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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mandara1982 30.08.07 - 15:33 Uhr

Ist das normal das mittlerweile nur noch sanfte Ks durch geführt werden und keine normalen mehr. ich wusste das gar nicht...
Liebe grüße

Beitrag von inajk 30.08.07 - 15:36 Uhr

??? Meinst du Kaiserschnitte? Und was bitte soll ein sanfter Kaiserschnitt sein? Meiner Meinung nach gibt es nur die Version wo man den Bauch aufschneidet und das Kind rausholt :-) Eher unsanft :-) #kratz
LG
Ina

Beitrag von sandra1234 30.08.07 - 15:37 Uhr

#kratz #kratz #kratz

Ich verstehe nicht was Du meinst ???

LG
Sandra

Beitrag von mandara1982 30.08.07 - 15:40 Uhr

Bei der Schnittentbindung bzw. beim Kaiserschnitt (Sectio caesarea, aus dem Lateinischen, zu deutsch „kaiserlicher (caesarea) Schnitt (sectio)“) wird der Säugling auf operativem Wege aus dem Bauch der Mutter geholt. Es wird ein tiefer Unterbauch-Querschnitt an der Schamhaargrenze (Pfannenstielschnitt) vorgenommen.

Wurde diese Operation früher fast ausschließlich aus medizinisch dringenden Gründen durchgeführt, so wird der Kaiserschnitt heutzutage oft auch auf Wunsch der werdenden Mutter angewandt. Es handelt sich dann um einen so genannten Wunschkaiserschnitt. Unter dem Stichwort Wunschkaiserschnitt findet sich ein ausführlicher Vergleich der Vor- und Nachteile des Kaiserschnitts gegenüber einer natürlichen Geburt.


KaiserschnittInhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Primärer und sekundärer Kaiserschnitt
2 Anästhesieverfahren
3 Stillen
4 „Sanfter“ Kaiserschnitt
5 Statistische Entwicklung und Gründe
6 Natürliche Geburt nach Kaiserschnitt
7 Geschichtliches
8 Literatur
9 Weblinks
10 Quellen



Primärer und sekundärer Kaiserschnitt [Bearbeiten]
Baby nach KaiserschnittGenerell unterscheidet man in einen primären Kaiserschnitt und einen sekundären Kaiserschnitt, je nachdem, ob er bereits vor der Geburt geplant wurde oder ob der Geburtsmodus während der Geburt geändert werden muss.

Ein primärer Kaiserschnitt ist im Rahmen der Geburtsplanung vorzeitig geplant; er beinhaltet jedoch nicht nur den Wunschkaiserschnitt. Ein Kaiserschnitt wird beispielsweise dann vorher geplant, wenn eine normale Geburt aus anatomischen Gründen nicht möglich ist (Missverhältnis zwischen Größe des Kindes und Becken der Mutter, kann zu Stuhlinkontinenz führen), wenn das Kind eine anormale Lage hat (beispielsweise Beckenendlage), wenn der Fötus noch zu klein ist und die Geburt zu anstrengend wäre (beispielsweise nach einem vorzeitigen Blasensprung).

Der sekundäre Kaiserschnitt wird durchgeführt, wenn es während der Geburt zu mütterlichen oder kindlichen Komplikationen kommt, die einen weiteren natürlichen Geburtsverlauf nicht gefahrlos zulassen. Komplikationen der Mutter können ein Geburtsstillstand, Erschöpfung, ein Gebärmutterriss oder mangelnde Kooperation sein. Komplikationen des Kindes sind beispielsweise ein anhaltender Herztonabfall, eine Nabelschnureinklemmung oder eine geburtsunmögliche Lage (z.B. mentoposteriore Gesichtslage).

Ein Notkaiserschnitt kann grundsätzlich primär und sekundär erfolgen. Der Ausdruck bezieht sich lediglich auf die Dringlichkeit und damit auf die Gefahr, die für Mutter und/oder Kind bestehen. Gründe für einen Notkaiserschnitt sind zum Beispiel eine vorzeitige Plazentalösung, Eklampsie, manifestes HELLP-Syndrom, anhaltender kindlicher Herztonabfall.


Anästhesieverfahren [Bearbeiten]Der Kaiserschnitt kann unter rückenmarksnaher Regionalanästhesie (Periduralanästhesie oder Spinalanästhesie) oder auch unter Allgemeinanästhesie (Narkose) vorgenommen werden. Die Wahl des Anästhesieverfahrens hängt insbesondere auch von der Planbarkeit des Kaiserschnitts und der psychischen Belastbarkeit der Patientin ab. Bestimmte Vorerkrankungen der Patientin können auch eine Regionalanästhesie verbieten (zum Beispiel Herzerkrankungen, Gerinnungstörungen, Wirbelsäulendeformationen). Ist der Kaiserschnitt geplant, so erfolgt in den meisten Fällen eine Spinalanästhesie oder Periduralanästhesie; letztere insbesondere dann, wenn zur geburtshilflichen Schmerztherapie bereits ein Periduralkatheter gelegt worden ist. In diesem Fall kann der Vater in der Regel mit in den Operationssaal; die Mutter kann ihr Kind unmittelbar nach der Entbindung sehen und eventuell sogar kurz in die Arme nehmen. Fällt die Entscheidung für einen Kaiserschnitt dagegen extrem kurzfristig (Notfall), etwa in Folge auftretender Komplikationen bei der natürlichen Geburt, so muss fast immer eine Narkose durchgeführt werden. Grund sind die etwa 15 bis 30 Minuten Vorlaufzeit, die bei der Durchführung einer Regionalanästhesie erforderlich sind.


Stillen [Bearbeiten]Stillen ist nach einem Kaiserschnitt genauso möglich wie nach einer natürlichen Geburt; meist dauert es allerdings etwa einen Tag länger, bis die Milch kommt. Das gesunde Kind hat für diese Zeit normalerweise genügend eigene Reserven, muss also nicht zugefüttert werden. Ein frühes Bonding (durch möglichst frühen Hautkontakt zwischen Mutter und Kind) fördert eine gute Stillbeziehung. Nach einem Kaiserschnitt braucht man oft viel mehr Stillhilfe. Jede Frau in Deutschland hat nach der Geburt ihres Kindes acht Wochen Recht auf den anfangs täglichen Besuch einer Hebamme bei sich zu Hause. Bei Stillproblemen kann die Hebamme auch darüber hinaus Hilfe leisten. Stillfreundliche Schmerzmittel sind in den Tagen nach der Geburt oft unerlässlich wegen der Bauchwunde. Gynäkologen dürfen Haushaltshilfe für die schwierigere Anfangszeit verschreiben.


„Sanfter“ Kaiserschnitt [Bearbeiten]Moderne, schonendere Operationsverfahren wie die 'Misgav-Ladach-Methode' haben die Liegezeit im Krankenhaus auf wenige Tage verkürzt. Bei dieser Methode wird das Schneiden des Muskelgewebes stark reduziert. Statt dessen werden die Bauchdecke und die Gebärmutter durch Dehnen und Reißen des Gewebes so weit geöffnet, dass der Säugling entnommen werden kann. Es hat sich gezeigt, dass die so entstandene Operationswunde deutlich schneller und komplikationsärmer heilt als die aus der herkömmlichen Operationstechnik resultierende Wunde.

Beitrag von lisi13 30.08.07 - 15:39 Uhr

muss mich auch anschliessen, was heisst sanfter kaiserschnitt??? #kratz

lg lisi 20. ssw

Beitrag von hatzipuh 30.08.07 - 15:40 Uhr

Hallo mandara,

ja mittlerweile wird in fast jeder Klinik ein "sanfter" Kaiserschnitt durchgeführt. Das heisst, dass das Gewebe aufgedehnt wird mit den Fingern und nicht mehr so viel geschnitten.

Lass dich nicht von den Anti-Kaiserschnitt-Mädels fertig machen. Jeder wie er möchte.

Liebe Grüße

hatzipuh

Beitrag von mandara1982 30.08.07 - 15:45 Uhr

Stelle mir das nur etwas grausam vor und die vorstellung ist schrecklich, dass ein Muskel aufgerissen wird...
Aber muss ja gut verheilen...besser als die andere KS naht. Nur weiss ich gar nicht wie das mit dem sex danach ist und mit dem erneuten schwanger werden...

Beitrag von hatzipuh 30.08.07 - 15:51 Uhr

Nein, der Muskel wird ja nicht "aufgerissen", sondern soweit gedehnt, damit das Kind durchpasst. Soll wohl schneller verheilen.

Der Sex danach ist sicher nicht anders als davor... Da hätte ich wohl mehr angst, wenn ich an einen Damm- und Scheidenriss denke.... *gg*

Man kann trotz KS erneut schwanger werden. Ist ja nach einem Not-KS auch nicht anderst...

Dani

Beitrag von sandra1234 30.08.07 - 15:45 Uhr

Wer sagt denn hier, dass wir anti kaiser schnitt Mädels sind ???

Also, ich denke auch ab und zu ernsthaft darüber nach,
wusste aber einfach nicht was ein sanfter ks sein soll!

LG
Sandra

Beitrag von hatzipuh 30.08.07 - 15:47 Uhr

hallo sandra,

ich meinte doch nicht euch! Sondern die Mädels, die vielleicht jetzt antworten: Lass das mit dem Kaiserschnitt, ist nicht gut, etc....

damit seid doch nicht ihr gemeint...

#liebdrueck

lg dani

Beitrag von inajk 30.08.07 - 15:47 Uhr

Kein Mensch will hier irgendjemanden fertigmachen. Wir haben ja bloss gefragt, weil wir den Begriff nicht kannten...

Trotzdem finde ich die Bezeichnung etwas seltsam. Es ist halt eine andere Schnittechnik, aber das hat doch mit sanft nix zu tun. Als naechstes erfindet noch jemand den "natuerlichen Kaiserschnitt"... damit kann man bestimmt viel Knete machen :-)
LG
Ina

Beitrag von hatzipuh 30.08.07 - 15:49 Uhr

damit seid doch nicht ihr gemeint!

Ich habe nur die "vielleicht" noch kommenden Antworten der Mädels gemeint, die super gegen einen KS sind...

LG Dani

Beitrag von mandara1982 30.08.07 - 16:06 Uhr

Und dieser ist auch weniger schmerzhaft als der andere?

Beitrag von hatzipuh 30.08.07 - 16:09 Uhr

Keine Ahnung, ich hatte noch nie einen *grins*

Aber ich denke, er tut genauso weh wie der andere, nur dass die Wundheilung wohl besser sein soll.

Ich lass mich mal überraschen. Werde im November auch einen bekommen, dann kann ich ja berichten, wie es war... *grins*

LG
Dani