studentin: wie ist das mit dem elterngeld?

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Beitrag von igi 30.08.07 - 13:14 Uhr

#herzlichhallo zusammen#herzlich,

ich hab da mal ne frage zum elterngeld.

ich bin verheiratet, mein mann ist selbstständig und ich mache ein aufbaustudium.

nebenher arbeitete ich seit januar als werkstudentin:
jan.-juni auf 600-euro-basis
juli-ende sept. auf 400-euro-basis
da ich aber das kommende semester auf alle fälle durchziehen möchte, habe ich zum 1.oktober gekündigt... ich weiß ja noch nicht, wie sehr mir der bauch im weg sein wird.

war die kündigung ein fehler? hätte ich durch meinen verdienst mehr anspruch als auf den mindestsatz von 350 euro, auch wenn ich als student keine steuern zahlen muss? und wie lange bekomme ich diesen satz? spielt das gehalt meines mannes auch eine rolle?

#danke für jede antwort!!!

Beitrag von lihsaa 30.08.07 - 13:19 Uhr

... oje... zuviele zahlen...


ich weiss nur eines sicher: das gehalt deines mannes spielt bei der berechnung des elterngeldes keine rolle!


lg, Kathrin mit Lotta (4,5), #stern (11.ssw) und baby monsti (16.ssw)

Beitrag von emmy06 30.08.07 - 13:22 Uhr

Hallo...

ja, Du verringerst durch Deine Kündigung Deinen EG-Anspruch, wer geringfügig beschäftigt ist, der bekommt Zuschuss zum EG...
Berechnung siehst Du auf www.elterngeld.net
Dort gibt es alle Infos rund ums EG!!!!

Du wirst etwas mehr als den Sockelbetrag von 300€ bekommen. Das EG kannst Du wahlweise voller Betrag für 12 oder halber Betrag für 24 Monate auszahlen lassen...

LG Yvonne 28.SSW

Beitrag von nero2609 30.08.07 - 13:22 Uhr

Aaaalso,angerechnet werden die letzten 12 Monate vor der Geburt. Da du ja ab Oktober - Februar nicht mehr arbeitest, kann dir die Zeit dann natürlich nicht mehr angerechnet werden. Ich denke mal du wirst aber trotzdem mehr als die 300€ bekommen, da du ja von Jan. - Juni 600€ verdient hast.

Weißt du, das du auch Mutterschaftsgeld beantragen kannst?!

Beitrag von igi 30.08.07 - 13:45 Uhr

hi du,

ich merke schon, dass ich ganz schön planlos bin. #kratz ich dachte, dass ich als student nur maximal den mindestsatz erhalte.

wann und wo beantrage ich denn das mutterschaftsgeld? und das bekomme ich als studentin tatsächlich? #gruebel

ich seh schon, ich sollte mich mal mehr informieren...

danke für die hilfe
igi

Beitrag von kati543 30.08.07 - 13:29 Uhr

Der Mindestsatz beträgt 300€. Du bekommst auf alle Fälle mehr als das, da du ja vorher verdient hast. Wann kommt denn dein Baby? Berechnungsgrundlage sind die letzten 12 Monate vor der Geburt. Wenn du also für die Zeit nach ET gekündigt hast, erleidest du keine Einbußen.

Beitrag von igi 30.08.07 - 13:47 Uhr

hallöle,

mein ET ist erst im februar. aber da ich ein sehr hartes semester vor mir habe und zum ET der prüfungszeitraum ist, wollte ich mir neben dem semester die arbeit ersparen #augen tja, war wohl nicht so ne tolle idee...

danke für die hilfe!
igi

Beitrag von baby1997 30.08.07 - 21:18 Uhr

Hallo!

Möchte dich ja nicht entmutigen, aber meist du, du kannst noch Prüfungen machen, wenn du im Februar ET hast?
Prüfungen sind sehr viel Stress. Ich hatte im März Prüfungen und war da erst im 6. Monat. Nach der ersten Prüfung war schon Schluß und ich musste mit vorzeitigen Wehen ruhen.

Und die 6 Wochen Mutterschutz vor der Geburt haben auch ihren Sinn. Ich würd mir das überlegen.

Gruß Christiane

Beitrag von igi 31.08.07 - 09:37 Uhr

hi christina#blume,

danke nochmal für deine antwort. wahrscheinlich hast du recht... aber ich würd es gern probieren, weil ich dann scheinfrei wäre!#schein

ich hab mir jetzt schon was überlegt. mein mann eröffnet im oktober eine tennisschule (bei der ich ihn auch unterstützen werde, ihm die flyer erstelle, die abrechnungen mache, telefondienste übernehme). ich wollte ihm hierbei nebenher noch zur hand gehen. jetzt hab ich mir gestern gedacht: warum sollte er mich nicht einfach auf 400-euro-basis einstellen?!? schließlich arbeite ich ihm eh zu! wir erkundigen uns jetzt mal, ob wir das dürfen und wie wir das dann machen müssen. dann wäre zumindest schon mal die sache mit dem elterngeld geklärt ;-)

wie gehts dir jetzt, nachdem du die vorzeitigen wehen hattest? hoffe wieder besser?!?! ich wünsche dir auf alle fälle alles gute für die weitere schwangerschaft!
was studierst du denn? und wie weit bist du?

lg und #kuss
igi

Beitrag von baby1997 31.08.07 - 20:24 Uhr

Hallo!

Das mit dem 400-Job wär ja ne gute Lösung. Weiß leider auch nicht, ob man das so machen kann. Denke aber schon.

Die vorzeitigen Wehen waren zum Glück nicht weiter dramatisch. Eine Woche Bettruhe und noch 3 Wochen schonen dann war wieder alles gut.
Hab vor 9 Wochen einen Sohn bekommen (pünktlich zum Stichtag). Also hatten die Wehen keine weiteren Nachwirkungen.

Ich studiere BWL und bin jetzt im Hauptstudium. Durch das 2. Kind werde ich jetzt aber wohl noch gut 2 Jahre brauchen. Naja irgendwann werd ich auch fertig sein.

Wünsch dir auch noch ne gute Schwangerschaft und das es mit dem Job klappt.

Gruß Christiane

Beitrag von zwiebelchen1977 30.08.07 - 13:31 Uhr

Hallo
Grundsätzlich gibt es 67% vom durchschnitsnetto Lohn der letzten 12 Monate. Wenn man nicht gearbeitet hat, bekommt man den Sockelbetrag von 300 Euro für 10 Monate.Du kannst es aber auch auf 2 Jahre splitten, bekommst dann im Monat aber nur die hälfte
Also zur Berechnung dienen die 12 monate vor Geburt. Also bei dir wären es ja ja nicht 12 Monate , da Du ja zum ersten Oktober gekündigt hast. Zur Berechnung dienen dann die Monate Juni-Sept mitd einem Gehalt Für die restlichen Monate bis zur Geburt wird glaube ich der Sockelbetrag von 300 Euro eingesetzt und dann der Durchschnitt errechnet. Also nicht 350 Euro. Ich hätte nicht gekündigt, da es sich negativ auf dein Elterngeld auswirkt. Das Gehalt deines Mannes spielt dabei keine Rolle.

Bianca

Beitrag von janett1381 30.08.07 - 14:29 Uhr

Hallo,

ich studiere auch noch. bin jetzt im letzten Semster. Mein Mann ist auch selbstständing. da ich nur den mindessatz bekommen würde, machen wir das jetzt so das er zu hause bleibt. So lohnt sich das ein bisschen. Man kann ja noch bis zu 30 std. arbeiten. hat dein mann nicht einer der ihn teilweise vertreten kann, dann bekommt ihr auch mehr geld. ist aber aufweniger als als angestellter.

LG Janett

Beitrag von baby1997 30.08.07 - 21:13 Uhr

Hallo!

Wieso habt ihr dann mehr Geld? Ihr erhaltet dann doch nur noch 67 % seines Nettogehalts? Wieso soll es dann mehr sein? Versteh ich nicht.

Gruß Christiane

Beitrag von janett1381 30.08.07 - 21:21 Uhr

Na mehr aus du bekommen würdest. Er verdient doch geld oder.
bei uns macht das ein unterschied von 1000 euro aus. also ich würde als student (Ohne gearbeitet zu haben) 300 euro bekommen und er ( bei 67% seines Einkommen) ca 1300. und da ich die ersten beiden und er den rest bekommt man das geld 12 monate lang.

Hoffe ist nicht zu verwirrend für dich.

lg janett

Beitrag von baby1997 30.08.07 - 22:18 Uhr

Nein, ich verstehe das nicht.
Er bekommt Elterngeld ca. 1.300 Euro, okay.
Wenn du aber Elterngeld bekommen würdest, würdet ihr doch aber ca. 2000 Euro (sein Gehalt) und du 300 Euro bekommen.

Also steht ihr doch besser da, wenn du das Elterngeld bekommst. Oder hab ich jetzt einen Denkfehler?

Gruß Christiane

Beitrag von klau_die 31.08.07 - 07:44 Uhr

Ihr redet an einander vorbei, denke ich ....Sie redet von "geschenktem" Geld, unterm Strich haben sie natürlich weniger aber er bekommt eben mehr Geld fürs Zuhaus bleiben als sie bekommen würde. Der Logik kann ich zwar nicht ganz folgen aber ich denke, so war das gemeint...

Beitrag von igi 31.08.07 - 09:45 Uhr

#kleehi janett#klee,

diese überlegung hatten wir auch schon... aber da er im moment eine eigene tennisschule gründet und somit keine feste vertretung hätte, würde nur chaos entstehen. er muss ja jetzt schauen, dass alles gut anläuft. und im februar/märz fängt dann auch schon die sommersaison an.

außerdem haben wir, wenn ich das elterngeld beziehe, seinen vollen lohn und dann noch zusätzlich das elterngeld von mindestens 300 euro. aber im endeffekt hätten wir natülrich mehr "geschenktes" geld, wenn er daheim bleiben würde. wäre auch in sofern schön, weil wir dann beide daheim wären. ich hätte dann nämlich relativ wenig vorlesungen. wird aber wohl leider nichts draus werden... #schmoll

was ich mir jetzt gestern überlegt habe: ich helfe meinem mann je eh wo ich nur kann. erstelle flyer, mach die abrechnungen, die telefonate, den ganzen schriftl. kram... warum sollte er mich nicht einfach auf 400-euro-basis einstellen? ich werde mich jetzt mal erkundigen, ob er das darf und wie das dann abläuft. also was für einen vertrag wir abschließen müssen (auf werkstudententätigkeit), wie das mit den steuern ist (bin als student ja nicht steuerpflichtig). muss ja alles hand und fuß haben.

danke trotzdem für den tip!

lg igi

Beitrag von janett1381 31.08.07 - 20:39 Uhr

Das hört sich doch gut an. Am besten als fließenden Übergang zu deinen jetzigen Vertag, dann dürften doch auch keine Fragen aufrtreten. Du unterstützt ihn ja bei der Gründung.

Also viel Gück und Erfolg für die Restliche Studiumzeit so wie für die Eröffnung.

LG Janett