne überwacht, noch irgendeine andere Untersuchung. Dass mein Zwerg falsch liegt, hätte sie durch Ultraschall, sogar durch einfaches Tasten feststellen können. Sie hat nur zwei mal die Nacht über den Kopf zur Tür reingesteckt und gefragt "Geht schon, oder?" und hat nicht mal meine Wehe abgewartet, damit ich antworten kann. Da war sie schon wieder weg und hat weitergelesen. Ich war halt nicht so spannend wie das Buch. Mittlerweile weiß ich halt mehr, z. B. welche Untersuchungen normal sind, u.s.w.

Ich danke Gott jeden Tag, dass eine verantwortungsbewusste "Hebi" noch rechtzeitig abgelöst hat. Sofort gesehen hat, dass etwas nicht passt und erst mal untersucht. Denn es HAT etwas nicht gepasst, und dafür mache ich Vorwürfe. Aber ausnahmsweise nicht mir. Hätte halt was anderes lernen sollen.

Übrigens ist eine Entbindung natürlich schmerzhaft. Die ganze Nacht war aber in meinem Fall nicht normal. Erst nachdem Yasmin sich gedreht hat, waren es "normale" Wehen, weswegen ich ja nicht jammere.

War halt an der falschen Adresse, wenn ich auf Verständnis gehofft habe. Sorry fürs stören. Muss ja eh allein zurechtkommen. Wie immer. Danke!

Beitrag von darkblue81 31.08.07 - 10:10 Uhr

Hallo,

wenn du magst, kannst du mich über VK anschreiben.

LG

Nicole mit Cedric (8 Wochen) auf dem Arm

Dominik (6 Jahre)
Moritz+Jonas (5 Jahre)

Beitrag von lena007 31.08.07 - 10:55 Uhr


Eigentlich wollte ich gar nicht "maßregeln". Sorry, wenns so rübergekommen ist+++++++

So ist es rübergekommen ,ja!

Meine erste Entbindung dauerte 22 STD. und ich war auch überwiegend alleine mit meinem Mann!

Die erste Entbindung kann eben bei den meisten länger dauern!

Und auch mit 18 Jahren erkundige ich mich nach Mutterschaftsgeld, das mache ich ja nicht erst mit 25 oder 35 sondern dann wenn das Thema aktuell ist!

Der Ton macht eben die Musik und du hast allen einen Vorwurf gemacht,ihnen Unfähigkeit vorgeworfen , nicht dein eigenes Verhalten versucht zu reflektieren, das stösst bei mir halt bitter auf!(Sicherlich werden in der Medizin auch gravierende Fehler gemacht )

Es ist nicht gesagt das diese Entbindung genau so lange dauern wird, vielleicht geht es ganz flott und am besten du schaust nach ob Du eine Beleghebi findest die dir gefällt!
Somit hast Du eine Hebi die du vor der Geburt schon kennenlernst und die Dich dann auf Abruf bei Deiner Entbindung begleitet!

Damit gehst Du "unfähigen Hebis" aus dem Weg!


MfG

Beitrag von sassiputz 31.08.07 - 14:18 Uhr

Hallo Sabine,

Dein Beitrag ist wirklich etwas schräg rübergekommen. Ich finde es allerdings ziemlich daneben, dass Du dafür so angegriffen wirst.

Ich kann Dich wirklich gut verstehen. Mir ging es mit meiner 2. Schwangerschaft genauso. Meine größte Angst war, dass der Kleine, ohne dass ich ihn sehen durfte, sofort weggebracht wird, oder dass es vielleicht wieder zu einem Riss in der Plazenta kommt.

Aber beim 2. Mal weißt Du es doch besser. Bereite Dich, so gut es geht, auf die Geburt und alles, was dazu gehört, vor. Such Dir eine gute Hebamme und sprich mit ihr am besten mal den Geburstmodus durch. Guck Dir das KH, in dem Du entbinden möchtest, vorher an. Vielleicht ist für Dich ja sogar ein KS sinnvoll? Und sprich am besten mal mit Deinem Mann, der wird Dir unter der Geburt die größte Hilfe sein, wenn er weiß, was in Dir vorgeht.

Bei mir lief jedenfalls beim 2. Mal alles ganz anders. Der KS war mehr oder weniger geplant. Es gab keine Hektik, dem Kleinen ging es gut, ich durfte ihn sofort sehen. Das war überhaupt kein Vergleich zur ersten Geburt.

So etwas passiert Dir kein zweites Mal.

Ich wünsche Dir alles Gute #liebdrueck.

LG
Saskia

Beitrag von mymorningstar 31.08.07 - 10:11 Uhr

so...als erstes mal finde ich es unglaublich, wie manche hier auf anderen rumhacken müssen. und es ist unglaublich, dass jetzt ihr die schuld in die schuhe geschoben wird. manche sollten sich hier mal ein bisschen am riemen reißen und am besten nicht antworten auf solche sachen!!!

so und nun zu dir sabine!!!!
ich glaube du hast echt viel durchgemacht und es ist nicht gut und richtig, dass du dir selbst vorwürfe machst! damit ist keinem geholfen! ich denke, du solltest dir jemanden suchen, der das ganze professionell mit dir aufarbeitet! das ist echt wichtig!!!

und vor deiner zweiten schwangerschaft, brauchst du keine angst zu haben!!! du weisst jetzt, was wichtig ist und was du nicht willst!!
such dir unbedingt eine hebi, die dich während der schwangerschaft betreut, und die bei der entbindung dabei ist. sowas gibts...ich hatte auch eine beleghebi...die ist dann rund um die uhr für dich da und macht meist auch die nachsorge!und man kann eine echte beziehung aufbauen und merkt schnell ob man mit der hebi kann oder nicht!!!

aber wichtig für dich ist, dass du die dinge die geschehen sind aufarbeitest!!! dann kann auch die angst vor dem was kommt verschwinden!!! und rede mit deinem partner darüber. er kann dich stützen und für dich da sein!!! und es tut gut sich fallen lassen zu können und auch mal schwach sein zu dürfen und sich angst eingestehen zu dürfen!!!

ich wünsch dir alles liebe und gute für dich, deinen krümmel, deine schwangerschaft und deine geburt!!! und dass du das geschehene echt verarbeiten kannst!!!!!!!

liebgruss
eni & emil*31.7.07

Beitrag von skye27 31.08.07 - 10:31 Uhr

Hallo!

Ich finde es echt bescheuert von manchen hier wie sie sich anmaßen die Gefühle der Posterin niederzumachen.
Es ist eine Sache, dass Sie sich nicht informiert hat (obwohl sie ja, wie oben steht 2 Bücher gelesen hat), aber die Einstellung der Ärzte und Hebammen in manchen Krankenhäusern ist echt beschiss..... (ich maße mir mal an das als Erstgebährende (bald Zweitgebährende zu behaupten.)

Ich hätte heute auch noch Lust meiner Geburtshebamme und der Ärztin eine reinzuhauen, für das was die bei der Geburt mit mir angestellt haben. (sinnbildlich gemeint, das mit dem Reinhauen)
Und ich war sehr informiert,hatte einen Vorbereitungskurs, viele Bücher gelesen und im Internet rescherschiert, hatte mir extra ein Krankenhaus ausgesucht, dass eine selbstbestimmte Geburt propogierte.
Aber wenn dann um 18 Uhr unter bereits heftigen Wehen ein Schichtwechsel kommt und die Hebamme der Meinung ist Kinder müßten im Liegen geboren werden, weil das CTG sonst nicht funktioniert und sie besser an einem rumwürgen können ist das echt nicht schön. Keine Wärme, keine Unterstützung, keine aufbauenden Worte von Menschen, die schon viele Geburten erlebt haben und es besser wissen müßten.

Nur Angst machen, "Sie müßen sich jetzt hinlegen wir müssen jetzt an ihr Baby denken und die Herztöne kotrollieren,........"
Und das mit Schmerzen, die im Liegen nicht zu ertragen waren.
(Jetzt hat mir meine Hebamme nochmal erklärt, das das Baby die Kurve nicht bekommen hat. Hinhocken oder Vierfüßler wäre in dem Moment viel besser gewesen. Klar wußte ich das theoretisch auch, aber unter so starken Schmerzen konnte ich nicht mehr klar denken. Und das hätten in der Situation meiner Meinung nach die Hebamme und die Ärztin tun müssen. Dafür sind sie doch da........wenn man sich auf diese Fachleute nicht verlassen soll, sondern das alles selber machen soll (wie hier ja einige Poster meinen) kann man ja gleich alleine entbinden.
Aber man geht doch in ein Krankenhaus zur Entbindung, weil man meint da ist Fachpersonal, dass seinen Job gut macht und genau weiß was zu tun ist..... (so hab ich jedenfalls als blöde Erstgebährende auch gedacht, nochmal bin ich nicht so gutgläubig)

Ich bin dann zum Glück nach 4 Stunden aus dem Krankenhaus raus und nach Hause, ab da lief alles bestens.
Die Nachsorgehebamme war top. Ganz anders. Liebevoll, hat sich gekümmert, hat gefragt wie es geht, wie die Geburt war,.....und und und.
Sie hat mich als Mensch gesehen und nicht als Entbindung Nummer 36 und dann muß die ihr Kind auch noch nachts bekommen.
Ich sage nicht das alle Hebammen und Ärzte schlecht sind, aber man kann sich auf die "Götter in weiß" auch nicht mehr immer verlassen.
Und jemanden, der so eine ScheißErfahrung gemacht hat niederzuputzen ist echt unter aller Sau.
Da habt Ihr mindestens genau soviel Einfühlungsvermögen, wie die Nachthebamme.


Nun zu Dir Sabine.

Ich kann deinen Frust durchweg verstehen. Das ist so ein einschneidendes seelisches Erlebnis, da kann mán nicht nüchtern und sachlich bleiben. Ich jedenfalls auch nicht.

Ich hatte das ganze fast schon "vergessen" (so richtig natürlich nicht, aber es war weit nach hinten gerückt). Jetzt wo ich wieder schwanger bin und mich mit den ganzen Sachen wieder auseinandersetze kommen auch die ganzen schlechten Gefühle wieder hoch.

Ich kann Dir nur raten, such Dir eine Beleghebamme. Das koset glaub ich 200 Euro extra (Rufbereitschaft, es ist leider nicht sicher ob die Krankenkasse das zahlt), aber mir ist es das wert. Meine macht auch Hausgeburten und das strebe ich diesmal auch an. Wenn dann etwas dazwischen kommt und ich doch ins Krankenhaus muß wäre meine Hebamme aber trotzdem die ganze Zeit bei mir.

Ich werde jetzt auch bei ihr die Vorsorge machen und dann auch noch einen Vorbereitungskurs, den sie auch anbietet belegen.

Dann habe ich wirklich einen Ansprechpartner.
Sie weiß wie ich entbinden will und vor allem wie nicht. Das ist mir sehr wichtig und seitdem ich das alles weiß freue ich mich auf die Entbindung, was vor ein paar Wochen auch eher Angstzustände bei mir ausgelöst hat.

Du mußt ja keine Hausgeburt machen, wenn Du nicht möchtest, aber eine Beleghebamme hat auch im Krankenhaus dann nur Dich zum Betreuen und ihr kennt Euch schon. Ihr könnt vorher alles durchsprechen und es hilft Dir sicher auch dabei die schlechten Erlebnisse der ersten Geburt zu verarbeiten. Sie kennt dann Deine Ängste und wird sicher darauf achten, dass Dein Baby als erstes in Deinem Arm liegt nach der Geburt.

Guck doch mal hier, hat mir eine liebe Urbianerin letztens gepostet auf meine Frage nach einer Hausgeburt.
Da kannst Du Dir kostenfrei eine Broschüre bestellen über Hausgeburt und Geburt im Geburtshaus.

www.quag.de

Wann ist es denn bei Dir soweit?

Liebe Grüße und Kopf hoch. Diesmal liegt es noch in Deiner Hand die Geburt zu steuern. Erfahrungen sind da um daraus zu lernen. Auch wenn Du auf Deine sicherlich hättest verzichten können, so gibt sie Dir doch jetzt die Möglichkeit besser zu planen und die Fehler nicht nocheinmal zu machen.

Claudia mit Zoe (2 1/2 und #ei 20+6)




Beitrag von sabine1984 31.08.07 - 15:35 Uhr

Ich möchte mich bei euch allen ganz herzlich bedanken. Ich bin ein sehr diplomatischer Mensch und nehme jede Meinung ernst.

Besonders danke ich für den Zuspruch und den Trost angesichts meiner neuen Schwangerschaft und meinen sehr gemischten Gefühlen. Natürlich auch für die Tipps. Ihr gebt euch echt Mühe mit mir, obwohl ihr mich gar nicht persönlich kennt. Ich freu mich ehrlich, dass endlich irgendjemand zuhört, worums eigentlich geht. Hat bisher noch niemand gemacht. Danke!

Ich freu mich auch über die konstruktive Kritik. Ich weiß selbst, dass ich Fehler gemacht habe, die ich nicht wieder gut machen kann. Drei Monate lang eine Schwangerschaft nicht zu akzeptieren kann man nicht wieder nachholen - ich zumindest habs anhand meines Wissensstandes nicht geschafft. Aber diesmal habe ich mehr Erfahrung. Und ich hab gelernt, mich auf Krankenhausangestellte nicht mehr zu verlassen. Außerdem sind meine Familie und ich sowieso weit weg gezogen (berufliche Gründe) und ihr alle habt mir geholfen, den Umzug als Neuanfang zu sehen. Neuer FA, anderes Krankenhaus (leider nur eins im Umkreis, soll aber nicht schlecht sein), Geburtshaus gibts leider nicht, aber den Rat mit der Beleghebamme werde ich beherzigen. Hausgeburt geht leider nicht, haben weitere 6 Parteien mit im Haus, da würde ich verkrampfen.

Aber ich freu mich! Danke euch allen für die Mühe! #danke

P.S. Stichtag: 01.05.08 Weiß schon einen Namen: Lucy für ein Mädchen, Lukas für einen Jungen. Was meint ihr? Wahrscheinlich ändere ich meine Meinung sowieso noch 25x! :-D

Beitrag von hippychick 31.08.07 - 11:17 Uhr

du schreibst weiter unten: "...Und heule jede Nacht, wenn mein Mann es (hoffentlich) nicht mitkriegt. ..."

das finde ich schade....du heulst dich hier aus, versuchst hilfe/zuspruch zu bekommen und den menschen, dem du wohl am wichtigsten bist, der dir am besten helfen koennte, den laesst du aussen vor.

vielleicht solltest du da anfangen.

alles gute.

hippy

Beitrag von sabine1984 31.08.07 - 15:19 Uhr

Hätte ich wirklich sehr gerne. Leider ist mein Mann genau wie die meisten anderen nicht bereit, überhaupt mit mir zu reden. Er selbst ist sehr religiös und der Meinung, eine Frau sollte ihr Kind allein zur Welt bringen. Wie gesagt, ich war allein. Meine Familie ist durch und durch sehr... zurückhaltend, was Themen wie Sex, Schwangerschaft und Geburt angeht. Und zu meinen Freundinnen kann ich auch nicht ewig mit dem selben Thema kommen, anfangs hab ichs probiert, aber so Sprüche wie "Jetzt ist es ja vorbei" helfen mir auch nicht. Also, ja, hast recht, ich heul mich hier aus und habe schon viel Hilfe gefunden, wofür ich sehr dankbar bin. Wenns dich stört, musst dus ja nicht lesen!

Beitrag von hippychick 31.08.07 - 18:32 Uhr

es stoert mich nicht, fuer mich ist halt meine familie, also mein mann, mein hauptansprechpartner und da fand ich es halt seltsam, dass du deine gefuehle vor deinem versteckst.

ausserdem kann ich ja nicht wissen, dass deiner davon nichts wissen will und deine familie dir nicht weiterhelfen kann/will.

hast du denn eine nachsorgehebamme oder einen arzt mit dem du reden kannst?

Beitrag von sabine1984 31.08.07 - 22:38 Uhr

Eigentlich habe ich niemanden, mit dem ich wirklich offen reden kann. Hatte ich noch nie. Deswegen heul ich mich ja hier aus. Mein Mann hat halt so einen Glauben... der ein bisschen anders ist. Weder er noch irgendjemand anders will in der Beziehung von mir was wissen. Naja. Muss so gehen.

Aber ich habe mir heute eine Liste ausgedruckt von Hebammen, kenn mich aber nicht aus, weil bei einigen Steht "Schichtdienst", das kapier ich ja noch, aber bei allen andern steht gar nichts. Nur eine bietet laut Liste Geburtsbegleitung an. Kann doch nicht sein...

Also ruf ich einfach mal an und frag nach. Dann hab ich wenigstens eine Hebamme dabei, die ich kenne. Und vor allem wird die ja dann dafür bezahlt, auch mal was zu machen. Nix mit Lesen ;-)

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