Kiga mit 2,5 J. ja oder nein?

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kiki0901 30.08.07 - 14:19 Uhr

Hallo,

meine Tochter (2,5 J) ist seit einigen Monaten extrem schwierig geworden. Alles will sie selber machen (wenn´s nicht klappt schreit sie), will ihren Willen - auch mit super-Wutanfällen durchsetzen, nimmt mich den ganzen Tag in Beschlag mit Spielen usw. (ist Einzelkind). Ich bin nun echt fix und fertig. Ständig nein hier und nein dort, ewige Diskussionen und gut zureden bringen irgendwie nichts. Selbst das Zähneputzen wird zum Machtspiel ... könnte endlos Beispiele aufzählen.

Nun habe ich mir überlegt, ob ich sie doch schon jetzt anstelle erst mit 3 J. in den Kiga bringe - zumindest vormittags.
Andererseits habe ich wieder das schlechte Gewissen, sie wegzuschicken bzw. wegzustoßen. Sie sollte eigentlich die ersten 3 Jahre bei mir bleiben, da ich in der Zeit nicht arbeite.
Ab ihrem 3 LJ muß ich dann eh wieder arbeiten und als Alleinerziehende stelle ich mir das super-super-anstrengend vor.

Welche Erfahrungen habt ihr mit ähnlich anspruchsvollen Kindern gemacht und bringt da der Kiga etwas?

Tausend Dank

Kiki #blume

Beitrag von waldwuffel 30.08.07 - 14:40 Uhr

Also ich glaube unsere Kleine war mehr als froh, dass sie mit 14 Monaten in den Kindergarten durfte ;-)

Ich hatte bei beiden Kinder kein schlechtes Gewissen, weil ich gesehen habe, dass es ihnen sehr viel Spass macht.Bei der Kleiner war es besonders deutlich, da sie jeden Tag die Große mit abgeholt hat.

Also, nur Mut !

Schau dir die Kita doch einfach mal an und entscheide dann.

LG waldwuffel

Beitrag von mr02551 30.08.07 - 14:45 Uhr

Hallo Kiki,

das hört sich doch nach der klassischen Trotz-Phase an, da müssen wir alle mehr oder weniger durch ;-)

Also grundsätzlich finde ich nichts falsch daran ein Kind mit 2,5 Jahren in den KiGa zu geben, nur sollte der Grund dafür eher sein, daß das Kind sich zuhause langweilt oder zu wenig Umgang mit anderen Kindern hat. So wie Du das beschreibst, hört sich das ehrlich gesagt wirklich nach "wegschicken" an.

Und evtl wird es für Dich auch nicht leichter werden durch den KiGa, es gibt auch Kinder, die dann im KiGa ganz schüchtern in der Ecke sitzen und zuhause voll aufdrehen :-D

Ich denke, Du solltest eher nach Wegen suchen wie Du persönlich besser mit der Trotzphase klar kommst, evtl mal übers Wochenende Kraft tanken und die Tochter bei der Oma lassen oder ähnliches...

LG
Emi

Beitrag von dea51203 30.08.07 - 14:59 Uhr

Hallo Kiki,

na grundsätzlich befürworte ich den KiGa mit 2,5 Jahren schon. Das Kind profitiert nur davon. Allerdings glaube ich nicht, daß sich deshalb Deine Probleme zuhause regeln. PRobiers doch mal mit Tricks. Lass sie vieles alleine machen, auch wenns noch nicht klappt, gib ihr Aufgaben, lass sie wählen. Bei uns klappt das Zähneputzen super, wenn wir zwei verschiedene Zahnbürsten und Zahnpasten haben uns Katrin das Spiel "ene mene muh und raus bist du" machen darf.....Sie sucht die Bürste und die Paste selbst aus - und schon klappts. Kannst ja mal mailen, obs funktioniert hat.

Aber in den Kindi auf jeden Fall schon jetzt, wenn möglich. Dann hast auch noch ein bisschen Zeit für Dich , bevor Du arbeiten gehst.

LG Andrea


andrea_pflug@freenet.de

Beitrag von stubnhocker 31.08.07 - 12:33 Uhr

Hallo Kiki!
Also ich schließe mich Emi an!
Meine Tochter fängt am Montag im KIGA an. Sie ist 3 3/4 Jahre und früher hätte ich sie nie in den KIGa geschickt und zwar deswegen, weil Sie kein Kind ist, das gerne mit anderen Kindern spielt und weil es eine lange Zeit ist bis sie in die Schule geht, d. h. sie ist ja jetzt schon drei Jahre im KIGA. Ich finde, das reicht vollkommen. Meiner Tochter hat es in der MUKI auch nicht besonders gefallen...
Mein Sohn dagegen, ist jetzt 1,5 Jahre alt und der spielt gern mit anderen Kindern, das merke ich jetzt schon. Den gebe ich ggf. früher in den KIGA. Finde, es kommt immer auf das Kind an. Die Kindergärtnerin hat zu mir gesagt: Wenn ich dem Kind noch gerecht werde zu Hause, braucht es auch noch keinen KIGA. Aber ich fand nun bei meiner Tochter doch, dass ich ihr eben nicht mehr gerecht werde. Sie will den ganzen Tag MIT MIR spielen, aber ich hab ja auch noch den kleinen Bruder! Wir haben auch keine Nachbarskinder (die sie ja sowie so noch nicht sooo toll findet). Daher hab ich sie nun angemeldet im Montessori Kinderhaus. Sie war auch schon eine Woche schnuppern und sogar am dritten/vierten + fünften Tag schon drei Stunden alleine ohne Probleme, ohne Tränen. Es sind nur 15 Kinder da und die Kindergärtnerin hat viel Zeit, sich auch mit ihr zu beschäftigen, denn sie ist doch sehr erwachsenenbezogen. Ich freue mich nun so richtig darauf, dass sie in den KIGA kommt. Meine Tochter gibt keine Kommentare positiver/negativer Art von sich. Aber ich denke, es wird ihr gut tun!
Marion

Beitrag von nisiho 31.08.07 - 22:33 Uhr

Hallo Kiki!

Meine Tochter geht seit einigen Wochen in den Kindergarten. Sie wird im Dezember 3 Jahre alt. Wir haben zuhause auch oft Trotz- und Wutanfälle, ist aber wohl leider normal in dem Alter.

An Deiner Stelle würde ich Deine Tochter im Kindergarten anmelden, dann ist sie beschäftigt, Du hättest etwas Zeit für Dich und wenn Du wieder arbeiten mußt, ist der Übergang nicht ganz so heftig.

Bist Du Dir denn sicher, daß Du jetzt überhaupt noch einen Platz bekommst?

Liebe Grüße

Nicole