Wochenbettdepression wie lindern oder verhindern?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von rhodochiton 30.08.07 - 13:08 Uhr

Ich habe gelesen, dass das Kalium phosophoricum von den Schüsslersalzen helfe die Nerven zu stärken.

Gibt es sonst noch was, das einem die Zeit erleichtert, wenn man eine Wochenbettdepression hat? Ich hatte bei meiner Tochter ein Jahr lang eine Depression und dachte es sei der Schlafmangel. Zudem hatte ich aber auch zuwenig Eisen, was scheinbar auch die Depression fördert. Da werde ich natürlich diesmal besser darauf schauen.

Für Tipps und anregungen bin ich sehr dankbarn#danke

Beitrag von dask 30.08.07 - 13:37 Uhr

Du kannst aus der Plazenta Globuli herstellen lassen und dann zu Dir nehmen, oder - günstiger - die Plazenta im Backofen trocknen und jeden Tag einen Teelöffel (oder so, müsstes Du mal die Hebamme fragen wie die genaue Dosierung ist) zu Dir nehmen. Ist nicht für jedermann etwas. Meine Freundin hat das so gemacht und hatte relativ wenig Schwierigkeiten mit Depressionen.
Ich habe beim zweiten Kind viel mehr geweint als beim ersten und habe dann Akkupunktur bekommen, das war klasse.
Dani mit Max (2 1/2) und Emil (6 Mon.)

Beitrag von sternenzauberin 30.08.07 - 14:01 Uhr

Hallo erstmal,

du kannst dich bereits jetzt präventiv auf eine postpartale Depression (im Alltag Wochenbettdepression genannt) vorbreiten. Wie das mit Schüsslersalzen oder homöopathischen Mitteln geht, weis ich nicht.

Wichtig ist auch ein funktionierendes soziales Netz besonders in der ersten Zeit nach der Geburt: jemand der kocht, Wäsche wäscht usw. und das nicht nur für zwei - vier Wochen.
Deine Hebamme und dein(e) FA/FÄ sollten bescheid wissen, eigentlich sollten sie dir auch sagen können (im Rahmen ihres Wissenes) was du tun kannst.

Viele interessante Aspekte findest du auch hier:

http://www.schatten-und-licht.de #pro#pro#pro

Es gibt z. B. die Möglichkeit durch eine einmalige Gabe von natürlichem Progesteron die Rückfallwahrscheinlichkeit einer PPD drastisch zu senken. Leider wissen das die meisten Frauenärzte und auch Hebammen gar nicht :-(.

Natürlich ist eine gesunde ausgewogene Ernährung förderlich (sprich kein/wenig Zucker, Verzicht auf Weismehl, Alkohol, Koffein), vorbeugend und nervenstärkend wirkt auch Vitamin B6, das findest du z. B. in Bierhefe (gibt auch als Tabletten, denn Alkohol soll ja nicht sein ;-) )

So genug #bla#bla

Ich wünsche dir eine gute Geburt und ein erholsames Wochenbett ohne #heul, dafür mit mehr #freu, auch für die Zeit danach.

Sternenzauberin

Beitrag von tinafibi 30.08.07 - 18:51 Uhr

Hallo,
ich habe viel Gutes über das Essen der Plazenta gehört.
Du musst nur ein Traubengroßes Stück, von der Seite die bei Dir angewachsen war, ziemlich nah vom Zentrum, essen.
Ich habe es zusammen mit warmen Kartoffeln gegessen, natürlich roh und am Besten gleich nach der Geburt. Es hilft hervorragend bei Wochenbettdepressionen und dient auch der besseren Rückbildung, außerdem hast Du so gut wie keine Nachwehen. Ich habe es beim 3. Kind gamacht und bin ganz begeistert, meine Hebi übrigens auch. Sie konnte gar nicht glauben, dass ich fast keine Beschwerden mit Nachwehen hatte. Es gibt darüber auch sehr gute Literatur, google doch mal ein bisschen.
Ich kanns nur empfehlen.
Eine schöne und schnelle Geburt wünsche ich Dir und das es Dir diesmal hinterher gleich gut geht.
Liebe Grüße
Tina#sonne

Beitrag von dani22 31.08.07 - 18:07 Uhr

Hi,

bei meiner ersten Tochter,die ich im Krankenhaus bekam hatte ich auch ganz starke Depressionen, bei meiner zweiten, die ich ambulant entbunden habe nicht ein bisschen, jetzt bin ich mit unserem Sohn seit Dienstag (n. ambulanter Geburt)zu hause und es geht mir supi,
ich glaube ein gemütliches zu hause und liebe Leute die sich kümmern hilft mehr als jedes Kräutlein.

Lieber Gruß dani22