Woher nehmen "Powerfrauen"bloß die Energie?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von Energielose 30.08.07 - 13:35 Uhr

Hallo,

ich war vorhin einkaufen und habe mal wieder die ein oder andere Geschlechtsgenossin bewundert.
Die stehen morgens gutgelaunt auf, duschen, schminken sich, ziehen sich schick an mit Stiefeln, in denen ich nie laufen könnte, Rock und Bluse, versorgen die Kinder, machen schnell den ersten Haushaltsteil, gehen mit den Kindern einkaufen, fahren nach Hause, putzen, kochen, waschen, machen den Rest, bringen die Kids zur Oma, gehen noch 5 Stunden arbeiten und kommen abends gegen 19 Uhr immer noch gut gelaunt, gestylt, mit den Kids im Schlepptau heim, kochen nochmal, begrüßen gut gelaunt den Ehemann, essen, bringen die Kids ins Bett, machen noch die Küche sauber und genießen dann den Feierabend...
WIE MACHEN DIE DAS??????????
Ich krieche morgens nach einer halbdurchwachten Nacht aus dem Bett, schaffe es gerade mal in die Jogginghose, bin froh wenn der Kleine 2 Stunden später wieder schlafen geht, hocke mit Kaffee vorm PC, zwischendurch mache ich hier und da etwas Haushalt, schlurfe mit Jeans und Pulli zum Supermarkt, beschäftige mich den nachmittag mit dem Kind und bin froh, wenn abends der Papa kommt, damit ich halbwegs in Ruhe ein simples Abendessen zustande bringe und falle abends tot ins Bett.
Wo nehmt Ihr die Energie her?
Mache ich was falsch?
Ich bin den ganzen Tag K.O., ich habe Rückenschmerzen zum Umfallen, ich habe nicht immer gute Laune und bin froh, wenn ich mal Ruhe habe.
Bin nur ich so?

Beitrag von popcorn 30.08.07 - 13:46 Uhr

motivation und lebensfreude

Beitrag von lillymarleen201 30.08.07 - 13:48 Uhr

Für die Posterin wohl Fremdworte ;-)

Beitrag von popcorn 30.08.07 - 14:10 Uhr

stimmt, wenn sie das noch suchen muss... ;-)

Beitrag von lillymarleen201 30.08.07 - 13:48 Uhr

Man kann sich auch gehen lassen.

Mußt nurmal deinen A.... hochkriegen.

Ich kriege hier auch alles geregelt.
Gehe zwar nicht arbeiten,aber habe noch genug Viehcher die versorgt werden müssen.
Außerdem 2 Kinder.
Ich dusche jeden Morgen, ich schminke mich und ich laufe anständig angezogen durch die Gegend.
Hier kann immer jemand vorbeikommen, denn es ist immer alles sauber.

Beitrag von bin eine Powerfrau 30.08.07 - 13:48 Uhr

Hallo...

ich bin eine Powerfrau...

ich stehe morgens gegen 6 auf (wenn ich Frühdienst habe natürlich eher), mache mich fertig, wecke mein Kind und wir frühstücken gemeinsam. (mann ist da schon auf dem Weg zur Arbeit)

Dann bringe unsere Kind in den Kiga und gehe selber zu anderen Kindern arbeiten. Wenn ich fertig bin, hole ich unser Kind (je nach dem wer länger arbieten muss) als erstes aus dem Kiga und nutze die Zeit die wir zusammen haben noch um zu spielen und Spass zu haben, dann gibt es Abendbrot und noch ein kleinen gemeinsamen Ausklang mit unserem Kind (Gitarre spielen oder Buch anschauen und Geschichte vorlesen)

Wenn wir dann Kindfrei haben nutzen wir den Abend für uns , entweder bei einem Rotwein auf dem Balkon und erzählen uns vom tag und so weiter oder bei einem Spieleabend, oder fernsehabend oder oder oder....

Ich habe oftmals gute laune, freue mich immer auf einen neuen Tag mit meiner Arbeit und meiner Familie...

Warum du so bist? Ausgepowert vom Muttersein? Wie alt ist dein Kind und hast du Unterstützung???

MfG

Beitrag von kaeferli 30.08.07 - 14:01 Uhr

und wann machst du den Haushalt, Wäsche, usw.??? #kratz

Gruss Käferli

Beitrag von simone_2403 30.08.07 - 14:35 Uhr

Hab ich mich auch grad gefragt...

Beitrag von mal so 30.08.07 - 16:13 Uhr

Warum sollten IMMER Frauen den Haushalt schmeissen????

Sorry, verstehe ich nicht ganz... Ich arbeite, verdiene mehr als mein Freund. Wir teilen uns alles: er macht die Wäsche, räumt die Spülmaschine ein und aus. Ich koche, decke den Tisch.

Kinder 50/50.

Ich liebe mein Leben!! Ich liebe meine Kinder, meinen Freund und meinen Beruf. Warum sollte immer alles an (berufstätigen) Frauen hängenbleiben??

Das muss mir mal jmd erklären...

Ausserdem (ich schreibe es hier rein, stand aber in einem anderen Posting): warum MUSS ein Frau sich um Haushalt, Kinder, UND DEN MANN kümmern?? Ist der nicht gross und alt genug sich um sich selber zu kümmern??

naja, ich lebe wohl in einer anderen Welt #kratz.

lg

Beitrag von simone_2403 30.08.07 - 16:20 Uhr

Öhm...hat hier irgendwer ihr vorgeschmissen sie MUSS alleine den Haushalt machen?

Sie hat weder in der einen,noch in die andere Richtung etwas davon erwähnt.Fragen wird man doch wohl noch dürfen oder nicht?

Mein Mann ist sich auch nicht zu fein,nach seiner Schicht den Müll raus zu bringen,er kann sich sogar ne Stulle schmieren,ist ja schon ein großer Bub,aber darum gehts ja nicht.

Die Ausgangsfrage war "Wie schaffen es die Powerfrauen" und da geht man davon aus,das so eine Frau eben alles ALLEINE schafft.Musst doch nicht gleich :-[ werden...#schein

lg

Beitrag von mal so 30.08.07 - 16:23 Uhr

Sorry #hicks.

Ich habe im Moment sehr viel mit Frauen zu tun, die absolut unterworfen sind. Deshalb meine Reaktion!

Beitrag von simone_2403 30.08.07 - 16:30 Uhr

Hmmmm,solchen Frauen sollte man helfen ihr Selbstwertgefühl etwas aufzupolieren.

Beitrag von benefizium 31.08.07 - 08:53 Uhr

Und wer macht denn nun Sachen wie Sauge, Wischen, Staubputzen, Badezimmer reinigen? Habt ihr dafür eine Putzhilfe?

Beitrag von mal so 31.08.07 - 10:42 Uhr

die Putzfrau, 20 Stunden pro Woche

Beitrag von isabel_04 30.08.07 - 15:26 Uhr

Was ist denn immer mit dem Haushalt?! Wie lange dauert denn so etwas?

Ich zum Beispiel stehe morgens um 6:00 Uhr auf, verlasse um 7:00 Uhr das Haus und bin abends nicht vor 18:00 Uhr zu Hause von Montag bis Freitag.

Ich habe ein kleines Kind, ein Haus, einen Garten, einen Mann und eine Katze zu versorgen.

Aber jetzt mal ehrlich, Haushalt, meiner ist am Samstag vormittag größtenteils erledigt:

Ich wasche drei Waschmaschinen, sauge Staub, räume den Geschirrspüler aus, putze die Bäder. Das mache ich Samstag Vormittag, inklusive dem Wocheneinkauf.

Und sonst? In der Woche mache ich eben alles mal so ein bisschen nebenbei, mal Betten neu beziehen, dann mal übersaugen oder mal ein Fenster putzen.

Aber das nimmt doch nun wirklich keine große Zeit in Anspruch, ganz ehrlich nicht!

Beitrag von simone_2403 30.08.07 - 17:10 Uhr

Isabel,das geht mit einem,vieleicht auch noch mit 2 Kindern und selbst da wird es schon eng.Es geht auch noch solange die Kinder kleiner sind.

Ich komme mit 3 Maschinen Wäsche am Tag hin,hab mal eben nicht nur 1 sondern gleich 5 Betten zu überziehen(die große macht ihres selbst)

Später sieht man vom gesaugten und gewischten relativ wenig wenn 20 Kinderfüße durch das Haus trampeln nur weil es meinem Sohn einfällt er muss seine Fußballkumpanen mit nach Hause bringen.Den Rest erledigen unsere 2 großen Hunde.

Ich beklage mich nicht über zuviel arbeit,nein,ich habs ja so gewollt,aber ganz nach dem Motto "das bisschen Haushalt"...so gehts nicht überall.

lg

Simone die heut einen Gammeltag einlegt #schein

Beitrag von isabel_04 30.08.07 - 20:26 Uhr

Ja, das mag sein aber nicht jeder schafft sich 4 Kinder an ;-) Ich rede da eher von dem Durchschnitt von 1-2 Kindern.

Wenn ich hier mal mehrere Kinder zu Besuch habe wird eben auch alles abends wieder aufgeräumt. Einmal durchgesaugt und fertig.

Ich weiss nicht, aber ich finde der Haushalt läuft eben so nebenbei. Man ist zu Hause, wenn man gerade in der Küche ist wird mal eben der Geschirrspüler ausgeräumt etc.

Ich meine gemessen an einem 8 Stunden Tag bei der Arbeit ist es eben ein Klacks, denn man verbringt ja nicht 8 Stunden am Tag mit dem Haushalt...

Liebe Grüße

Christina

Beitrag von benefizium 31.08.07 - 08:55 Uhr

Wenn den ganzen Tag niemand im Haus ist, wird auch nicht viel schmutzig gemacht. Wenn den ganzen Tag mehrere Personen im und ums Haus herum toben, dann ist das gleich viel mehr Arbeit - für die Hausfrau.

Beitrag von isabel_04 31.08.07 - 12:14 Uhr

Rischtisch!

Aber: toben den ganzen Tag Leute bei mir zu Hause rum, ist die Voraussetzung ja meistens gegeben, dass ich auch zu Hause bin, das heisst, ich habe auch geringfügig mehr Zeit alles wieder sauber zu machen- so an die 8-10 Stunden mehr Zeit.

Und selbst wenn ich jeden Tag einmal saugen und wischen muss, bleibt ja trotzdem noch Zeit übrig.

Wäsche waschen und putzen muss ich auch, wenn keiner zu Hause ist.

Wie gesagt, ich kann in meinem Haushalt nichts finden, was mich mit übermäßig viel Arbeit belastet. Ganz ehrlich nicht.

Beitrag von benefizium 03.09.07 - 08:22 Uhr

Wenn die Arbeit einer Hausfrau bei dir tatsächlich "nur" aus Saugen und Wischen besteht, dann wundert es mich nicht, dass du die Arbeit nicht als solche achten kannst. ;-)

Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Ich bin auch berufstätig aber ich war auch zeitweise "nur" Hausfrau. Jetzt bezahle ich dafür, dass mein Haus in Ordnung gehalten wird und meine Kinder betreut werden. Ich weiß aber was es bedeutet wenn der Hausfrauenjob ernst genommen wird weil er viel Arbeit bereitet. Aber Hausarbeit ist wohl für jeden etwas anderes. :-)

Beitrag von bin eine Powerfrau 30.08.07 - 18:39 Uhr

Hallo...

Hallo die Wäsche mache ich Wochenende, hausarbeiten erledigen wir gemeinsam....

Bügeln kommt einmal die woche abends, Geschirrspüler macht mein Mann...

Saugen und Staubwischen mache ich wenn ich dazwischen Luft habe, je nach dem wie meine Arbeitszeit ist...

Wenn ich bis zwei arbeite mache ich ein wenig die anfallenden arbeiten und hole gegen drei unser Kind ab...

Tischdecken machen wir (Kind und Mann und ich) gemeinsam, genauso wie abräumen...

LG

Beitrag von die fragende 30.08.07 - 14:55 Uhr

darf man fragen, wann du deine haushaltstätigkeiten verrichtest? #kratz

Beitrag von bin eine Powerfrau 30.08.07 - 18:40 Uhr

Deine Frage habe ich schon unter Käferli beantwortet!

LG

Beitrag von codie 30.08.07 - 13:50 Uhr

Als ich mal eine Zeit lang völlig OK war und es mit nur schlecht ging bin ich zum Arzt gegangen.
Da wurde festgestellt, das sich Eisenmangel habe und seit ich gesünder esse und mehr Sport mache geht es mir super....
Vielleicht ist es bei dir auch unzufriedenheit. Du hörst dich nicht sonderlich motiviert an.

Viele Grüße!

Beitrag von bluehorizon6 30.08.07 - 13:58 Uhr

Woran glaubst du das es liegt?

Das sprektrum geht von Mangelerscheinungen bis zur Lebenseinstellung.

Und fakt ist nun mal das der Mensch mit positiver Einstellung leichter durch Leben geht als jemand mit depressiver, melancholischer Grundeinstellung.

Manchmal kann man das steuern, in dem sich zusammen reißt, und sich mal vor Augen führt wie sehr man sich doch gehen läßt, manchmal geht es nicht wenn die Depri verankert oder akut ist.

Dann ist es auch noch ein Frage der Oragnisation und der Zielsetzung.

Beachte bitte auch, das du oft genug vor lachende Gesichter schaust und sich dahinter das Chaos verbirgt.

Und letztlich ist auch eine Frage der Lebenseinstellung. Willst du so sein wie die Mädels denen du begegnest? Oder ist dein Natruell etwas träger zu sein und willst es sogar. Dann stelle die Superstylies nicht auf ein Podest.

Und deine Gesundheit? Was ist mit deinem Rücken? Wenn der sich vor Schmerzen nicht bewegen läßt dann wirst du nie zum flinken Reh.

Und finanziell? Hast so Klamotten und Stiefelchen denn überhaupt? Oder träumst du dich da in etwas unerreichbares?

Was also ist los? Denn die Geschichte die du erzählst verschleiert mir eine Menge dessen was wirklich los ist.

BlueH6