Nachträgliches Erziehungsgeld?!

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von ninalein1981 30.08.07 - 14:19 Uhr

Hallöchen,

kurze Schilderung zu meiner Frage:
meine Tochter wird im September 2Jahre! Habe aber nur ein Jahr Erziehungsgeld (in Höhe von Euro 300,-) bekommen, weil wir das erste Lebensjahr mit dem Kindsvater zusammen wohnten und auf Grund seines Einkommens keinen Anspruch hatten!
Laut einer Freundin, gab es zu Sozialamtszeiten aber für Sozialhilfeempfänger 3Jahre Erziehungsgeld!? Ok, das Thema ist ja wohl dank dem neuen Elterngeld durch...
mich würde aber interesserien ob ich eigentlich nicht den Anspruch auf Euro 450,- Erziehungsgeld gehabt hätte, da ich ja nur ein Jahr das Geld bezogen habe und nicht zwei Jahre!?

Hoffe, ihr versteht meine Frage und könnt mir Infos dazu nennen...
Wollte Montag eh mal zum Versorgungsamt, aber vorbereitet zu sein kann ja nicht schaden?!;-)

Danke, Nina

Beitrag von zwiebelchen1977 30.08.07 - 16:34 Uhr

Hallo

Also wenn ich das richtig verstanden habe fragst Du ob Du nun noch Geld bekommen würdest? Ich denke mal nicht. Wenn dein damaliger Lebensgefährte genug verdiente, so das ihr keinen Anspruch hattet, kann man das nicht nachträglich erhalten. Und der Anspruch, wenn man ihn hatte richtete sich nach dem Einkommen beim Erziehungsgeld


Bianca

Beitrag von daydream2007 30.08.07 - 17:23 Uhr

Ich versuche mal, das ganze dir zu erklären. Ich hoffe, das du keine meiner Aussagen als Angriff nimmst, denn so sind sie nicht gemeint. Ich versuche nur meine Gedankengänge zu erläutern ;-)


Beim Erstantrag konnte man wählen zwischen:

1. Regelbetrag, für Maximallaufzeit von 2 Jahren, 300 Euro monatlich

und
2. Budgetbetrag, für Maximallaufzeit von 1 Jahr, 450 Euro monatlich

Beides unter Berücksichtigung der Verdienstgrenzen.

Für das 1. LJ hattest du den Regelbetrag beantragt, aber nichts erhalten, da ihr über der Einkommensgrenze lagt.
Für das 2. LJ hingegen gibt es Erziehungsgeld, da innerhalb der Einkommensgrenze.

Somit hat alles seine Richtigkeit.
Du hattest zu Antragsbeginn den Regelbetrag gewählt und kannst somit nicht nach 2 Jahren "einfach so" auf den Budgetbetrag umsteigen. Verstehst du was ich meine?

Außerdem gilt auch für den Budgetbetrag die Einkommensgrenze. Hättest du also diesen gewählt, hättest du gar kein Erziehungsgeld erhalten.

Würde das funktionieren, was du dir vorstellst, wäre ja die Sache mit den Einkommensgrenzen absoluter Unfug, da man diese dann ja über den von dir gedachten Weg (Wenn für das 1. LJ kein Regelbetrag zusteht, dann müsste es ja im 2. LJ den Budgetbetrag bekommen.) umgehen könnte.

Hoffe, das war jetzt nicht zu blöd ausgedrückt, so das du dennoch verstehst, was ich meine.

Beitrag von lollorosso71 30.08.07 - 21:30 Uhr

als zusatz zu der erklärung der posterin über mir: so oder so hättest du die 450 euro nur für das ERSTE jahr wählen können. da du nur im zweiten jahr erziehungsgeld erhalten hast, hättest du eh nicht mehr bekommen.

gruß, lollo